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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ereignisreicher Reihenauftakt (4,5 Sterne)

The Games Gods Play – Schattenverführt
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Einmal in 100 Jahren richten die zwölf olympischen Götter das Crucible aus, in dem Menschen gegeneinander antreten müssen, um den nächsten göttlichen Herrscher zu bestimmen. Nie hätte Lyra, eine einfach ...

Einmal in 100 Jahren richten die zwölf olympischen Götter das Crucible aus, in dem Menschen gegeneinander antreten müssen, um den nächsten göttlichen Herrscher zu bestimmen. Nie hätte Lyra, eine einfach junge Frau einer Diebesgilde, gedacht, selbst in diesen Spielen zu landen. Und dann auch noch als Championesse für Hades, den Gott der Unterwelt. Während sie versucht, sich in ihrer neuen Rolle zurechtzufinden und zu überleben, muss sie feststellen, dass Hades ihr auf mehr als eine Art gefährlich werden kann. Und es ist offensichtlich, dass er seine wahren Motive zu verschleiern versucht.

Der Aufruhr um diese Neuerscheinung hat auch mich neugierig gemacht, da der Klappentext super vielversprechend klang. Also musste ich es unbedingt lesen. Tatsächlich hatte ich am Anfang aber etwas Schwierigkeiten, mich richtig drauf einzulassen. Die Handlung war durchaus von Anfang an spannend, wir steigen direkt in die Geschichte ein und lernen on the go alles kennen. Aber so richtig packen konnte es mich die erste Zeit irgendwie nicht. Dazu war der Schreibstil zwar schön locker-flockig und kurzweilig, aber stellenweise auch etwas plump. So war es zu Beginn ein netter Read, aber mehr erstmal nicht.

Doch dann hat mich das Buch im Laufe der Story echt gekriegt. Es ist nach wie vor nicht die ausgeklügelste Geschichte, vor allem der Liebes-Anteil, aber es hat Spaß gemacht. Wirklich Spaß. Ich bin durch die Seiten geflogen. Hab mit Spannung die einzelnen Herausforderungen verfolgt und gebangt. Wurde ein paar mal überrascht, lag manchmal aber auch mit Theorien richtig, und schwupps waren die 700 Seiten vorbei. Hades ist der völlige 0815 typische dunkelhaarige "außen Bad Boy, innen Good Guy" Love Interest wie wir ihn tausendfach aus Büchern kennen. Und ich habs geliebt. Schuldig. Auch wenn mir der Beginn der Liebesgeschichte am Anfang nicht nachvollziehbar genug war, hatte sie mich nachher nur umso mehr. Durch die Spiele war außerdem dauerhaft Action, es gab viele Charaktere, die miteinander interagiert haben, was ich sehr mag, und das Ende ist wirklich fies.

Es ist zwar nicht das Highlight geworden, was ich mir erhofft hatte, aber ich bin froh, dass es mich doch noch in seinen Sog gezogen hat und ich kanns kaum erwarten, bis endlich Band 2 erscheint. Auf jeden Fall eine Empfehlung. 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Ein gelungenes Finale

Coldhart - Right & Wrong
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Elijah, seine Familie und Freunde haben genug von Grants Manipulationen und Einschüchterungen und wollen ihm ein für alle Mal das Handwerk legen. Doch das ist alles andere als leicht, denn er scheint ihnen ...

Elijah, seine Familie und Freunde haben genug von Grants Manipulationen und Einschüchterungen und wollen ihm ein für alle Mal das Handwerk legen. Doch das ist alles andere als leicht, denn er scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Um aufs Ganze zu gehen muss Elijah die Menschen riskieren, die er liebt – und möglicherweise sogar sein eigenes Leben ...

