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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2018

Idee Top, aber Umsetzung Flop

Children of Blood and Bone
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Zelie wuchs in einer Welt voller Magie auf. Aus Rache ließ der König die Magie versiegen und tötete alle, die Magie ausüben konnten. Ihre Nachfahren lässt der König unterjochen. Doch mit dem Fund eines ...

Zelie wuchs in einer Welt voller Magie auf. Aus Rache ließ der König die Magie versiegen und tötete alle, die Magie ausüben konnten. Ihre Nachfahren lässt der König unterjochen. Doch mit dem Fund eines magischen Artefakts gibt es wieder Hoffnung. Zelie begibt sich auf ein gefährliches Abenteuer, um die Magie zurückzuholen.

Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, aber ich hätte mir mehr Hintergrundwissen gewünscht z. B. bessere Beschreibungen der Clans. Die Geschichte war mir zum Teil nicht wirklich schlüssig und zu brutal. Die Charaktere empfand ich eher als sehr nervig und merkwürdig in ihrem verhalten. Am meisten nervte mich die Konstruierte Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach absolut nicht gepasst hat. Kann den Hype ehrlich gesagt nicht nachvollziehen und vergebe hiermit 2 Sterne.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Die Abenteuer von Penny und Pia gehen weiter

Plötzlich Pony (Bd. 3)
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Die zwei Freundinnen Penny und Pia teilen ein großes Geheimnis. Penny verwandelt sich nämlich einmal im Monat in ein waschechtes Pony. Da Pia gerne reiten lernen möchte, geht sie in dem Reitstall zum Reitkurs ...

Die zwei Freundinnen Penny und Pia teilen ein großes Geheimnis. Penny verwandelt sich nämlich einmal im Monat in ein waschechtes Pony. Da Pia gerne reiten lernen möchte, geht sie in dem Reitstall zum Reitkurs in dem Penny untergestellt ist. Selbstverständlich, dass Pia den Reitkurs auf Penny bestreitet. Doch dann taucht ein mysteriöser Mann im Reitstall Hopperweide auf. Was will dieser seltsame Kerl im Reitstall Hopperweide? Ist er der gesuchte Pferdedieb aus der Zeitung? Werden Penny und Pia das Geheimnis des Mannes lüften?
„Plötzlich Pony – Aufs falsche Pferd gesetzt“ von Patricia Schröder, ist der dritte Band der „Plötzlich Pony“ Reihe. Man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Es ist wie die Vorgänger wieder ein grandioser Comic-Roman, der den anderen Bänden im nichts nachsteht. Die Illustrationen sind wieder richtig witzig und gut gemacht. Auch die Geschichte steckt wieder voller schrägen Ideen und Highlights, so das es einem nicht langweilig wird. Besonders hervorzuheben ist, dass auch die Protagonisten dieser Reihe genauso liebenswert und chaotisch geblieben sind wie in den anderen Bänden. Für dieses tolle und lustige Abenteuer von Penny und Pia gibt es von mir 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Ein typischer Tsokos Thriller

Abgeschlagen
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Paul Herzfeld ist Rechtsmediziner und arbeitet zusammen mit seinem Vorgesetztem Prof. Schneider in der Kieler Rechtsmedizin. Bei einer Obduktion einer zerstückelten Frauenleiche ist Paul Herzfeld völlig ...

Paul Herzfeld ist Rechtsmediziner und arbeitet zusammen mit seinem Vorgesetztem Prof. Schneider in der Kieler Rechtsmedizin. Bei einer Obduktion einer zerstückelten Frauenleiche ist Paul Herzfeld völlig irritiert als Prof. Schneider sich relativ schnell auf eine Machete als Tatwaffe festlegt. Sehr verdächtig und nervös verhält sich auch der Sektionsassistent. Kurze Zeit später taucht in einer Kieler Parkanlage tatsächlich eine blutverschmierte und kunstvoll verzierte Machete auf. Die Presse feiert Prof. Schneider als rechtsmedizinisches Genie und wird prompt zum Direktor der Kieler Rechtsmedizin ernannt. Als dann der Hausmeister des Instituts Herzfeld erzählt, dass er die Machete schon einmal gesehen hat und er die Tote für ihn auch keine Unbekannte ist, geht Herzfeld der Sache auf den Grund...
Das Cover ähnelt den anderen Covern von Michael Tsokos sehr und hat dadurch einen sehr hohen Wiedererkennungswert. Wie immer gefällt mir das schlichte Design sehr.
Auch der Thriller ist wieder Tsokos typisch und man muss es mögen, dass man sehr viel in der Rechtsmedizin zu gegen ist. Ich persönlich fand es schon immer sehr spannend viel von der Rechtsmedizin mitzubekommen, aber das könnte für viele Thrillerfans, die mehr die Ermittlungen verfolgen etwas langweilen. Da ich die anderen Thriller von Michael Tsokos kenne, fand ich es auch sehr spannend diese Vorgeschichte zu lesen und mir sind jetzt so einige Dinge klarer, die in „Abgeschnitten“ vorkommen. Man kann „Abgeschlagen“ allerdings auch ohne die Vorgänger zu kennen lesen. „Abgeschlagen“ erhält von mir 4 Sterne.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Gute Grundidee mit zu wenig Spannung und Input

Roman Quest - Flucht aus Rom
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Die Geschichte spielt in Rom, 94 nach Christus und ist Auftakt einer neuen von arsEdition. Der römische Kaiser Domitian spricht das Todesurteil über Jubas Eltern wegen Verrat aus, d. h. dieses Urteil gilt ...

Die Geschichte spielt in Rom, 94 nach Christus und ist Auftakt einer neuen von arsEdition. Der römische Kaiser Domitian spricht das Todesurteil über Jubas Eltern wegen Verrat aus, d. h. dieses Urteil gilt nicht nur für Jubas Eltern sondern auch für den Rest der Familie. Im letzten Moment gelingt Juba und seinen Geschwistern die Flucht. Sie wollen sich zu ihrem Onkel nach Britannien durchschlagen. Auf dieser gefährlichen Reise begegnen sie unter anderem Mörder, Banditen und skrupellosen Sklavenhändlern. Auch müssen sie sich vor den Häschern des Kaisers verstecken. Ob Juba und seine Geschwister Britannien erreichen werden....
Das Cover von „Roman Quest“ ist sehr interessant gestaltet mit dem Colloseum, den Häusern und dem flüchtenden Jungen. Es weckt auf alle Fälle das Interesse sich das Buch näher zu betrachten.
Sehr schön gemacht finde ich die Landkarte vorne und hinten im Buch. Ebenso das Vorwort des Autors, der den Leser mit „Salve“ begrüßt und erzählt in welcher Zeit die Geschichte spielt, dass die Handlungsorte teilweise heute noch besichtigt werden können und den Hinweis, dass man die lateinischen Überschriften im Anhang nachgeschlagen kann. Da lernt man noch etwas Latein neben her. :)
Nun zu den Dingen die mir leider nicht so sehr gefallen hatten. Das wären die etwas flache Handlung und auch geschichtlich gesehen, war mir das ganze etwas zu wenig dargestellt. Da hätte man noch andere Ereignisse in dieser Zeit rein packen können oder noch etwas mehr über die Lebensweise der Römer. Vielleicht wird da etwas mehr im Folgeband darauf eingegangen, weil so war es echt etwas zu langweilig. Dennoch gibt es von mir für den Auftakt und die Idee 3 Sterne.

Veröffentlicht am 19.03.2019

Etwas zäh im Mittelteil

Sturmwächter
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Fionn Boyle, darf auf der Insel Arranmore, den Sommer bei seinem Großvater verbringen. Allerdings verbirgt sich ein düsteres Geheimnis auf der irischen Insel. Fionns Großvater ist der Sturmwächter, der ...

Fionn Boyle, darf auf der Insel Arranmore, den Sommer bei seinem Großvater verbringen. Allerdings verbirgt sich ein düsteres Geheimnis auf der irischen Insel. Fionns Großvater ist der Sturmwächter, der bösen Zauberin, die tief unter den Felsen von Arranmore gefangen ist. Um die Bewohner auf der Insel zu beschützen muss Fionns Großvater die Zauberin in Zaum halten. Ob Fionn auch die Fähigkeiten seines Großvaters besitzt?
Das Cover von „Sturmwächter“ wirkt sehr düster mit dem Jungen auf dem Felsen und der Wolke, die aus vielen Raben zu bestehen scheint. Es erinnert mich sehr stark an ein anderes Jugendbuchcover eines sehr bekannten deutschen Autors. Ansonsten passt es sehr gut zur Geschichte. Die Raben tauchen übrigens auch bei jeder Kapitelüberschrift wieder auf. Das lockert das ganze wieder etwas auf. Was mich etwas störte ist, dass es auf den Seiten verhältnismäßig wenig Text gibt. Ich habe das Spaßes halber mit dem Lineal ausgemessen wie viel Rand es in etwa pro Seite gibt: rechts 2,5 cm, links 2cm , oben 2,5 cm und unten 3,5 cm. Die Seite ist insgesamt 14 cm breit und 21 cm lang. Das erklärt auch die hohe Seitenzahl mit 364 Seiten. Anstatt des vielen unbedruckten Randes wären mir persönlich ein paar schöne Illustrationen lieber gewesen oder insgesamt vielleicht ca. 64 Seiten weniger und ein geringerer Buchpreis. Das empfinde ich schon als Mogelpackung.
Die Geschichte an sich ist für die Zielgruppe schon interessant. Im Mittelteil war es allerdings etwas schleppend und ich habe mich echt gefragt, wann die Buchfiguren endlich mal auf den Punkt kommen. Vielleicht musste die Autorin in dem Bereich auch das Buch künstlich in die Länge ziehen... Von mir gibt es jedenfalls für „Sturmwächter“ 3 Sterne.