Cover-Bild Das Lied des Wolfes
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy: Episch
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 557
  • Ersterscheinung: 22.08.2020
  • ISBN: 9783608982176
Anthony Ryan

Das Lied des Wolfes

Rabenklinge
Sara Riffel (Übersetzer)

Der neue Zyklus aus der Welt der Rabenschatten

Mit »Das Lied des Blutes« – dem ersten Band der Rabenschatten- Serie – eroberte Anthony Ryan die Welt der Fantasy im Sturm. Nun kehrt er mit »Das Lied des Wolfes« zu seinem unvergesslichen Helden Vaelin al Sorna zurück und erzählt ein packendes, neues, episches Abenteuer voller Spannung.

Unter Vaelin al Sornas Führung wurden ganze Kaiserreiche besiegt, seine Klinge entschied erbitterte Schlachten – und er stellte sich einer bösen Macht entgegen, die schreckenerregender war als alles, was die Welt bis dahin gesehen hatte. Er verdiente sich eine Unmenge an Ehrentiteln, nur um später in den Nordlanden ein friedvolles Leben zu suchen … Doch von weit über dem Meer verbreiten sich Gerüchte – ein Heer mit dem Namen Stählerne Horde treibt dort sein Unwesen. Es wird von einem Mann angeführt, der sich selbst für einen Gott hält. Als Vaelin erfährt, dass Sherin, die Frau, die er vor Jahren geliebt und verloren hat, der Horde in die Hände gefallen ist, bleibt ihm keine Wahl, er muss wieder einmal in den Kampf ziehen. »Das Lied des Wolfes« ist der Auftakt einer neuen epischen Fantasy-Serie von Anthony Ryan.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2021

Das Lied des Wolfes

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Der bereits bekannte Fantasy- Autor Anthony Ryan hat mir „Das Lied des Wolfes“ sein neustes Werk auf den Markt gebracht. Dieses Fantasybuch ist der Auftakt zu seiner Rabenklingen- Reihe. Diese schließt ...

Der bereits bekannte Fantasy- Autor Anthony Ryan hat mir „Das Lied des Wolfes“ sein neustes Werk auf den Markt gebracht. Dieses Fantasybuch ist der Auftakt zu seiner Rabenklingen- Reihe. Diese schließt an die Rabenschatten- Trilogie an. Daher ist sinnvoll, dass man die vorangegangene Reihe vorher gelesen haben sollte, damit man „Das Lied des Wolfes“ mehr genießen kann. Sonst hat man weniger Freude an diesem Buch.

Klappentext:
Unter Vaelin al Sornas Führung wurden ganze Kaiserreiche besiegt, seine Klinge entschied erbitterte Schlachten – und er stellte sich einer bösen Macht entgegen, die schreckenerregender war als alles, was die Welt bis dahin gesehen hatte. Er verdiente sich eine Unmenge an Ehrentiteln, nur um später in den Nordlanden ein friedvolles Leben zu suchen … Doch von weit über dem Meer verbreiten sich Gerüchte – ein Heer mit dem Namen Stählerne Horde treibt dort sein Unwesen. Es wird von einem Mann angeführt, der sich selbst für einen Gott hält. Als Vaelin erfährt, dass Sherin, die Frau, die er vor Jahren geliebt und verloren hat, der Horde in die Hände gefallen ist, bleibt ihm keine Wahl, er muss wieder einmal in den Kampf ziehen.