Ich liebe einfach Elijah Coldwell, und ich liebe auch Felicity, Jess, Helena, die Eastie Boys und das ganze Universum. Es ist so eine tolle Welt mit so tollen Charakteren, die Lena Kiefer da erschaffen hat. Das ist auch nach wie vor für Band 3 wahr. Die Handlung wird schlüssig weitergeführt, nervenaufreibend, und zum Glück bis auf ganz am Anfang keine wiederholende Endlosschleife aus "wir dürfen nicht". Es gibt einiges zum Spekulieren, ein paar unerwartete Momente, und insgesamt bleibt es spannend und kurzweilig.

Ich fand es außerdem super schön, dass in diesem Band die anderen Personen wieder mehr Platz gefunden haben, die in Band 2 viel gefehlt haben. Auch wenn ich weiterhin ein bisschen die Eastie Boys Dynamik aus Band 1 vermisst habe. Aber dafür haben Jess und Helena mich wieder verzaubert. Und auch Elijah und Felicity sind trotz Probleme, Zweifel und Unsicherheiten einfach ein wundervolles Duo.

Objektiv ein hervorragender dritter Band. Subjektiv hab ich ihn nur vielleicht zum falschen Zeitpunkt gelesen, in dem ich viel Stress und wenig Kopf frei hatte. Oder aber mir war die Geschichte mit drei Bänden doch langsam zu lang? Ich weiß nicht ganz, woran es lag, aber emotional konnte es mich lange nicht so erreichen wie die Vorgänger, was ich extrem schade fand. Ich hatte einfach nicht so den Drang weiterzulesen oder in der Geschichte zu versinken. Das hat mir leider sehr gefehlt, aber zum Glück ist das im letzten Drittel wieder zurückgekommen und es hat mich doch gefühlstechnisch noch sehr gepackt. Darüber bin ich sehr glücklich.

Insgesamt auf jeden Fall ein guter Abschluss, und die Reihe hat einfach mein Herz! Gute 4 Sterne, Tendenz nach oben.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Gut, aber leider schwächer als Band 1

Red Umbrella Society – Der Biss der Schlange
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Skadi wurde verraten, von dem Menschen, dem sie ihr Herz geöffnet hatte. Jetzt bleibt ihr nur noch die Option, sich auf ihren undurchsichtigen Meister zu verlassen, um sich durch das Chaos zu manövrieren. ...

Skadi wurde verraten, von dem Menschen, dem sie ihr Herz geöffnet hatte. Jetzt bleibt ihr nur noch die Option, sich auf ihren undurchsichtigen Meister zu verlassen, um sich durch das Chaos zu manövrieren. Doch auf wessen Seite will sie eigentlich stehen? Nach und nach erfährt sie mehr über die Red Umbrellas – und ihre Gegenspieler. Aber die neuen Erkenntnisse machen ihren Weg nicht unbedingt leichter ...

Ich hatte wahnsinnig viel Spaß mit Band 1, daher war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung von Red Umbrella Society. Es geht ziemlich unmittelbar nach dem Ende des Vorgängers weiter, wodurch ich ziemlich gut wieder reingekommen bin, obwohl ich nicht mehr alle Details wusste. Nachdem Skadi, und damit auch ich als Leserin, vorher von allem nur sehr halbgare Infos bekommen hat, hat sich hier nach und nach alles zu einem vollständigen Bild zusammengefügt, das fand ich sehr gut. Sowohl, wie die Red Umbrellas entstanden sind und in welcher Verbindung sie zu den White Umbrellas stehen, als auch zum Beispiel die Geschichte von Ikaris oder was der Detective mit allem zu tun hat.
Was ich außerdem mochte, ist die Frage, mit der Skadi in diesem Band konfrontiert wurde, nämlich die, ob die Red Umbrellas zurecht handeln, ob es falsch ist, ob die White Umbrellas besser sind, wo die Grenzen von gut und schlecht liegen und wie weit Selbstjustiz gehen darf.

