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Veröffentlicht am 25.07.2023

Wunderbare Fortsetzung der Trilogie!

Alte Hoffnung, neue Wege
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Der zweite Band „Alte Hoffnung, neue Wege“ von Petra Durst-Benning ist eine sehr gelungene Fortsetzung aus der Reihe „Die Köchin“.
Fabienne und Yves sind nach Narbonne gezogen und wollen dort Arbeit finden. ...

Der zweite Band „Alte Hoffnung, neue Wege“ von Petra Durst-Benning ist eine sehr gelungene Fortsetzung aus der Reihe „Die Köchin“.
Fabienne und Yves sind nach Narbonne gezogen und wollen dort Arbeit finden. Bevor sie sich jedoch auf die Arbeitssuche begeben, feiern sie mit ihren Familien ihre Hochzeit. Fabie hat mit ihren Kochkünsten ein wunderbares Buffet mit allerlei Leckereien gezaubert.
Die Arbeitssuche gestaltet sich jedoch leider nicht so einfach. Am liebsten würden die beiden gemeinsam in einem Lokal arbeiten. Yves als Kellner und Fabienne als Köchin. Doch in den Restaurants möchte niemand eine Frau als Köchin einstellen.
Auch bei ihrer Suche nach Viktor ihrem Sohn gibt es keine Neuigkeiten. Doch Fabienne gibt die Hoffnung nicht auf, ihren Sohn irgendwann wieder in die Arme schließen zu können.
Durch Yves Bemühungen bekommt sie lediglich eine Anstellung als Küchenhilfe. Zähneknirschend nimmt sie die Stelle an. Doch die Köche dort lassen sie spüren, dass sie nicht willkommen ist. Eines Tages, als sie ihre Schwester besucht, entdeckt sie auf dem Rückweg einen Aushang an einem Lokal. Das Restaurant Le Miroir sucht einen Hilfskoch. Sie wagt es einzutreten und sich für die Stelle zu bewerben. Der Küchenchef Noé Sousa kommt ihr bekannt vor und irgendwann fällt ihr ein, woher sie ihn kennt. Sie hat ihn vor Jahren schon einmal getroffen und mit ihm Austern gegessen. Aber er scheint sie nicht wiederzuerkennen. Tatsächlich erhält sie die Stelle auch. Die anderen Köche sind nicht begeistert, dass eine Frau mit ihnen in der Küche stehen soll. Aber durch ihr Können kann sie nach und nach zeigen, dass sie zurecht die Stelle bekommen hat. Allerdings sieht sie Yves jetzt immer seltener und hat immer weniger Zeit für ihn. Ihre jeweiligen Arbeitszeiten sind unterschiedlich und Fabienne genießt es sehr neue Dinge auszuprobieren, aber auch die gemeinsame Zeit mit dem Spitzenkoch Noé. Eine folgenschwere Entscheidung führt zu einem Bruch mit ihrer Familie. Wird sie trotzdem ihr Glück finden und irgendwann auch ihren Sohn in die Arme schließen können?
Die Fortsetzung von Lebe deinen Traum startet schwungvoll und man ist nach einer kurzen Zusammenfassung des ersten Bandes gleich in der Geschichte drin. Die Geschwister von Fabie, der Vater mit seiner neuen Lebensgefährtin, all die bekannten Figuren des ersten Bandes sind gleich wieder präsent. Bei der Hochzeit von Yves und Fabienne kommen alle zusammen und frühere Unstimmigkeiten sind vergessen. Alles könnte so schön sein. Fabienne hat die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrem Sohn nicht aufgegeben. Sie ist glücklich mit Yves, der sie immer unterstützt.
Es macht so Spaß die Geschichte weiterzulesen. Petra Durst-Benning schreibt wunderbar einfühlsam. Man leidet mit Fabie mit und möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Viel zu schnell ist das Buch gelesen und so viel ist passiert. Doch wie geht es jetzt weiter? Geht Fabienne´s Traum vom eigenen Restaurant irgendwann auch in Erfüllung?
Ich freue mich schon sehr auf den letzten finalen Band der Trilogie und bin sehr gespannt, ob Fabie ihr Glück findet und die Wahrheit über das Verschwinden ihres Sohnes erfährt. Petra Durst-Benning versteht es wunderbar in der Geschichte Fabiennes Leidenschaft fürs Kochen dem Leser näherzubringen. Durch die kurze Zusammenfassung am Anfang des Buches, kommt man gut in die Geschichte rein, auch wenn man den ersten Band nicht gelesen hat.
Dieses Buch nimmt man in die Hand und möchte nicht aufhören zu lesen.

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Veröffentlicht am 25.07.2023

Wahnsinnig spannend!

Der Verrat der Kaufmannswitwe
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Der Verrat der Kaufmannswitwe von Silke Elzner, basiert auf eine wahre Begebenheit.
Das Mädchen Beleke wird auf die Burg Altena geschickt, um dort als Magd zu arbeiten. Fasziniert vom bunten Leben auf ...

