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Veröffentlicht am 17.09.2025

Wer zweifelt, der findet

Die Farbe des Schattens
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Im Winter 1992 verschwindet der elfjährige Matti Beck, während er Besorgungen machen sollte. Der im mecklenburgischen Wechtershagen tätige Kriminalhauptkommissar Arne Groth übernimmt die Ermittlungen. ...

Im Winter 1992 verschwindet der elfjährige Matti Beck, während er Besorgungen machen sollte. Der im mecklenburgischen Wechtershagen tätige Kriminalhauptkommissar Arne Groth übernimmt die Ermittlungen. Dabei stößt er auf einen alten Fall, der damals von dem inzwischen entlassenen Gerstacker geleitet wurde.

Dies ist bereits der zweite Fall für Kriminalhauptkommissar Arno Groth sowie seinen Freund und Kollegen Gerstacker. Der erste Fall "Das Schweigen des Wassers" erschien bereits im März 2024 und gehörte zu meinen Jahreshighlights.

Mit "Die Farbe des Schattens" ist Susanne Tägder erneut ein großartiger Wende-Kriminalroman gelungen, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Die Geschichte wird eindrucksvoll aus den Perspektiven von Arno Groth, Ina Paul und deren Sohn Benno erzählt. Dieses Wechselspiel verleiht der Geschichte eine besondere Tiefe und macht die Figuren lebendig und nahbar.

Arno Groth, seit drei Monaten Aufbauhelfer Ost im mecklenburgischen Wechtershagen und zugleich erfahrener Hauptkommissar, ist ein Charakter, der sofort Sympathien weckt. Besonders berührend fand ich seine inneren Zwiegespräche mit seiner verstorbenen Tochter Saskia. Hier erfährt man diesmal noch mehr über ihr tragisches Schicksal. Diese Passagen gingen mir sehr zu Herzen.

Auch die Nebenfiguren sind eindringlich gezeichnet. Gerstacker, der wegen seiner Stasi-Vergangenheit gekündigt wurde, arbeitet inoffiziell weiter an Groths Seite. Ich hoffe für ihn, dass seine Klage erfolgreich sein möge, denn jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Gemeinsam bilden Groth und Gerstacker ein Team, das sich wunderbar ergänzt. Ebenso eindrücklich ist die Figur der Irina Diehl, eine tragische und gleichzeitig starke Frau. Ihre Begegnungen mit Arno zeigen, wie zwei verletzte Seelen sich gegenseitig Halt geben können.

Natürlich gibt es auch Widerstände. Bekendorf legt Groth immer wieder Steine in den Weg. Umso befreiender wirkt es, als Bekendorf nach Schwerin wechselt und Groth folglich endlich mehr Freiheiten hat, seinem Instinkt folgt und den alten und den neuen Fall verbindet. Spannend ist auch Inas Rolle. Sie wird zu einer Schlüsselfigur in dem Fall, und ihre eigene bewegende Vergangenheit mit ihrer Flucht vor ihrem gewalttätigen Ehemann verleiht ihr eine enorme Authentizität.

Was mich persönlich besonders berührt hat, ist die Darstellung der Verzweiflung der Menschen in dieser Zeit. Da ich die Wendezeit selbst miterlebt habe, konnte ich die geschilderte Angst und Unsicherheit sehr gut nachvollziehen. Susanne Tägder gelingt es meisterhaft, diese Atmosphäre einzufangen und für den Leser wieder lebendig werden zu lassen. Es fühlte sich für mich an wie eine Reise zurück in meine eigene Vergangenheit.

Der Schreibstil ist sehr durchdacht, berührend und fesselnd. Susanne Tägder verfügt über eine außergewöhnliche Sprachkraft. Das ist mir schon bei ihrem Debüt aufgefallen. Das Cover ist sehr düster und passt gut zur damaligen Stimmung und dem beschriebenen Fall.

