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Veröffentlicht am 12.01.2020

Das Imperium aus Asche

Das Imperium aus Asche
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Mit „Das Imperium aus Asche“ hat der bekannte Autor den dritten und finalen Band seiner Draconis Memoria Reihe veröffentlicht. Im Fantasygenre hat sich Ryan einen bekannten Namen gemacht. Seine Rabenschatten- ...

Mit „Das Imperium aus Asche“ hat der bekannte Autor den dritten und finalen Band seiner Draconis Memoria Reihe veröffentlicht. Im Fantasygenre hat sich Ryan einen bekannten Namen gemacht. Seine Rabenschatten- Trilogie war in diesem Bereich ein Erfolg und auch seine Draconis Memoria Trilogie hat im Fantasybereich viele begeisterte Anhänger. „Das Imperium aus Asche“ ist der dritte Band der Reihe. Daher ist es wichtig, dass man bereits die Vorgänger „Das Erwachen des Feuers“ und „Das Heer des weißen Drachen“ gelesen hat. Bei einer so komplexen Fantasy- Welt ist es wirklich sinnvoll, dass man sich an die richtige Reihenfolge hält, da man sonst nicht viel vom Inhalt nachvollziehen kann.

Klappentext:
Im Krieg des weißen Drachen wird Freiheit mit Blut und Feuer bezahlt... Alles steht auf dem Spiel. Die zu bringenden Opfer sind hoch. Der letzte Hoffnungsschimmer liegt in einem uralten vergessenem Wissen. Mit das »Imperium aus Asche« legt Anthony Ryan den fulminanten Abschlussband der Draconis- Memoria-Trilogie vor. Ein unvorstellbar mächtiger Drache hat sich erhoben und führt eine Armee aus Bestien und Verderbten an. Das Überleben der ganzen Menschheit steht auf dem Spiel. Claydon Torcreek, ehemals ein kleiner Dieb und Blutgesegneter, die Agentin Lizanne Lethridge und der Kapitän Corrick Hilemore sind in verschiedene Erdgegenden versprengt. Aber sie stellen sich der todbringenden Macht entgegen, während die Welt vor ihren Augen in Flammen aufgeht.