Der Verrat der Kaufmannswitwe von Silke Elzner, basiert auf eine wahre Begebenheit.
Das Mädchen Beleke wird auf die Burg Altena geschickt, um dort als Magd zu arbeiten. Fasziniert vom bunten Leben auf der Burg, lernt sie eines Tages den Ritter Rotger von der Möhne kennen. Der gutaussehende Ritter umwirbt Beleke und sie verliebt sich in ihn. Trotz Warnungen gibt sie sich ihm hin und so kommt es wie es kommen muss. Beleke erwartet ein Kind von Rotger. Doch Rotger ist bereits wieder mit seinem Dienstherrn Dietrich von Dinslaken unterwegs und kommt so schnell nicht zurück.
Beleke sucht Hilfe bei ihrer Familie, doch die möchte nichts mehr von ihr wissen. Daraufhin beschließt sie, sich auf die Suche nach Rotger zu machen. Sie hofft, dass er sie unterstützen wird. Sie schließt sich dem Spielmann Tide und seinem Sohn Lambert an. Doch als der Spielmann sich eines Nachts an ihr vergreifen möchte, flüchtet sie zusammen mit Lambert.
Als sie irgendwann nach Dortmund kommen, geben sie sich als Geschwister aus, um zusammenbleiben zu können. Beleke findet Aufnahme bei der verwitweten Kaufmannsfrau Neyse Sudermann. Für Lambert findet die Witwe eine Lehrlingsstelle bei einem Fleischhauer. Die Kaufmannswitwe erlaubt Beleke sogar ihr Kind nach der Geburt zu behalten und während der Arbeit zu versorgen. Die Kaufmannswitwe ist sehr mildtätig und will für alle nur das Beste. In dieser Zeit sicher sehr außergewöhnlich.
Sie ist aber auch sehr tüchtig und war bis zum Tod ihres Mannes in die Geschäfte mit eingebunden. Dies wird ihr dann von ihrem Schwager Arnold untersagt und auch die Ausbildung ihres Sohnes Arndt liegt nun in den Händen von Arnold, da er nun sein Vormund ist. Darum fiebert man mit Neyse mit, denn es ist zweifelslos klar, dass Arnold die Geschäfte zu seinen Gunsten führt.
Beleke und Lambert geht es in Dortmund aber richtig gut. Sie haben beide ein Dach über dem Kopf und sind gut versorgt. Beleke träumt natürlich immer noch davon, irgendwann ihre große Liebe Rotger zu finden. Man freut sich mit den Protagonisten mit und leidet aber auch mit ihnen.
Eine falsche Entscheidung führt dann aber zu einem furchtbaren Ereignis…
Dieser neue Roman von Silke Elzner hat mich wahnsinnig gefesselt. Bereits ihr erstes Buch „Die letzte Fehde an der Havel“ fand ich sehr spannend geschrieben. Doch ihr neues Buch hat mir sogar noch besser gefallen.
Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen und ich freue mich schon sehr auf weitere Bücher von Silke Elzner.

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Veröffentlicht am 16.07.2023

Unterhaltsame Geschichte mit Tiefgang!

Nur ein einziger Tanz
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Im Buch „Nur ein einziger Tan“ von Hermien Stellmacher begleiten wir Henrike in ihre Vergangenheit.

Nach dem Tod der Mutter erhält sie einen Brief aus Amsterdam. Hendrik Rhee, ein alter Freund der Mutter ...

Im Buch „Nur ein einziger Tan“ von Hermien Stellmacher begleiten wir Henrike in ihre Vergangenheit.

Nach dem Tod der Mutter erhält sie einen Brief aus Amsterdam. Hendrik Rhee, ein alter Freund der Mutter hat die Todesanzeige gelesen und bittet um Kontakt. Nach einem Telefonat mit ihm beschließt sie vor ihrem geplanten Urlaub einen Abstecher nach Holland zu machen, um Hendrik zu besuchen. Sie hat Fragen an ihn, aber vor allem möchte sie noch einmal zurückkehren nach Amsterdam, der Stadt ihrer Kindheit.
In der Geschichte erfahren wir nicht nur Details von Hendriks Beziehung zu Rikes Mutter Cisca, sondern bekommen in kurzen Ausschnitten auch Rückblicke in Rikes Vergangenheit. Vor allem der Umzug von Holland nach Deutschland war für Rike ein traumatisches Erlebnis, das sie gekonnt verdrängt hat.

In Amsterdam lernt sie dann auch Ian kennen, eine sympathische Zufallsbekanntschaft. Mit ihm besucht sie in Amsterdam unter anderem Orte ihrer Kindheit. Vielleicht findet sie in Holland nicht nur den Frieden mit ihrer Vergangenheit, sondern noch viel mehr?

Das Buch von Hermien Stellmacher erzählt aus der Sicht von Hendrik, die Liaison mit Cisca und seine Heirat mit einer anderen Frau. Hendrik hat Cisca nie vergessen können. Aber Rike litt unbewusst unter dieser Beziehung, auch wenn sie erst Jahre danach versteht, warum. Auf Rike stürmen Erinnerungen ein, die sie in kurzen Niederschriften verarbeitet. Die Geschichte ist spannend, die Sympathien liegen eindeutig, bei Rike und Hendrik samt seinen beiden Mitbewohnern in der Senioren-WG.

