Cover-Bild Das Rad der Welt
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 512
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783499016875
Hendrik Lambertus

Das Rad der Welt

Der fesselnde historische Roman über die größte Weltkarte des Mittelalters

Lüneburg um 1300. Die junge Agnes leidet unter den Machtspielen ihres Vaters, des Fürsten Otto, der entschlossen ist, seine Tochter an einen Adeligen zu verheiraten. Doch Agnes' Liebe gilt der Wissenschaft: Begeistert studiert sie Werke der Naturkunde und Geografie. Sie erstellt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt, eine Karte, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll.
Bei ihrer Recherche begegnet sie dem jungen Krämer Liudger, der ihre Leidenschaft teilt und in den sie sich verliebt. Sie plant, mit ihm davonzulaufen, den Standeszwängen zu entfliehen und endlich etwas von der Welt zu sehen, als ihr Vater hinter die Affäre kommt und sie zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf schickt.
Agnes ist verzweifelt, bis sie den großen Wissensschatz des Klosters entdeckt: die Bibliothek. Während ihr Traum zu reisen in unerreichbare Ferne rückt, wächst die Entschlossenheit, ihre Karte fertigzustellen. Ein prunkvolles Dokument, das die Welt als großes Ganzes abbildet – eine Karte, die in die Geschichte eingehen könnte. Wenn es Agnes gelingt, sie zu vollenden ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2026

zu empfehlen

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Bei „ Das Rad der Welt „ von Hendrik Lambertus handelt es sich um einen historischen Roman.

Quellenangaben und ein ausführliches Glossar befinden sich im Anhang , ebenso ein sehr interessantes und aufschlussreiches ...

Bei „ Das Rad der Welt „ von Hendrik Lambertus handelt es sich um einen historischen Roman.

Quellenangaben und ein ausführliches Glossar befinden sich im Anhang , ebenso ein sehr interessantes und aufschlussreiches Nachwort.

Durch den tollen Schreibstil des Autors, lässt sich dieser Roman sehr flüssig lesen. Konnte mich sehr gut in das Jahr1300 hineinversetzen. Mir die Lebensgewohnheiten, Umgebung etc. gut vor Auge halten.

Die Protagonisten werden sehr tief beschrieben und ihre Entwicklungen sind authentisch. Besonders das Leben von Agnes steht hier im Mittelpunkt. Ihr Leben im Kloster, ihre Gedanken, Gefühle etc. Es war sehr interessant sie und auch die anderen Protagonisten auf ihrem Weg begleiten zu können.

Die historischen Fakten wurden sehr gut in die fiktive Geschichte eingebettet. Hier bekommt man, neben einem sehr interessanten Roman auch noch eine kleine Geschichtsstunde. Toll.

Konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich empfehle dieses Buch weiter.

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Veröffentlicht am 16.06.2026

Lebenstraum

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Hendrik Lambertus zeichnet in seinem historischen Roman ‘Das Rad der Welt‘ das Bild einer faszinierenden jungen Frau, die sich durch ihren unbändigen Wissensdrang, die Welt um sich herum und noch viel ...

Hendrik Lambertus zeichnet in seinem historischen Roman ‘Das Rad der Welt‘ das Bild einer faszinierenden jungen Frau, die sich durch ihren unbändigen Wissensdrang, die Welt um sich herum und noch viel weiter zu erkunden, in arge Schwierigkeiten bringt. Als Tochter des Landesherrn von Lüneburg, dem Herzog Otto, ist ihr vorbestimmt, den machthungrigen Interessen ihres Vaters zu dienen, sich als wohlerzogenes, züchtiges Burgfräulein zu präsentieren und sich darüber hinaus dem ausgewählten Bräutigam zu unterwerfen. Doch das entspricht so gar nicht Agnes` Naturell. Nachdem sie den lustigen und lebensklugen Wandergesellen Liudger kennengelernt hat, beschließt sie mit ihm ferne Landstriche zu erkunden und diese als Weltkarte, heute noch bekannt als Ebstorfer Weltkarte, festzuhalten, im Sinne einer menschenverbindenden friedlichen Botschaft und lehrendes Anschauungswerk für all jene des Lesens Unkundige, die es zu jener Zeit um 1300 in der Überzahl gab.
Doch ihr Plan scheitert und Agnes wird in ein Kloster abgeschoben, enterbt und ohne Titel. Ungebrochen bleibt ihr Wissensdrang und mit ihrer forschenden Art auf Menschen zuzugehen, kommt sie Stück für Stück ihrem Lebenstraum näher, wenn auch anderes als ursprünglich gedacht.
Der Autor vermag es um ein historisches Ereignis herum eine fein ausgearbeitete Geschichte zu weben, die den Leser in das tiefste Mittelalter eintauchen lässt. Er bewegt sich zwischen Fiktion und historisch belegten Tatsachen mit hohem Sachverstand als auch erzählerischem Geschick, was eine fesselnde Wirkung hervorruft und trotz des gewaltigen Umfangs des Romans eine kurzweilige, stets interessante Unterhaltung bietet.