Sehr war ich auf den finalen Band der Trilogie gespannt, wie Ryan die Geschichte zu Ende erzählt, wie wo all dies ausgeht. Ich war auf seine Zusammenführung der Fäden gespannt und wie die Geschichte rund um das Drachenblut ausgeht. Auch dieses Mal habe ich wieder gebannt an den Seiten geklebt, konnte die Spannung teilweise kaum ertragen und war in eine andere Welt versunken. Der Abschlussband zeigt, dass Ryan es gekonnt schafft, seine Leser wieder von seinem Erzählstil, seinem Worldbuilding und auch seinen gezeichneten Charakteren zu begeistern.
Wie ich es von dem Fantasy- Autor Anthony Ryan bereits aus seinen vorherigen Werken gewohnt war, war auch dieses Mal der Schreibstil wieder sehr angenehm zu lesen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Der Autor erzählt in seinem Buch die Geschichten bildhaft und sehr wortgewandt. Er schafft es gekonnt, seine Leser in eine überzeugende Atmosphäre zu saugen, sodass dieser das umfangreiche Buch nur ungern wieder zu Seite legen möchte. Gebannt folgt man den erzählten Abenteuern, welche die Protagonisten jeweils bestreiten müssen und hat dabei ein genaues Bild vor dem geistigen Auge von der erschaffenen Welt. Diese fiktive Welt ist wirklich detailreich, gut ausgebaut und konnte mich von seiner vielseitigen Art überzeugen. Bereits in den vorherigen Büchern hat man als Leser einen guten Einblick in diese fremdartige und bedrohliche Welt erhalten. Im finalen Band wird dieses Wissen noch weiter vertieft – auch wenn man schon beim zweiten Band dachte, dass eine Steigerung kaum noch möglich ist, man bekommt immer mehr Informationen und neue Wissenshäppchen, die dem geneigten Leser bei der Stange halten, sodass er einfach nur zu gerne mehr von dieser komplexen Welt erfahren möchte. Das Worldbuilding hat mir gut ausgesprochen gut gefallen und konnte mich ein weiteres Mal wieder vom Erzähltalent des Autors überzeugen.
Diese Reihe ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Steampunk. Auch hier sind die Drachen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Genauso wichtig sind aber auch die Erfindungen, die in der Vergangenheit gemacht wurden sind und dessen Auswirkungen auf das aktuelle Leben. Eine in Vergessenheit geratene Erfindung ist ein wesentlicher Bestandteil von diesem Buch, ist wichtig für den Verlauf der Geschichte. Dieser Genremix hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen.
Der Einstieg in dieses Fantasybuch ist mir ein bisschen schwergefallen. Ich war es bereits von den vorherigen Bänden gewohnt, dass ich mich erst durch ein Kapitel kämpfen musste. Und auch dieses Mal musste ich mich durch die etwas zäheren ersten Seiten durchboxen. Schade fand ich auch, dass es keinerlei Zusammenfassung aus den vorherigen Bänden gibt. Daher ist es wirklich essentiell wichtig, dass man die vorherigen Bücher aus der Reihe kennt, da man sonst von Grund auf verloren ist. Es ist sonst wirklich nicht einfach, sich in solch einer komplexen Welt zurechtzufinden. Nachdem man sich durch den schwierigen Einstieg durchgekämpft hat, wird man echt belohnt. Hier bekommt man epische und spannende Fantasy geboten. Es gibt actionreiche Situationen und imposante Schlachtszenen. Viele Abenteuer und unerwartete Wendungen halten den Spannungsbogen aufrecht. Man merkt, dass sich die Geschichte immer mehr zuspitzt – alles baut auf eine imposante Abschlussschlacht auf, stetig wird darauf hingearbeitet, bis sich alles entlädt. Durch detailreiche Ausschweifungen wirkte der Mittelteil auf mich etwas zäh. Hier verliert sich Ryan meiner Meinung nach ein bisschen in seinen detailreichen Gedankengängen, will die Welt mit vielen Details noch mehr ausbauen als teilweise nötig ist. Er will zeigen, was er kann und verliert sich dabei ein bisschen in zu vielen Kleinigkeiten. Dies hätte man meiner Meinung nach etwas straffen können. Dafür gibt es als Ausgleich viele actionreiche und bildgewaltige Kampfszenen. Diese halten das Tempo hoch und lassen die vielen Ausschweifungen und Details etwas in den Hintergrund rücken.
Auch in diesem Buch wird die Geschichte aus den bereits bekannten Protagonisten erzählt. Es ist ein bisschen, als würde man alte Freunde wieder besuchen. Wobei man dies mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht, weiß man doch, dass dies der finale Band der Reihe ist. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge bekommt man auch in „Das Imperium aus Asche“ einen vielseitigen Einblick in das Geschehen, betrachtet die Story aus verschiedenen Blickwinkeln. Alles wirkt dadurch komplexer und lebendiger. Man merkt, dass es an allen Ecken brodelt – dass sich langsam aber stetig alles zuspitzt. Viele Abenteuer werden bestritten und actionreiche Szenen gibt es hier in Massen. Dadurch bleibt leider etwas das Zwischenmenschliche und auch die emotionale Ebene etwas auf der Strecke. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, ein bisschen mehr Tiefe der einzelnen Charaktere. Man merkt, dass der Schwerpunkt mehr auf der imposanten Gestaltung der Geschichte liegt als auf der charakterlichen Entwicklung und Tiefe. Hier hätte ich mir ein bisschen mehr Ausgewogenheit gewünscht.
Das Finale des Abschlussbandes konnte mich wirklich packen. Es ist spannend und fesselnd, voller Action – es hat quasi an meinen Nerven gezerrt. Im Grunde war ich mit der Auflösung zufrieden und konnte beruhigt das Buch am Ende zuschlagen. Ryan hat es auch dieses Mal wieder geschafft, mich von seinem Können als Autor zu begeistern. Er hat mich in eine fremdartige, imposante und bedrohliche Welt entführt, voller Abenteuer und vielseitiger Entwicklungen.

Auch der Abschlussband der Draconis Memoria Reihe „Das Imperium der Asche“ aus der Feder von Anthony Ryan hat mir wieder gut gefallen. Es hat mir erneut gezeigt, dass der Autor es beherrscht, epische und komplexe Fantasybücher zu schreiben. Ein paar kleine Sachen haben mich dennoch etwas gestört und daher möchte ich 4 Sterne vergeben. Aber wer die vorherigen Bände mit Genuss gelesen hat, dem empfehle ich auch dieses.

Veröffentlicht am 11.01.2020

Das Böse in uns

Vicious - Das Böse in uns
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Die Autorin V.E. Schwab hat mit „Vicious – Das Böse in uns“ den Auftakt zu ihrer neuen Fantasyreihe veröffentlicht. Dies ist ein Buch über Menschen mit Superkräften, aber wer Bücher von Schwab kennt, der ...

Die Autorin V.E. Schwab hat mit „Vicious – Das Böse in uns“ den Auftakt zu ihrer neuen Fantasyreihe veröffentlicht. Dies ist ein Buch über Menschen mit Superkräften, aber wer Bücher von Schwab kennt, der weiß, dass dies kein billiger Abklatsch von Marvel und Co sein wird.

