Spannend geschrieben!
Manchmal liegt das Glück auf dem LöffelAls Stella vom Tod ihrer geliebten Großmutter Adele erfährt, ist sie entsetzt und gleichzeitig hat sie ein schlechtes Gewissen. Zu lange hat sie sie nicht mehr besucht. Sie lebt mit ihrem Freund Max in ...
Als Stella vom Tod ihrer geliebten Großmutter Adele erfährt, ist sie entsetzt und gleichzeitig hat sie ein schlechtes Gewissen. Zu lange hat sie sie nicht mehr besucht. Sie lebt mit ihrem Freund Max in Frankfurt und als Karrierefrau verdient sie auch ganz gut, hat aber wenig Freizeit. Doch jetzt fährt sie sofort in den Odenwald, wo Adele eine Suppenküche führte. Dort erfährt sie dann auch, dass sie Adele beerben wird. Die angeheiratete Verwandtschaft ihrer Mutter, hat aber bereits ein Auge auf die Immobilie geworfen. Doch Adele schlägt das Kaufangebot aus, obwohl das Geschäft ihrer Großmutter in finanziellen Nöten steckt und es einige offene Rechnungen gibt. Aber das kann sie ihrer Großmutter nicht antun. Und so steht Adele plötzlich mit Schürze in der Küche und versucht das Lebenswerk ihrer Oma zu retten.
Doch was wird Max dazu sagen? Sein Lebensmittelpunkt ist in Frankfurt. Als Stella dem attraktiven Gemüsebauer Chris begegnet, lässt der ihr Herz höherschlagen. Aber dann beginnt der Ärger, denn irgendjemand scheint die Suppenküche zu boykottieren und Stella muss sich einiges einfallen lassen, um sie zu retten. Stella ahnt jedoch nicht, in welche Gefahr sie sich dabei begibt.
Der Roman von Bettina Meiselbach ist wunderbar emotional geschrieben und ich konnte ihn fast nicht mehr aus der Hand legen. Man bekommt beim Lesen auch richtig Appetit auf die zahlreichen Suppenideen und so ist es natürlich prima, dass im Nachwort auf den Foodblog der Autorin verwiesen wird. So kann ich vielleicht die ein oder andere Suppe nachkochen.
Das Buch ist der erste Roman der Autorin. Nachdem sie bereits zahlreiche Kochbücher geschrieben hat, hat sie mit diesem Roman ein wunderbares Debüt hingelegt und ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher von ihr.