Cover-Bild Todesflut
Band 10 der Reihe "Emma Klar ermittelt"
(9)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 395
  • Ersterscheinung: 13.10.2025
  • ISBN: 9783746641744
Katharina Peters

Todesflut

Ein Ostsee-Krimi

Rasante Jagd in Wismar: ein Cold Case und eine Verdächtige auf der Flucht.

Eine mutmaßliche Mörderin bricht aus der Strafvollzugsanstalt Lübeck aus: Karina Pohl soll ohne erkennbares Motiv ihren Ex-Freund umgebracht haben und nun bei Wismar untergetaucht sein. Privatdetektivin Emma Klar hilft bei der Suche nach der Flüchtigen. Dabei findet sie Hinweise auf einen anderen Fall: Vor Jahren wurde eine Freundin von Karina Pohl in einem Wald bei Wismar ermordet aufgefunden. Die Tat wurde nie aufgeklärt. Hängen beide Fälle zusammen? 

Verbrechen im Gestern und Heute: der zehnte Fall für Emma Klar


Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Mörderisches Lübeck!

1

Die Autorin für Spannungsliteratur Katharina Peters hat im Oktober 2025 gemeinsam mit dem Verlag atb den Regionalkrimi „Todesflut“ herausgebracht. Titel und Cover passen gut zur Geschichte, in die Reihe ...

Die Autorin für Spannungsliteratur Katharina Peters hat im Oktober 2025 gemeinsam mit dem Verlag atb den Regionalkrimi „Todesflut“ herausgebracht. Titel und Cover passen gut zur Geschichte, in die Reihe und in das Genre. Es handelt sich um den 10. Band der Reihe mit der Ermittlerin Emma Klar. Er kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.
Von Katharina Peters habe ich schon einige Kriminalromane gelesen. Die Reihe mit Emma Klar ist neu für mich. Der Einstieg in die Geschichte ist mir leichtgefallen. Die Autorin hat an den richtigen Stellen ein wenig aus Emmas Vergangenheit erzählt, so hatte ich immer den Eindruck, gut informiert zu sein.
In Lübeck bricht Karina Pohl aus der Strafvollzugsanstalt aus. Sie wurde verurteilt, ihren Ex-Freund Stefan Mahler umgebracht zu haben. Es gab kein erkennbares Motiv und somit drängt sich der Gedanke auf, Karina war es vielleicht gar nicht. Emma wird als Privatdetektivin gebeten, Karina zu suchen. Sie stößt bei ihren Ermittlungen auf einen alten Fall. Eine Freundin von Karina wurde in einem Wald bei Lübeck ermordet aufgefunden. Der Fall wurde nie aufgeklärt. Emma kommt das komisch vor und sie fragt sich, ob beide Morde vielleicht miteinander zusammenhängen.
Es hat nur ein paar Sätze gedauert, da bin ich tief in die Geschichte versunken. Vom ersten bis zum letzten Buchstaben ist dieser Krimi unglaublich spannend. Die Autorin schafft es spielend leicht, mich in ihren Seiten zu halten. Sie sorgt mit stets neuen Hinweisen für Stoff zum Nachdenken. Mit unerwarteten Wendungen an den richtigen Stellen lässt sie mich alle bisherigen Gedanken verwerfen und neu denken. Am Ende überrascht sie mich mit einem richtig guten Plot, der das i-Tüpfelchen für die ca. 395 Seiten Geschichte ist.
Alles in allem hat Katharina Peters mit „Todesflut“ einen Regionalkrimi aus Lübeck auf den Büchermarkt gebracht, den es sich zu lesen lohnt. Ein spannender Fall, meisterhaft erzählt, lädt seinen Leser zum Mitdenken ein und sorgt für beste Krimiunterhaltung. Von mir bekommt die Autorin 5 verdiente Lesesterne und eine klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2025

spannender Ermittlerkrimi

0

Karina Pohl soll ihren Exfreund zunächst gestalkt und dann auf offener Straße erstochen haben. Während des Prozesses schweigt sie und wird verurteilt. Nun ist sie aus dem Gefängnis ausgebrochen. Emma Klar ...