Klappentext:
Der Tod ist erst der Anfang. Victor Vale und Eli Ever wollen sterben. Allerdings nicht, um tot zu bleiben, sondern um mit außergewöhnlichen Fähigkeiten wieder zu erwachen. Als junge, brillante Medizinstudenten wissen sie genau, was sie tun. Sie planen das Experiment minutiös – und haben Erfolg: Beide kommen verwandelt wieder ins Leben zurück. Eli entwickelt eine erstaunliche Regenerationskraft und wird praktisch unsterblich, Victor kann anderen Schmerz zufügen oder nehmen. Was sie nicht unter Kontrolle haben, ist die Tragödie, die durch ihr Experiment ausgelöst wird. Denn Superkräfte allein machen keine Helden …

Dies war nicht mein erstes Buch von der Autorin. Ihr Fantasybuch „Vier Farben der Magie“ habe ich mit Begeisterung gelesen. Und auch dieses Buch „Vicious – Das Böse in uns“ konnte mich mit seinem Klappentext neugierig machen. Ein Buch über ExtraOrdinäre (EO), welches ich nur zu gerne lesen wollte.
„Vicious“ ist ein temporeiches Fantasybuch, welches mich gut unterhalten konnte. Der Spannungsbogen wird auf vielseitige Art und Weise hoch gehalten. Viele Wendungen habe ich so nicht vorhergesehen, zu gerne wollte ich wissen, wie die Geschichte um Eli und Victor weitergeht, wie sie begonnen hat.
Dieses Buch wird in verschiedenen Zeiten erzählt. Zum einen wird die Geschichte in der Gegenwart erzählt, gleich zu Beginn des Fantasybuches befindet man sich in dieser. Aber auch die Story vor zehn Jahren ist wichtig, damit man die Zusammenhänge erfährt und weiß, wie all dies kommen konnte – welche gemeinesame Vergangenheit Victor und Eli haben, was sie erlebt haben. Mir haben beide Zeitstränge gut gefallen, haben sie einem die Entwicklung der Charaktere näher gebracht, man hat ihre Beweggründe besser verstehen können. Dennoch hätte ich mir manchmal gewünscht, dass der Fokus mehr auf der Gegenwart liegt. Teilweise war mir die Vergangenheit etwas zu ausführlich, ein paar Kürzungen wären meiner Ansicht nach vorteilhaft gewesen. Dennoch habe ich auch die Geschichte von vor zehn Jahren sehr genossen.
Gleich zu Beginn wird man in die Geschichte hineingeworfen und muss sich erst einmal orientieren. Dies fällt nicht immer leicht, muss man die Charaktere kennen lernen, ihre Geschichte und ihre Beziehungen zueinander. Man wird quasi hinein katapultiert und muss sich zurechtfinden. Dies fällt besonders am Anfang nicht immer leicht. Ich fand den Einstieg etwas holprig. Irgendwie ging es mir auf der einen Seite nicht schnell genug, ich wollte wissen, was es mit der Friedhofsszene auf sich hat, was Victor damit bezwecken will und durch die Vergangenheitserzählungen wurde dies alles etwas ausgebremst. Aber auf der anderen Seite wollte ich das Geschehene verstehen, warum sich Victor dort befindet, wen er dabei hat. Dies war so ein Gehangel zwischen Spannung, Tempo und Entwicklung der Geschichte. Ich empfand es etwas unausgewogen und leider hat mir dies den Einstieg in das Buch etwas erschwert. Aber diese Startschwierigkeiten haben sich recht schnell gelegt, sodass ich gebannt der Geschichte gefolgt bin. So langsam hat sich alles geklärt, ich war mitten drin.
„Vicious“ wird aus der Sicht von Eli und Victor erzählt. Dies hat mir ganz gut gefallen, macht es das Buch vielschichtiger. Man bekommt dadurch einen besseren Einblick in die Denkweise der beiden Protagonisten, lernt sie besser kennen. Victor ist ein eher arroganter junger Mann mit einem schwierigen Verhältnis zu seinen Eltern. Er war ein guter Student, bis er diesen Schicksalsschlag hatte, wo er zum EO wurde. Der Leser bekommt einen guten Einblick in seine Gedankenwelt, versteht seine doch eher niederen Gründe. Er kämpft nicht immer fair, ist nicht immer der sympathischste Charakter, dennoch hat er ein Gewissen und seine Grenzen, welche er nicht überschreitet. Eli hatte eine schwierige Kindheit und war ebenfalls ein sehr guter Student. An der Uni hat er zusammen mit Victor gelebt, die beiden waren gute Freunde. Auch sein Leben hat sich schlagartig geändert, als er ein EO wurde. Auch seine Gründe für sein Verhalten sind nicht immer nachvollziehbar oder für Außenstehende verständlich. Auf mich wirkte er schon recht fanatisch, hat er doch eine etwas andere Sicht auf seine Fähigkeiten. Durch seine religiöse Erziehung hat er einen etwas anderen Blickwinkel auf sich und andere EO’s, welche ihn nicht unbedingt sympathisch macht. Die Charaktere sind dreidimensional gestaltet. Es gibt in dieser Welt kein Schwarz oder Weiß. Die Personen haben unterschiedliche Graustufen. Sie haben ihre Beweggründe, welche nicht immer positiv oder verständlich sind. Dadurch wirkten sie alle recht authentisch. In diesem Buch gab es für mich keinen richtigen Sympathieträger. Ich habe zwar mit den Charakteren mitgefiebert, war auch eher auf Victors Seite, dennoch ist bei mir der Funke in Bezug auf ihn nicht komplett übergesprungen.
Positiv möchte ich auch noch die Fähigkeiten der EO’s erwähnen. Hier hat die Autorin ihre Fantasie bewiesen. Die Talente sind teilweise recht ungewöhnlich, aber dennoch nichts total Neues. Auch die Umstände, wie ein Mensch zum EO wird und wie sich das auf seine Fähigkeiten auswirkt, konnten mich überzeugen.

