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Veröffentlicht am 24.11.2020

Absolutes Muss für Fantasyfans

Kill the Queen
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Für mich gehört „Kill the Queen“ zu einen der besten Bücher in 2020.

Jennifer Estep ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Bereich Fantasy und sie hat mich mit dem Buch ganz positiv überrascht.

So war ...

Für mich gehört „Kill the Queen“ zu einen der besten Bücher in 2020.

Jennifer Estep ist eine meiner Lieblingsautorinnen im Bereich Fantasy und sie hat mich mit dem Buch ganz positiv überrascht.

So war schon das Cover ein super Hingucker. Die Farben, die Detail, die Federn welche später noch erklärt werden. Aber auch inhaltlich kann das Buch locker mithalten.

Wir beginnen im „Palast der Sieben Türme“. Hier lebt die 27-Jährige Everleigh Blair. Sie ist eine Waise und hat nach dem Verlust ihrer Eltern so ziemlich alle Verwandten durchgehabt, bis sie am königlichen Hof angekommen ist, wo sie die Cousine der Königin ist. Diese gibt ihr zu verstehen, dass sie nur ihre Pflicht tut und lässt Everleigh sogar Geld für Unterkunft und Essen zahlen.

Diese hat ein hartes Leben. Sie ist mit den Angestellten befreundet, denn ihre Familie hasst sie. Die Königin ignoriert sie und hat sich an sich gebunden und gibt ihr keine Freiheiten. Ihre Cousine Vaselia, die Kronprinzessin, hasst sie. So ist Everleigh für alle Aufgaben am Hofe zuständig, wo die beiden keine Lust haben diesen nachzukommen.

Am Tag der Verlobungsfeier kommt es dann zum großen Massaker. Vaselia tötet ihre Mutter und alle Beteiligten am Hof, damit niemand davon erzählen kann. Sie ist somit bald die Königin. Everleigh überlebt aber den Angriff, da sie ihre Magie immer als Geheimnis für sich behalten hat.

Sie schließt sich der Gladiatorengruppe rund um Serilda Swanson, Lucas Sullivan und Paloma an. Diese bringen ihr das kämpfen bei und glauben ihr die erfundene Geschichte, denn die Wahrheit kann sie nicht erzählen.

Aber es soll auch bei den Gladiatoren alles schwerer werden als gedacht und auch Vaselia hat mit diesen noch ein Hühnchen zu rupfen.

Die Geschichte war für mich an keiner einzigen Stelle langweilig oder träge gewesen. Der Schreibstil ist flott gewesen, war gut zu verstehen und es gab keine Überlänge in Situationen wie den Kämpfen, wo andere Autoren gerne zu viele Seiten mit füllen.

So ist auch alles verständlich gewesen. Wer welchen Charakter hat, welche Hintergründe hat bei den Gladiatoren zu sein.

Das Buch mit seinen 466 Seiten der reinen Geschichte war schnell gelesen. Die Kapitel sind übersichtlich in der Länger und das Buch in drei Abschnitte unterteilt, die ich hier nicht benenne da dies schon etwas spoilert.

Die Charaktere habe mich durch die Bank hinweg positiv gestimmt.

So ist Everleigh als Ich-Erzählerin sehr gut zu verstehen gewesen in ihren Handlungen wie in ihren Gefühlen. Ihr Alter von fast 28 Jahren ist auch sehr erfrischend, anders als die Teenager die man so oft in den Büchern erlebt. So erfreut es mich das es hier auch nicht die klassische Liebesgeschichte gibt und man sich dies für die Zukunft aufspart. Ich mochte sie und habe mit ihr gelitten und mitgefiebert.

Die anderen Haupt- und Nebencharaktere waren ebenfalls gut gewählt. Den Hass der Kronprinzessin konnte man genauso greifen wie den Frust von Sully. Alle Charaktere sind gut ausgearbeitet und man sieht sie vor den inneren Augen mit ihren Stärken und Schwächen.