Die anderen Charaktere sind mir aber zum Teil zu kurz gekommen. David war leider nicht mehr sehr präsent, auch Remi und Mako haben wenig Platz bekommen, und sogar K hat mir sehr gefehlt. Was sicherlich auch ein Grund dafür war, warum das Buch so viel ernster war als Band 1. Es passte zwar zur Geschichte, aber ich mochte gerade den Humor, die teils dämlichen Schlagabtausche und das Gekabbel bei dieser Reihe. Das fehlte hier. Auch Skadi war nicht mehr so gewitzt wie vorher, was ich schade fand. Insgesamt hat dieser zweite Teil dadurch das eingebüst, was ich am besten fand.
Dafür mochte ich, dass Ikaris hier mehr Aufmerksamkeit bekommen hat. Und der Schreibstil war aber trotzdem wieder sehr kurweilig und unterhaltsam. Man kommt so locker-flockig durch die Geschichte und fliegt ziemlich durch die Seiten. Es war auch zu keiner Zeit langweilig und ich war immer neugierig, wie es weitergeht. Allerdings hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass die Autorin nicht mehr so ganz wusste, wo die Story eigentlich hin will, und wie das am Ende aufgelöst werden soll. Das Ende war mir persönlich ein wenig zu offen, aber keinesfalls schlecht.

Ich hab diesen zweiten Band von Red Umbrella Society gerne gelesen, fand es kurzweilig und die Infos, die wir bekommen haben, spannend. Jedoch war er für mich deutlich schwächer als sein Vorgänger. Von mir gibt es 3,5 Sterne und insgesamt trotzdem eine Empfehlung für diese Dilogie.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Reiht sich gut in die Vorgänger ein

Belle Morte – Rot wie Verlangen
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Zwar ist der Kampf um Belle Morte überstanden, aber der Nachhall ist gewaltig. Es ist unklar, wie die Menschheit in Zukunft mit Vampiren umgehen wird, und dabei hilft es nicht, dass noch immer einige frisch ...

Zwar ist der Kampf um Belle Morte überstanden, aber der Nachhall ist gewaltig. Es ist unklar, wie die Menschheit in Zukunft mit Vampiren umgehen wird, und dabei hilft es nicht, dass noch immer einige frisch verwandelte Vampire ihr Unwesen treiben. So schnell wie möglich müssen sie gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden. Dafür zieht Vampir Ludovic gemeinsam mit der jungen Frau Roux Hayes los. Obwohl sie sich nicht gut kennen und sehr gegensätzlich sind, können sie schon bald nicht mehr leugnen, dass sich zwischen ihnen etwas entwickelt.

Obwohl der zweite Band von Belle Morte ziemlich nach Ende klang, gab es noch offene Fragen und Probleme, die gelöst werden wollten. Dieser Band setzt genau da nahtlos an. Aber weil die Geschichte von Remi und Edmond fürs Erste auserzählt war, begleiten wir hier ein neues Paar auf ihrem Weg.
Und auch hier greift wieder die gute alte Vampir-Nostalgie und das Buch holt mich genau da ab, wo es auch die Vorgänger geschafft haben. Es hat nicht unbedingt den größten Tiefgang und ist oft vorhersehbar, aber in seiner Art und Weise einfach unfassbar unterhaltsam, kurzweilig und macht Spaß. Ich mochte es sehr, dass die Geschichte ohne Zwischenzeit genau an Band 2 anschließt, weil das dafür gesorgt hat, dass ich problemlos wieder reingekommen bin und mich im Plot zurechtgefunden habe. Zusätzlich wurde man aber auch nochmal gut abgeholt am Anfang. Der Schreibstil fesselt wieder und ich hab ziemlich an den Seiten geklebt. Die Story war allerdings unerwartet düster. Zwar war sie das in den Vorgängern auch schon, aber hier hat sie nochmal einen Twist bekommen, der mehr runtergezogen hat, als ich vorher mit gerechnet habe. Das hat ein bisschen die Leichtigkeit der ersten Bände genommen, aber nicht so schlimm, dass es nicht trotzdem gut zu lesen gewesen wäre. Nur hat mir Belle Morte als Handlungsort ein wenig gefehlt. Es ist aufgrund der Handlung klar, dass es nicht mehr so laufen kann wie noch in Band 1, aber ich mochte den Schauplatz und die Faszination, und die ist hier eben nicht mehr vorhanden.

