Willkommen im dritten und derzeit letzten Teil der Haunted Hunters. Im Band Raiders geht es mit verstärkt um diese tödlichen Randalierer und Plünderer, welche unsere Lieblinge und das Militär auf Trab ...
Willkommen im dritten und derzeit letzten Teil der Haunted Hunters. Im Band Raiders geht es mit verstärkt um diese tödlichen Randalierer und Plünderer, welche unsere Lieblinge und das Militär auf Trab halten. So sehen wir auf dem Cover passend dazu das rote R.
Mit 544 ist es auch der dickste Band, in dem viele rote Fäden aus den vorherigen Büchern zusammengeführt werden. Wir machen dort weiter, wo der zweite Teil endete mit Will und Ayden. Nach wie vor sind die beiden ein tolles Paar und kümmern sich gemeinsam um Henry. Aber auch dieser soll nicht lange „alleine“ sein, denn es wird einen weiteren Zugang mit Finn im Team geben.
Die Story geht weg von der präsenten IPS aus den Vorteilen und hat seine Schwerpunkte mehr auf den Raiders und neuen familiären und zwischenmenschlichen Beziehungen.
Wir erleben mehr Action, mehr Geister, Poltergeister und Mutanten. Mehr undenkbar böses von den lebenden Gegnern.
Zwischen ruhigen Momenten, viele liebevolle Momente und Action führt uns das Buch gelungen zu einem wirklich schönen Finale, was keine Fragen offen lässt.
„Wenn du jung bist, stehen dir alle Türen offen.“ So sagt man es sich und so sagen es einem die Erwachsenen. Doch Chrissy, wird diesen Satz nicht unterschreiben. Die 15-Jährige startet nach den Sommerferien ...
„Wenn du jung bist, stehen dir alle Türen offen.“ So sagt man es sich und so sagen es einem die Erwachsenen. Doch Chrissy, wird diesen Satz nicht unterschreiben. Die 15-Jährige startet nach den Sommerferien in die 10. Klasse und kann im Augenblick nicht mal sagen, was Morgen sein wird.
Als Tochter einer Medikamentenabhängigen Mutter und eines gewalttätigen Stiefvaters lebt sie in einem Ortsteil, der als sozialschwach gilt und geht auf eine Schule, wo man von den Schülern ohnehin nichts mehr erwartet.
So versucht sie täglich ohne Schläge ins Bett zu kommen und gibt in der Schule ihr Bestes. Unterstützung durch die Familie? Tägliche Beleidigungen, Druck sie solle die Schule doch schmeißen und lieber Geld mitbringen sind natürlich nicht die Förderung eines jungen Mädchens, was locker das Abitur schaffen wird.
So bleibt ihr neben und nach der Schule nur ihr bester Freund T. Bei ihm und seiner Mutter findet er Halt und auch was Warmes zu Essen. Als dann frisch nach den Sommerferien die Möglichkeit auf das beste Internat der Stadt zu wechseln, sagt Chrissy nicht direkt zu. Zu viele Bedenken wegen der schnöden, reichen Möchtegern Kids, welche sie mobben könnten. Doch sie sagt dem zu und gibt sich als „Sozialexperiment“ an die Schule. Dort lernt sie Alex kennen. Ein Schulkamerad, den sie sofort aus der Disco wiedererkennt und sofort als aufregend und heiß empfindet.
Doch wird das passen? Das Mädchen aus armen und recht asozialen Verhältnissen und der reiche Junge mit dem dicken Auto? Und was hält ihr bester Freund T davon, der richtig eifersüchtig wirkt aber warum?
Die Geschichte hat einen sehr guten Einstieg und zeigt die Probleme der Hauptprotagonistin. Christine ist ihr eigentlicher Name, wird aber als solches fast überhaupt nicht angesprochen und daher ist Chrissy der geläufige Name. Das junge Mädchen lebt ständig unter der Angst erneut schwere körperliche Angriffe durch den Stiefvater erleiden zu müssen, da ihre Mutter auf seiner Seite ist.
Wir erfahren, wie es zu der Konstellation kommt, was mit ihrem Erzeuger ist, denn sie nie kennen gelernt hat. Erleben wie sie ihre erste Liebe erlebt und wie sie an der neuen Schule ankommt. Während der Geschichte spürt man, wie sie versucht aus ihrem Käfig auszubrechen, was für eine Minderjährige doch kaum möglich ist.