Die Autorin V. E. Schwab hat mit „Vicious – Das Böse in uns“ einen gelungenen Reihenauftakt einer Fantasyreihe über ExtraOrdinäre geschrieben. Sie schildert gekonnt, wie sich so ein Schicksalsschlag auf die Psyche eines Menschen auswirken könnte, was es mit einem anstellen könnte. Auch die Charaktere und die temporeiche Story haben mir gefallen. Dennoch fehlte mir persönlich das gewisse Etwas, die Autorin kann noch mehr. Daher bin ich schon sehr auf die Weiterführung der Geschichte gespannt und möchte 4 Sterne für dieses Werk vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2020

Der Attentäter

Der Attentäter
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Der historische Roman „Der Attentäter“ ist das neuste Werk von Ulf Schiewe. Thematisiert wird das Attentat auf Franz Ferdinand und welche Umstände zu diesem Ereignis geführt haben. Man kann dieses Buch ...

Der historische Roman „Der Attentäter“ ist das neuste Werk von Ulf Schiewe. Thematisiert wird das Attentat auf Franz Ferdinand und welche Umstände zu diesem Ereignis geführt haben. Man kann dieses Buch auch ohne große Vorkenntnisse von diesem historischen Ereignis lesen. Bisher konnte mich der Autor immer mit seinen Werken begeistern und auch dieses Mal ist es ihm gelungen, mich von seinem Erzählstil zu überzeugen.

Klappentext:
Juni 1914. Es ist die Woche, die alles entscheidet. Die Woche, in der sich drei junge Serben auf den Weg nach Sarajevo machen. Dort soll Franz Ferdinand, Thronfolger Österreich-Ungarns, einem Militärmanöver beiwohnen - und sterben. Gavrilo Princip und seine Gefährten haben sich seit Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Doch dem Geheimdienst sind Gerüchte zu Ohren gekommen, und Major Rudolf Markovic tut alles, um den Thronfolger zu retten und eine diplomatische Katastrophe zu vermeiden...