Ludovic und Roux mochte ich sehr gerne. Ich fand es interessant zu lesen, wie viel Schwierigkeiten Ludovic in der modernen Welt hat, was er immer noch an Gepäck aus der Vergangenheit mit sich rumschleppt, und wie er lernt, damit umzugehen. Und ich fand Roux und ihre selbstbewusste, lockere Art super, auch wenn ihre Vorgeschichte ein wenig plump eingebaut war. Aber sie war mir sympathisch und auch, wie sie Ludovic aus seinem Schneckenhaus geholt hat. Jedoch haben mich die beiden nicht so sehr mitgerissen wie Remi und Edmond. Die beiden hatten mich noch mehr emotional erreicht und diese Nostalgiewelle ausgelöst, vermutlich wegen der klassicheren Rollenaufteilung. Bei Ludovic und Roux war das eher umgedreht und dadurch hat es nicht an der selben Stelle bei mir angedockt. Trotzdem fand ich sie toll.

Insgesamt war der dritte Band von Belle Morte eine tolle Fortsetzung, die ich vielleicht nicht erwartet oder initial gebraucht hätte, die mich aber wieder abgeholt und mir Spaß gemacht hat! 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 23.12.2024

Wunderbare Ergänzung

Games Untold – Die The-Inheritance-Games-Geschichten
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Wer das Inheritance Games Universum liebt, sollte auf jeden Fall auch dieses Buch lesen! Es besteht aus mehreren Kurzgeschichten, die Neues enthüllen, bereits Angedeutetes ergänzen, mehr Rätsel und Fragen ...

Wer das Inheritance Games Universum liebt, sollte auf jeden Fall auch dieses Buch lesen! Es besteht aus mehreren Kurzgeschichten, die Neues enthüllen, bereits Angedeutetes ergänzen, mehr Rätsel und Fragen aufgeben und generell einfach Spaß machen.

Zu Beginn des Buches sind die Geschichten in einem Zeitstrahl verortet. Die ersten beiden sind sehr lang, die anderen eher kurz und knackig. Es beginnt mit Avery und Jameson, und die beiden sind einfach so typisch sie, ich liebe es. Ich könnte Ewigkeiten darüber lesen, wie sie miteinander umgehen, rätseln und alles andere als gewöhnlich sind. Viele andere Geschichten greifen außerdem nochmal die Beziehung der Hawthorne Brüder zueinander auf, und auch deren Verbindung ist einfach wunderbar und macht mir so viel Spaß. Nicht einmal die Wichtel-Tradition zu Weihnachten ist vor ihnen sicher, und sie bauen das auf Hawthorne-Art um. Ich musste so oft schmunzeln, sie sind oft so albern und dabei herrlich sympathisch..
Aber es gibt auch eine Geschichte, die vor der Hauptreihe spielt, und Toby Hawthorne im Fokus hat. Hier fand ich es wahnsinnig schön, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, und zu erfahren, was sich damals abgespielt hat. Das war defintiiv etwas bittersüß.

Am Ende schafft die Autorin es tatsächlich noch ein großes Fragezeichen einzubauen, von dem ich hoffe, dass es in weiteren Büchern (vielleicht der Grandes Game Reihe) weiterverfolgt wird. Ich sauge alles auf wie ein Schwamm. Große Empfehlung von mir! Allerdings wohl eher nur für wirkliche Fans, die alle bereits erschienenen Bücher gelesen und geliebt haben und mehr wollen. Alle, die nicht ganz so in diesem Universum drin sind, gibt dieser Kurzgeschichtenband vermutlich nicht so viel.

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