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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.12.2025

Ein vielseitiges, sympathisches Kochbuch

Eine Flocke Butter
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Bei vielen Rezepten, die ich eigentlich schon im Schlaf kochen kann, habe ich trotzdem noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp mitgenommen. Die Mischung aus ganz einfachen Klassikern wie Rührei und ...

Bei vielen Rezepten, die ich eigentlich schon im Schlaf kochen kann, habe ich trotzdem noch den ein oder anderen hilfreichen Tipp mitgenommen. Die Mischung aus ganz einfachen Klassikern wie Rührei und Pfannkuchen und etwas anspruchsvolleren Gerichten wie Tafelspitz oder Spießbraten macht das Buch zu einer richtig abwechslungsreichen kulinarischen Entdeckungstour.
Besonders spannend fand ich die Auswahl an Soßen – da werde ich mich definitiv weiter durchprobieren. Vielleicht weiß ich am Ende endlich, warum meine Bratensoße sonst immer aussieht, als hätte sie Existenzangst.
Unterm Strich: Ein vielseitiges, sympathisches Kochbuch, das sowohl Anfänger als auch erfahrene Hobbyköche bereichert. Absolute Empfehlung!

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Ein erschreckend realistischer Thriller über das Ende des Öls

Ausgebrannt
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Ausgebrannt ist ein fesselnder und zugleich beklemmender Thriller, der eine zentrale Frage stellt: Wie geht unsere Welt weiter, wenn das Öl – unser wichtigster Rohstoff – zur Neige geht? Andreas Eschbach ...

Ausgebrannt ist ein fesselnder und zugleich beklemmender Thriller, der eine zentrale Frage stellt: Wie geht unsere Welt weiter, wenn das Öl – unser wichtigster Rohstoff – zur Neige geht? Andreas Eschbach zeichnet ein erschreckend realistisches Szenario, das gerade in der heutigen Zeit aktueller wirkt denn je.

Mit viel Detailreichtum und einem starken Gespür für gesellschaftliche Zusammenhänge zeigt der Autor, wie abhängig unser Alltag vom Öl ist – und wie schnell ein globales System ins Wanken geraten kann. Die Handlung ist spannend, stellenweise hochdramatisch und regt immer wieder zum Nachdenken an.

Einziger kleiner Kritikpunkt: An manchen Stellen wirken die technischen Erläuterungen etwas umfangreich. Dennoch bleibt die Geschichte durchweg packend und atmosphärisch dicht erzählt.

Fazit: Ein intensiver, beunruhigender Zukunftsthriller, der lange nachhallt und aktueller kaum sein könnte. 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Interessantes Buch von Andreas Eschbach!

Das Jesus-Video
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Das Jesus-Video ist ein temporeicher, ideenreicher Science-Thriller, der mich von Beginn an abgeholt hat. Die Mischung aus Archäologie, Mystery und moderner Technologie sorgt für eine packende Grundstimmung, ...

Das Jesus-Video ist ein temporeicher, ideenreicher Science-Thriller, der mich von Beginn an abgeholt hat. Die Mischung aus Archäologie, Mystery und moderner Technologie sorgt für eine packende Grundstimmung, die sich durch das ganze Buch zieht. Eschbach versteht es, große Fragen mit unterhaltsamer Spannung zu verbinden: Was wäre, wenn ein Video aus der Zeit Jesu entdeckt würde – aufgenommen mit einer Kamera, die es noch gar nicht geben dürfte?

Die Handlung entwickelt sich stetig weiter, verzweigt sich an vielen Stellen und bleibt dabei durchweg fesselnd. Besonders gefallen hat mir, wie Eschbach wissenschaftliche Neugier, religiöse Fragestellungen und actionreiche Szenen miteinander verwebt. Die Figuren sind gut gezeichnet, auch wenn einige Nebenfiguren etwas blass bleiben.

Gegen Ende zieht das Tempo enorm an, fast schon zu sehr – manches wirkt etwas überladen und hätte für mich gern etwas klarer aufgelöst werden dürfen. Trotzdem: Die Grundidee ist brillant, die Umsetzung spannend und voller Überraschungen.

Fazit: Ein starker, intelligenter Thriller mit einer außergewöhnlichen Prämisse, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig bestens unterhält. Verdiente 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.11.2025

Ein fesselnder Krimi mit starkem roten Faden und cleveren Wendungen

Todesflut
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„Todesflut“ war für mich das erste Buch aus der Reihe um Ermittlerin Emma Klar – und ich war positiv überrascht, wie gut man als Neueinsteiger in die Handlung hineingeführt wird. Obwohl immer wieder auf ...

„Todesflut“ war für mich das erste Buch aus der Reihe um Ermittlerin Emma Klar – und ich war positiv überrascht, wie gut man als Neueinsteiger in die Handlung hineingeführt wird. Obwohl immer wieder auf Ereignisse aus früheren Bänden angespielt wird, fühlte ich mich nie verloren. Im Gegenteil: Die Hinweise auf Emmas Vergangenheit machten mich eher neugierig und gaben ihrem Charakter Tiefe, ohne mich zu überfordern.