Ich kannte bereits Bücher von Anthony Ryan und war daher schon sehr auf sein neustes Werk gespannt, wie Ryan die Geschichte rund um Vaelin al Sorna weiterführt. Welche Abenteuer er dieses Mal meistern muss, welcher Aufgabe er sich stellen muss und wer dieses Mal sein Kontrahent ist.
Der Schreibstil ist, wie ich es bereits aus seinen anderen Werken kannte, sehr bildhaft und wortgewaltig. Ryan schafft es gekonnt, einen in diese andersartige Welt einzusaugen, sodass man immer mehr davon lesen möchte. Die Welt ist manchen Lesern schon bekannt, spielt dieser Reihenauftakt in derselben Welt wie auch schon seine Rabenschatten- Trilogie. Dennoch lernt man neue Facetten kennen. Die Welt ist vielseitig und steckt voller Überraschungen. Es gibt einige Völker und auch Kulturen, die diese Welt beleben und so spannend machen. Interessant fand ich hier vor allem das Volk rund um das Kaufmannskönigreich, welches durch seine Kulturen und Traditionen geprägt ist. Aber auch die Jadeprinzessin ist eine interessante Persönlichkeit, welche unerwartete Wendungen in die Story gebracht hat. Im Verlauf des Buches begegnet man altbekannten Charakteren und lernt diese noch besser kennen, es ist wie ein Treffen mit alten Freunden. Im Mittelpunkt steht natürlich Vaelin al Sorna. Er beweist sich als sympathischer Protagonist, welcher einen durch die Handlung bringt. Aber natürlich gibt es auch neue Charaktere, die man immer besser kennen lernt. Allgemein sind die Charaktere von Anthony Ryan gut gezeichnet, sie überzeugen durch ihre authentischen Persönlichkeiten, sie wirkten recht real auf mich. Zwischen den einzelnen Völkern und auch Persönlichkeiten gibt es einige Unstimmigkeiten oder auch Streitigkeiten. Es gibt nicht wenige kämpferische Auseinandersetzungen, aber allein das Cover zu diesem Buch lässt dies bereits vermuten. Die Kämpfe sind vielseitig und spektakulär, aber auch nicht zu ausschweifend dargestellt. Ryan hat hier eine gute Balance gefunden, wie man diese kämpferischen Auseinandersetzungen erzählt, ohne dass es übertrieben oder überladen wirkt.
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Den Hauptpart nimmt hier die Handlung aus der Sicht von Vaelin ein. Ein seiner Seite werden wir durch die Story geleitet und müssen dabei einige Schwierigkeiten meistern. Aber auch die Sicht aus der Perspektive von Luralyn wird beleuchtet. Sie ist eine Art Seherin aus dem Volk der Stahlhast und hilft ihrem Bruder bei seinem gottgleichen Aufstieg. Sie erzählt ihre Geschichte, wie sie ihren noch recht kurzen Lebensweg bestritten hat. Warum sie sich so entwickelt hat, sodass Luralyn nun an der Stelle ist, an der sie in der aktuellen Situation nun ist. Man bekommt einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt und kann daher ihre Aktionen und Herangehensweisen besser verstehen.
Ich persönlich fand den Einstieg in das Fantasy- Buch etwas holprig. Man muss sich erst in die Geschichte einfinden, was bei mir doch ein wenig gedauert hat. Aber danach hat sich die Story gebessert, ich bin nur so durch die Seiten durchgeflogen. Immer tiefer bin ich zusammen mit Vaelin in die Ereignisse hineingezogen worden und ich konnte das Buch nur schwer wieder aus der Hand legen. Die letzten paar Seiten hätte man meiner Ansicht nach ein bisschen kürzen können, aber dennoch möchte ich nur zu gerne wissen, wie alles weiter geht.

Insgesamt hat mir „Das Lied des Wolfes“ von Anthony Ryan ziemlich gut gefallen, auch wenn der Einstieg meiner Meinung nach etwas holprig war. Aber hat man erst mal diese erste Hürde gemeistert, dann kann man dieses Fantasybuch in vollen Zügen genießen. Ich möchte 4 Sterne vergeben und freue mich schon auf die Weiterführung der Story.

Veröffentlicht am 05.01.2021

Epische tolle Fantasy, die mich auf den Geschmack gebracht hat

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Ich bin ohne Vorkenntnisse der Rabenschatten-Trilogie ins kalte Wasser gesprungen. Das brachte, so muss ich gestehen nach dem ersten Kapitel einige Schwierigkeiten mit sich in die Handlung einzusteigen, ...

Ich bin ohne Vorkenntnisse der Rabenschatten-Trilogie ins kalte Wasser gesprungen. Das brachte, so muss ich gestehen nach dem ersten Kapitel einige Schwierigkeiten mit sich in die Handlung einzusteigen, da es in der Rabenklinge-Reihe vordergründig um Vaelin al Sorna, den Helden der vorbenannten Trilogie geht. Aber mit ein bisschen Geduld und genereller Erfahrung im Verständnis von High-Fantasy-Welten kann man der Handlung folgen und letztendlich voll in die Handlung eintauchen.