Ich will an dieser Stelle gar nicht mal mehr so viel dazu sagen, ausser dass ich hier eine absolute Leseempfehlung aussprechen will.

Der zweite Teil befindet sich bei mir im Schrank und wird auf jeden Fall noch im neuen Jahr gelesen.

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Veröffentlicht am 22.11.2020

Der Autor hat sich in seinen Realitäten verzettelt

Zeitrausch (2). Spiel der Zukunft
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Was muss ich leider immer wieder feststellen, dass der zweite Teil in Dilogien oder Trilogien der schwächere im Vergleich zum ersten Teil ist.

Auch so habe ich mich durch diesen Teil einfach nur durchgeschleppt, ...

Was muss ich leider immer wieder feststellen, dass der zweite Teil in Dilogien oder Trilogien der schwächere im Vergleich zum ersten Teil ist.

Auch so habe ich mich durch diesen Teil einfach nur durchgeschleppt, was ich sehr schade fand, da mich letztes Jahr der erste Teil so wahnsinnig von sich überzeugt hat.

Das Buch spielt nur kurze Zeit nach dem ersten Teil und in Alisons Realität ist keine Zeit vergangen. So wundern sich die Eltern natürlich über die Veränderung ihrer Tochter. Die sich in die Naturwissenschaften reinkniet, extrem abnimmt bis sie nur noch Haut und Knochen ist, einen Hindernissparcour im Wald hinterm Haus aufbaut und beschließt die Schule nur noch im nötigsten Fall zu besuchen und für die Abschlussprüfung. Hier möchte ich direkt mal sagen: Ernsthaft? Also so bescheuert kann kein Elternteil sein, sein Kind so einen Mist durchziehen zu lassen. Vor allem wenn die Tochter dann noch aussieht, als würde man sie verhungern lassen und das Jugendamt in der Schule nachfragen wird warum diese nicht mehr dorthin kommt, egal wie gut die Noten sind oder nicht.

So ist für sie das tägliche Training im Wald wo sie lernt Tiere zu fangen, welche Pflanzen sie essen kann und Selbstverteidigung für sie immens wichtig. Denn sie hat eine Mission. Sie weiß das sie in 1.5 Jahren in die Zukunft geholt wird um dann bei der Show „Top The Realities“ teilzunehmen. Da sie bereits von Kay weiß, dass sie sein Scout ist und ihm alles beibringen wird, hält sie sich nun ran. Und so viel Zeit ist das natürlich nicht bis dahin, da geht natürlich auch kein Schulbesuch mehr.

So kommt nach einem größeren Sprung der besagte Zeitpunkt und sie muss auf ahnungslos machen und überrascht, als wüsste sie nicht was los ist. Denn wir erfahren, dass sie im ersten Buch in der elften Staffel der Show war, dies aber nun die erste ist und somit muss sie auf ahnungslos und dumm machen. Und das kann sie verdammt gut.

Umso schlimmer ist es, dass sie ihre Fassade gegenüber Kay nicht halten kann. Der junge Mann hält nichts davon eine Frau als Scout an seine Seite zu bekommen. Was soll ihm denn ein Weibsbild helfen, welche Kleider trägt und nur Socken stopfen kann. Er weiß zu dem Zeitpunkt noch nichts von der Zukunft und das er dann Alison schon kennen wird und sie nun ihn schon kennt. So empfindet er auch nicht das für sie wie sie für ihn. Kaum ist er im Bild, schon kniet sie sabbernd vor ihm um ihn zu sagen wie sehr sie ihn liebt, metaphorisch gesprochen. Denn sie muss sich ja zurückhalten und ist dann beleidigt wie ein kleines Kind das er sie als solches bezeichnet und sie nicht ernst nimmt. Geschweige sie nicht attraktiv findet. Das stößt ihr natürlich richtig auf. Gerade diese Szene wird noch sehr oft am Anfang folgen, weil Alison nicht begreift das Kay sie nicht kennt und nicht die Erinnerung an sie haben kann. Hier merkt man auch wie dumm sie ist und die Situation nicht über ihre Gefühle stellen kann.

