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Veröffentlicht am 18.07.2020

Gib dem Leben eine Chance lebenswert zu sein

Die Tage mit Bumerang
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Ich liebe Schafe. Ich wusste daher, ich muss dieses Buch lesen. Und es war einfach nur traumhaft schön.

Wir lernen Annu kennen, aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist. Die junge Frau lebt in einem ...

Ich liebe Schafe. Ich wusste daher, ich muss dieses Buch lesen. Und es war einfach nur traumhaft schön.

Wir lernen Annu kennen, aus deren Sicht das ganze Buch geschrieben ist. Die junge Frau lebt in einem schiefen und undichten Haus, mitten im Wald, in den tiefen einer deutschen Waldprovinz. Annu ist halb Deutsche und halb Finnin.

Zudem ist sie in ihrer Art ein ganz besonderer Mensch. Ihr Vater, Matti, hat ihr viele finnische Redewendungen beigebracht und ihre Mutter Marie, wie Annu mit schwierigen Situationen umgehen kann. Beide leben leider nicht mehr und daher ist Annu sehr oft sehr einsam.

In ihrem Leben ist Lars, ihr bester Freund, der wichtigste Mensch. Die beiden kennen sich seit der Schule, wo er ihr geholfen hat gegen die bösen Kinder klar zu kommen. Dieser ist mit Birte verheiratet und zusammen haben sie den kleinen Sohn Aaron.

Am Anfang wird man in dem Buch von den Namen erstmal überrollt, daher ist es für mich etwas schwer gewesen zu folgen wer welche Person ist. Zudem Annu an ihre Eltern immer in Form der Vornamen denkt und nicht an Mutter und Vater.

Es ist Feiertag und Annu beschließt mit der befreundeten Familie einen Ausflug zu machen und im Anschluss wird noch was getrunken. Annu bekommt dann eine Couch geschenkt, welche sie mit nach Hause nehmen soll. Ihr ist nicht ganz wohl bei dem Gedanken, da sie schon was getrunken hat. Aber alle sagen es wird schon nichts passieren, immerhin ist der Weg sehr kurz. Aber es soll zu einem schlimmen Unfall kommen und der kleine Aaron ist das Opfer dessen.

Diese Situation führt zu einem immensen Bruch in der Freundschaft der vier.

Für Annu geht in diesem Augenblick die Welt unter. Die Angst um Aaron, der Abbruch der täglichen Kommunikation zu Lars, was es seit der Kindheit nie gegeben hat.

Sie verfällt in Depressionen und weiß nichts mehr mit dem Leben anzufangen. Hilfreiche Rituale ihrer Mutter helfen nicht. In dem kleinen Dorf von gerade mal 87 Einwohnern wird sie gemieden. Sie wird im Dorfladen über den Tisch gezogen und zahlt viel zu viel für die Lebensmittel. Der Postbote verweigert die Auslieferung der Post. Für Annu ist alles nur noch trostlos und schwarz.

Da kommt der Tag wo ein Schaf in ihrem Garten steht. Dann kommt noch der Sanitäter vom Tag es Unfalls und will ihr beistehen. Und so beginnt eine Zeit der Veränderungen für Annu. Es kommen Menschen wie Tiere in ihr Leben, und alles stellen dieses auf den Kopf. Zeit für Depressionen bleiben ihr nicht.

So führt alles in allem der Weg langsam aber sicher zurück ans Licht.

Eine so schöne Geschichte, von Menschen die einander helfen. Füreinander da sind. Die zeigen, es geht weiter.

Annu ist mir als Mensch etwas eigen vorgekommen und man muss sich an sie gewöhnen. Aber sie ist herzlich, freundlich und man hat Mitleid mit ihr. Vor allem da der Unfall nicht von ihr verursacht wurden wäre, hätten die beiden anderen sie nicht zum trinken angespornt. Aber der Dumme ist immer der andere. So hat sie auch mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen und Panikattacken und Erinnerungen die sie lähmen, hier fand ich es schade, dass gerade ihr bester Freund dies nicht zu verstehen schien. Sie öffnet sich, entwickelt sich und das ist eine so schöne Entwicklung. Am Anfang des Buches musste ich sehr lachen, denn Lars versucht sie zu verkuppeln. Aber sie will es gar nicht und da hat sie sich einen Fragenkatalog ausgedacht mit 10 Fragen. Natürlich schafft es kein Mann die Punkte alle einzuhalten.