Karina Pohl soll ihren Exfreund zunächst gestalkt und dann auf offener Straße erstochen haben. Während des Prozesses schweigt sie und wird verurteilt. Nun ist sie aus dem Gefängnis ausgebrochen. Emma Klar wird beauftragt, Karina zu finden,. Akribisch macht sich Emma, unterstützt von einem Mitarbeiter ihres Mannes, an die Suche. Dabei entdeckt sie ganz was anderes, was Ermittlungen entlang der Küste nach sich zieht.

Mir hat das Buch wieder gut gefallen. Wenn man unsere Kriminalpolizei so arbeiten würde wie Emma und ihr Team! Sie drehen jeden Stein um und können den Fall natürlich wieder einmal lösen. Ich habe gern die Fortschritte dabei verfolgt und fand das Ganze gut konstruiert. Ich freue mich schon auf das nächste Buch der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2025

Todesflut

0

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne schon andere Bücher und Hörbücher von Katharina Peters, aus der Emma-Klar-Reihe aber nur ganz wenige. Der 10. Fall „Todesflut“ hat mich mit der Vielzahl an Namen und ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne schon andere Bücher und Hörbücher von Katharina Peters, aus der Emma-Klar-Reihe aber nur ganz wenige. Der 10. Fall „Todesflut“ hat mich mit der Vielzahl an Namen und Personen regelrecht überflutet. Beim Zuhören des 10:45 Stunden langen Hörbuchs, von Sprecherin Katja Diebing in 1,25-facher Geschwindigkeit sehr angenehm gelesen, musste ich mir Notizen machen und die Namen notieren, um nicht durcheinander zu kommen. Emma Klar und ihre Kollegen haben eine Fall, der sich ganz anders entwickelt, als zunächst gedacht. Man kommt vom einen Verdächtigen auf einen völlig anderen, kleine Fehler im Täterumfeld entpuppen sich als Hinweise und plötzlich beginnt man praktisch von vorn. Es war nicht immer einfach, der Geschichte zu folgen, zu viele Personen, Orte, Begebenheiten, die man im Blick behalten musste. Ich bewundere die Hartnäckigkeit von Emma Klar, Dagmar Möller und auch Ulrike Steiner sowie Padorn und die Geduld von Christoph, wenn Emma rund um die Uhr arbeitet. Ein kniffliger Fall während der Pandemie, der im Obdachlosenmilieu startet, über eine Stiftung, die Wohltätigkeit verspricht, weiterläuft und schließlich dort endet, womit man zu Beginn sicher nicht gerechnet hat. Am besten selbst hören und in Wismar und Umgebung dabei sein, wenn Emma „böse Männer mit altem Gesicht“ jagt, die es auf bedürftige Mädchen abgesehen haben. Von mir gibt es 4 Sterne, gut zu hören, aber man muss sehr aufmerksam sein, um nichts zu verpassen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.12.2025

Spannender Krimi im Obdachlosenmilieu

0

Auf der Suche nach einer aus dem Gefängnis geflohenen Mörderin stößt Privatdetektivin Emma Klar auf einen nie aufgeklärten Mordfall. Während sie immer tiefer gräbt, kommt ein schier unglaubliches Verbrechen ...

Auf der Suche nach einer aus dem Gefängnis geflohenen Mörderin stößt Privatdetektivin Emma Klar auf einen nie aufgeklärten Mordfall. Während sie immer tiefer gräbt, kommt ein schier unglaubliches Verbrechen zu Tage und lässt auch die geflohene Mörderin in einem anderen Licht erscheinen.

Todesflut ist der zehnte Fall für Emma Klar. Katharina Peters schreibt spannend und hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Leider machten es mir die langen Kapitel und Bandwurmsätze manchmal schwer der Geschichte zu folgen. Auch die vielen Personen und Schauplätze trugen zur Verwirrung bei.

Im Laufe des Romans wird immer wieder auf die Coronazeit hingewiesen, was dann irgendwann übertrieben wirkte. Die Autorin beschreibt die Schwierigkeiten und bürokratischen Hindernisse bei der überregionalen Zusammenarbeit der Polizei sehr anschaulich. Leider wird auch dieses Thema zu oft wiederholt, so dass es irgendwann nervig war.