„Der Attentäter“ ist ein historischer Thriller, basierend auf wahren Geschehnissen. Dieses Buch erzählt, wie es zu dem Attentat auf Franz Ferdinand kommen konnte. Die Ereignisse haben 1914 stattgefunden, eine eher ungewöhnliche Zeit für den Autor und auch für mich als Leser. Meistens lese ich doch eher historische Bücher, welcher zeitlich im Mittelalter angesiedelt sind. Dennoch habe ich mich auf dieses Experiment eingelassen, weil mich Ulf Schiewe immer mit seinen Werken begeistern konnte, auch wenn diese eine andere Epoche thematisieren. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht.
Ausgestattet ist dieses Buch mit einer historischen Karte und einem Glossar, wo die wichtigsten Begriffe kurz und knapp erklärt werden.
Bereits im Prolog wird man mitten in das Geschehen hineingeworfen. Erzählt wird aus der Sicht von Gavrillo, seine Gedanken in Bezug auf die Vorbereitungen auf das Attentat und natürlich die Tat selber. Ein gelungener Einstieg in das Buch, ist man so sofort mittendrin und trotzdem wird noch nicht zu viel verraten.
In diesem Einzelband wird das Attentat auf Franz Ferdinand erzählt. Es spielt in der Woche vor diesem wichtigen historischen Ereignissen. Die einzelnen Abschnitte sind in die jeweiligen Tage unterteilt. Aufgeteilt wird dieser zeitlich geordnet, aber aus den unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Die Geschehnisse werden hierbei gekonnt rekonstruiert, sodass man sich als Leser in die Zeit zurückversetzt fühlt. Erzählt wird aus drei Perspektiven, sodass man einen vielseitigen Einblick in die Geschehnisse bekommt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Sicht aus der Gruppe der Attentäter. Im Zentrum dessen steht Gavrillo. In dieser Perspektive bekommt man gelungene Einsichten in dessen Gedankengänge, was sie bewegt, warum sie dieses Attentat begehen wollen. Hier bekommt der Leser einen vielseitigen Einblick, was die Gruppe erlebt, wie ihre Sicht der Dinge ist. Dies hat mir gut gefallen. Die Attentäter werden nicht als von Grund auf schlecht beschrieben. Sondern als schicksalshafte Menschen, die ihre eigene Sicht der Dinge haben und ihre eigenen Beweggründe. Dies heißt nicht, dass ich ihre Ansichten als richtig empfinde. Dennoch bekommt man als Leser einen vielschichtigen Einblick in ihre Beweggründe. Damit konnte mich der Autor von seinem Erzähltalent überzeugen, denn solch eine differenzierte Ansicht hat mir gefallen.
Ein anderer Erzählstrang ist von Franz Ferdinand und seiner Frau Sophie. Man bekommt einen gelungenen Einblick in das Leben des Thronfolgers. Sein strenges, militärisches Auftreten nach außen steht im Kontrast zu seinem liebevollen Familienleben. Auch hier bekommt der Leser wieder einen interessanten Einblick in eine historische Persönlichkeit.
Der dritte wesentliche Erzählstrang ist aus der Sicht eines Mitarbeites des Geheimdienstes namens Markovic. Von seiner Seite werden die fiktiven Geschehnisse erzählt, die Jagd auf die Attentäter und den gescheiterten Versuch, dies alles zu verhindern. Man bekommt einen Eindruck in die Ermittlungsarbeiten, wie sie sich aus Gerüchten oder kleinsten Hinweisen mögliche Geschehnisse zusammenbasteln. Besonders dieser vielseitige Einblick in die Geschehnisse konnte mich überzeugen. Mir persönlich hat jedoch ein bisschen der Zugang zu den einzelnen Charakteren gefehlt. Man hat mit den einzelnen Personen mitgefiebert, dennoch ist mir keiner so richtig ans Herz gewachsen.
Zu Beginn der einzelnen Abschnitte sind Zeitungsartikel abgedruckt werden, welche wirklich damals veröffentlich wurden sind. So bekommt man einen Einblick in die Atmosphäre der damaligen Zeit, was die Leute bewegt hat. Diese geben dem ganzen Buch zusätzlich noch mehr authentische Züge. Auch zeigt es, wie gut Schiewe recherchiert hat. Allgemein besticht dieses Werk durch seine umfangreiche Recherche. Gekonnt werden einzelne Details oder auch Wissen in die Geschichte mit eingestreut, sodass der Leser noch einiges dabei über dieses historische Erlebnis lernen kann.
Auch wenn bekannt ist, wie dieses Buch ausgeht – schließlich basiert es auf historischen Ereignissen und Fakten – so ist es konsequent spannend. Viele unerwartete Details oder gewisse Einzelheiten halten den Spannungsbogen oben, man fiebert mit, wie all diese Einzelheiten zusammen geführt werden. Hierbei erfährt man einiges über die damaligen Ereignisse, viele Details waren mir persönlich nicht bekannt. Diverse Zufälle waren nötig, dass das Attentat so ablaufen konnte. Viele schicksalshafte Ereignisse führten zu dem historischen Ereignis. Und mit Spannung verfolgt man diese Einzelheiten, gebannt liest man die Seiten. Dies liegt auch an dem fesselnden und leichten Schreibstil vom Autor. Man fühlt sich in die Zeit zurückversetzt.
Gelungen ist auch das Nachwort des Autors. In diesem wird darauf eingegangen, was Fakten und was Fiktion ist. Historische Eckdaten werden benannt und die Freiheiten des Autors aufgedröselt. Er redet auch über seine wichtigen Quellen. So etwas finde ich bei einem historischen Roman immer sehr sinnvoll und wissenswert.

Auch dieses Mal konnte mich Ulf Schiewe mit seinem historischen Thriller „Der Attentäter“ überzeugen. Besonders gefallen haben mir die detailreichen Einblicke - vor allem in die Attentäter - und die umfangreiche Recherche, wie Fakten in die Geschichte eingebaut werden. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.12.2019

Das Heer des weißen Drachen

Das Heer des Weißen Drachen
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Anthony Ryan hat sich im Fantasy- Genre bereits ein Namen gemacht. Bereits seine Rabenschatten- Trilogie konnte den begeisterten Fantasy- Leser überzeugen, auch mich. Und auch mit seiner Draconis Memoria- ...

