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Veröffentlicht am 21.01.2020

Das Ende einer Reise

Fionrirs Reise ins Tal der Drachen
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Fionrirs Schwester hat mit ihrem Lebensgefährten ein Ei bekommen und muss sich nun dem Brautkampf stellen, damit die kleine Familie auch legitim wird. Das ist seit altersher ein absolutes Ereignis zu dem ...

Fionrirs Schwester hat mit ihrem Lebensgefährten ein Ei bekommen und muss sich nun dem Brautkampf stellen, damit die kleine Familie auch legitim wird. Das ist seit altersher ein absolutes Ereignis zu dem Drachen aus allen Teilen der Welt im Tal der Drachen anreisen. Klar, dass Fio zusammen mit seiner Reiterin Quirina daran teilnehmen muss. Und so macht er sich mit ihr auf den Weg.
Doch die Reise wird nicht so beschaulich. Schatten der Vergangenheit sowohl der der Gesellschaft der Drachen, als auch aus Fios und Quirinas unmittelbarer Vergangenheit ziehen „wie Wolken am Himmel“ herauf.

„Was willst Du für die Welt bedeuten?, fragte Langbart und beugte sich vor.“ – Seite 166 –

In der abschließenden Geschichte um Fionrir sind alle Charaktere weiter herangewachsen und gereifter. Sie haben definitiv eine Entwicklung durchlaufen und müssen sich nun an Konfrontationen der Erwachsenenwelt messen. Gerüchten, Vorurteilen, Missverständnissen und Bedrohungen müssen sie begegnen und bewältigen.
Andreas Arnold hat mit diesem abschließenden Band den jungen Leser schrittweise an gesellschaftliche Auseinandersetzungen herangeführt, ohne dabei seine humorvolle und junge Sprache zu verlieren. Das kam bei meinem Sohn sehr gut an, der die Handlung zugleich spannend und etwas witzig fand. Aber zumeist war er selber angehalten über das Vorgelesene nachzudenken und sich mit den Verhaltensweisen der Charaktere auseinanderzusetzen.

Ich empfehle das Buch absolut gerne an junge Leser weiter, die sich nicht allein für Fantasy begeistern, sondern auch für Geschichten mit einem moralischen Kern.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2020

Drake und Wurm – ein tolles Paar

Drachenmeister Band 1 - Kinderbücher ab 6-8 Jahre (Erstleser Mädchen Jungen)
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Drakes Laben als Sohn eines armen Zwiebelbauern ändert sich abrupt, als er auf das Schloss von König Roland gebracht wird und einen Drachen erhält, dessen Meister er werden soll. Auf dem Schloss geht es ...

Drakes Laben als Sohn eines armen Zwiebelbauern ändert sich abrupt, als er auf das Schloss von König Roland gebracht wird und einen Drachen erhält, dessen Meister er werden soll. Auf dem Schloss geht es ihm eigentlich gut und mit den anderen Drachenmeistern freundet er sich auch an. Doch ganz langsam wird Drake auch klar, dass seine Verbindung zu seinem Drachen für den König einen ganz bestimmten Zweck erfüllen soll.

„Meine Familie wird mir das niemals glauben!, dachte er. Heute Morgen habe ich noch nach Zwiebeln gegraben. Jetzt bin ich auf einem Pferd geritten. Ich habe einen Zauberer kennengelernt. Ich habe den Drachenstein gesehen. Und ich bekomme einen eigenen Drachen?!“ – Seite 17-

Diesen ersten Band einer mittlerweile 11bändigen Reihe für Erstleser hat meinem Sohn sehr gefallen. Ich musste es in einem Guss vorlesen und mein Sohn ging so sehr in der Geschichte mit auf, dass er immer gleich Vermutungen verlauten lies, was wohl als Nächstes geschehen würde. Die Kapitelüberschriften hat er wie immer selber vorgelesen. Das ging ganz gut.
Auch die Bilder von Graham Howells haben ihn begeistert. Und dass obwohl sie ja „nur einfarbig“ (Kommentar meines Sohnes) sind. Naja, vielleicht sollte ich in den nächsten Tagen regelmäßig ins Buch schauen. Ich befürchte, dass einige Farbstifte den Weg in das Buch finden könnten.

Diese fantastische Geschichte ist meiner Meinung nach für Erstleser absolut geeignet und wird Mädchen und Jungen gleichermaßen ansprechen, denn sie steckt voller Abenteuer. Meinem Sohn gefiel sie so gut, dass er gleich fragte, welche Bände es denn noch gibt und wann wir in den Buchladen gehen.

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 19.01.2020

Kinder unter Zeitdruck

Das magische Baumhaus junior 20 - SOS auf der Titanic
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In diesem Abenteuer bittet Morgan die beiden Geschwister ihr wieder zu helfen und schickt die beiden in das Jahr 1912 auf die Titanic – kurz bevor das Schiff sinkt. Die Geschwister müssen erkennen in welch ...