Schon auf den ersten Seiten entwickelt sich ein klassischer Krimi mit moderner Note: die Handlung spielt nach der Corona-Pandemie, was gelegentlich anklingt, ohne sich unangenehm in den Vordergrund zu drängen. Die Atmosphäre bleibt durchgehend spannend, und Emma wird als kluge, erfahrene Ermittlerin dargestellt, die ihre Gedanken oft mit den Leser teilt – was die Ermittlungsarbeit besonders nahbar macht.

Je weiter man liest, desto deutlicher wird, wie komplex der Fall tatsächlich ist. Was zu Beginn noch eher überschaubar wirkt, wächst sich nach und nach zu einem vielschichtigen Ermittlungsnetz aus. Neue Spuren, neue Zeugen, neue Verbindungen – und Emmas Team wird gefühlt mit jedem Kapitel größer. Trotzdem schafft es die Autorin, den roten Faden klar zu halten und nicht im Chaos zu versinken. Gerade dieser strukturierte Aufbau ist einer der großen Pluspunkte des Romans.

Auch die Figurenentwicklung, insbesondere rund um Karina, hat mir gut gefallen. Zunächst als Hauptverdächtige im Raum stehend, wandelt sich ihr Bild zunehmend. Dieser stetige Perspektivwechsel sorgt für zusätzliche Spannung und hält die Lesenden aktiv im Miträtseln.

Der Showdown überrascht: Mit einem Täter den ich nicht erwartet hätte! Die Auflösung fügt sich logisch zusammen, auch wenn sie nicht diesen ganz großen „WOW“-Moment erzeugt hat, den ich mir insgeheim erhofft hatte.

Besonders positiv hervorheben möchte ich:

den klaren, nachvollziehbaren roten Faden,

die kontinuierliche Spannung,

die vielen kleinen Hinweise, die nach und nach ein vollständiges Bild ergeben,

die authentische Ermittlungsarbeit, die mich immer wieder hat überlegen lassen, wie nah das wohl an der Realität liegt.

Für jemanden, der normalerweise keine Krimis liest, war „Todesflut“ überraschend fesselnd – auch wenn es für mich persönlich nicht zum absoluten Highlight geworden ist, genieße ich den respektvollen, sauberen Aufbau der Story sehr.

Fazit:
Ein spannender, gut strukturierter Krimi mit starker Ermittlerin, solider Atmosphäre und einer Auflösung, die logisch, wenn auch nicht übermäßig spektakulär ist.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Solider Auftakt mit ungenutztem Potenzial

Der Fund
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„Der Fund“ von Cliff Allister hat eine durchaus interessante Grundidee, doch das Buch vermag mich nicht nachhaltig zu fesseln. Die Handlung entwickelt sich recht ruhig und bleibt stellenweise eindimensional ...

„Der Fund“ von Cliff Allister hat eine durchaus interessante Grundidee, doch das Buch vermag mich nicht nachhaltig zu fesseln. Die Handlung entwickelt sich recht ruhig und bleibt stellenweise eindimensional – Spannung, die wirklich greifbar wird, bleibt weitgehend aus. Dadurch plätschert die Geschichte vor sich hin, ohne dramatische Höhepunkte oder überraschende Wendungen, die den Leser richtig mitreißen.

Auch die Charaktere bleiben bedauerlicherweise oberflächlich. Ihre Motivationen und inneren Konflikte werden nur angedeutet, tieferes psychologisches Profil fehlt größtenteils. Es ist schwierig, eine wirkliche Bindung zu ihnen aufzubauen oder ihre Entwicklung mit Interesse zu verfolgen. Das Potenzial, das in der Idee steckt, wird durch die Begrenzung auf oberflächliche Figurenzeichnung nicht vollständig ausgeschöpft.

Die Erzählweise ist insgesamt solide, aber nicht außergewöhnlich. Der Schreibstil ist klar und verständlich, wirkt aber stellenweise zu sachlich und distanziert, um echte emotionale Intensität zu erzeugen. Die Atmosphäre ist angenehm, aber gleichzeitig fehlt ein spürbarer Antrieb, der die Erzählung vorantreibt und den Leser zwingt, Seite um Seite zu verschlingen.

Positiv zu vermerken ist, dass das Setting und die Grundprämisse vielversprechend sind und Raum für Weiterentwicklung bieten. Wenn Cliff Allister in den geplanten Fortsetzungen die Spannung stärker anzieht, die Figuren vertieft und die Handlung dynamischer gestaltet, könnte die Reihe deutlich gewinnen. „Der Fund“ liest sich als ruhiger Auftakt mit verborgenen Möglichkeiten – aber in dieser ersten Ausgabe bleibt er schlicht unter seinen Möglichkeiten.

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