Anthony Ryan hat sich im Fantasy- Genre bereits ein Namen gemacht. Bereits seine Rabenschatten- Trilogie konnte den begeisterten Fantasy- Leser überzeugen, auch mich. Und auch mit seiner Draconis Memoria- Reihe kann er seine Leser fesseln. „Das Heer des weißen Drachen“ ist der zweite Band der letztgenannten Reihe. Hierbei ist es wichtig, dass man bereits den Vorgänger „Das Erwachen des Feuers“ gelesen hat. Bei einer so komplexen Fantasy- Welt ist es wirklich sinnvoll, dass man sich an die richtige Reihenfolge hält, da man sonst nicht viel vom Inhalt nachvollziehen kann.

Klappentext:
Jahrhundertelang baute das gewaltige Eisenboot- Handelssyndikat auf Drachenblut – und die außergewöhnlichen Kräfte, die es verleiht. Als die Drachenblutlinien versiegen und Kundschafter ausgesandt werden, um neue Quellen zu entdecken, kommt ein verheerendes Szenario in Gang. Claydon Torcreek ist einer der Überlebenden der gefahrvollen Reise durch das unerforschte Hinterland des Corvantinischen Reiches. Statt der neuen Blutquellen, die die Zukunft seines Volkes hätten sichern können, entdeckt er jedoch einen Albtraum. Der legendäre Weiße Drache ist aus seinem Jahrtausende währenden Schlaf erwacht und giert danach, die Welt der Menschen in Schutt und Asche zu legen. Und noch schlimmer: Er befehligt eine Armee aus Verderbten, die ihm hörig sind.

Die Gestaltung des Buches ist mir sofort positiv aufgefallen. Mit „Das Heer des weißen Drachen“ hält man ein liebevoll gestaltetes Werk in den Händen. Allein die Karte ist nur eins der wenigen Beiwerke, die ich als hilfreich empfunden habe. Gerne habe ich sie unterstützend aufgeschlagen, damit ich mich in dieser fremden Welt besser zurechtfinden konnte.
Wie man es von dem Fantasy- Autor Anthony Ryan gewohnt ist, ist auch diesmal der Schreibstil wieder sehr angenehm, die Seiten fliegen nur so dahin. Er erzählt seine Geschichten bildhaft und wortgewandt. Schafft er es den Leser in eine überzeugende Atmosphäre zu saugen, sodass er das Buch nur ungern wieder zu Seite legen möchte. Gebannt folgt man den Abenteuern, welche die Protagonisten bestreiten müssen und hat dabei ein genaues Bild vor dem geistigen Auge von der erschaffenen Welt. Diese fiktive Welt ist detailreich und konnte mich von seiner vielseitigen Art überzeugen. Bereits im ersten Band hat man als Leser einen guten Einblick in diese fremdartige und bedrohliche Welt erhalten. Im zweiten Band wird dieses Wissen vertieft, man bekommt mehr Informationen und neue Wissenshäppchen, die dem geneigten Leser bei der Stange halten, sodass er einfach nur zu gerne mehr von dieser komplexen Welt erfahren möchte. Das Worldbuilding hat mir gut gefallen und konnte mich auch dieses Mal wieder vom Erzähltalent des Autors überzeugen,
Auch wird man wie man es bereits aus „Das Erwachen des Feuers“ kennt, mitten in das Geschehen hineingeworfen. Man ist sofort mittendrin. Eine Zusammenfassung der bisherigen Geschehnisse sucht man hier vergebens. Daher brauchte ich ein paar Seiten, um mich wieder in dieser vielschichtigen Welt zurechtzufinden. Diese Startschwierigkeiten hatten sich jedoch schnell wieder gelegt, konnte ich mir die bisherigen Ereignisse dann doch recht schnell wieder in Erinnerung gerufen, sodass ich wieder wohl in diesem Buch gefühlt hatte.
Erzählt wird auch dieser Band wieder aus unterschiedlichen Erzählsträngen. Hierbei kann ich mich jedoch nicht wirklich einigen, welcher mir davon am besten gefallen hat. Jeder Charakter muss auf seine Art Abenteuer bestreiten und um sein Leben kämpfen. Er muss Aufgaben meistern und an diesen wachsen, dabei aus seinen Fehlern lernen. Mir hat es gefallen, dass es keinen wirklichen Protagonisten gibt, welcher mich über die Dauer der Seiten genervt hat, zu gerne habe ich die jeweiligen Perspektiven verfolgt und habe mit den einzelnen Personen mitgefiebert. Im zweiten Teil wird Sirus als Erzählstrang eingeführt. Dieser hat mir gut gefallen, bekommt man doch durch ihn einen Einblick in das Heer des weißen Drachen und kann die ganze Geschichte aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Dadurch wirkte alles dreidimensionaler, hat in meinen Augen gewisse Situationen nochmal anders erscheinen lassen. Dies war ein guter Schachzug von Seiten des Autors, wirkte die Story dadurch weniger schwarz/ weiß und somit viel plastischer.
Dieses Werk ist eine gelungene Mischung aus Fantasy und Steampunk. Auch hier sind die Drachen ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte. Genauso wichtig sind aber auch die Erfindungen, die in der Vergangenheit gemacht wurden sind und dessen Auswirkungen auf das aktuelle Leben. Dieser Genremix hat mir auch dieses Mal wieder gut gefallen.
Auch der Mittelband der Trilogie ist voller Abenteuer und Action. Eine spannende Szene jagt die andere. Dem Leser und auch den Charakteren wird keine große Verschnaufpause gegönnt, um sich auszuruhen oder um sich auf die bevorstehenden Ereignisse vorzubereiten. Dennoch gibt es ein paar langwierige Szenen, die sich ein bisschen in die Länge ziehen und durch die ich mich hindurch kämpfen musste. Besonders bei Clay gab es meiner Meinung nach ein paar Stellen, die man hätte kürzen können. Aber dies ist Ansichtsache und nach meiner Ansicht haben sich solche Passagen in Bezug auf die Länge des Buches doch eher im Hintergrund gehalten und waren selten. Daher kann ich getrost über diese etwas zäheren Situationen hinwegsehen.
Der Mittelteil endet mit einem fiesen Cliffhanger. Konnte man mit dem Ende von „Das Erwachen des Feuers“ noch ganz gut leben, so ist dieser schon ziemlich fies. Zu gerne möchte man wissen, wie die Geschichte weitergeführt wird und wohin all dies führt, wie die Geschichte ausgeht. Daher kann ich nur gespannt sein und ich bin schon sehr auf „Das Imperium aus Asche“ gespannt.