Sehr gut, wenn auch ganz zu Beginn sicherlich etwas verwirrend, sind grundlegend die zwei Handlungsebenen, die der Autor nutzt, um zeitlich übergreifende Ereignisse kenntlich zu machen.
Neben den aktuellen Ereignissen in der Lebenswelt von Vaelin, die den Hauptteil des Roman einnehmen gibt es immer zum Beginn eines neuen Romanabschnittes einen rückblickenden Bericht von Luralyn, der Seherin der Stahlhast. Durch sie erhalte ich als Leser Einblicke in die ganzen Vorentwicklungen innerhalb der Stahlhast bis hin zu dem Zeitpunkt, an denen sich Luralyns Erzählungen mit den aktuellen Ereignissen des Romans zu decken beginnen. Aus meiner Sicht ein schriftstellerisch gelungener Griff.

Was ich an diesem Buch so sehr schätze ist wieder einmal die wirklich gelungene Transformation von realen historischen Prozessen unserer Welt auf eine fantastische Ebene.
Unverkennbar sind hier die Entwicklungsprozesse der Horde, die stark an die zentralisierende Entwicklung der Mongolen unter Dschingis Khan und dessen Expansionsbestrebungen erinnern. Super passt da der fantastische Effekt der Vergöttlichung des Anführers und Einiger der Stahlhast in diese Geschichte hinein. Gerade bei den dramatischen Entwicklungen im letzten Drittel des Romans erinnerte mich das Element sehr stark an Thulsa Doom aus Conan der Babar – das ist richtig gut.
Auch das Kaufmannskönigreich, in dem die aktuellen Ereignisse überwiegend verankert sind entwickelt starke Anlehnungen an die klassische chinesische Gesellschaft mit Triaden und einem Gefolgschaftssystem wie man es in Europa überwiegend aus den gängigen chinesischen Filmen und Romanen kennt. Da der Ferne Osten (im Roman der Ferne Westen) mit seinen Legenden und Traditionen für uns zumeist ein tolles Repertoire an Mystischem enthält, passt die Figur der Jadeprinzessin hier im Roman makellos hinein.
Und nun noch ein paar allgemeine Worte zu den Charakteren. Sicherlich könnte man dem Autor den Vorwurf machen, dass diese wieder einmal sehr stereotyp und daher etwas oberflächlich sind. Bei näherer Betrachtung sind sie es jedoch nicht. Zum Teil tragen sie schon Entwicklungen aus der Trilogie in sich, die ihr grundlegendes Verhalten prägen. Dadurch kann man sicherlich sehr geradlinige Vermutungen anstellen, wie sich die Charaktere entwickeln können. Aber es wäre ja auch keine epische High-Fantasy, wenn man nicht generell absehen könnte was ganz am Ende stehen kann. Das ist etwas, was viele Romane und Genre teilen und lässt die Protagonisten trotzdem nicht oberflächlich und platt erscheinen.
Da ist zum Beispiel Sherin, die ganz dem Klischee der typischen Heilerin entspricht, immer bemüht jedem Verletzten irgendwie zu helfen und wenn es das letzte ist, was sie tut. Schon ein klassischer Archetyp. Und doch stellt sie auch Gifte her, als es darauf ankommt und definitiv nicht aus einer nostalgischen Verbundenheit Vaelin gegenüber. An dieser Stelle kommt durchaus der Ansatz eines Charakters durch, der Situationen pragmatischer beurteilt, als es ein normaler Archetyp tun würde.
Und so muss man einige Charaktere des Romans genauer betrachten und durchdenken in Bezug auf deren Hoffnungen und Handlungen.

Mich konnte der Roman richtig überzeugen und ich kann ihn absolut weiterempfehlen. Man sollte sich beim Lesen jedoch Zeit nehmen und bisweilen ein wenig über die Entwicklungen nachdenken.
Für Leser, die anhand des Klappentextes jedoch davon ausgehen, dass sich hier um eine epische und dramatische Liebesgeschichte mit großen Emotionen im Vordergrund handelt, denen rate ich vom Buch ab.

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Veröffentlicht am 05.12.2020

Die Geschichte von Vaelin geht weiter

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Die Geschichte von Vaelin geht in diesem Buch weiter. Wie steht es um den Turmherr aus dem Norden?

Es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich die Reihe Rabenschatten (also die drei Bänder vor diesem) ...

Die Geschichte von Vaelin geht in diesem Buch weiter. Wie steht es um den Turmherr aus dem Norden?

Es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich die Reihe Rabenschatten (also die drei Bänder vor diesem) gelesen hatte. Daher brauchte ich ein wenig eingewöhnungsbedarf.