In diesem Abenteuer bittet Morgan die beiden Geschwister ihr wieder zu helfen und schickt die beiden in das Jahr 1912 auf die Titanic – kurz bevor das Schiff sinkt. Die Geschwister müssen erkennen in welch brisanter Situation sie stecken, und dass sie Geschichte nicht verändern können. Aber zwei Kindern an Bord werden sie helfen…

Das Buch hat uns beiden sehr gefallen. Dieses mal hat mein Sohn so richtig mitgefiebert, denn er hatte Angst, dass Anne und Philipp vielleicht nicht mehr rechtzeitig von der Titanic herunter kommen würden. So schön und rasant hat Mary Pope Osborne die dramatische Stimmung auf dem Schiff beschrieben. Zudem hat sie meinem Kind einen kurzen Einblick in die Geschehnisse rund um das Schiffsunglück gegeben. Mein Kleiner hat mich zumindest nach dem Lesen des Buches ziemlich ausgefragt und ich musste ihm eine ganze Menge Geschichte erklären. Das hat aber Spaß gemacht. Und wie immer hatten wir das Buch an einem Abend durch.

Wie auch schon die vorhergehenden Bände – ich kann die Buchreihe nur weiter empfehlen. Da ist unter Garantie für jedes Kind im Grundschulalter etwas Schönes dabei.

  • Cover
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Veröffentlicht am 19.01.2020

Witzige Tiere bei den Eskimos

Aklak, der kleine Eskimo - Spuren im Schnee
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Es ist zwar das zweite Abenteuer von Aklak, doch das erste, dass mein Sohn und ich entdeckt haben. Und es hat uns beiden sehr gut gefallen. Zum einen ist mein Kleiner voll in der Handlung mit aufgegangen. ...

Es ist zwar das zweite Abenteuer von Aklak, doch das erste, dass mein Sohn und ich entdeckt haben. Und es hat uns beiden sehr gut gefallen. Zum einen ist mein Kleiner voll in der Handlung mit aufgegangen. Er hat mitgefiebert, ob Aklak den kleinen Eisbären wohl findet oder ob die Eisbärenmutter ihn vielleicht vorher erwischt. Mit den drei tierischen Freunden der Eskimos hatte er auch seinen Spaß, so ist er mit dem Hasen gerannt, hat mit dem Schneehuhn Quatsch gemacht und hat versucht die Unterhaltung von Robbe und Wal nachzumachen.

Mit der Handlung der Geschichte kam er auch klar, obwohl hier ja wiederholt Geschichten in der Geschichte vorkamen – er hat sie nicht durcheinander gebracht. Und die Kapitelüberschriften hat er alleine gelesen. Das fand ich persönlich sehr schön. Denn das alles zeigt , dass die Autorin ein gutes altersgerechtes Sprachgefühl besitzt, so dass auch ein (noch) Sechsjähriger das Buch nicht nur wegen der schönen bunten Bilder mochte. Diese sind im Übrigen wirklich schön und untermalen die Handlung im wahrsten Sinne des Wortes. Dafür muss man sich bei Henrike Wilson ruhig einmal bedanken.

Wir empfehlen das Buch gerne weiter und ich wurde schon angehalten doch bitte noch die anderen Bände zu besorgen, damit sich dieser Band im Leseregal meines Sohnes nicht einsam fühlen muss.

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Veröffentlicht am 15.01.2020

Schön geschrieben

Die 12 Häuser der Magie
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Wie es Titel und Verlagstext bereits erahnen lassen; in dem Auftaktroman der neuen Trilogie von Andreas Suchanek dreht sich alles wieder um Magie, Intrigen und um die Wahrheit hinter dem schönen Schein. ...

Wie es Titel und Verlagstext bereits erahnen lassen; in dem Auftaktroman der neuen Trilogie von Andreas Suchanek dreht sich alles wieder um Magie, Intrigen und um die Wahrheit hinter dem schönen Schein. Dabei bleibt der Autor dem Metier des Urban-Fantasy treu und entwickelt wie man es von ihm gewohnt ist rasant die Handlung, gibt immer nur so viel Informationen preis, wie unbedingt notwendig und konstruiert daraus zumeist sehr geschickt Irrungen und Wendungen der Geschichte.

Ich mag und schätze das sehr an den Werken von Andreas Suchanek.
Indes – irgendwie hatte ich mich auf etwas Neues gefreut, ja es fast erwartet. Denn bisher hat der Autor mich auch mit seinen anderen Reihen, die durch seinen gewohnt handlungsreichen Schreibstil hervorstechen, aber in ganz anderen Settings spielen, immer positiv überrascht. Von daher war ich schon ein wenig enttäuscht, dass es sich bei Schicksalswächter lediglich um einen soliden Roman handelt, der mir jedoch in Art und Weise – auch in der Handlung – irgendwie zu nah an seiner tollen Reihe Das Erbe der Macht ist und sich nicht von diesem abhebt. Deshalb konnte mich dieses Buch nicht so mitnehmen, wie ich es eigentlich bisher gewohnt bin. Das ist schon ein wenig schade.

Aber nichts desto Trotz ist es ein gelungener Auftakt, der Urban-Fantasy Leser sicher überzeugen kann. Und ich empfehle die Reihe gerne weiter.

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