Es gibt Menschen, die sehen in diesem Buch einen Liebesroman. Aber das ist unsinnig. Es geht nicht darum das sie einen Mann kennen lernt. Es geht darum sich selbst zu finden.

Annu ist ihr ganzes Leben lang abhängig gewesen. Erst von ihren Eltern, dann kommt Lars in ihr Leben. Die Eltern sterben, sie stürzt in die Leere. Lars ist zwar für sie da, aber mit Frau und Kind hat er auch sein eigenes Leben. Wie der Unfall passiert und alles wegfällt was ihr Routine und Sicherheit gibt, ist ihr Alltag nicht mehr derselbe. Das Buch handelt davon, sich selbst zu finden, Eigenständig zu werden. Andere Menschen in dein Leben zu lassen. Wege aus den schwarzen Tagen zu finden. Und sie schafft es auf eine ganz wunderbare Art und Weise und dazu gehört auch ein Mann. Aber der ist nicht der Mittelpunkt der Geschichte, sondern einer der Menschen, der ihr dabei hilft.

Absolut empfehlenswert und ein Muss. Mit 237 Seiten ist es recht schmal, aber es reicht um es mit Leben und mit einem ganz tollen Schaf zu füllen.

Veröffentlicht am 18.07.2020

Schwächer als der erste Teil und zu Jazzlastig

Schwarzer Mond über Soho
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Im zweiten Buch "Schwarzer Mond über Soho" von Ben Aaronovitch geht die Reise des jungen Constable Peter Grant durch die magische Unterwelt weiter. Dieser muss nun herausbekommen, wie es dazu kommt, dass ...

Im zweiten Buch "Schwarzer Mond über Soho" von Ben Aaronovitch geht die Reise des jungen Constable Peter Grant durch die magische Unterwelt weiter. Dieser muss nun herausbekommen, wie es dazu kommt, dass Jazzmusiker zu Hauf sterben.

Anders als sonst, hat er dabei nicht die Hilfe von Detective Inspector Thomas Nightingale da dieser zur Abwechslung angeschlagen ist und mehr Zeit im Bett verbringen muss.

Während der Lernstunden mit Latein und Magie, ist Grant nun des Öfteren in dem ein oder anderen Jazzkeller von Soho unterwegs. Hier spürt er magische Rückstände, kann aber keine genaue Spur ausmachen.

So lernt er recht früh die junge und sehr attraktive Simone kennen. Diese ist die Geliebte des letzten Opfers gewesen, für dessen Aufklärung nun Grant zuständig ist. Sie ist nicht wirklich traurig über den Tod von ihm und es dauert nicht lange, da schmeißt sie sich schon an den Constable ran. Eine wilde Affäre findet den beiden statt.

So beginnt die Suche nach einem „Jazzvampir“, welcher den Opfern die Lebensenergie absaugt, anstatt wie üblich das Blut.

Nebenbei wird ein Meistermagier gesucht und die Affäre um Simone nehmen sehr viel Raum ein.

Sehr viele Schauplätze, immens viele Namen und sehr viel zum Thema Jazz sind Bestandteile des zweiten Buches.

Für mich war es daher wesentlich schlechter als der erste Teil. Es war einfach zu sehr auf das Thema Jazz bezogen und mal wieder Beschreibungen von Straßen und Ecken in London, die ein Außenstehender kaum so sehr verarbeiten kann. So kann ich auch viel über Köln schreiben, ein Nichtkenner der Ecke, wird es genauso langweilen.

So hat mich das zweite Buch leider nicht ansatzweise so sehr mitgenommen wie das erste Buch. Ich hoffe es wird wieder besser, da ich alle Teile hier habe.