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Veröffentlicht am 11.06.2026

Die Karte

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Lüneburg um 1300.

Die junge Agnes leidet unter den Machtspielen ihres Vaters, des Fürsten Otto, der entschlossen ist, seine Tochter an einen Adeligen zu verheiraten. Doch Agnes' Liebe gilt der Wissenschaft: ...

Lüneburg um 1300.

Die junge Agnes leidet unter den Machtspielen ihres Vaters, des Fürsten Otto, der entschlossen ist, seine Tochter an einen Adeligen zu verheiraten. Doch Agnes' Liebe gilt der Wissenschaft: Begeistert studiert sie Werke der Naturkunde und Geografie. Sie erstellt Skizzen für eine eigene Darstellung der Welt, eine Karte, in die ihr gesamtes Wissen einfließen soll.


Bei ihrer Recherche begegnet sie dem jungen Krämer Liudger, der ihre Leidenschaft teilt und in den sie sich verliebt. Sie plant, mit ihm davonzulaufen, den Standeszwängen zu entfliehen und endlich etwas von der Welt zu sehen, als ihr Vater hinter die Affäre kommt und sie zur Buße für den Rest ihrer Tage ins Heidekloster Ebstorf schickt.


Agnes ist verzweifelt, bis sie den großen Wissensschatz des Klosters entdeckt: die Bibliothek. Während ihr Traum zu reisen in unerreichbare Ferne rückt, wächst die Entschlossenheit, ihre Karte fertigzustellen. Ein prunkvolles Dokument, das die Welt als großes Ganzes abbildet – eine Karte, die in die Geschichte eingehen könnte. Wenn es Agnes gelingt, sie zu vollenden ...

Der Schreibstil war immer sehr mitreißend und leicht zu lesen, die Seiten sind nur so dahin geflogen. Ausserdem wurde die Welt zu dieser Zeit sehr gut beschrieben, das Buch war wie eine kleine Zeitreise ins 12. Jahrhundert.

Die Handlung habe ich sehr gemocht, sie ist mitreißend und spannend geschrieben. Obwohl das Buch 600 Seiten hat, kam niemals Langeweile auf! Auch die Recherchearbeit war sehr penibel und wunderbar.

Der Autor integriert immer wieder Traditionen und Feste von der damaligen Zeit in die Handlung, ich konnte deshalb allerlei dazu lernen. Auch die Zeit im Kloster wird anschaulich und lebendig beschrieben.

Agnes ist ihrer Zeit vorraus, aber dadurch war ich als Leser auch immer sehr nah an ihr dran und konnte ihr Handeln nachvollziehen.

Ein wirklich tolles Buch über eine mutige Frau, die die erste Karte der Welt vollenden möchte. Nur zu empfehlen

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Wer kennt die Ebstorfer Weltkarte?

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Die Herzogtochter Agnes lebt ein zu damaliger Zeit (um 1300) übliches Leben für eine hochgestellte adlige junge Frau. Sie hat Lesen und Schreiben gelernt und ist sehr wissbegierig, doch der Zeit gemäß ...