Fazit: Mit "Die Farbe des Schattens" beweist die Autorin einmal mehr, wie spannend und zugleich emotional bewegend Zeitgeschichte erzählt werden kann. Sie haucht der Vergangenheit Leben ein und verbindet historische Authentizität mit einer fesselnden Krimihandlung. Ein Kriminalroman, den ich nur wärmstens empfehlen kann. Ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Zauberhaft

Meine zauberhafte Dekowelt
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Michaela Waldl, gelernte Floristin und erfolgreiche  Influencein,  präsentiert in ihrem Buch DIY-Projekte mit Naturmaterialien für jede Jahreszeit, von Frühling über Sommer bis hin zu Herbst und Winter ...

Michaela Waldl, gelernte Floristin und erfolgreiche  Influencein,  präsentiert in ihrem Buch DIY-Projekte mit Naturmaterialien für jede Jahreszeit, von Frühling über Sommer bis hin zu Herbst und Winter und legt einen Schwerpunkt auf einfache, naturbasierte Projekte, ideal für Anfänger und kreative Hobbyliebhaber.

Ich liebe dieses Buch! Besonders die Abschnitte über Herbst- und Winterdeko haben es mir angetan. Die Ideen sind so schön und trotzdem leicht umzusetzen. Genau das Richtige, um das Zuhause gemütlich und schön zu machen.

Richtig hilfreich fand ich auch die Übersicht zu den Materialien. Da ich noch ganz am Anfang mit DIY-Projekten stehe, war es super, so verständliche und praktische Tipps zu bekommen. Jetzt fühle ich mich viel sicherer, wenn ich etwas Neues ausprobiere. Vorher kannte ich Michaela Waldl gar nicht, aber dank des Buchs folge ich ihr jetzt begeistert auf Instagram und hole mir dort noch mehr Inspirationen.

Fazit: Für mich ist das Buch eine echte Schatzkiste voller Ideen. Perfekt für alle, die gerne kreativ werden möchten, egal ob Anfänger oder Profi, jung oder alt! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 12.09.2025

Begeisterung pur

Hej!
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Das ist schon das zweite schwedische Kochbuch in diesem Jahr, das mich richtig begeistert hat. "Hej!" von Zora Klipp hat mich sofort gepackt. Die Auswahl an Rezepten ist groß, abwechslungsreich und macht ...

Das ist schon das zweite schwedische Kochbuch in diesem Jahr, das mich richtig begeistert hat. "Hej!" von Zora Klipp hat mich sofort gepackt. Die Auswahl an Rezepten ist groß, abwechslungsreich und macht sofort Lust, sich durch das ganze Buch zu kochen. Begleitet werden die Gerichte von wunderschönen Fotos, die nicht nur Appetit machen, sondern auch das typische skandinavische Lebensgefühl transportieren.

Besonders gut gefällt mir, dass die Rezepte lecker und gleichzeitig unkompliziert sind. Man braucht keine seltenen Zutaten und steht nicht stundenlang in der Küche. Perfekt also für den Alltag, ohne auf Genuss zu verzichten. Zora Klipp selbst kommt dabei sehr sympathisch und bodenständig rüber. Man spürt, dass sie das Kochen liebt und Freude daran hat, ihr Wissen zu teilen. Genau das macht das Buch so nahbar und motivierend.

Von mir gibt es eine ganz klare Lese- und Nachkoch-Empfehlung. Ich freue mich schon darauf, mich nach und nach durch das Buch zu kochen!

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Sehr gelungen

Weihnachtsbäckerei
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Das Backbuch "Weihnachtsbäckerei – Genussvoll durch die schönste Zeit des Jahres" aus dem GU Verlag ist ein stimmungsvoller Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit. Auf 175 Seiten, reich bebildert ...

Das Backbuch "Weihnachtsbäckerei – Genussvoll durch die schönste Zeit des Jahres" aus dem GU Verlag ist ein stimmungsvoller Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit. Auf 175 Seiten, reich bebildert mit rund reichlich atmosphärischen Fotos, werden abwechslungsreiche Rezepte präsentiert. Der Aufbau gliedert sich in drei große Kapitel: Lieblings-Klassiker, Fruchtig fein sowie Schokoladig & nussig. So finden sich altbewährte Rezepte wie Vanillekipferl, Zimtsterne oder Marzipanstollen ebenso wie fruchtige Kreationen mit Kumquats, Limetten oder Passionsfruchtsaft sowie raffinierte, schokoladige Ideen.