Veröffentlicht am 16.07.2020

Von der Achterbahn zum Kinderkarusell

Die Meisterin: Der Beginn
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Geneve Cornelius gilt in Leipzig als die Heilkundeexpertin, welche gegen alles ein Mittel hat. Jung wie Alt stehen bei der jungen Frau vor der Türe und bitten um Hilfe. Denn für ihr 30 Jahre sieht sie ...

Geneve Cornelius gilt in Leipzig als die Heilkundeexpertin, welche gegen alles ein Mittel hat. Jung wie Alt stehen bei der jungen Frau vor der Türe und bitten um Hilfe. Denn für ihr 30 Jahre sieht sie jünger aus und hat ein Fachwissen, welches ungewöhnlich für ihr Alter ist.

Dabei sind nicht nur die älteren Damen da, die etwas für die Hüfte brauchen, sondern auch Personen mit exotischeren Problemen. Denn Geneve ist eine Heilerin und mehrere Jahrhunderte alt. Wie sie dazu gekommen ist, ist ihr Geheimnis. Sie ist die Tochter einer Henkersfamilie und hat durch die Jahrzehnte als Heilerin die Opfer der Befragungen gepflegt.

Eines Tages wird ihr Bruder ermordet und der Verdacht fällt auf die Bugattis. Die Fehde zwischen den beiden Henkersfamilien ist so alt wie der Beruf des Henkers. Doch Alessandro, der Sohn der Familie Bugatti steht abends vor ihrer Tür und will ihr beweisen, dass dieser Mord nicht seiner Familie zuzuordnen ist.

Zusammen mit ihm, versuchen Sie die Täter zu finden und eine größere Gefahr für ganz Europa zu stoppen.

So wie der Sprung oben ist, ist er leider auch im Buch gewesen. Wir beginnen dort wirklich angenehm mit Geneve und erfahren ein bisschen über ihre Geschichte und ihr Können. Dann kommt der Mord am Bruder, der Gegner steht vor der Türe und dann geht es weg von der Familienrettung hin zur Weltrettung. Dabei begegnen wir im Lesen immer mehr neuen Leuten, so dass es schon recht unübersichtlich wird.

Dann, ebenfalls in der Gegenwart, haben wir eine zweite Geschichte welche in Leipzig stattfindet, mit zweien Patienten von Geneve, welche in Berührung mit den Gangs der Vampire in Berührung kommt und einem Vertreter des Vatikans.

Dann erleben wir noch die Geschichte von Geneve als Kind, wie sie die Folteropfer ihres Bruders und ihrer Mutter pflegen musste. Dies war im 17. Jahrhundert herum gewesen. Damals schon konnte sie die Arbeit nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren und hat sich auf das Heilen spezialisiert.

Neben diesen dreien Erzählsträngen lesen wir noch die Gedanken ihrer Mutter. Diese sind eine Mischung aus dem aktuellen Geschehen, Erzählungen aus der Vergangenheit und Wiedergabe historischen Fakten.

Genau hier war für mich eines der größten Negativpunkte des Buches. Innerhalb eines Kapitels waren die Sprünge einfach zu groß. Man kann sich das in etwa so vorstellen:

Geneve, heute, in New Orleans, Sprung auf die Gedankenwelt der Mutter mit Geschichten aus der Vergangenheit, in kursiv geschrieben, Sprung auf Leipzig heute, Sprung auf Mutter, Sprung auf Geneve Vergangenheit. Dies innerhalb eines Kapitels. Für mich waren es zu viele Wechsel in Orten und Zeiten. Auch die ganze Historie der Henker ist zwar interessant aber einfach zu langweilig beschrieben gewesen.

Ich finde die Geschichte nicht schlecht und auch die Charaktere waren mir alle sehr wohlgewonnen. Leider ist es für mich aber einfach zu anstrengend gewesen, den kurzen aber dauernd springenden Passagen folgen zu müssen. In sich ist es ein guter Heitz der sicherlich begeisterte Leser für sich finden wird, ich für mich brauche aber von Geneve nach der Geschichte erstmal was aufputschendes und gegen Kopfschmerzen.