So wird der Auftrag der beiden versaut und es scheint als wäre alles verloren. Bis hierhin ist es sogar noch recht interessant geschrieben, da sind wir bei etwa 25% und nun lässt das Buch einfach nur noch nach.

Kay verschwindet, Alison ist alleine und die große Verwirrung der Zeitreisen beginnt. Zwar wird in der Show von Ethik gesprochen und das in der jeweiligen Zeit keine Zeitsprünge möglich wären, aber es passiert genau das. Kay verschwindet, kommt wieder, ist eine andere Vision von sich. Alison zweifelt an allem und an sich, anstatt zu kämpfen. Die Realitäten wechseln wie Leute die Unterwäsche und niemand ist mehr in der Lage allem zu folgen.

So hätte man im ersten Teil mit einem Blatt Papier, Stift und zwei Zeitschienen noch alles erklären können. Hier sieht es aus wie das Bus- und Straßenbahnnetz der KVB in Köln, keine Chance da durchzublicken, außer man ist der Autor selbst.

So war dieser große Teil des Buches einfach nur nervig. Alison ist der verliebte kleine Wauwau der Sitz macht und kommt nicht dazu ihrer Mission nachzukommen Kay zu lehren wie man überlebt.

Die Liebesgeschichte dazwischen hat was von: jungen Mädchen schwärmt etwas hinterher was nicht so wirklich sein soll. Kay zeigt zwar später Gefühle aber auch hier wirkt es nicht wirklich echt.

Die Verworrenheit der Zeiten, Orte und Personen der Sendung welche noch mitmischen wird immer mehr und irgendwann ist man nur noch gewollt abzubrechen. Bei mir war es bei 69% bald soweit. Dann stellte ich Gott sei Dank fest, dass das E-Book nur 77% Story hat und dahinter eine weitere Buchempfehlung ist.

Der dritte Teil steht im Schrank, werde diesen aber höchstens im kommenden Jahr (nur noch ein Monat bis dahin) oder im Drauffolgenden Jahr lesen.

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Veröffentlicht am 21.11.2020

Schlechter als der erste Teil

Das Labyrinth jagt dich
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Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an. Man kann sagen, sie kommen aus dem Portal, sind wieder alle verteilt und weiter geht’s.

Es sind jedoch nur noch fünf Jugendliche, da bereits zwei ...

Der zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an. Man kann sagen, sie kommen aus dem Portal, sind wieder alle verteilt und weiter geht’s.

Es sind jedoch nur noch fünf Jugendliche, da bereits zwei Tore passiert worden sind.

Die Erinnerungen, die Verbindungen werden bei den Jugendlichen immer mehr präsent und stärker in den Vordergrund gestellt.

Das große Hauptthema, neben den Toren und der Aufarbeitung des Gedächtnisschwundes, ist aber, dass untereinander Paare entstanden sind. Die Kids kämpfen ums Überleben, die Hormone und das Adrenalin ist ganz weit oben und schon wird von Liebe gesprochen. So ist es auf einmal wichtiger für alle, dass der Partner heil durch das nächste Tor kommt und die eigene Haut ist uninteressant.

Hier hört dann das Verständnis für mich auf. Jeder Mensch hat einen Überlebensinstinkt und versucht erstmal seine eigene Haut zu retten. Das Eltern sich für ihre Kinder opfern würden, dass kann ich noch verstehen, aber Teenager die keine Ahnung von richtiger Liebe haben, sich erst seit paar Tagen kennen wollen sich gegenseitig opfern. Unglaubwürdig.

So gibt es auf der zweiten Ebene des Kapitels natürlich nur noch vier Leute, da ja vorher nur fünf Tore da sind. Hier spielen wir in einer Zukunftsparallelwelt wo sich eine Person aus der Gruppe sofort „zu Hause“ fühlt. Leider war gerade hier, wo die Spannung gut aufzubauen möglich war, dies nicht passiert und es war ein rumgeschleiche in einer Stadt und einfach nicht mehr.

Leider nimmt die Geschichte einfach immer mehr an Unfug zu und spätestens, wenn man die toten Mitglieder sieht, wird es etwas übertrieben. Insoweit es für die Geschichte überhaupt noch machbar ist.

Die ich auch eine sehr gute Fantasie besitze, so unheimlich schwer viel es mir, das Ganze bildlich vor Augen zu sehen. Die Kulissen, die Städte, die Szenerien. Sie waren mir zu schwach und zu unbedeutend beschrieben. So dass es für mich weiterhin wie Ratten auf einem festen vorgegeben Weg waren, der nicht mal gut erklärt wird.

Hier nach habe ich mich endgültig entschieden gehabt, auf den dritten und letzten Teil zu verzichten.

Veröffentlicht am 21.11.2020

Mittelmäßiger Einstieg um dann in den Folgeteilen nur noch abzuschwächen

Das Labyrinth erwacht
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Diese Trilogie habe ich vor ein paar Jahren entdeckt. Auch wenn es gleich anders wirken sollte, so war der erste Teil für mich sogar noch der beste, auch wenn dieser nicht besonders gut bewertet ist.

Wir ...

Diese Trilogie habe ich vor ein paar Jahren entdeckt. Auch wenn es gleich anders wirken sollte, so war der erste Teil für mich sogar noch der beste, auch wenn dieser nicht besonders gut bewertet ist.

Wir erfahren von sieben Jugendlichen welche in einer für sie unbekannte Welt aufwachen. Gemeinsam haben sie alle, dass sie kein Gedächtnis haben. Damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Verschiedene Optiken, verschiedene Herkünfte, die Kleidung mal teurer, mal billiger.

So erfahren sie zeitnah von den Regeln des „Labyrinths“. Sie müssen innerhalb von 72 Stunden zum ersten Tor kommen und dies durchqueren, sonst werden sie sterben. Aber es gibt nur 6 Tore, also ist klar das eine Person es nicht schaffen wird.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Vom mysteriösen mit den vielen Tätowierungen, der Zicke, dem blassen Nerd.

Ein Zusammenhalt der Gruppe ist somit von Anfang an ausgeschlossen und so soll der Überlebenskampf schon nicht nur darin bestehen zu den Toren zu kommen, darüber hinaus wird einer mit Sicherheit sterben. Und dies macht aus Menschen Tiere.

Leider konnte mich schon der erste Teil nicht überzeugen und ich hatte schon die Folgeteile hier liegen. Im ersten sind die Charaktere blass, die Geheimnisse groß, die Gedächtnislücken werden nur minimal aufgelöst. Ich konnte mit sieben Leuten aber schwer die Übersicht behalten, da die wenigsten so wirklich greifbar waren. Und auch nur optisch fiel nur einer richtig ins Auge.

Das was mich als nächstes störte war, dass es kein Labyrinth gewesen ist. Es war eine Strecke die von A nach B führte. Die Leute konnten sich nicht wirklich verlaufen, es gibt keine Sackgassen. Anders als bei Maze-Runner im ersten Teil.

So war der erste Teil alles in allem ok, aber es reichte bei weitem nicht um mich zu begeistern. Den zweiten Teil habe ich dann nicht mal mehr bis zum Ende durchgelesen.

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Veröffentlicht am 15.11.2020

Tolle Thematik die zu schwerfällig umgesetzt wurde

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
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Wir befinden uns im schönen Rom. Die Stadt mit all ihren Geheimnissen und altem Wissen. So muss auch die 17-Jährige Emilia erfahren, dass sie nicht alles von ihrer Abstammung weiß. Denn bei einem Museumsbesuch ...

Wir befinden uns im schönen Rom. Die Stadt mit all ihren Geheimnissen und altem Wissen. So muss auch die 17-Jährige Emilia erfahren, dass sie nicht alles von ihrer Abstammung weiß. Denn bei einem Museumsbesuch muss sie feststellen, dass sie in der Lage ist, das alte und für die Wissenschaft noch immer unerklärliche Voynich-Manuskript lesen kann.

