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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2021

Ninja mit Achillesferse

Dragon Ninjas, Band 3: Der Drache des Himmels
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Oh ja, jetzt wird es für Lian wirklich kompliziert. Er soll sich mit seinen Freunden auf die Suche nach der dritten magischen Ninja-Waffe begeben. Doch gleichzeitig erhält er von den Tiger Ninjas eine ...

Oh ja, jetzt wird es für Lian wirklich kompliziert. Er soll sich mit seinen Freunden auf die Suche nach der dritten magischen Ninja-Waffe begeben. Doch gleichzeitig erhält er von den Tiger Ninjas eine Forderung. Entweder sie erhalten die Wurfsterne des Sturms oder Liams Kater, Mister Nox ergeht es schlecht.
Was soll Liam jetzt machen? Wem gehört seine Loyalität und wem kann er vertrauen?

Dragon Ninjas als gesamte Reihe ist ja sehr aktionreich, abenteuerlich und auch unterhaltsam witzig. Und doch schafft es der Autor in jedem der vorliegenden Bände die Handlung rund um die Suche nach den Ninja-Waffen immer wieder thematisch mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu beleben.
Dieses Mal muss unser Hauptheld einen schweren Kampf mit sich selbst austragen. Wie kann er sich richtig entscheiden? Zählt seine Bindung zu Mister Nox mehr als seine Loyalität zu den Dragon-Ninjas?
In unmittelbarem Kontext dazu steht auch die Frage, ob er seine Situation seinen Freunden anvertrauen kann? Könnten sie ihn verstehen?
Wenn man das Thema verallgemeinert kann man auch als Erwachsener sicherlich gut verstehen, warum die Handlung Kinder sicher ganz gut abholt und in ihren Bann ziehen kann.
Und zudem kommt dann auch noch hinzu, dass bei dem Himmelsdrachen Schein und Realität auch nicht so ganz beieinander liegen.

Es bleibt also spannend und die Zeit beim Lesen vergeht wieder einmal wie im Flug. Eine weitere lesenswerte Geschichte für kleine Actionliebhaber.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 17.04.2021

Wer ist der Spion?

Internat der bösen Tiere, Band 2: Die Falle
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Noёl hat sich eigentlich ganz gut eingelebt. Er hat sich mit Taiyo angefreundet und ist um so mehr enttäuscht, dass er nicht mit ihm in einer Klasse unterrichtet werden darf. Dafür muss er sich mit Tyson ...

Noёl hat sich eigentlich ganz gut eingelebt. Er hat sich mit Taiyo angefreundet und ist um so mehr enttäuscht, dass er nicht mit ihm in einer Klasse unterrichtet werden darf. Dafür muss er sich mit Tyson und zwei weiteren Pavianen in seiner Klasse herumschlagen. Und Tyson macht keinen Hehl daraus, dass er Menschen nicht leiden kann.
Da verspricht das Tauchtraining für alle Menschen an der Schule eine echte Abwechslung zu werden. Denn so kann Noёl immerhin Katókwe wiedersehen, für die sein Herz heimlich schlägt. Sein Pech nur, dass die Schulleitung den Ausflug ins Meer für ihn als zu gefährlich erachtet …

Auch dieser Band ist wirklich gut für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Er schließt sich nahtlos an den ersten Band an, könnte aber auch eigenständig gelesen werden, denn die abenteuerliche Handlung an und für sich ist sehr abgeschlossen.
Da es diesmal einen Spion auf der Insel gibt ist die Handlung fesselnd und hält den Spannungsbogen auch bis zur Enttarnung am Ende. Das ist etwas, dass nicht nur Kindern gefällt, so dass „Die Falle“ schon recht All Age tauglich ist.
Zu den wenn auch gewohnt wenigen Illustrationen von Clara Vath kann ich wieder nur sagen – super gelungen. Sie übernehmen die Gliederung des Buches in die gewohnten drei Teile und haben auch einen inhaltlichen Bezug zu diesen; wirklich sehr schön.

Ich werde das Buch wieder in die Schulbibliothek geben, damit es sich zum ersten Band gesellen kann und hoffentlich viele Kinder erreicht. Es ist wirklich lesenswert.
Für mich heißt es – Band 3 muss her.

  • Cover
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Veröffentlicht am 16.04.2021

Wer ist Kuddelwotan?

Die wilde Baumhausschule, Band 3: Nachsitzen um Mitternacht
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„Bifi ist ein feiges Würstchen“ schreibt Bifis Nachbar Hannes jeden Tag direkt vor dessen Gartentür auf das Steinpflaster. Aber Bifi ist gar nicht feige, vielleicht ein wenig schreckhaft und etwas schüchtern. ...

„Bifi ist ein feiges Würstchen“ schreibt Bifis Nachbar Hannes jeden Tag direkt vor dessen Gartentür auf das Steinpflaster. Aber Bifi ist gar nicht feige, vielleicht ein wenig schreckhaft und etwas schüchtern. Doch Hannes zieht Bifi immer wieder auf.
Greta hört im Zoo nachts eigenartige Geräusche und entdeckt kurz darauf einen schreckhaften heimlichen neuen Bewohner. Leider kann sie nicht so genau erkennen, um was für ein Tier es sich handelt. Doch zum Glück hinterlässt der Besucher Spuren. Da Greta einmal genauso berühmt werden möchte wie ihre Eltern, will sie die Erste sein, die vielleicht diese neue Tierart entdeckt und bittet ihre Freunde Theo und Bifi um Hilfe.