Veröffentlicht am 15.07.2020

Der Start in die Welt der Schattenjäger

City of Bones
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City of Bones, ist 2008 in Deutschland erschienen und damals sofort ein Erfolg gewesen. Die Geschichte von Dämonenjägern, Vampiren, Werwölfen und vielen anderen mysteriösen Kreaturen sollte die Welt erobern. ...

City of Bones, ist 2008 in Deutschland erschienen und damals sofort ein Erfolg gewesen. Die Geschichte von Dämonenjägern, Vampiren, Werwölfen und vielen anderen mysteriösen Kreaturen sollte die Welt erobern. So sind sechs Bücher in dieser Hauptstory erschienen und eine ganze Reihe an Nebenreihen welche die Welt in all ihren Facetten zeigt.

In diesem ersten Teil lernen wir Clary kennen. Die 15-jährige wächst mit ihrer alleinerziehenden Mutter in New York auf. Kurz vor ihrem 16 Geburtstag, beginnt ihre sonst heile Welt ins wanken zu raten.

Auf einer Party sieht sie, wie ein Mensch getötet wird und dann spurlos verschwindet. Niemand will ihr glauben, aber es haben gewisse Personen den Vorfall mitbekommen und dass sie es gesehen hat.

So wird ihre Mutter wenige Tage später entführt und Clary erfährt um das Geheimnis ihrer Familie. Ihre Mutter war früher Schattenjägerin und somit Teil der Bruderschaft welche die Welt seit tausenden Jahren vor Dämonen beschützt. In Clary schlummern Mächte, die ihre Mutter als Kind mit Hilfe anderer tief in Clary verschlossen hat und nun strömen diese raus.

Sie erfährt einen Teil der Wahrheit über die dunkle Seite von NY und den anderen Wesen die dort leben. Die Schattenjäger holen sie in ihre Gruppe und erklären ihr den Krieg. Eine der Aufgaben ist es, den „Kelch der Engel“ zu finden. Dieser muss weiterhin gut versteckt werden und zuletzt war es ihre Mutter die diesen hatte. Niemand weiß jedoch wo er ist. Fällt er in die Hände der Dämonen ist die Welt verloren.

Clary erfährt das die Welt der Schattenjäger groß, düster und gefährlich ist und auch voll von Verrat, neben dem Vertrauen welches sie aufbaut. So lernt sie Jace kennen, der ihr hilft beim Kampf gegen die Dämonen.

Clary ist für mich ein typisches, kindliches Mädchen mit ihre 15 Jahren. Viele stören sich daran, dass sie zu jung wirkt. Aber man muss einfach bedenken das sie auch vom reinen Alter her auch noch ein Kind, wenn auch eher eine Jugendliche, ist. Somit noch nicht erwachsen und man kann nicht das Verhalten einer Mitte 20-jährigen Person erwarten. Für mich war ihr Verhalten für die Geschichte in Ordnung gewesen.

Jace ist der klassische, hübsche Schönling der zudem mysteriös ist und dessen Vergangenheit im düsteren bleibt. Natürlich will Clary sofort alles wissen. Aber mal ehrlich, wer kippt sofort einem noch neuen Menschen sofort sämtlichen Mist vor die Füße? Niemand. Er ist halt der klassische Bad-Good-Boy.

Die Geschichte ist bei mir nun schon ein paar Jahre her, aber ich würde sie als Zeitlos bezeichnen. Das Geschehen kann man jederzeit lesen. Das Buch ist sehr detailliert und umfangreich. Die Charaktere bekommen Raum um sich zu entwickeln, wie auch die Geschichte. Die Geschichte der Schattenjäger macht Lust auf mehr.