Ein für mich sehr amüsantes und unterhaltsames Buch mit Tiefgang.

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Ein wunderschönes Märchen nicht nur für Kinder!

Die Königin mit der roten und der grünen Krone
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Die Königin mit der roten und der grünen Krone ist ein Märchen nicht nur für Kinder. Der Autor Marcus Bergfelder ist Coach und die Geschichte von der Königin hat er schon unzählige Male erzählt, bevor ...

Die Königin mit der roten und der grünen Krone ist ein Märchen nicht nur für Kinder. Der Autor Marcus Bergfelder ist Coach und die Geschichte von der Königin hat er schon unzählige Male erzählt, bevor er sie jetzt als Buchform herausgebracht hat.
Die Königin mit der roten und der grünen Krone hat gute, schlechte und normale Tage. An guten Tagen trägt sie die grüne Krone. Dann ist sie fröhlich, gut drauf und alle um sie herum auch. Sie strahlt und es fallen ihr immer wieder gute Ideen ein. Sie feiert mit ihren Freundinnen und erfreut sich an ihrem Schlosspark.
Doch ab und zu hat sie auch schlechte Tage. Dann trägt sie die rote Krone. Ihre Laune ist dann schlecht und alle im Schloss fürchten diese Tage. Nichts kann sie aufheitern und sie hat auch keine Ideen, was sie unternehmen kann. Die Königin weiß, dass diese Tage auch wieder vorbeigehen und trotzdem kann sie an diesen Tagen keine Freude empfinden.
Aber eines Tages geschieht etwas, dass das Leben der Königin und ihrer Schlossbewohner total verändert…
Die Geschichte von der Königin hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen vom Leben im Schloss und von der Königin sind sehr bunt und man kann sehr gut seine Fantasie spielen lassen. Ich denke, dass vor allem Kinder durch die Sprache sehr gut in die Geschichte finden und die Botschaft dahinter verstehen. Es gibt nicht viele Bilder, aber die wenigen sind sehr liebevoll gezeichnet. Es lässt Raum für eigene Vorstellungen über die Königin, das Schloss und ihre Bewohner. Das hat mir sehr gut gefallen und ich denke, dass sich jeder sehr gut in die Königin hineinversetzen kann. Die Geschichte wird sehr flüssig erzählt und ist darum sehr kurzweilig.
Ein schönes Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehlen werde.

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Veröffentlicht am 09.07.2023

Wunderbare Liebesgeschichte!

Vom Ende der Nacht
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Vom Ende der Nacht, von der Autorin Claire Daverley, erzählt die Geschichte von Will und Rosie.
Will lernt Rosie über ihren Zwillingsbruder Josh kennen. Danach muss er immer wieder an sie denken. Als ...

Vom Ende der Nacht, von der Autorin Claire Daverley, erzählt die Geschichte von Will und Rosie.
Will lernt Rosie über ihren Zwillingsbruder Josh kennen. Danach muss er immer wieder an sie denken. Als er nach einem Schneesturm bei Josh´Familie übernachten muss, reden er und Rosie die ganze Nacht miteinander. Sie spüren beide die Anziehungskraft und dennoch weiß Rosie, dass sie beide keine Zukunft haben. Schließlich erwarten ihre Eltern, dass sie und ihr Bruder auf Elite-Universitäten gehen und Karriere machen. Da ist keine Zeit für eine Sommerromanze. Will verspricht ihr, dennoch auf sie zu warten. Doch dann geschieht etwas, dass alles verändern wird. Rosie geht zum Studium nach Oxford und Will bleibt zurück. Dennoch verlieren sie sich nie ganz aus den Augen. Sie beide verbindet das Schicksal auf eine ganz besondere Art. Immer wieder sucht Rosie den Kontakt zu Will. Aber können sie überhaupt ein Paar werden? Es steht einiges Unausgesprochenes zwischen ihnen.
Die Geschichte von Will und Rosie ist sehr tragisch. Auf der einen Seite scheint alles so einfach zu sein. Aber Rosie leidet unter der Verantwortung, die ihre Mutter ihr aufträgt. Sie soll erfolgreich sein und da kann Will nicht der richtige Partner sein. Man leidet mit beiden und wünscht sich so sehr, dass die beiden ihr Glück finden. Aber die Jahre gehen so schnell vorbei.
Mich hat diese Geschichte sehr mitgenommen. Die Eltern von Josh und Rosie erwarten soviel von ihren Kindern und die beiden trauen sich gar nicht, eigene Entscheidungen zu treffen oder ihre Neigungen und Träume auszuleben. Immer wieder steht Rosie vor einem Wendepunkt und man wünscht sich so sehr, dass sie über ihren Schatten springt. Claire Daverley versteht es wunderbar, den Spannungsbogen immer wieder zu verlängern und man will unbedingt, dass Rosie und Will endlich ein Paar werden. Die beiden sind so sympathisch und man will einfach nur, dass die beiden ihr Glück finden.
Eine wunderbare Geschichte für ein langes Lesevergnügen.

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