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Veröffentlicht am 04.09.2020

Die Pfäfflings, eine besondere Familie

Die Familie Pfäffling
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Die Familie Pfäffling, die man in der Erzählung „Das kleine Dummerle“ schon kennenlernen konnte, lernt man in diesem Buch noch besser kennen. Der Musiklehrer ist das Familienoberhaupt und seine Frau ist ...

Die Familie Pfäffling, die man in der Erzählung „Das kleine Dummerle“ schon kennenlernen konnte, lernt man in diesem Buch noch besser kennen. Der Musiklehrer ist das Familienoberhaupt und seine Frau ist der Ruhepol in der Familie mit sieben Kindern. Noch immer wohnt die Familie zur Miete bei dem Schreinermeister und seiner Frau und sie sind glücklich, die Wohnung zu haben, denn sie erinnern sich noch gut daran, wie schwer die Wohnungssuche für die Großfamilie gewesen ist.
Die Kinder werden in dem Buch sehr gut beschrieben und man lernt die sieben kleineren und größeren Pfäfflinge gut kennen. Auch wenn die Familie nicht reich, sondern im Gegenteil eher arm ist, so sind es doch rechtschaffene Leute und damit sicher auch ein gutes Vorbild für die jüngeren und auch älteren Leser des Buches.
Natürlich ist die Geschichte für eine andere Zeit geschrieben und das merkt man beim Lesen auch immer wieder. Aber die Werte wie Zusammenhalt in der Familie, Ehrlichkeit und solche Themen finde ich auch heutzutage sehr wichtig und so kann ich mir gut vorstellen und würde es dem Buch auch wünschen, dass es auch unter den heutigen Kindern noch interessierte Leser findet.

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Veröffentlicht am 03.09.2020

Frieder Pfäffling und seine Familie

Das kleine Dummerle
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In dem Buch sind mehrere kurze Geschichten vereint, in denen es hauptsächlich um Kinder geht. Natürlich geht es dann auch vielfach darum, wie Kinder sein sollten, was man aber immer in der Zeit sehen muss, ...

In dem Buch sind mehrere kurze Geschichten vereint, in denen es hauptsächlich um Kinder geht. Natürlich geht es dann auch vielfach darum, wie Kinder sein sollten, was man aber immer in der Zeit sehen muss, in der das Buch geschrieben wurde.
Genaueres Augenmerk möchte ich auf die Titelgeschichte legen, die den Auftakt um die Geschichten über die Familie Pfäffling darstellt.
Herr Pfäffling möchte Urlaub machen, aber immer kommt etwas dazwischen. Erst wird Ihnen die Wohnung gekündigt und die ganze große Familie mit 7 Kindern muss umziehen, was sich als nicht so leicht erweist. Dann wird auch noch die kleine Tochter krank.
Titelgebend für die Geschichte ist aber Frieder. Der Junge wird oft nur das kleine Dummerle genannt, weil er viele Dinge gar nicht mitbekommt. Dumm ist er aber gar nicht, nur ist er meistens in seiner eigenen Welt, die meistens die Welt der Musik ist. Mit seiner Ziehharmonika übt er in jeder freien Minute.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Auch wenn die Geschichten nicht für die Kinder der heutigen Zeit geschrieben sind, denke ich doch, dass zumindest bei manchen der Geschichten auch noch die Kinder der heutigen Generation Freude daran haben können.

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Veröffentlicht am 30.08.2020

Heinz aus Harburg

Fleisch ist mein Gemüse
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Heinz wächst in Hamburg Harburg auf und lebt auch als Erwachsener noch dort, zusammen mit seiner psychisch kranken Mutter. Er hat Akne und ist sich noch nicht klar darüber, was er beruflich machen möchte, ...

Heinz wächst in Hamburg Harburg auf und lebt auch als Erwachsener noch dort, zusammen mit seiner psychisch kranken Mutter. Er hat Akne und ist sich noch nicht klar darüber, was er beruflich machen möchte, auch wenn er schon erwachsen ist. Schließlich bekommt er die Möglichkeit, in einer Tanzkapelle mitzumachen und das macht er auch zwölf Jahre lang. Während dieser Zeit wird der Gesundheitszustand seiner Mutter immer schlechter, bis sie schließlich stirbt. Auch aus der Musikgruppe steigt Heinz aus, weil es einfach nicht mehr seine Welt ist.

Der Roman war sehr spannend zu lesen. Einerseits ist die Geschichte recht trostlos, weil dem Protagonisten nicht alles gelingt, er keine Freundin hat und das Geld auch gerne mal verspielt, das er bei seinen Auftritten verdient. Aber trotzdem fand ich den Protagonisten sympathisch und habe bei der Geschichte mitgefiebert, wie es wohl weitergeht. Das liegt vielleicht auch daran, dass der Roman auch autobiografisch ist, zumindest zu einem gewissen Teil.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Spannung auf Mond und Farm

Onkel Stan und Dan und das gar nicht lieblich-niedliche Mondabenteuer
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Da ich noch keinen der vorherigen Bände der Reihe gelesen hatte, lernte ich in diesem Band Onkel Stan, den Dachs Dan und alle ihre Freunde ganz neu kennen. Das war aber nicht schlimm und auch wenn es sicher ...

Da ich noch keinen der vorherigen Bände der Reihe gelesen hatte, lernte ich in diesem Band Onkel Stan, den Dachs Dan und alle ihre Freunde ganz neu kennen. Das war aber nicht schlimm und auch wenn es sicher angenehmer gewesen wäre, die Vorgeschichte zu kennen, konnte ich der Geschichte doch auch so sehr gut folgen.
Dan der Dachs verliebt sich in eine umwerfend schöne Dachs-Dame. So denkt er zumindest, weil er in seiner Verliebtheit nicht erkennt, wie böse sie doch eigentlich ist. Seine Freunde erkennen es schon eher, möchten Dan aber nicht wehtun, weil er so verliebt ist.
Ich fand diese Geschichte sehr schön. Die Protagonisten werden sehr gut beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen. Dazu tragen auch und vor allem die tollen und vielfach lustigen Zeichnungen bei, die im gesamten Buch zu finden sind.
Und so kann man es sich eben auch sehr gut vorstellen, wie Onkel Stan mit den Zwillingen auf den Mond fliegt, um dort für Ordnung zu sorgen, weil die Wünsche nicht mehr funktionieren und seit mehreren Wochen Vollmond ist.
Es ist eine sehr phantasievolle Geschichte, an der Kinder sicher sehr viel Spaß haben. Es wäre schön, wenn sich durch dieses Buch viele Kinder für das Lesen begeistern könnten. Auch das Cover finde ich sehr schön, die Zeichnungen passen wunderbar zur Geschichte und den Zeichnungen im Buch selber.

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Veröffentlicht am 25.08.2020

Spannender Fantasyroman

Das Lied des Wolfes
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Dieses Buch hat mich schon mit der Leseprobe, die ich lesen durfte, gefangen genommen. Allerdings war ich schon etwas skeptisch, ob ich in der Geschichte mitkommen würde, weil über den Hauptprotagonisten ...

Dieses Buch hat mich schon mit der Leseprobe, die ich lesen durfte, gefangen genommen. Allerdings war ich schon etwas skeptisch, ob ich in der Geschichte mitkommen würde, weil über den Hauptprotagonisten schon Bücher erschienen waren. Das gelang mir aber ohne größere Probleme. Die Figuren und die Welt, in der die Geschichte spielt, sind sehr gut beschrieben und somit wird man als Leser auch schnell in die Geschichte hinein gezogen. Die Hauptfigur, Vaelin al Sorna, wird eigentlich gegen seinen Willen in einen neuen Kampf hinein gezogen. Sein Gegenspieler, Kehlbrand Reyrik ist Anführer der Rebellen und sehr gefährlich. Deswegen muss Vaelin auch gegen ihn kämpfen.

Diese Kämpfe wurden für meinen Geschmack sehr gut beschrieben. Vielleicht waren manchmal ein paar zu viele blutige Details vorhanden, was ich nicht so gerne mag, aber natürlich hilft auch das dabei, die Szene besser zu verstehen und sich alles besser vorstellen zu können.

Auch wenn ich mit der Geschichte keine größeren Probleme hatte, wäre es vermutlich doch besser, die vorhergehende Trilogie um Vaelin al Sorna zu lesen, damit man in die Welt mit ihren Protagonisten leichter hinein findet. Das Cover finde ich gut und es passt zum Inhalt.

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