Veröffentlicht am 10.07.2020

Ein Highligt und für mich eine seltene 5-Sternebewertung

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Alice ist eine normale Schülerin wie jedes andere Mädchen auch. Ihre Schulnoten sind gut und Freunde sind auch kein Problem für sie. Bis zu einer Nacht, wo sich alles ändern soll. Sie geht auf eine Party ...

Alice ist eine normale Schülerin wie jedes andere Mädchen auch. Ihre Schulnoten sind gut und Freunde sind auch kein Problem für sie. Bis zu einer Nacht, wo sich alles ändern soll. Sie geht auf eine Party und dort geschehen merkwürdige Dinge. Als wäre der Abend nicht absonderlich genug gewesen, verfolgen sie ab sofort schwarze Spinnen. Niemand kann diese sehen, nur sie. Sie treiben Alice geradezu in den Wahnsinn, so dass diese in der Schule ihre Noten abfallen lässt und auch die Cheerleader Probleme mit ihrer Zuverlässigkeit haben.

Um den Sprung in die Abschlussklasse zu schaffen, wird sie im Sommer auf die Privatschule Chesterfield wechseln. Niemand kennt die Schüler dort und es gilt als abgeschieden und mysteriös.

Schnell stellt Alice fest, dass man sie dort anders behandelt als gedacht. Sie erfährt das sie eine Schachfigur in einem Jahrhunderte alten Krieg ist wo es auf jeden Fall eine Verlierer- und eine Gewinnerseite geben wird.

Night of Crowns – Spiel um dein Schicksal erzählt eine Geschichte die einen uralten Fluch beinhaltet. 16 weiße und 16 schwarze Spielfiguren, in Form von Menschen, müssen sich gegenseitig bekämpfen, bis eine Seite gewinnt und diese überleben darf, während alle anderen sterben werden.

Alice gerät in diesen Krieg und zieht das Interesse der beiden Könige auf sich. Vincent auf der weißen Seite und Jackson auf der schwarzen. Beide versuchen ihr Gebiet und ihre Leute zu schützen. 18 Jahre jung und verflucht das Spiel zu spielen mit allen Nachteilen die dazugehören.

Und somit gerät sie auf eine Seite des Spielfeldes und sie denkt sie wäre auf der „guten“ Seite, mit Menschen die sie mögen und ihr versuchen zu helfen. Da wird Alice schon bald merken, das gut und böse in diesem Spiel sterben oder überleben weichen wird und das so ziemlich jeder Schein trügt.

Die Geschichte ist so wunderbar fesselnd und abwechslungsreich geschrieben. Die Charaktere sind so vielfältig, man kann niemals direkt sagen wer fair spielt und wer nicht. Ich fieberte mit Alice mit und verstand, dass sie sich unsicher ihrer Gefühle ist, und dass es alles so falsch und zugleich so richtig anfühlte.

Ohne zu viel zu spoilern, so muss ich sagen waren die Kapitel wunderbar in ihrer Größe und das es vor jedem eine Zusammenfassung aus dem Spielplan gab. Zudem welche Rolle die von Alice ist und was das Ziel ihres Daseins sein wird. Man erfährt am Ende des Buches worauf es im zweiten Teil hinaus läuft aber genau das will man einfach wissen.

Die Charaktere von Chesterfield wie von St. Burrington waren sehr detailreich, abwechslungsreich und wunderbar beschrieben. Man hasst sie, oder man mag sie. Und in beiden Häusern findet man beide Gefühlszustände. Die Umgebung, die Zimmer, die Fähigkeiten jedes einzelnen sind so wunderbar passend seiner Schachfigur zugeordnet.

Für mich einer der liebsten Charaktere, die noch viele Geheimnisse hat ist für mich Curse gewesen. Er der er mit seiner spitzen Zunge die Leser zum lachen bringt. Ich liebe einen solchen Humor.

Das Buch war für mich eines der Highlights in Sachen Jugendbuch im ersten Halbjahr 2020 und es ist eins, wo ich die 5 Sterne Bewertungen echt mal nachvollziehen kann. Empfehlenswert und Teil 2 steht auf jeden Fall in der Planung.

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