Sobald ich dann drin war, rauschte ich nur so durch die Seiten. Die Geschichte war von Anfang an sehr gut aufgebaut und spannend. Auch mochte ich die neuen Nebenrollen, die dazugekommen sind und das Wiedersehen mit alten Bekannten.

Was ich ein wenig schade fand war das er versucht hat an den Erfolg davor anzuknüpfen. Die Reihe hätte für mich auch ganz klar zu Ende sein können. Es war halt nochmals ein weiteres Problem, um das er sich kümmern muss und somit wird es auch nach diesem Buch noch weitere geben, da noch nichts erledigt wurde.

Für Fan’s ist es natürlich ein Muss, das Buch zu lesen. Aber eigentlich könnte man auch stoppen nach Rabenschatten. Es ist auf jeden Fall ein gutes Fantasy Buch!

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Für Fans kämpferischer Fantasy

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Vaelin al Sorna hat erfolgreich viele Schlachten geschlagen und verdiente sich sehr viele Ehrentitel. Nun hat er beschlossen, in den Nordlanden ein friedvolles Leben zu verbringen. Doch ein Mann fordert ...

Vaelin al Sorna hat erfolgreich viele Schlachten geschlagen und verdiente sich sehr viele Ehrentitel. Nun hat er beschlossen, in den Nordlanden ein friedvolles Leben zu verbringen. Doch ein Mann fordert ihn heraus, der sich für einen Gott hält. Er hält Sherin gefangen, die Frau, die Vaelin vor Jahren geliebt und verloren hat, und Vaelin zieht in den Kampf, um sie zu befreien.

Schon das Coverbild stellt Waffen in den Vordergrund, und so ist es nicht verwunderlich, dass sich ein großer Teil der Geschichte um Kämpfe dreht. Ich kenne bisher kein weiteres Buch des Autors und hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass mir wichtige Informationen fehlen zu bisherigen Geschichten mit den Protagonisten. Die große Menge an handelnden Personen ist schwierig zu überblicken, dazu gibt es jedoch zum Glück ein Personenregister am Ende des Buches.

Mir waren in diesem Buch eindeutig zu viele Kampfszenen, doch wer das mag, wird mit dieser Geschichte seine helle Freude haben und sich auch auf die Fortsetzung freuen. Ich kann leider nur 3 von 5 Sternen vergeben. Die Reihe werde ich sicher nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 21.11.2020

Spannende Fantasy

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Vaelin al Sorna ist zurück! Anthony Ryans unvergesslicher Held aus der Rabenschatten-Trilogie. Das hat mich sehr gefreut, als ich davon erfahren habe. In der Rabenschatten-Trilogie konnte ich Vaelin al ...

Vaelin al Sorna ist zurück! Anthony Ryans unvergesslicher Held aus der Rabenschatten-Trilogie. Das hat mich sehr gefreut, als ich davon erfahren habe. In der Rabenschatten-Trilogie konnte ich Vaelin al Sornas Weg seit seiner Jugend begleiten und fieberte und litt mit ihm und seinen Freunden auf seinen Wegen. Inzwischen ist es ruhiger geworden um ihn. Seit einigen Jahren führt er ein mehr oder weniger beschauliches Leben als Turmherr des Nordens. Doch dann geschehen einige Morde, ein alter Feind kehrt zurück und ein neuer Feind kommt aus fernen Landen, um die Länder und Welt zu erobern und seinen Namensvetter ‚Dunkelklinge‘ zu besiegen. Vaelin muss sich wieder in die Schlacht begeben. Auf seinem Weg begleiten ihn neue Freunde, alte Freunde und seine Liebe, die er einst zurückließ.
Ich begleite Vaelin al Sorna gerne auf seinen Reisen, auch wenn die geschlagenen Schlachten wieder blutig sind.
Anthony Ryan lässt seinen Helden in bisher unbekannte Länder reisen. Er erschafft neue Wege, läßt alles bildgewaltig an einem vorüberziehen. Wenn man sich eingelesen hat, kann man es nicht erwarten, weiterzulesen und mit den Helden mitzufiebern.
Allerdings denke ich, dass Leser, die die Rabenschatten-Trilogie gelesen haben, mit dem Buch besser zurechtkommen werden. Es tauchen doch einige Figuren und Bezüge auf, die besser verstanden werden, wenn man die Vorgänger gelesen hat.
Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung. Ich lasse mich von Anthony Ryan gerne ins Universum um Vaelin al Sorna entführen.

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