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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.03.2026

Alles, was man über Geld wissen muss... und mehr!

Von Geld, Gold und Guppys
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Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden ...

Dieses Buch behandelt das Thema Geld auf eine kindgerechte, verständliche und interaktive Weise.
Es beantwortet praktisch alle Fragen, die man sich zum Thema stellen kann. Natürlich werden die grundlegenden Konzepte erklärt: Was ist Geld? Warum gibt es Geld? Was sind Zinsen? Was ist eine Börse? Aber auch: Was sind Bitcoins? Wie berechnet man Zinsen? Warum spricht man ungern über Geld?
Die Erklärungen sind kurz und klar, und auch die komplexere Themen sind für Kinder leicht verständlich aufbereitet. Der Schreibstil richtet sich zwar an ein jüngeres Publikum (ab etwa 8 Jahre), aber es gibt so viele nützliche Informationen, dass dieses Buch auch für ältere Kinder interessant sein kann.
Es gibt viele lustige Mitmachaufgaben, zum Beispiel einen Geldschein zu entwerfen, einen Sparplan zu erstellen oder Quizzes zu beantworten.
Das ganze wird sachlich und ohne erhobenen Zeigefinger erklärt. Auch politischere Themen wie "ist es gerecht, dass manche Millionen verdienen?" werden neutral behandelt und die Kinder werden dazu eingeladen, gemeinsam mit ihren Eltern darüber zu sprechen.
Die Aufmachung finde ich ebenfalls sehr gelungen. Das Buch ist größer, als ich erwartet hatte (A4) und das Softcover sowie das Papier fühlen sich ein bisschen an wie bei Malbüchern oder Mitmachheften.

Veröffentlicht am 08.03.2026

Unterhaltsam genug, ein bisschen tragisch, mit Happy Ending

Verrat der Schwäne
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Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der ...

Verrat der Schwäne ist ein Romance/Drama mit fantastischen Elementen, basiert auf das Schwanensee-Ballett.
Die Geschichte spielt im französisch anmutenden Königreich Auréal, das seit dem Verschwinden der Magie in Trümmern liegt. In dieser Geschichte muss Odile ihrem Ziervater Regnault helfen, die magische Krone des Königs zu stehlen, um die Magie ins Königreich zurückzubringen. Dazu nimmt sie die Gestalt von Marie d'Odette an, um die Verlobte des Prinzen zu werden.
Die Handlung ist relativ geradlinig, und die Hintergrundgeschichte des Königreichs und der Figuren ist zwar ausreichend, aber nicht besonders komplex oder detailliert. Es gibt zwei Haupthandlungsstränge, die die Geschichte spannender machen: der Diebstahl der Krone und die Suche nach dem Monster, das den König getötet hat.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Atmosphäre ist düster und erinnert an ein Märchen. Für mich entwickelt sich die Geschichte allerdings etwas zu langsam.
Die Charaktere wirken nicht besonders tiefgründig, und es hat mich gestört, dass Odile sich nicht an den Plan halten kann. Ich hätte mir auch gewünscht, dass ihr blindes Vertrauen in Regnault mit mehr als nur „er hat mich großgezogen“ begründet worden wäre, zumal sie immer das Gefühl hat, dass er Dinge vor ihr verbirgt.
Die Liebesgeschichte bleibt meist im Hintergrund und entwickelt sich sehr langsam. Es gibt ein paar Küsse, aber mehr auch nicht.
Insgesamt: eine unterhaltsame Geschichte, dass ich jedes Mal daran denken werde, wenn ich Schwanensee sehe.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte ...

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.
Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Veröffentlicht am 05.03.2026

Ein niedliches modernes Märchen mit einer sehr schönen Botschaft.

Mentha
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Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt ...

Handlung: Mentha ist ein kleines Mädchen, das als Baby in einem Minzbusch gefunden wurde. An ihrem 8. Geburtstag wird sie auf eine fantastische Insel gebracht und erhält einen Auftrag: Sie soll die Welt retten, indem sie die Menschen davon überzeugt, sich an die schönen Dinge im Leben zu erinnern. Die Handlung ist für Kinder leicht verständlich und relativ ruhig.

Charaktere: Die Charaktere sind alle sehr sympathisch und es gibt keinen Bösewicht. Es gibt nicht viel Charakterentwicklung, und die Geschichte dreht sich hauptsächlich um den Auftrag selbst.

Schreibstil: Die Geschichte ist wie ein Märchen geschrieben, was ich sehr charmant fand. Allerdings gab es ein paar Stellen, die mich überrascht haben, weil der Schreibstil vermuten lässt, dass die Geschichte in einer Märchenwelt spielt, doch plötzlich werden Autos, Radios und Tiktok erwähnt.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die ersten Kapitel eine Geschichte aufbauen, die dann plötzlich in eine andere Richtung abbiegt. Es wird zwar erwähnt, dass Mentha außergewöhnlich ist, aber das trägt nicht wirklich zur Auflösung der Handlung bei.

Ich habe die Geschichte dennoch genossen, auch wenn ich sie nicht umwerfend finde.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Ein wunderschönes Buch über Mythen rund um Sternen

Astrologica
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Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich ...

Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt. 
Ich habe mich schon immer für Mythen und Sagen interessiert, und dieses Buches passt thematisch perfekt zu meinen Interessen. Mir gefällt besonders, dass die Autorin das Thema Astrologie aus einer kulturellen Perspektive betrachtet: Alle Kulturen haben zu den Sternen aufgeschaut und Geschichten über Götter, Menschen und Geschöpfe erzählt, die den Nachthimmel bewohnen. Dieses Buch ist praktisch ein Sachbuch über diese Mythen. Es enthält Geschichten zu den Sternzeichen, sowie Erzählungen über die Planeten und Sterne. Da unsere Sternzeichen von der griechischen, bzw. römischen Mythologie stammen, liegt der Fokus natürlich auf diesen Sagen. Es werden jedoch auch Geschichten von der Inka und Maya, sowie aus einigen anderen Kulturen erzählt. Es gibt auch ein paar Seiten, die dem chinesischen Tierkreis gewidmet sind. (Eine Kleinigkeit, die mich irritiert hat, sind die chinesischen Charakter für Affe und Hahn, die auch versehentlich bei Hund und Schwein erschienen. )
Die Astrologie als Praxis zur Zukunftsvorhersage wird nur beiläufig erwähnt, und zwar im Zusammenhang damit, dass sie entstand, weil die Menschen  glaubten, die Sterne würden ihr Leben beeinflussen.