Hat mich nicht überzeugt!
Nur nachts ist es hell„Nur nachts ist es hell“ von Judith W. Taschler ist die Fortsetzung des Romans „Über Carl reden wir später“.
Elisabeth, das jüngste der vier Brugger-Kinder, hat es geschafft: Sie arbeitet als Ärztin. Trotz ...
„Nur nachts ist es hell“ von Judith W. Taschler ist die Fortsetzung des Romans „Über Carl reden wir später“.
Elisabeth, das jüngste der vier Brugger-Kinder, hat es geschafft: Sie arbeitet als Ärztin. Trotz aller Widerstände hat sie nach dem ersten Weltkrieg Medizin studiert. Nur ihr Bruder Eugen hat sie immer unterstützt, ist sie doch die Einzige, die um sein Geheimnis weiß, das er vor seinem Zwillingsbruder Carl verbirgt…
Das Buch wird aus der Sicht von Elisabeth erzählt. Zwischendurch schreibt sie einen Brief an ihre Großnichte. Das Ganze ist zeitlich sehr durcheinander, so dass es schwer fällt der Geschichte zu folgen. Elisabeth springt zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg hin und her, erzählt von ihrer Schulzeit, ihrem Studium und ihrem Mann und dazwischen erfahren wir Geschehnisse um ihre Eltern und Brüder.
Ich kenne das erste Buch um die Familie Brugger nicht, von daher viel es mir vielleicht deshalb so schwer, dass ein oder andere zu verstehen. Aber die zeitlichen Sprünge hätten definitiv nicht sein müssen und ich bin mir sicher, wenn die Geschichte nicht so durcheinander gewesen wäre, hätte ich mehr Spaß beim Lesen gehabt. Das Buch liest sich ähnlich wie eben alte Menschen manchmal erzählen. Das ist aber oft auch durcheinander und ermüdend. Sehr schade.