Profilbild von BUTTERFLY72

BUTTERFLY72

Lesejury Star
offline

BUTTERFLY72 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BUTTERFLY72 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.02.2025

Ein neuer Fall für Zeitler und Lanza

Salute - Die letzte Fahrt
0

Paul Zeitler, Barista in Bardolino am Gardasee, macht während seines morgendlichen Spaziergangs eine unschöne Entdeckung. Eine männliche Leiche treibt im See. Der Tote ist der Bootsbauer Vincenzo Morelli. ...

Paul Zeitler, Barista in Bardolino am Gardasee, macht während seines morgendlichen Spaziergangs eine unschöne Entdeckung. Eine männliche Leiche treibt im See. Der Tote ist der Bootsbauer Vincenzo Morelli. Zeitler, früher Kommissar in München, und Antonia fangen an zu ermitteln, was Commissario Lorenzo Lanza nicht gefällt, denn er ist für diesen Fall verantwortlich.

Dies ist der zweite Fall für den ehemaligen Münchner Kommissar Zeitler und Commissario Lanza am Gardasee. Der erste Fall "Salute - Der letzte Espresso" erschien bereits im August 2024.

Ich habe mich sehr auf diese Fortsetzung gefreut. Diese Reihe ist mir sehr ans Herz gewachsen. Paul Zeitler ist einfach eine so sympathische Figur, mit einem großen Herzen und einem Sarkasmus, der einfach köstlich und genau mein Humor ist.

Gefreut habe ich mich über das Wiederlesen mit Burati, Leone, Antonia, Lisa und den beiden kautzigen Rentnern Davide und Riccardo. Ich finde, sie tragen alle viel zu dieser atmosphärischen Stimmung bei. Von Kerstin mal abgesehen. Außerdem ist mir erneut die herzliche Nachbarschaftshilfe unter den Bewohnern aufgefallen. Sie behandeln Paul wie einen Einheimischen und nehmen es ihm auch nicht übel, dass er immer noch kein italienisch kann. Aber er sollte es endlich lernen, er ist da etwas bequem. Ich mochte die Gespräche zwischen Paul und Lanza, davon bitte mehr. Es ist zu merken, dass beide respektvoller miteinander umgehen als im Auftakt und das finde ich sehr gut.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und das Buch liest sich schnell. Friedrich Kalpenstein hat erneut das italienische Flair mit lebendigen und atmosphärischen Beschreibungen wunderbar und authentisch eingefangen. Man bekommt direkt Lust auf eine Reise an den Gardasee.

Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung. Diese Reihe gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsreihen und ich freu mich bereits auf den dritten Fall "Salute - Das letzte Gebet ", der im Oktober erscheinen soll.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
0

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2025

Bleibt hinter den Erwartungen

Allein gegen die Lüge
0

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny ...

Matt Pine erhält vom FBI eine schockierende Nachricht. Seine Eltern und zwei seiner Geschwister wurden in ihrem Mexiko-Urlaub tot aufgefunden. Für ihn bricht eine Welt zusammen. Sein älterer Bruder Danny sitzt seit einigen Jahren wegen der Ermordung seiner Freundin im Gefängnis. Hängen diese Fälle irgendwie zusammen und ist Danny wirklich unschuldig, so wie er behauptet?

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt. Zum einen haben wir da Matt Pine und Sarah Keller und zum anderen gab es Rückblenden von Matts Familie oder auf die Dokumentation und Ermittlungen. Diese Rückblenden haben meinen Lesefluss sehr gestört und nicht immer waren sie aufschlussreich. Ich konnte zu Matt keine Verbindung herstellen, dafür mehr zu der FBI-Agentin Keller. Sie war mir von allen Figuren am sympathischsten. Ich habe sie sehr bewundert. Matt blieb bis zum Ende unnahbar für mich. Was mich sehr berührt hat, war die Tatsache, dass Dannys Fall nicht nur ihn erschüttert hat, verständlicherweise, und sich auf ihn auswirkte. Nein, das alles hatte auch starke Auswirkungen auf seine Familie. Seine Verhaftung hat die Familie zerstört und von innen aufgefressen.