Auch die dritte Geschichte aus der wilden Baumhausschule ist wieder unterhaltsam und ein wenig lehrreich zugleich. Wie sich sehr rasch herausstellt begeben sich die Kinder auf Wombatsuche. Und das Wombat hat so einiges mit dem armen Bifi gemein – beide sind doch ganz schön ängstlich. Bifi sieht jedoch die Suche nach dem Wombat als seine Chance Hannes zu beweisen, dass er richtig mutig ist, denn immerhin muss man das Tier nachts suchen, will man erfolgreich sein.
Damit zeigt die Autorin den Kindern auf sehr unterhaltsame Weise wieder einmal, dass man seine eigenen Ängste überwinden kann. Und auch, dass Freunde einen dabei durchaus unterstützen können.

Die 192 Seiten des Buches sind wie auch in den Büchern zuvor in nicht zu umfangreiche Kapitel gegliedert, so dass die Leser jederzeit genügend Stellen finden können, wenn sie eine Pause brauchen. Doch ich denke, dass das Buch so gut ankommen wird, dass Pausen fast überflüssig erscheinen. Die Geschichte dieses Bandes sollte auch Jungen einmal so richtig ansprechen können. Ganz klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2021

Das Buch ist ein gewaltiger Showdown

Die 12 Häuser der Magie
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Gewaltiger Showdown – das fasst die Handlung von „Schicksalsretter“ aus meiner Sicht ganz gut zusammen.

Nachdem der zweite Band wie bei Andreas Suchanek zu erwarten in einem Cliffhanger geendet hatte ...

Gewaltiger Showdown – das fasst die Handlung von „Schicksalsretter“ aus meiner Sicht ganz gut zusammen.

Nachdem der zweite Band wie bei Andreas Suchanek zu erwarten in einem Cliffhanger geendet hatte und „die Welt am Abgrund“ hinterlassen wurde, steigt der vorliegende Abschlussband ganz nahtlos in die Handlung ein. Und es geht so wie es der Titel bereits sagt um Rettung; um die Rettung der magischen Welt, der Welt so wie man sie bis dahin kannte bis hin zur Rettung der Schicksale der einzelnen Protagonisten.

Obwohl sich auch hier die Ereignisse zum Teil wieder etwas in der Abfolge überschlagen, da die Handlung richtig rasant voraneilt, lässt sich das ganze Buch sehr geordnet und strukturiert lesen. Ich will damit sagen, man verliert zu keinem Zeitpunkt den Überblick.
Der Ausgang der Handlung mag ja absolut Geschmackssache sein. Ich mag es ja, wenn nicht immer ein Happy End am Ende steht. Hier wird zwar alles gut, aber immerhin mit einigen ganz kleinen Ecken und Kanten. Damit spricht es meiner Meinung nach eben viel mehr die Leser an, die neben der Action auch einmal die großen Emotionen brauchen – Muss ja auch mal sein.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 14.04.2021

Man muss bisweilen über seinen Schatten springen können

Lilly und die Zwölfen 2, Schabernack im Elfenland
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Herr Gräuling schmiedet also weiterhin unangenehme Pläne, um Lillys Familie das Leben zu vermiesen. Nun soll es den Bäumen auf seinem Grundstück an den Kragen gehen. Um die Glückseiche der Zwölfen zu retten ...

Herr Gräuling schmiedet also weiterhin unangenehme Pläne, um Lillys Familie das Leben zu vermiesen. Nun soll es den Bäumen auf seinem Grundstück an den Kragen gehen. Um die Glückseiche der Zwölfen zu retten muss ein Plan her. Und obwohl die Zwölfen optimistisch versuchen, die Eiche zu retten, läuft alles schief.
Da fällt Lilly wieder etwas ein, was ihre Großmutter über die Elfen erzählt hat. Doch werden die Elfen ihren Vettern helfen, wo sie doch so sehr zerstritten sind?

Jetzt ist Sibylle Wenzel so richtig mit ihrer Geschichte in Fahrt gekommen. Obwohl zu Beginn immer wieder Rückblick auf den ersten Band genommen wird, ist die gesamte Handlung nicht langatmig und kommt rasch in Schwung.
Im Kern steht diesmal die Auseinandersetzung mit stark verstrittenen Parteien und wie es Lilly gelingt, diesen Konflikt zu lösen.

Da die Handlung einfach kurzweiliger und abwechslungsreich ist, kann das Buch trotz erhöhtem Leseumfangs bestimmt mehr Kinder begeistern als der erste Band.
Zusammen mit den witzig-frechen Illustrationen von Anna-Lena Kühler sichert es tolle Lesestunden.

„Lilly und die Zwölfen – Schabernack im Elfenland“ empfehle ich wirklich gerne weiter.

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