Viele betonen was für ein großartiges Buch es für eine so junge Autorin ist. Und ja, für eine Autorin, welche das Buch zwischen ihren 15-18 Lebensjahr geschrieben hat, ist die Geschichte nicht schlecht. Leider hat es aber im letzten 2/3 sehr stark an Authentizität nachgelassen und es wird mit Gewalt ein Ende eingebracht, welches bei dem was Chrissy noch alles erlebt, nicht realistisch ist.
Es gibt eine Triggerwarnung, die bereits verrät worum es geht, und diese ist für mich das erste Mal in einem Buch unumgänglich zu erwähnen. Psychische, körperliche und sexuelle Gewalt, die ein Mensch über Jahre erlebt, kann dieser nicht innerhalb kürzester Zeit verarbeiten. Daher muss ich dem Buch leider Sterne abziehen und kann es wegen der heftigen Szenen und starken Nutzung der oben genannten Situationen auch erst ab 16 Jahren empfehlen. Zudem ich auch empfehle, dass Buch im Anschluss mit einem Erwachsenen zu reflektieren. Die Themen sind alles andere als für Jugendliche geeignet und der Umgang nach dem Motto: „Paar Therapiestunden und alle ist vergessen“ darf für mich so nicht im Raum stehen gelassen werden.
Ich wünsche der Autorin, dass sie weiterhin Bücher schreibt. Denn es liest sich schnell und flüssig. Aber die Ausarbeitung der Themen muss reflektierter werden und realistischer. Hier hätte ich mir auch mehr Aufarbeitung durch den Verlag gewünscht.
Was einem direkt ins Auge springt, ist hier natürlich das tolle Cover. Blau und Weiß in unterschiedlichen Varianten stellen die Hochzeitstorte da und zeigen uns in weiteren Gegenständen das Champagner ...
Was einem direkt ins Auge springt, ist hier natürlich das tolle Cover. Blau und Weiß in unterschiedlichen Varianten stellen die Hochzeitstorte da und zeigen uns in weiteren Gegenständen das Champagner und viel Geld zur Story gehören. In dieser Geschichte treffen wir auf eine Mischung aus Ocean’s Eleven und Gossip Girl. Dazu muss man von vornerein sagen, schwere Kost ist es nicht und perfekt daher für die Altersklasse von 14-18 Jahren.
Im Mittelpunkt steht die 17-Jährige Olivia Owens und ehemalige Millionenerbin. Ihre Mutter und sie wurden aus der mehr Villa als Haus geworfen, wie ihr Vater Frau Nummer 2 heiratete. Doch das sollte nicht lange halten, denn nun ist die Hochzeit mit Frau Nummer 3 dran. Ihr Vater ist der Inbegriff eines absolut narzisstischen und unsympathischen Menschen, der nur auf sich schaut. Olivia will sich rächen und plant Ihren Vater mitten auf der Hochzeit, um Millionen zu erleichtern. Denn das arme Mädel muss mit dem normalen Mittelstand leben und kommt nicht darauf klar, dass er weiterhin das Luxusleben lebt. Um ihren lang gehegten Plan umzusetzen, benötigt sie jedoch ein Team. Verschiedene Menschen, die vorher größtenteils nichts miteinander zu tun hatten, werden nun als Crew von ihr eingeholt.
Während der Hochzeit soll ihr Plan mit mehreren Schritten bei weitem nicht so gelingen, wie es von ihr geplant ist. Das geht schon mit dem nervtötenden Altersgenossen los, den niemand leiden kann und wirklich keiner an seiner Seite wissen will und geht über so manche Überraschung von Personen weiter, die nicht auf der Hochzeit angemeldet sind und im eigenen Interesse arbeiten und auch ein Stück vom Geld-Kuchen haben wollen.
Die Story läuft aus der Perspektive von Olivia und was mir nicht wirklich gefallen hat, war die doch sehr eng gesetzte Perspektive von ihr. Das sie nicht akzeptieren kann, was ihr Vater macht und wie er sein Leben leben will. Dass sie kein Recht auf das Geld hat und man nicht pauschal ein Recht auf ein Erbe hat. Die Nebenfiguren konnten mich hierbei leider null überzeugen. Diese waren zu flach und hatten nichts zu sagen, weil Olivia als Schachfigur und Codename „Die Königin“ immer auf ihren Plan drängte und klar vorgibt, wer wann seine Rolle zu spielen hat. So ist Tom ihr Alibi, mit dem sie als neuen Freund reinkommt und dann aber nicht wirklich gut ist diese Rolle zu spielen. Dann ist sie wenig Kritikfähig und gerät schnell in Panik, wenn es nicht alles rund läuft. Dann lässt sie die Kleinmächen-Nummer laufen, in dem sie ihren Ex Jackson eifersüchtig machen will, um sich dann eingestehen zu müssen, dass sie bei ihm doch noch ein feuchtes Höchschen bekommt.