Das Buch hat mich leider nicht gepackt. Es fehlte mir an Tiefe und Emotionen; ausserdem gab es einfach zu viele Längen. Spannung hat sich bedauerlicherweise nie aufgebaut. Ich kann keine Leseempfehlung aussprechen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2025

Tödliche Geheimnisse

Dunkle Asche
0

Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten ...

Gudrun Möller und ihre Kollegin Judith Engster von der Cold Case Unit der Landeskriminalpolizei Kiel werden in ein Hospiz gerufen, wo ein im Sterben liegender Mann eine Aussage zu einem 30 Jahre alten Mordfall macht und seine eigene Tochter Brigitte schwer belastet. Wer hat Sanna Hansen damals getötet?

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gudrun oder Judith erzählt, dazu kommen Rückblenden aus dem Jahr 1992 und die Gedanken des Mörders. Beide Ermittlerinnen waren mir von Anfang an sympathisch. Gudrun ist sehr herzlich, hat aber in meinen Augen einige falsche Entscheidungen getroffen und Judith war anfangs etwas bieder, aber sie wurde immer lockerer und am Ende wuchs sie über sich hinaus. Mit Sanna hatte ich großes Mitleid. Sie war eine so mutige Frau, der ich von Herzen einen Abschluss in ihrer Heimat und einen Neuanfang in Kanada gegönnt hätte, aber bedauerlicherweise war ihr das nicht vergönnt. Ihre Geschichte war am Ende sehr schockierend und bewegend. Der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Er war flüssig und gut verständlich, atmosphärisch, lebendig und unterhaltsam.

Dieser Kriminalroman hat mir verdammt gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Bücher von Jona Thomsen. Vielleicht wird daraus noch eine Reihe, wer weiß. Weiter verfolgen würde ich sie definitiv. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein Pageturner

Dorn. Hotel der Angst
0

Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien fällt einem Serienmörder zum Opfer. Der Psychologe Simon Dorn hat mit ihr an alten Fällen gearbeitet. Er hat sich nach dem Tod seiner Ehefrau ...

Karla Hofbauer vom Cold Case Management am Bundeskriminalamt Wien fällt einem Serienmörder zum Opfer. Der Psychologe Simon Dorn hat mit ihr an alten Fällen gearbeitet. Er hat sich nach dem Tod seiner Ehefrau ins alte Familienhotel zurückgezogen und Karla war seine einzige Verbindung zur Außenwelt. Gleichzeitig versucht die junge Kriminalpolizistin Lea Wagner den Tod ihrer Kollegin aufzuklären.

"Zimmer 103" ist der Auftakt zur neuen Dorn-Reihe von Jan Beck rund um Kriminalpolizistin Lea Wagner und Kriminalpsychologe Simon Dorn.

Mich hat die Leseprobe zu diesem Buch schon sehr fasziniert und mich hat der Rest der Geschichte dann ebenfalls nicht enttäuscht. Die Geschichte spielt abwechselnd in Deutschland und Österreich und sie wird aus verschiedenen Sichten erzählt, unter anderem von Lea und Dorn, aus Sicht der Polizei und anderer Beteiligten. Dorn ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber eine interessante und spannende Figur, auch wenn ich mit ihm nicht so richtig warm wurde. Lena ist mir sehr sympathisch mit ihrer lebensfrohen Art unf großen Tierliebe, sie ist sehr verbissen und wie Dorn auch eigenwillig. Das wirkt oft unverschämt, was ihr wohl auch bewußt zu sein scheint.

Jan Beck hat gekonnt falsche Fährten gelegt und bis zum Ende konnte ich nicht einschätzen, wer denn nun der Täter ist und war von der Aufklärung sehr überrascht und habe das alles so nicht kommen sehen. Der Schreibstil war flüssig und sehr fesselnd. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe es tatsächlich an einem Tag durchgelesen. Ich freu mich jetzt schon auf die Fortsetzung.

Das Buch war ein richtiges Highlight. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere