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Veröffentlicht am 01.10.2024

Gemütlicher Roman

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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„Take me home to Willow Falls“ ist eine herbstliche Liebesgeschichte von Greta Milán.

Cassie ist eine sympathische, liebevolle Protagonistin – die unverschuldet eine schwere Zeit durchleben muss. Mit ...

„Take me home to Willow Falls“ ist eine herbstliche Liebesgeschichte von Greta Milán.

Cassie ist eine sympathische, liebevolle Protagonistin – die unverschuldet eine schwere Zeit durchleben muss. Mit Jared bin ich nicht so warm geworden, er ist eher oberflächlich geblieben, und hatte nicht so viel Charakterentwicklung.

Die ersten 2/3 haben mir sehr gefallen, ich mochte den detaillierten Schreibstil, mit dem Willow Falls beschrieben wurde – so konnte man sich alles genau vorstellen.
Zum Ende hin gab es dann wieder ein unnötiges Drama, wofür es eigentlich eine sehr einfache und naheliegende Lösung gegeben hätte. Meiner Meinung nach hätte diese Lösung echt Spaß gemacht und wäre ein toller Plot gewesen. Ich hatte tatsächlich etwas Hoffnung, dass einfach mal etwas anderes passiert, allerdings lief es wieder nach dem üblichen Schema, dass eine Person nicht mit der anderen kommuniziert.
Leider kann ich nicht näher darauf eingehen, da es natürlich spoilern würde.
Das ständige nicht miteinander reden, ist in New Adult Büchern so vorhersehbar und auch nervig.
Außerdem hatte das Thema Cybermobbing im Buch eine größere Rolle, meiner Meinung nach, wurden dessen Folgen gut dargestellt.
Das Cover ist wunderschön gestaltet - die Blumen passen natürlich perfekt zum Blumenladen, in dem Cassie arbeitet.

Das Hörbuch wurde gesprochen von Mélanie Fouche und Max Hoffmann, beide waren sehr passend und hatten eine angenehme Stimme.

„Take me home to Willow Falls“ ist ein netter Roman für zwischendurch. Wer gerne Kleinstadt Romantik mag und Misskommunikation einem nichts ausmacht, ist hier gut aufgehoben.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Bezaubernd magisch

Spellshop
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„Spellshop“ von Sarah Beth Durst ist ein Cosy Fantasyroman, der im TOR Fischer Verlag erschienen ist. Übersetzt wurde das Buch von Aimée de Bruyn Ouboter.

Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet. ...

„Spellshop“ von Sarah Beth Durst ist ein Cosy Fantasyroman, der im TOR Fischer Verlag erschienen ist. Übersetzt wurde das Buch von Aimée de Bruyn Ouboter.

Das Cover ist einfach nur wunderschön gestaltet. Sonnenstrahlen, die auf das Cottage fallen, umrundet von verschiedenen Bäumen - Auf den Treppenstufen liegt eine geflügelte Katze. So wie dieses Cover aussieht, fühlt sich das Buch beim Lesen an.
Der lila Farbschnitt passt außerdem hervorragend zum Gesamtbild des Buches.
Gestaltet wurde das Cover von der Künstlerin Lulu Chen (@salululuart) und designt wurde es von Esther Kim.

Die Hauptprotagonistin Kiela ist eine sehr sympathische und eher ruhige, zurückgezogene Person. Zusammen mit ihrer humorvollen Pflanze Caz kehrt sie zurück in ihr altes Zuhause. Während der Geschichte taut sie immer mehr auf und findet in der Dorfgemeinschaft eine neue Familie.
Die Dorfbewohnerinnen und bewohner -bestehend aus Menschen und Magiewesen- waren allesamt sehr liebenswert, zwischen ihnen besteht ein toller Zusammenhalt und viele Freundschaften.
Zu Kielas Nachbarn Larran, ein Seepferd Züchter, entwickelt sich auch etwas mehr als Freundschaft. Zu gerne habe ich mit den beiden mitgefiebert, wie sie sich näher kommen und wie sie zusammen mit den anderen im Dorf Schwierigkeiten meistern.

Der liebevolle und detaillierte Schreibstil, mit dem die Welt und die Charaktere darin beschrieben werden, war ganz wundervoll. Dies führte dazu, dass ich mich allem sehr nah fühlte und ich mir im Kopf alles bildlich vorstellen konnte. Die Magie des Ortes strömt nur so aus den Seiten.

„Spellshop“ war für mich ein zauberhaftes Highlight. Das cosy Setting und die Charaktere waren einfach bezaubernd. Schon lange habe ich mich beim Lesen eines Buches nicht mehr so wohlgefühlt. Ein wirklich toller cosy Fantasy Roman, der sich anfühlt wie eine Umarmung.
Ich empfehle es gerne allen weiter, die genau so etwas suchen.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Gut durchdacht

Bis in alle Endlichkeit
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„Bis in alle Endlichkeit“ von James Kestrel ist ein Thriller aus dem Suhrkamp Verlag. James Kestrel ist das Pseudonym vom Autor Jonathan Moore. Im englischen Original ist der Titel als „Blood Relations“ ...

„Bis in alle Endlichkeit“ von James Kestrel ist ein Thriller aus dem Suhrkamp Verlag. James Kestrel ist das Pseudonym vom Autor Jonathan Moore. Im englischen Original ist der Titel als „Blood Relations“ unter Jonathan Moore erschienen.

Lee Crowe ist ein Privatdetektiv, der von einer megareichen Frau beauftragt wird, den mutmaßlichen Suizid ihrer Tochter aufzuklären. Schon bald wird durch verschiedene Hinweise alles komplizierter - und plötzlich stößt er auf die vermeintlich tote Claire Gravesend. Im sommerlichen San Francisco nimmt alles seinen Lauf.

Die Figuren in diesem Buch sind erstaunlich geschickt und sehr authentisch geschrieben. Tatsächlich kommt es einem fast so vor, als wären sie echt.
James Kestrels fesselnder und bildhafter Schreibstil lassen den Spannungsbogen konstant hoch.

Ich würde gerne näher auf die Wendungen und Themen eingehen, aber da dies natürlich spoilern würde, kann ich es leider nicht. Mich konnten die Wendungen aber sehr überraschen.

Insgesamt hat mir „Bis in alle Endlichkeit“ gut gefallen. Es ist ein eher unblutiger Thriller, was der Spannung aber keinen Abbruch tut.
Für alle geeignet, die gerne spannende und gut durchdachte Geschichten lesen.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Schwer zu ertragen, unheimlich wichtig

Die schönste Version
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„Die schönste Version“ ist der Debütroman von Ruth-Maria Thomas.
Der Roman handelt von Jella und Yannick, der ersten großen Liebe, physische und psychische Gewalt in der Beziehung und Jellas Kindheit und ...

„Die schönste Version“ ist der Debütroman von Ruth-Maria Thomas.
Der Roman handelt von Jella und Yannick, der ersten großen Liebe, physische und psychische Gewalt in der Beziehung und Jellas Kindheit und Jugend.

Es fällt mir schwer, das was ich beim Lesen des Buches durchlebt habe, in Worte zu fassen.
Der Roman wird aus Jellas Perspektive erzählt. Ihre Gefühlswelt wird schonungslos offen gelegt – der vulgäre und direkte Schreibstil machen dies sehr authentisch.

Dieser Roman zeigt eindrucksvoll die Komplexität toxischer Beziehungen und wie schwer es ist, sich daraus zu lösen.
Der Einblick in Jellas Kindheit und Jugend in den späten 00er und frühen 2010er Jahre, waren besonders ergreifend. Geprägt von internalisierter Misogynie und dem Versuch Männern zu gefallen. Jella ist sehr vielschichtig und nahbar, zu oft habe ich mich in ihrer Geschichte wiedergefunden.

Dieses Buch macht wütend und traurig zugleich, es ist schwer zu ertragen, aber doch so unheimlich wichtig.
Am liebsten würde ich es allen Frauen und Mädchen ans Herz legen.

„Die schönste Version“ hat mich zutiefst bewegt und sehr viele Gefühle durchleben lassen. Als Frau, die in einer patriarchalen Welt aufgewachsen ist, kennt man vieles leider nur zu gut.
Ruth-Maria Thomas hat eine unglaubliche schmerzhafte, realistische Geschichte verfasst – die vielen Frauen aus der Seele sprechen dürfte und leider immer noch aktuell ist.
Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighlight. Ich werde noch sehr lange daran denken.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Sommerlich, wenig Tiefgang

This could be love
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„This could be love“ von Lilly Lucas ist der Auftakt der neuen Hawaii Love Reihe.

Louisa ist ein Tennis Superstar, die nach einer Verletzung wieder an ihrem Comeback arbeiten will. Das tut sie bei ihrer ...

„This could be love“ von Lilly Lucas ist der Auftakt der neuen Hawaii Love Reihe.

Louisa ist ein Tennis Superstar, die nach einer Verletzung wieder an ihrem Comeback arbeiten will. Das tut sie bei ihrer Patentante auf Hawaii, bei der sie nicht nur wieder zu alter Stärke zurückfindet, sondern auch auf Vince trifft.

Louisa ist eine ehrgeizige Protagonistin. Vince hat ein schweres Päckchen zu tragen. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden konnte ich nicht so ganz greifen. Es geht alles sehr schnell, und es gibt viel Hin und Her. Vince' Schwester Laurie hat mir am besten gefallen, leider kam sie nicht so häufig vor.
Alle Figuren blieben leider doch etwas oberflächlich. Den Konflikt zwischen der Patentante Kay und Vince konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, das war doch etwas an den Haaren herbeigezogen.
Lilly Lucas leichter und flüssiger Schreibstil machen es sehr einfach das Buch zu lesen. Was ich hier etwas vermisst habe, war die Beschreibung des Ortes. In ihren anderen Büchern konnte ich mir alles viel besser vorstellen, als bei „This could be love“. Gerne hätte ich mehr über Hawaii und vor allem auch über die Kultur und die indigene Bevölkerung erfahren. Die Probleme des Tourismus wurden nur am Rande erwähnt und sollten bei einem Buch, welches auf Hawaii spielt, auf jeden Fall näher betrachtet werden.

Das Cover ist ein typisches New Adult Cover, leider passt es nicht wirklich zur Geschichte. Da hätte man ruhig mehr auf das sommerliche Thema und Hawaii eingehen können, z.B. mit heimischen Blumen/Pflanzen, Surfbrettern, Schildkröten etc.
Insgesamt ein netter Sommerroman für zwischendurch. Ich hoffe, dass der nächste Teil etwas mehr in die Tiefe geht.

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