Auch mit „Das Heer des weißen Drachen“ konnte mich Anthony Ryan wieder von seinem Erzähltalent überzeugen. Mir hat der zweite Band sogar ein bisschen besser als der erste gefallen. Dies könnte aber auch daran liegen, dass die doch recht lange Eingewöhnungsphase aus „Das Erwachen des Feuers“ entfallen ist. Dennoch glaube ich, dass Ryan mehr kann. Aufgrund ein paar kleinerer Schwächen möchte ich 4 Sterne vergeben und ich bin gespannt, wie es weitergehen wird. Für alle, die den ersten Teil bereits verschlungen haben. Sie werden auch diesen mit Genuss lesen.

Veröffentlicht am 23.12.2019

Königin der Monster

Königin der Monster
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Nika S. Daveron hat mit ihrem fantastischen Jugendbuch „Königin der Monster“ ein interessantes und humorvolles Werk geschrieben. Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin und sie konnte mich gut unterhalten. ...

Nika S. Daveron hat mit ihrem fantastischen Jugendbuch „Königin der Monster“ ein interessantes und humorvolles Werk geschrieben. Dies war mein erstes Buch von dieser Autorin und sie konnte mich gut unterhalten. „Königin der Monster“ ist (bisher) ein alleinstehendes Buch, sodass es sich ohne Vorkenntnisse lesen lässt.

Klappentext:
Lena Arimont hat eher ungewöhnliche Freunde. Zum Beispiel den Serienkiller Ridgeway, den Dämon Kezramon und den Voodoo-Hexer Cobalt. Denn Lena ist anders als die anderen. Ihre höchst lebendige Fantasie erweckt jeden Bösewicht aus Büchern oder Filmen zum Leben, wodurch sie fortan in ihrer Welt herumgeistern. Mittlerweile hat sie sich daran so gut wie gewöhnt und lebt ein fast normales Leben - auch wenn die Themen, die Lena mit ihren Freunden bespricht, ein bisschen düsterer sind, als die der anderen Achtzehnjährigen in ihrer Abschlussklasse. Doch als eines Tages Matteo in ihr Leben stolpert, steht Lenas Kleinstadtleben plötzlich Kopf. Denn Matteo ist Dämonenjäger. Und er sieht verdammt gut aus.

