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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2017

Die Grundidee fand ich toll, aber die Umsetzung lässt zu wünschen übrig

Geliebter Geist
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In Angelas Leben dreht es sich hauptsächlich um ihre 2 Kinder und ihren Mann. Sie leben in einer Wohnung, die mittlerweile zu klein für die Familie geworden ist. Bis eines Tages völlig überraschend Angela ...

In Angelas Leben dreht es sich hauptsächlich um ihre 2 Kinder und ihren Mann. Sie leben in einer Wohnung, die mittlerweile zu klein für die Familie geworden ist. Bis eines Tages völlig überraschend Angela ein altes Haus aus dem 16. Jahrhundert erbt. Doch mit dieser Erbschaft wird sich ihr komplettes Leben verändern. Zumal schon jemand in dem Haus wohnt und das schon viel länger als Angela lieb ist. Nämlich Sebastian, der Geist des Hauses, der nichts besseres zu tun hat als Angelas Familie zu ärgern.
Mit dem Schreibstil hatte ich keine Probleme, aber Angela war mir einfach zu naiv. Es gab einfach zu viele Situationen die einfach zu offensichtlich waren und ich die Reaktionen von ihr absolut nicht nachvollziehen konnte. Der Schluss war leider auch nicht meins. Da fühlte ich mich am Schluss einfach allein gelassen und es wirkte auf mich einfach zu gezwungen. Ich kann es leider nur mit 3 Sternen bewerten, weil ich die Grundidee wirklich toll fand, aber die Umsetzung zu wünschen übrig lässt.

Veröffentlicht am 27.06.2017

Eine wundervolle Geschichte über einen magischen Jahrmarkt

Glühwürmchen in Flaschen
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Chloe ist 16 Jahre alt, eine Träumerin und eine gute Zeichnerin. Sie ist für ihr Alter eher noch kindisch und erzählt am liebsten ihrer kleinen Schwester Ida und einer alten einsamen Dame Namens Mrs Bradshaw ...

Chloe ist 16 Jahre alt, eine Träumerin und eine gute Zeichnerin. Sie ist für ihr Alter eher noch kindisch und erzählt am liebsten ihrer kleinen Schwester Ida und einer alten einsamen Dame Namens Mrs Bradshaw fantastische Geschichten. Eines Tages findet sie zufällig einen durchnässten und kaum lesbaren Flyer auf dem ein Jahrmarkt angekündigt wird. Chloe beschließt heimlich zu dem Jahrmarkt zu gehen und ist von der Zirkusdarbietung absolut begeistert und sieht Dinge, die Chloe nicht für möglich hielt. Als während der Vorstellung ein Unwetter nieder geht und Chloe sich in einem Wohnwagen der Zirkusartisten aufwärmen darf, unterbreiten die Schausteller Chloe das Angebot mit ihnen zu reisen. Soll Chloe mit ihnen ziehen? Was werden ihre Eltern davon halten? Kann sie den Schaustellern Vertrauen?
Glühwürmchen in Flaschen ist ein Feuerwerk der Fantasie. Man verschmilzt beim Lesen mit dem Jahrmarkt und kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist alles wundervoll beschrieben. Man fiebert und leidet mit den Charakteren in dieser Geschichte mit. Laura Adams versteht es mit magischen Momenten den Leser zu verzaubern und packt in die Geschichte auch die eine oder andere Lebensweisheit mit ein. Ich bin absolut begeistert von Glühwürmchen in Flaschen.

Veröffentlicht am 27.06.2017

So witzig kann die Apokalypse sein

Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war
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In dem Buch "Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war" von Sebastian Niedlich sind 3 Gedichte und 2 Kurzgeschichten enthalten, die sich um das Ende der Welt drehen.
Die Gedichte und Geschichten ...

In dem Buch "Das Ende der Welt ist auch nicht mehr das, was es mal war" von Sebastian Niedlich sind 3 Gedichte und 2 Kurzgeschichten enthalten, die sich um das Ende der Welt drehen.
Die Gedichte und Geschichten sind witzig geschrieben, aber nicht zu albern und beherbergen auch eine Moral bzw. Aspekte die durchaus zum Nachdenken anregen.
Einziges Manko ist, dass sich die Gedichte nicht perfekt Reimen. Ansonsten finde ich das Buch gelungen.

Veröffentlicht am 27.06.2017

Eine etwas andere Fantasygeschichte mit slawischen Wurzeln

Wolkodav I – Das Schwert des Grauen Hundes (Slawische Fantasy)
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Wolkodav wird, nachdem sein Dorf überfallen wurde, in eine Edelsteinmine verschleppt und muss dort sehr schwer arbeiten. Als er sich seine Freiheit hart erarbeitet hat, sinnt Wolkodav nach Rache und möchte ...

Wolkodav wird, nachdem sein Dorf überfallen wurde, in eine Edelsteinmine verschleppt und muss dort sehr schwer arbeiten. Als er sich seine Freiheit hart erarbeitet hat, sinnt Wolkodav nach Rache und möchte denjenigen, der sein Dorf überfiel töten. Ab hier beginnt die Geschichte von Wolkodav und im weiteren Verlauf erschließt sich die Vorgeschichte. Dabei stellt sich heraus, dass Wolkodav, der letzte seines Dorfes ist.
Mir gefiel die Geschichte rund um Wolkodav recht gut, allerdings fand ich den Schreibstil etwas schwierig. Begriffe, die ich nicht kannte, konnte ich im Buch in einem Glossar nachschlagen. Was mir sehr geholfen hat. Es störte mich auch etwas, dass die Welt in der Wolkodav lebt nicht gut beschrieben wurde. Ich fühlte mich dadurch wirklich total fremd in der Geschichte. Dennoch war es Mal eine etwas andere Fantasygeschichte und vergebe hierfür 4 Sterne.

Veröffentlicht am 26.06.2017

So packend, dass ich nachts nicht schlafen konnte!

Die Bestimmung des Bösen
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Alexis Hall ist eine außergewöhnliche Kommissarin, denn ihre Eltern waren Frauenmörder und wurden bei ihrer Festnahme erschossen. Sie lebte bei Adoptiveltern bevor sie zur Polizei ging. Ihr Adoptivvater ...

Alexis Hall ist eine außergewöhnliche Kommissarin, denn ihre Eltern waren Frauenmörder und wurden bei ihrer Festnahme erschossen. Sie lebte bei Adoptiveltern bevor sie zur Polizei ging. Ihr Adoptivvater ist Wissenschaftler und sein Forschungsprojekt ist die Suche nach dem „Killgen“. In letzter Zeit tauchen immer wieder Frauenleichen auf die, die Handschrift ihrer Eltern tragen. Wer ist dieser Serienmörder, der Alexis an den Rand des Wahnsinns treibt oder trägt etwa Alexis das „Killgen“?

Die Handlung enthält „throwbacks“ in Alexis Kindheit und spielt dann in der Gegenwart weiter. Was ich sehr spannend fand und man die Protagonistin etwas besser kennen lernte. Darüber hinaus wird man in die Welt von Karen Hellstern entführt, die Kriminalbiologin ist und anhand der Leichen und des Tatorts dementsprechend Versuche durchführt. Dies war auch sehr interessant für mich gewesen und ich war ganz erstaunt, dass heutzutage minimale Spuren zum Täter führen können. Die Spannung wurde bis zum Schluß gut gehalten und das Ende war für mich sehr überraschend gewesen. „Die Bestimmung des Bösen“ ist ein sehr spannender Thriller, der mich nachts nicht schlafen lies und erhält deswegen von mir volle Punktzahl!