Die Geschichte beginnt spannend, da wir mitten in der Hochzeit starten und merken das der Plan Probleme aufweist. Doch kann diese Spannung vom Anfang bei weitem nicht die ganze Geschichte über durchhalten. 5 Stunden auf über 400 Seiten wo gefühlt kaum was passiert und alles wie Kaugummi ist. Wiederholungen, ständige Vorwürfe, immer neue „Gegner“, die den Plan vereiteln oder eigene Gründe haben an den Safe zu wollen, zieht die Geschichte in die Länge. Die Themen Familie, Selbstfindung und darum, wie man mit Enttäuschungen klarkommt betreffen dabei nicht nur unsere Hauptdarstellerin, sondern auch Nebencharaktere, sind für mich aber eher schwer zu greifen.
So ist es für mich schon sehr früh, sehr offensichtlich gewesen, wer eine weitere Person ist, die nicht persönlich vor Ort ist, aber immer wieder namentlich erwähnt wurde. Und leider gibt der Hinweis auf ein Folgebuch schon das Ende vorweg.
Mein Fazit ist daher, das es für jüngere Leser mit gerade der Zeit um die erste Liebe und dem langsamen Erwachsen werden und abkapseln der Familie ideal. Aber es ist keine durchgängige Spannung zu erwarten, sondern mehr sich fragen, was als nächstes schiefgehen wird und wie sich die Crew da wieder rausretten will.
Play of Hearts ist der Auftakt einer märchenhaft-düsteren Romantasy-Reihe. Das Buch überzeugt im ersten Augenblick mit seinem tollen Cover und einem interessanten Klappentext. Beim Aufklappen sehen wir ...
Play of Hearts ist der Auftakt einer märchenhaft-düsteren Romantasy-Reihe. Das Buch überzeugt im ersten Augenblick mit seinem tollen Cover und einem interessanten Klappentext. Beim Aufklappen sehen wir eine schöne Karte vom Zirkus, wo 90% der Geschichte spielt.
Wir steigen in den jungen Lebensjahren von Evie in die Geschichte ein. In der weiblichen Ahnenlinie ihrer Familie, gibt es eine Magie, der mit ihrer Großmutter begonnen hat. Schon als Kind spürt Evie das sie anders ist. Freunde zu haben ist ihr nicht erlaubt und schon früh sagen ihr ihre Mutter und Großmutter, dass sie die Magie und den Fluch darin weitervererben wird. Der Fluch unglücklich zu sein und Wünsche in Flüche zu verwandeln.
„Wir wurden geboren, um unglücklich zu sein. Es ist unsere Tragödie, also arrangiere dich endlich damit.“
Evie geht in das verbotene Spiegelkabinett „Salon der tausend Spiegel“ ihrer Grandma und trifft dort einen Jungen. Sie wünscht sich bei diesem einen Freund für ihr Leben und zahlt mit ihrem Herzen. Die kleine Maus weiß nicht, was dies für sie für die Zukunft bedeutet und schwerfällig der Pakt noch für sie sein wird. Doch kurze Zeit später, lernt sie, was es bedeutet Menschen mit den nackten Fingern zu berühren. Daraufhin trägt sie in Zukunft nur noch Handschuhe und nähert sich niemanden. In ihrem Dort gilt die Familie als die Bestatter, welche den Tod bringen und jeder meidet sie. Ihre Großmutter hält sie hart an kurzen Zügeln und lässt der jungen Frau keinen Freiraum.
Jahre später trifft Evie auf Arthur, einen jungen Mann mit eigenen magischen Fähigkeiten. Zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe, aber verbotene Liebe, denn Evies Fluch steht ihrer Beziehung im Weg. Als sie sich ihrer Sehnsucht nach Nähe nicht mehr entziehen können, zahlt Arthur einen hohen Preis für seine Liebe zu Evie.
Die Liebe soll sich die 18-Jährige sofort aus dem Kopf verbannen und sich auf ein Leben als Jungfer einstellen. Einzig die Kobolde im Wald kann man als ihre Freunde bezeichnen. Sofort ist man mit Evie und ihrem Alltag am mitleiden, aber umso weniger versteht man, wieso sie so schnell einen Fremden ihr Herz verliert. Ich konnte Arthur leider nicht wirklich greifen.
Auf der Suche nach Hilfe bzw. nach Arthur gelangt sie in den geheimnisvollen Zirkus und trifft dort den geheimnisvollen Rémi, der mehr über Evies Vergangenheit und den Fluch zu wissen scheint, als er zugibt. Doch auch Rémi hütet dunkle Geheimnisse, und Evie muss entscheiden, wem sie vertrauen kann, während ihre Welt erneut ins Wanken gerät.
Leider zieht sich die ganze Geschichte. Wo am Anfang es noch interessant war zu lesen, wie Evie im Kleinen versucht zu rebellieren und dem Leben Platz zu geben, wo sie jeden Tag den Tod sieht und Särge der Toten bemalt
Sehr schnell verschwindet er und die Geschichte geht in den Zirkus über. Hier waren mir zu viele Nebencharaktere und ich mochte Rémi nicht, der ständig irgendwelches Gefallen einfordert, um Evie zu helfen. Und hier war mein Problem. Sie verliert ihren Blick für die Wahrheit und fällt auf jede Illusion rein, lässt sich an der Nase rumführen, sieht nicht wer Freund und wer Fein ist und das auf gut 300 Seiten. Und dann die letzten paar Seiten, die dann das Buch wieder aus einer überlangen und sehr langweiligen Vorstellung ziehen.
Ich wollte das Buch mögen, aber weder die Lovestory passt für mich noch der fantastische Anteil. Die Liebesgeschichte ist mir zu oberflächlich und die Mystik bleibt zu kurz. Zu viele Diskussionen und Stellen wo Evie zeigt wie naiv ist, füllen das Buch.
Ich hätte das Buch abgebrochen, wäre es kein Rezensionsbuch gewesen und musste mir mit dem Hörbuch mit weiter aushelfen, da es mir echt zu schwerfällig zu lesen war. Leider ist es im Hörbuch sehr stark französisch ausgesprochen, was Ar-thüüür nicht besser machte, als Wort zu hören.
Mich hat das Buch schlussendlich nicht genügend fesseln können um den zweiten Teil lesen zu wollen, danke aber vorablesen für die Bereitstellung der Geschichte.
In einer gerechten Welt, wird nicht nach Schönheit und Geld beurteilt, sondern was jemand erreicht, was er an Intelligenz besitzt. In so einer Welt lebt Elena Fairchild, mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. ...
In einer gerechten Welt, wird nicht nach Schönheit und Geld beurteilt, sondern was jemand erreicht, was er an Intelligenz besitzt. In so einer Welt lebt Elena Fairchild, mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern. Elena ist Lehrerin an einer Eliteschule und unterrichtet dort Geschichte. Ihr Mann ist stellvertretender Minister im Ministerium für Bildung. Ihr beiden Töchter Freddi 9 Jahre und ihre pubertierende Tochter Anna sind beides Wunschkinder von El. Anna besucht die silberne Schule, das beste Schulsystem und Freddi kämpft sich täglich durch die grüne, welche nur im Mittelfeld ist.
Der Q-Wert das Ziel des Gemeindewohl und hängt von der Vernunft jeden einzeln ab. Sprich, wenn du den Wert nicht hast, akzeptiere es und nehme dein Los an, wie es ist.
So ist für Malcom ganz klar, dass seine Familie im 9er Bereich zu sein hat und nichts Schlechteres in Frage kommt. Doch Freddi leistet in ihrer Schule nicht genügend und wird daher auf die gelbe Schule, der Staatsschule, abgeschoben. Für El heißt es sofort, dass Sie ihre Tochter retten muss und das System so nicht weiterlaufen darf.
In einer Geschichte welche in der Gegenwart und in der Vergangenheit spielt, erfahren wir von einem System, welches nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat. Gute Leistungen sind das eine, aber lernschwächere Kinder, Eltern die Arbeitslos oder krank sind, ziehen den gesamten Notendurchschnitt der ganzen Familie runter. So ist dies der Grund für Malcom Freddi abzuschieben, aber El erfährt mehr als nur diesen einen Grund.
In Rückblicken von El´s Jugend erfahren wir, wie das System recht harmlos angefangen hat und da hingekommen ist, wo es heute ist. So auch die Anfangszeit ihrer Ehe und wie es mit ihrer Familie hinter den Kulissen läuft. Ein sehr wichtiger Part ist die Vergangenheit ihrer Großmutter. Diese ist in der Zeit der Nazis in Deutschland groß geworden und öffnet El nach und nach die Augen, wo der Q-Wert heute sein Ende drin finden wird.
Das Buch ist eine Dystopie, näher an der Realität, als man diesem wahrhaben will. Großartig, nachdenklich, bedrückend.