Mein erster Blick auf das Cover konnte sofort meine Neugier wecken. Und als ich dann auch noch den Klappentext gelesen hatte, wusste ich, dass ich dieses Buch nur zu gerne lesen möchte. Meiner Erwartungen an dieses Buch waren nicht besonders groß, ich habe bisher noch kein Werk von dieser Autorin gelesen, und daher bin ich ohne Vorbelastungen oder Erwartungen an dieses herangegangen. Daher war ich positiv überrascht gewesen.
Der Schreibstil ist recht einfach gehalten, hat eine leichte Art und lässt sich flüssig lesen. Das Buch ist humorvoll und konnte mich an diversen Szenen zum Schmunzeln bringen. Auch ist es spannend gestaltet und einige unerwartete Wendungen haben den Spannungsbogen aufrecht erhalten. Diverse Szenen bestechen durch ihre Unvorhersehbarkeit, andere daher wirkten auf mich noch etwas unausgereift und teilweise auch vorhersehbar.
Der Einstieg in „Königin der Monster“ ist mir leichtgefallen. Man wird mitten in das Geschehen hineingeworfen und lernt sofort die Protagonistin Lena und ihr Leben mit den Monstern kennen. Hierbei bekommt man einen guten Einblick in dessen Alltag, wie sie miteinander leben und auch ihr Miteinander lernt man kennen, wie sie humorvoll miteinander umgehen.
Die Protagonistin Lena ist ein 18- jähriges Mädchen mit einem besonderen Talent. Wenn sie sich Horrorfilme anschaut, kann es passieren, dass das Monster beziehungsweise der Bösewicht sich materialisiert und nun als Untermieter bei ihr wohnt. Hierbei gibt es gewisse Regeln, an die sich die Monster halten müssen, auch wenn sie nicht wieder verschwinden wollen. Für ihr Alter ist Lena recht taff, wohnt sie schließlich mit Monstern unter einem Dach zusammen, sie hat ihre ganz eigene Art, Probleme zu bewältigen. Auch ist sie recht stur und dickköpfig, diese Eigenschaften werden ihr im Verlaufe des Buches mehrmals zum Verhängnis. Im Fokus stehen in der Geschichte besonders drei ihrer Monster. Dies sind der der Vodoo- Hexer Cobalt, der nicht ganz so clevere aber sehr starke Serienmörder Ridgeway mit seiner Sense und der Dämon Kezramon. Besonders die ersten beiden sind für die Handlung wichtig und greifen immer wieder mal aktiv ins Geschehen ein. Vor allem Cobalt ist mir mit seiner Art ans Herz gewachsen. Er ist clever und hiterfragt diverse Dinge, hat aber auch ein komisches Hobby, dennoch hat er mich mit seiner Art und Weise öfters zum Lachen gebracht. Schade fand ich, dass das Potential der Monster nicht vollständig ausgenutzt wurde. Sie wirkten auf mich größtenteils recht platt und nicht ganz ausgereift. Auch sind nur drei der Monster ein wesentlicher Bestandteil der Handlung, die anderen sind – wenn überhaupt- Randfiguren. Hier hätte man mehr aus diesem Aspekt des Jugendbuches machen können.
Der Gegenpart zu Lena ist Matteo, ein Monsterjäger. Er zieht in die Nachbarschaft und zwischen den beiden entsteht recht schnell eine Art Verbindung. Auch er ist ein recht dicker Sturkopf und die Streitgespräche bzw. diverse Schlagabtäusche zwischen Matteo und Lena haben mich gut unterhalten. Was ich persönlich schade fand, die Familie von Matteo wird hier nur ein paarmal erwähnt, nur selten treten sie in Aktion. Daher wirkten sie sehr blass, hier hätte man mehr aus der Familie, bestehend aus Monsterjägern machen können. Schade.
Etwas ungünstig fand ich Entwicklung der Beziehung zwischen Matteo und Lena. Die beiden sind solche Dickköpfe und werfen sich oftmals nicht nur nette Worte an den Kopf. Dennoch baut sich eine besondere Verbindung zwischen den beiden auf, auch wenn beide mehrmals dagegen ankämpfen oder es auch nur versuchen. Ich verstehe nicht ganz, wieso die beiden sich so voneinander angezogen fühlen, wirkte auf mich nicht ganz realistisch.
Der Schluss von „Königin der Monster“ konnte mich leider auch nicht ganz überzeugen. Da ich nicht spoilern will, möchte ich nicht näher darauf eingehen. Aber die Auflösung oder auch die Bewältigung des Problems hätte man auch anders lösen können.

Insgesamt hat mich „Königin der Monster“ aus der Feder von Nika S. Daveron gut unterhalten – ein spannender und humorvoller Roman, ein interessanter Zeitvertreib für Zwischendurch. Aufgrund ein paar Schwächen möchte ich dem Buch 4 Sterne vergeben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere