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Veröffentlicht am 11.06.2026

Das gerettete Burgfest

Der kleine Ritter Apfelmus
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Der kleine Ritter Apfelmus von Stefan Schwinn ist ein zauberhaftes Kinderbuch für die Altersstufe 5-9 Jahre.

Zum Beginn gibt es eine erklärende Personenübersicht in der nicht nur die Namen der Akteure ...

Der kleine Ritter Apfelmus von Stefan Schwinn ist ein zauberhaftes Kinderbuch für die Altersstufe 5-9 Jahre.

Zum Beginn gibt es eine erklärende Personenübersicht in der nicht nur die Namen der Akteure genannt werden sondern auch ihre Vorlieben.
Das ist für die kleinen Mit- und Erstleser sehr informativ.

Die Geschichte spielt, na klar, auf einer Ritterburg. Dort soll ein Burgfest zu Ehren eines Prinzen gefeiert werden aber alles läuft schief. Kann der kleine Ritter Apfelmus mit seinen Freunden das Burgfest retten?

Der kindgerechte Text wird durch zauberhafte Zeichnungen der Illustratorin Pia Eisenbarth ergänzt. So gibt es auch immer was Interessantes zu entdecken.
Auch das Cover ist sehr schön, man sieht sofort dass es sich um eine Rittergeschichte handelt.
Der Text ist auch für Leseanfänger gut verständlich geschrieben und die Kapitel sind nicht zu lang.
Die Geschichte ist spannend aber durch die durchweg liebenswerten Figuren nicht zu aufwühlend, eignet sich deshalb auch gut als Gute-Nacht-Geschichte.

Ein sehr schönes Kinderbuch welches wir mit Freude gelesen haben und gerne weiterempfehlen.
Vielen Dank an den Autor für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Mit der Lizenz zum Retten der Welt

00-Laschet
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Mit seinem neuesten Roman entführt uns der Autor David Safier in die Welt des "Geheimsten aller Deutschen Geheimdienste". Und die Hauptperson in dieser überaus witzigen und satirischen Geschichte ist Armin ...

Mit seinem neuesten Roman entführt uns der Autor David Safier in die Welt des "Geheimsten aller Deutschen Geheimdienste". Und die Hauptperson in dieser überaus witzigen und satirischen Geschichte ist Armin Laschet, der neue Bundespräsident. Da es mit der Kanzlerschaft ja bekanntermaßen nicht geklappt hat wurde er jetzt zum Deutschen Staatsoberhaupt ernannt. Doch zu seinem Schrecken muss er gleich nach Amtsantritt feststellen dass ihm kein geruhsames Leben im Schloss Bellevue bevorsteht sondern voller Einsatz von ihm erforderlich ist um nichts geringeres als die Welt zu retten.

Was für ein herrlich witziger Roman!
Armin Laschet als verkappter Geheimagent 00-Laschet. Voller satirischer Anspielungen erzählt David Safier in gewohnt pointierter Weise was dem neuen Meisterspion Laschet so alles in seinen äußerst turbulenten ersten Amtstagen widerfährt. Da wird selbst nicht Halt vor dem britischen Königshaus oder Weltstars gemacht.
Die charakteristischen Merkmale der beschriebenen Personen sind sehr treffend beschrieben, man würde auch sofort wissen um welche Politiker es sich handelt selbst wenn ihre Namen nicht genannt würden.
Der Schreibstil ist typisch Safier: locker-flockig, immer mit einem Schuss Ironie oder Satire dabei und einfach supergut zu lesen.
Ich musste jedenfalls beim Lesen unentwegt vor mich hin lachen.
Das Cover ist sehr passend zur Story und hat einen hohen Wiedererkennungswert, es passt perfekt zu den anderen Werken des Autors.

Alles in allem ein wunderbar kurzweiliger Roman den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Hoffentlich gibt es irgendwann eine Fortsetzung.
Vielen Dank an den Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Faszinierende Geschichte über die Entstehung der Ebstorfer Weltkarte

Das Rad der Welt
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Lüneburg im Jahr 1291.
Die junge Agnes, Tochter des Welfenherzogs Otto des Strengen, träumt davon hinaus in die Welt ziehen und eine Mappa Mundi, eine allumfassende Weltkarte, zu erstellen. Doch leider ...

Lüneburg im Jahr 1291.
Die junge Agnes, Tochter des Welfenherzogs Otto des Strengen, träumt davon hinaus in die Welt ziehen und eine Mappa Mundi, eine allumfassende Weltkarte, zu erstellen. Doch leider bleibt ihr das verwehrt, ein fremdbestimmtes und eintöniges Leben steht ihr als adeliger Tochter bevor. Zufällig lernt sie den Buckelkrämer Liudger kennen und beschließt mit ihm zu fliehen. Aber das Vorhaben scheitert und Agnes wird in ein Kloster verbracht um dort Demut und Gehorsamkeit zu lernen.
Doch im Kloster bekommt sie die Chance ihre Karte zu verwirklichen und ihr Leben erfährt eine ungeahnte Wendung.......

Der Autor Hendrik Lambertus entführt mit seinem historischen Roman die Lesenden in die geheimnisvolle mittelalterliche Welt der Klöster. Hier wurde Wissen vermittelt und es war für viele junge adelige Frauen der einzige Weg ein Leben abseits von Zwangsverheiratungen zu leben.
Die Geschichte ist natürlich fiktiv aber die Ebstorfer Weltkarte hat es wirklich gegeben. Leider ist nicht bewiesen ob sie wirklich von den Nonnen des Ebstorfer Klosters erschaffen wurde.
Die Romanfiguren werden sehr ausführlich und genau dargestellt, man freundet sich im Laufe des Buches richtig mit ihnen an.
Auch die Umgebung des Klosters in Norddeutschland und die Beschreibungen vom damaligen Tunis und Konstantinopel sind sehr bildhaft und vermitteln einen guten Eindruck über die damaligen Städte und Orte.
Die Beschreibung der Mappa Mundi ist sehr genau, auch ohne das Werk zu kennen habe ich einen sehr guten Überblick darüber bekommen.
Diese kann man sich übrigens auch online ansehen.
Das Cover ist ansprechend und ist passend zum Genre, im Vordergrund eine junge Dame welche einen Kreis hält der wohl das Rad der Erde darstellen soll und im Hintergrund die leider nur sehr blass gedruckte Ebstorfer Weltkarte. Die hätte für meinen Geschmack etwas stärker gedruckt sein können, genau wie die Zeichnungen im Buchinneren.

Ein wirklich schöner historischer Roman mit einem sehr interessanten historischen Hintergrund.
Vielen Dank an den Autoren und dem Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Alter schützt vor Mord nicht

Die Glorreichen 77. Rache kennt keinen Ruhestand
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Mit dem Cosy-Crime "Die Glorreichen 77" erfinden die Autoren Angelika Niestrath und Andreas Hüging ein neues Genre: Silver-Crime 😄

Wer aber nun denkt dass die Geschichte in einem miefigen Altersheim ...

Mit dem Cosy-Crime "Die Glorreichen 77" erfinden die Autoren Angelika Niestrath und Andreas Hüging ein neues Genre: Silver-Crime 😄

Wer aber nun denkt dass die Geschichte in einem miefigen Altersheim spielt der wird verwundert sein. Es handelt sich um das Leonardo, eine äußerst exklusive Seniorenresidenz, weit entfernt vom üblichen "Kassenmodell".
Die Bewohner verfügen hier über alle erdenklichen Annehmlichkeiten, von der überaus kompetenten und fürsorglichen Hausdame bis zum hauseigenen Fitnesstrainer und Schwimmbad ist alles vorhanden was das noch agile Rentnerherz begehrt.
Kein Wunder dass der Profikiller Jo Brenner nach einem missglückten Auftrag versucht hier unterzutauchen.
Leider jedoch wird er von einem der Bewohner erkannt, einem Polizeidirektor a.D..
Doch Jo kommt der Rentnergang eigentlich ganz recht. Denn neue Betreiber versuchen völlig überzogene Mieten durchzusetzen, auch mit drastischen Maßnahmen.
Vielleicht kann Jo ja helfen um die Mietwucherer auszuschalten?

Was für ein herrlicher Cosy-Crime!
Ich habe mich köstlich amüsiert und musste beim Lesen des öfteren laut lachen.
Der Schreibstil ist super, es liest sich einfach und flüssig und man möchte einfach nur weiterlesen.
Die Protagonisten sind herrlich beschrieben, man kann sie förmlich beim Lesen vor sich sehen. Natürlich ist ihr Handeln nicht ganz gesetzeskonform, aber so charmanten Silver-Agern verzeiht man das gerne.
Das Cover passt gut zur Geschichte, könnte allerdings auch ein ganz normales Mietshaus darstellen.
Aber die große 77 zieht schon die Blicke auf sich.

Ich fand den Roman richtig toll und freue mich schon auf den nächsten Teil. Mal schauen was der Rentnergang dann so einfällt 😄

Vielen Dank an die Autoren und den HarperCollinsVerlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Mord am Tiefen See

Morden ohne Sorgen - Eine Flussfahrt, die ist tödlich
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In einem Bootsverleih in Potsdam wird eine Leiche in einem Boot aufgefunden. Es stellt sich heraus dass der Tote ein Beamter der Wasserbehörde war. Zufälligerweise soll gerade an diesem See eine neue Bebauung ...

In einem Bootsverleih in Potsdam wird eine Leiche in einem Boot aufgefunden. Es stellt sich heraus dass der Tote ein Beamter der Wasserbehörde war. Zufälligerweise soll gerade an diesem See eine neue Bebauung genehmigt werden, aber das Genehmigungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.
Auch versuchen einige Umweltaktivisten dieses Bauvorhaben zu verhindern.
Sollte der Tote etwas mit dem Verfahren zu tun haben und wurde er deshalb umgebracht?

Ein neuer Fall für den Ermittler Liebell und seinem Dackel Wilhelm.
Auch ohne die vorherigen Bände zu kennen bin ich gut in die Story eingestiegen. Mit Witz und Humor wird hier ermittelt und es ist auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Ein schöner Cosy-Crime für einen vergnüglichen Leseabend.

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