Die Worte fliegen ihr zu, als ständen sie im klassischen italienisch auf den Seiten.

So gerät Emilia an die Aufmerksamkeit des Goldenen Ordens. Dieser gehört mit den Silberorden und dem Quecksilberorden zu einer Gesellschaft von Alchemisten. Der Gold- und der Silberorden haben einen „gläsernen Pakt“ der für ein friedliches Zusammensein stehen soll, der Quecksilberorden ist jedoch nicht eingebunden und gilt als die Böse Gruppe.

So erfährt Emilia das sie zum Silberorden gehört und sie die Fähigkeit hat alle Dekodierungen und Rätsel rund um Schriften lesen zu können. Ihr wird somit die Aufgabe erteilt, das Manuskript zu entziffern. Denn das Original beim Goldorden ist dem Verfall nahe und wer weiß wie lange man es noch lesen kann. Man weiß nur, dass es eine Rezeptur beinhaltet, welche alle Krankheiten der Welt ausmerzen kann.

Dabei stellt sich heraus, dass eine Expedition mit jeweils einem Vertreter gestartet werden muss. Ein schwieriges Unterfangen bei verfeindeten Logen wie denen der Quecksilbervertertern.

In ihrem sozialen Bericht führt dies zu Lügen gegenüber ihren Freunden und ihrer Mutter. Bei der Loge lernt sie nette Leute kennen, aber natürlich auch den Bad Boy Ben. Dieser wird von den meisten Leuten in den Rezensionen als der Böse dargestellt. Ich finde ihn authentisch.

Er sagt ihr von Anfang an die Meinung, dass er eine ausgebildete Person der Silberlinge erwartet hätte. Von Kind an auf die Arbeit in der Loge vorbereitet und keine 17-Jährige die überfordert mit all dem ist. Klare Worte und wo er recht hat. So führen die beiden ein dauerhaftes Streitgespräch, wo sie immer die kürzeren zieht. Gerade wenn sie dann mal zugibt, dass sie sich leichtsinnig und dumm benommen hat. Dies machte sie mir als Charakter leider nicht sympathischer. Gerade die schnippischen, zickigen und sehr überheblichen unwissenden Mädchen sind aber leider sehr beliebt bei den Autoren geworden.

So ist Ben nur wenig älter, wirkt aber durch seine harte Seite so negativ. Dabei kann ich ihn nur gut verstehen. Er weiß um die Gefahr und die Wichtigkeit.

Natürlich muss nun eine Lovestory zwischen den beiden Streithähnen aufgebaut werden, könnte aber schlimmer sein.

Das Hauptmerkmal in der Geschichte ist das Manuskript und die Alchemie welche damit einher geht. Wer Naturwissenschaften nicht mag, sollte mit dem Buch nicht anfangen. Denn hier ist viel Periodensystem und Elemente verstehen gefragt.

An sich ist das für mich nichts neues und war auch so in Ordnung, selbst für jemanden der wenig mit Chemie in der Schule zu tun hatte. Aber leider ist auch da die Schwäche des Buches. Alleine die ersten dreißig Prozent waren für mich zäh und mit Informationen überladen. Kämpfe die sehr detailreich waren, Monologe wo Emilia ohne Ende Informationen an den Kopf geworfen wurden und dann noch stellenweise Wiederholungen.

Bei fünfzig Prozent konnte mich das Buch leider immer noch nicht abholen. Ich habe es daher nun für mich erstmal auf pausieren gesetzt und hoffe spätestens nach dem Jahreswechsel mehr Geduld für die Geschichte aufbringen zu können. Denn ich finde die Idee gut, die Umsetzung ist aber zu schwerfällig und es fehlt die Leichtigkeit trotz einer etwas schwereren Thematik.

Von daher hat das Buch eine gute Grundlage, die in meinen Augen leider nicht vollends gut geworden ist.

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