Alle Rezepte sind klar und verständlich beschrieben. Neben Zutatenlisten werden auch Zubereitungszeiten und Backzeiten aufgeführt, was sowohl Anfängern als auch erfahrenen Hobbybäckern das Nachbacken leicht macht. Besonders praktisch ist, dass die verwendeten Zutaten saisonal gut verfügbar sind, von Lebkuchengewürz bis hin zu Oblaten.

Über die Rezepte hinaus bietet das Buch eine Vielzahl an Anregungen. Darunter Tipps zu Dekoration, Hinweise auf nützliche Backhelfer, kleine Kniffe für noch bessere Ergebnisse sowie Rezepte für passende Heißgetränke. Damit eignet es sich nicht nur zum Backen, sondern auch zur Gestaltung gemütlicher Adventsnachmittage mit Freunden oder der Familie. Die stimmungsvollen Fotos tragen zusätzlich zur Inspiration bei. Beim Durchblättern bekommt man sofort Lust darauf, die ersten Bleche zu füllen, auch wenn noch gar keine Adventszeit ist.

Fazit: Mit "Weihnachtsbäckerei – Genussvoll durch die schönste Zeit des Jahres" hat man alles, was für eine gelungene Weihnachtsbäckerei nötig ist. Ein tolles Buch.

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Veröffentlicht am 10.09.2025

Skurrile Geschichte

Über die Toten nur Gutes
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Mads Madsen ist Trauerredner und teilt sich ein Haus mit seinem Vater Fritjof, der von der Berufswahl seines Sohnes nicht viel hält. Eines Tages erfährt er, dass sein Jugendfreund Patrick tot ist und geht ...

Mads Madsen ist Trauerredner und teilt sich ein Haus mit seinem Vater Fritjof, der von der Berufswahl seines Sohnes nicht viel hält. Eines Tages erfährt er, dass sein Jugendfreund Patrick tot ist und geht der Sache nach. Dabei bringt er nicht nur sich selbst in Gefahr.

Dies ist der Auftakt zu der neuen Cosy-Krimireihe von Andreas Izquierdo rund um den Trauerredner Mads Madsen.

Dass ein Traueredner ermittelt, ist mal was ganz Neues und vielleicht gerade deswegen interessant. Andreas Izquierdo erzählt in "Über die Toten nur Gutes" die ungewöhnliche Geschichte von Mads und seinem Vater, die sich gemeinsam mit Hund Bobby durch eine skurrile und oft absurde Handlung schlagen.

Besonders gefallen haben mir die beiden Hauptfiguren. Vater und Sohn sind in ihrer Art sehr unterhaltsam und wirken trotz aller Eigenheiten sympathisch. Ihr trockener Humor hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht, besonders bei der Probe-Trauerfeier, die so absurd war, dass ich wirklich lachen musste. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist lebendig und witzig, und zusammen mit Bobby entstehen immer wieder liebevolle, skurrile Szenen, die den Roman tragen.

Spannend fand ich auch den Einblick in den ungewöhnlichen Beruf des Trauerredners. Die Gedankengänge, die dabei geschildert werden, sowie die Herangehensweisen an diese Aufgabe, waren für mich ein interessanter Aspekt des Buches. Allerdings hatte die Geschichte für meinen Geschmack auch ihre Schwächen. Das erste Drittel empfand ich als recht zäh. Man muss sich erst durchkämpfen, bis Schwung in die Handlung kommt. Insgesamt wirkte die Erzählung stellenweise zu realitätsfern, langatmig und manchmal zu sehr ins Skurrile abdriftend.

Fazit: Ein unterhaltsamer Roman mit humorvollen Dialogen, liebenswert-schrägen Figuren und einigen wirklich witzigen Momenten. Wer trockenen Humor und skurrile Familiengeschichten mag, könnte hier Freude haben, man sollte jedoch etwas Geduld mitbringen.

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