Die Herzogtochter Agnes lebt ein zu damaliger Zeit (um 1300) übliches Leben für eine hochgestellte adlige junge Frau. Sie hat Lesen und Schreiben gelernt und ist sehr wissbegierig, doch der Zeit gemäß soll sie vor allem gut verheiratet werden, um der Familie zu dienen. Durch einen Zufall lernt sie den Buckel-Krämer Liudger kennen und sie verlieben sich. Als ihr ein Bräutigam präsentiert wird und sie den nicht heiraten möchte, plant sie mit Liudger zu fliehen. Doch das geht schief und ihr Vater verstößt sie aus der Familie und steckt sie in ein Kloster. Dort muss sie anfangs niedere Arbeiten machen, schafft es aber später, in die Bibliothek zu kommen, um dort ihre Idee einer großen Weltkarte umzusetzen. Doch Liudger bleibt in ihren Gedanken...

Um die Eingangsfrage zu beantworten: ich hatte vor dem Buch noch nie etwas von die Ebstorfer Weltkarte gehört. Und nach dem Lesen des Buches bedauere ich sehr, dass es sie im Original nicht mehr gibt. Sie muss fantastisch gewesen sein. Was das Buch angeht, vermittelt es zum einen natürlich sehr viel Wissen über diese Karte. Man erfährt aber auch sonst einiges über die damalige Zeit. Dabei kommt es nicht langweilig und gelehrt daher, sondern lässt sich sehr gut lesen. Die Geschichte ist interessant. Auch wenn das Zusammentreffen von Agnes und Liudger - zwar der Geschichte geschuldet - etwas zu unrealistisch in meinen Augen ist. Die weitere Entwicklung allerdings folgt dann mehr der damaligen Realität. Die Auflösung finde ich gelungen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 07.06.2026

Faszinierende Geschichte über die Entstehung der Ebstorfer Weltkarte

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Lüneburg im Jahr 1291.
Die junge Agnes, Tochter des Welfenherzogs Otto des Strengen, träumt davon hinaus in die Welt ziehen und eine Mappa Mundi, eine allumfassende Weltkarte, zu erstellen. Doch leider ...

Lüneburg im Jahr 1291.
Die junge Agnes, Tochter des Welfenherzogs Otto des Strengen, träumt davon hinaus in die Welt ziehen und eine Mappa Mundi, eine allumfassende Weltkarte, zu erstellen. Doch leider bleibt ihr das verwehrt, ein fremdbestimmtes und eintöniges Leben steht ihr als adeliger Tochter bevor. Zufällig lernt sie den Buckelkrämer Liudger kennen und beschließt mit ihm zu fliehen. Aber das Vorhaben scheitert und Agnes wird in ein Kloster verbracht um dort Demut und Gehorsamkeit zu lernen.
Doch im Kloster bekommt sie die Chance ihre Karte zu verwirklichen und ihr Leben erfährt eine ungeahnte Wendung.......

Der Autor Hendrik Lambertus entführt mit seinem historischen Roman die Lesenden in die geheimnisvolle mittelalterliche Welt der Klöster. Hier wurde Wissen vermittelt und es war für viele junge adelige Frauen der einzige Weg ein Leben abseits von Zwangsverheiratungen zu leben.
Die Geschichte ist natürlich fiktiv aber die Ebstorfer Weltkarte hat es wirklich gegeben. Leider ist nicht bewiesen ob sie wirklich von den Nonnen des Ebstorfer Klosters erschaffen wurde.
Die Romanfiguren werden sehr ausführlich und genau dargestellt, man freundet sich im Laufe des Buches richtig mit ihnen an.
Auch die Umgebung des Klosters in Norddeutschland und die Beschreibungen vom damaligen Tunis und Konstantinopel sind sehr bildhaft und vermitteln einen guten Eindruck über die damaligen Städte und Orte.
Die Beschreibung der Mappa Mundi ist sehr genau, auch ohne das Werk zu kennen habe ich einen sehr guten Überblick darüber bekommen.
Diese kann man sich übrigens auch online ansehen.
Das Cover ist ansprechend und ist passend zum Genre, im Vordergrund eine junge Dame welche einen Kreis hält der wohl das Rad der Erde darstellen soll und im Hintergrund die leider nur sehr blass gedruckte Ebstorfer Weltkarte. Die hätte für meinen Geschmack etwas stärker gedruckt sein können, genau wie die Zeichnungen im Buchinneren.

Ein wirklich schöner historischer Roman mit einem sehr interessanten historischen Hintergrund.
Vielen Dank an den Autoren und dem Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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