Fazit:
Todesflut ist für mich ein sehr spannender Krimi mit einer interessanten Protagonistin. Trotz der obigen Kritikpunkte kommen Krimifreunde, die es spannend aber nicht blutig mögen, hier auf ihre Kosten. Da dies für mich der erste Band der Reihe war, werde ich sicherlich noch den ein oder anderen Vorgänger lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2025

Verbindung zum Cold Case

0

Titel und Cover
Der Titel klingt auf jeden Fall spannend, macht Lust auf das Buch. Er weckt einen Hauch von Sehnsucht nach dem Meer. Ob er jetzt hundertprozentig passt ist, darüber lässt sich sicher unterschiedlicher ...

Titel und Cover
Der Titel klingt auf jeden Fall spannend, macht Lust auf das Buch. Er weckt einen Hauch von Sehnsucht nach dem Meer. Ob er jetzt hundertprozentig passt ist, darüber lässt sich sicher unterschiedlicher Meinung sein. Denn bis auf die Tatsache, dass die Morde in Städten in Küstennähe geschehen, hat die Handlung nichts mit dem Meer oder gar der Flut zu tun. Ich vermute, dass sich ein Krimi mit Assoziation zum Meer schlicht besser verkauft. Aber schaden tut der Titel schließlich auch nicht. Dasselbe gilt für das Cover, das die wilde Brandung und ein Boot am Ufer zeigt. Es ist wunderschön, weckt bei mir die Lust auf Urlaub, hat aber nicht viel mit der Story zu tun.
Inhalt
Privatdetektivin Emma Klar bekommt den Auftrag nach der aus der JVA entflohenen Karina Pohl zu suchen. Karina soll ihren Ex-Freund getötet haben. Emma findet eine Verbindung zu einem Cold Case: Karinas Freundin wurde vor Jahren ermordet aufgefunden. Doch damit nicht genug. Nach und nach kommt Emma eine Reihe von Verbrechen an obdachlosen Frauen auf die Spur.
Meine Meinung:
Bei dem Krimi handelt es sich um den zehnten Band einer Reihe. Die Anzahl der ermittelnden Personen ist vielleicht ein bisschen hoch. In zehn Bänden bildet sich natürlich mit der Zeit ein Ermittler- Netzwerk, das zu überschauen für den Neu-Leser mitunter etwas unübersichtlich sein kann. Dennoch bin ich auch ohne die anderen Bände zu kennen zügig ins Buch hineingekommen. Emma ist eine sympathische Ermittlerin, mit der ich mich schnell identifizieren konnte.
Ich mag Krimis, die einen Bezug zur Vergangenheit haben. Mit dem Mord an Karinas Freundin ist dies hier gegeben. Gemeinsam mit Emma lässt die Autorin den Leser nach und nach die Zusammenhänge herausarbeiten. Überraschende Wendungen und einen Täter, mit dem man nicht rechnet sind für mich wichtig bei einem Krimi. Beides ist hier ebenfalls gegeben.
Durch den roten Faden und dass der Leser gut mit raten kann, ist auf jeden Fall viel Spannung gegeben. Allerdings wird diese meiner Meinung nach mitunter durch Längen wie ausführliches Beschreiben der Ermittlerarbeit geschmälert. Auch das Beschreiben der Gedanken der Ermittler ist einerseits echt lustig, da dies mit einem Augenzwinkern geschieht und ich Emmas humorvolle Gedankengänge mochte. Andererseits wurde es mir manchmal auch etwas zu viel. Die ständigen Anspielungen auf Corona hätte ich ebenfalls nicht gebraucht.
Der Bezug zum Obdachlosenmilieu und speziell zu obdachlosen Frauen ist zweifellos ein heftiges Thema. Was in der Story geschieht stimmt nachdenklich, eben weil ich mir gut vorstellen kann, dass das zum Teil in der Realität ebenso passieren könnte oder vielleicht auch passiert. Wer vermisst schon obdachlose Frauen? Dann sind sie eben weiter gezogen. Traurig.
Mein Fazit
Ein sauber konstruierter Krimi mit einem interessanten Setting, aber auch mit einigen Längen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere