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Veröffentlicht am 09.06.2026

Die unendliche Geschichte

Die unendliche Geschichte - Jubiläumsausgabe
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Inhalt siehe Klappentext.
In meiner Kindheit habe ich „Die unendliche Geschichte“ gelesen, das Taschenbuch und die schönere Hardcoverausgabe (sehr schön und passend mit unterschiedlichen Schriftfarben ...

Inhalt siehe Klappentext.
In meiner Kindheit habe ich „Die unendliche Geschichte“ gelesen, das Taschenbuch und die schönere Hardcoverausgabe (sehr schön und passend mit unterschiedlichen Schriftfarben für Phantásien und Bastians reale Welt) stehen im Regal, natürlich kennt man die Verfilmungen und nun folgte das Hörbuch. Ich persönlich höre am liebsten in der 1,4-fachen Geschwindigkeit. Gerd Heidenreich liest in 15:09 Stunden ziemlich passend die Geschichte des dicklichen, ungeschickten Jungen Bastian Baltasar Bux, der im Antiquariat ein Buch stiehlt und beim Lesen in die Welt von Phantásien eintaucht, diese sogar durch seinen Eintritt in diese Welt mit verändert. Durch den Verlust der Mutter fehlt Bastian eine Zugangsperson, die der Vater nicht ausgleichen kann, Freunde hat er keine, wird gehänselt. In Phantásien kann er ein Held sein, kann die Kindliche Kaiserin retten, freundet sich mit Atreju an und verzankt sich mit ihm - hier fand ich Bastian ziemlich überheblich und selbstverliebt, er hat es meiner Meinung nach ziemlich übertrieben, dafür habe ich ihm Sterne abgezogen. Meine Lieblingsfigur ist der Glücksdrache Fuchur, auf dem ich in meiner Kindheit in den Bavaria Filmstudios gesessen habe und dies vor 2 Jahren mit meinen Kindern wiederholt habe. An das Buch im Buch selbst konnte ich mich kaum mehr erinnern, die Verfilmung ist ganz anders als Buch und Hörbuch (nicht so ausführlich). Beim Hören gab es viele spannende Stellen, aber auch einige zähe, vermutlich weil ziemlich umfangreich ausgeschmückte Parts (auch hier Abzug), das Ende fand ich nach den ganzen Unruhen und Chaos, in dem es fast geendet wäre, passend, beruhigend, ausgeglichen. Ob Bastian ohne ausreichende Vorstellungskraft überhaupt in Phantásien angekommen wäre? Wäre es einem anderen Leser ebenso ergangen? Man weiß es nicht, wird es nicht erfahren und das ist das Schöne an Büchern - sie sind für jeden Lesenden anders, für Kinder und Erwachsene unterschiedlich.
Von mir gibt es 3,5 Sterne für die beiden Schlangen, die in ihrer Position auf dem Medaillon die Unendlichkeit darstellen, für die Geschichte in der Geschichte, die immer neu geschrieben wird, für all die verschiedenen Figuren und Wesen in Phantásien und in unserer Welt, die den Lesenden zum Verweilen mitnehmen, manchmal phantasisch, manchmal unendlich.

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Rügenmord

Rügenmord
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Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne immer noch nicht alle Bände der Romy-Beccare-Reihe von Katharina Peters, aber die Teile, die ich gelesen oder gehört habe, waren es auch wert. Im 15. Fall, Rügenmord, ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kenne immer noch nicht alle Bände der Romy-Beccare-Reihe von Katharina Peters, aber die Teile, die ich gelesen oder gehört habe, waren es auch wert. Im 15. Fall, Rügenmord, tappen Romy und Reymann nebst ihren Kollegen nach einem Brand in einer alten Scheune zunächst im Dunkeln. Die Ermittlung gestaltet sich schwierig und zäh, man tritt auf der Stelle und erst nach über 2 Wochen, die leider aus Zeitmangel auch zum Lesen gebraucht habe, kommt es durch minimale Lichtblicke zum Wendepunkt und dann geht alles ganz schnell. Romy ist forsch wie immer, ich denke, sie ist keine einfache Chefin, aber auch Reymann, der „merkwürdige Polizist“, wie er sich selbst nennt, ist alles andere als ein best friend - trotzdem habe ich schon beim letzten Buch gemerkt, dass es zwischen den Beiden passt. Einer merkwürdiger als der andere, sie werden sicher kein Dreamteam, aber sie akzeptieren sich und ihre Macken, wissen, wie der andere denkt und das zählt in diesem Job - ich mag sie beide auf ihre Art! Romys Mann Jan ist immer etwas zurückhaltender als seine Frau, der ruhige Typ, der sie (unter)stützt. Ans Herz gewachsen ist mir auch Finn, der einfach immer alles weiß und kann, was ihm aber kaum einer zutraut. Die Schauplätze auf Rügen werden gut beschrieben, den Appartmentkomplex in Prora kenne ich aus einem der letzten Urlaube (nicht direkt dort, aber ich bin daran vorbeigefahren), trotz der traurigen Ereignisse im Buch ist die Insel immer wieder einen Besuch wert. Mir gefällt in diesem Band, wie in den anderen auch, die Art, wie die Kollegen untereinander agieren, man weiß, wer was kann und wie man sich ergänzt und unterstützt, ohne zu werten. Die Verdächtigen machen es da deutlich schwerer, erstmal alles abwehren und abstreiten, man kommt ihnen doch auf die Schliche - kein leichter Job für Romy & Co. Diese Frau hat soviel Energie, das ist schon fast erschreckend. Es gab auch kurze Wiedersehen mit Ruth sowie Emma Klar (die Reihe kenne ich auch), doch das verlief sich dann wieder. Mich konnte der neueste Fall mit seinen 352 Seiten und dem typischen düsteren Titelbild mitziehen, in dem es nicht nur um die Gastronomie der Insel ging, nicht nur um einen Scheunenbrand mit Antiquitätenschaden, sch…ule Männer und „treue“ Ehefrauen, die Beziehungen auseinanderbringen, sondern um viel Geld, auch aus Enteignungen aus den 1930er Jahren, einem Mann, der zuviel wusste und einen Deckzettel bekommen sollte - 4 bis 4,5 Sterne gibt es heute dafür, wie Romy es den Befragten am Schluss gezeigt hat.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Das gute Leben

Das gute Leben
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Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Nadine Schneider bisher nicht, das Titelbild mit den Blättern in verschiedenen Blautönen hat mir gut gefallen.
Ich kam schwer in das 304 Seiten umfassende ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Nadine Schneider bisher nicht, das Titelbild mit den Blättern in verschiedenen Blautönen hat mir gut gefallen.
Ich kam schwer in das 304 Seiten umfassende Buch rein. Einmal sind da die Wechsel in der Erzählansicht, man merkt erst im Laufe des jeweiligen Kapitels, mangels Überschrift, wer gerade berichtet, Christina in der Ich-Form oder ihre Großmutter Anni, dann aber in der 3. Person. Christinas Mutter, Annis Tochter Helene kommt immer nur am Rande vor, nicht als Hauptfigur, als sei sie nicht wichtig. Anni fand die Tochter wohl ungelegen, Helene fand ihre eigene Tochter Christina auch unpassend, deshalb hat sie sich nach Amerika abgesetzt und Christina bei Oma Anni gelassen. Dann sind es die endlos langen Sätze, in denen direkte und indirekte Rede und Gedanken einfach ineinander übergehen, Gesprochenes, direkter Austausch mit Erzähltem und Gedachtem gemischt und teilweise noch mehrmals wiederholt in verschiedenen Ausführungen. Das fand ich sehr anstrengend zu lesen und auch nach 1/4 des Buches war ich noch nicht angekommen. Man liest über das Leben der Urgroßmutter in Rumänien, Annis Leben zwischen zwei Ländern, Rumänien und Deutschland, das Leben als Mutter und Arbeiterin bei „der Quelle“, Christinas Erbe von Annis Haus in Nürnberg, Helene wieder nur als Randfigur. Man spürt die Verbindung zwischen Anni und ihrer Enkelin, so wie man die Verbindung zwischen Anni und Helene sowie Helene und Christina vermisst.
Das Buch konnte mich nicht begeistern oder überzeugen, den Schreibstil fand ich anstrengend, der Inhalt war das einfache Leben von Anni, die es so mag, wie es ist, es zwar besser hatte als ihre Mutter, aber sich zu viele Gedanken über zu viele Dinge machte. 2,5 bis 3 Sterne, mehr ist diesmal nicht drin.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Die Schlacht um das Labyrinth - Percy Jackson, Teil 4

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth (Percy Jackson 4)
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Inhalt siehe Klappentext.
Ich höre die Serie um Percy Jackson derzeit nicht in der korrekten Reihenfolge, sondern nach Verfügbarkeit. Wer Teil 1 kennt, kommt auf jeden Fall mit, zuletzt habe ich Teil 7 ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich höre die Serie um Percy Jackson derzeit nicht in der korrekten Reihenfolge, sondern nach Verfügbarkeit. Wer Teil 1 kennt, kommt auf jeden Fall mit, zuletzt habe ich Teil 7 gehört, dann den 4 „Die Schlacht um das Labyrinth“, Marius Claren hält, wie gewohnt, in 5:15 Uhr die Spannung, die Rick Riordan der Geschichte gegeben hat. Man muss nicht jeden einzelnen griechischen Halb-/Gott kennen, um der Geschichte folgen zu können, vieles erklärt sich von selbst. Im Kampf gegen Kronos fliegt man mit Dädalus durch die Lüfte, irrt mit Ariadnes Faden durch das Labyrinth des Minos - spannend zu hören, gut vorzustellen und auf jeden Fall hörenswert. Die Freunde halten zusammen, egal, wie schwierig die Situation ist, man muss eben schauen, ob und was Aussenstehende mitbekommen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.05.2026

Au revoir und tschüss

Au revoir und tschüss
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Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere Frauen mit Mitte 40 sich und ihre Bedürfnisse mit Arbeit und Familienmanagement ins Verhältnis setzen bzw. wie die Prioritäten verteilt sind.
Man spürt in den ersten Kapiteln direkt die Unzufriedenheit der Protagonistin Carolin und ihr Mann Holger war mir sofort unsympathisch - mit seinen Äußerungen macht er sich selbst nicht besser. Offensichtlich sind im sein Job und seine Kontakte wichtiger, als seine Frau und die Familie, Hauptsache, das Essen steht täglich auf dem Tisch, am besten pünktlich, und er hat genug saubere Kleidung im Schrank. Ich kann mir Holger nicht bei der Care- und Hausarbeit vorstellen.
Caro darf mit ihren 45 Jahren wirklich mal an sich selbst denken, sie muss nicht immer für alle verfügbar sein, da hat Freundin Holly recht. Die Reise kann ihr guttun, wenn sie es richtig anstellt; man kann auch als Erwachsene noch lernen und aus sich rausgehen. Allerdings sollte man hier bedenken, dass es zwar einerseits eine Flucht aus dem Alltagstrott, andererseits aber kein Freifahrtschein für alles ist. Die einmalige Begegnung mit Ada klingt gut und schön, aber nach dem Vorfall mit der Tasche war mir das dann doch etwas zu plötzlich und unrealistisch, als ob Caro nichts daraus gelernt hätte.
Ich bin kein Freund von Namensabkürzungen oder Kosenamen, ich kann es nicht nachvollziehen, warum Carolin, Hannelore, Adeline und Alexandrine, um ein paar Namen zu nennen, denn es werden immer mehr, diese stets nur abgekürzt verwenden.
Als Erwachsener nochmal die Schulbank zu drücken, nach Plan zu lernen, wenn man so lange raus ist, stelle ich mir schwierig vor, man muss sich erst wieder reinfinden. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es vielleicht einfacher. Ich hatte es zunächst so verstanden, dass Caro und auch die anderen Schüler recht viel aufholen müssen, daher die Sprachreise - im Laufe des Buches kam es mir jedoch so vor, als könnten sich alle auf französisch verständigen, nur eben nicht perfekt. Ob dafür vier Wochen ausreichend sind? Kommt wohl auf die Intensität an… Ich kenne mich mit Sprachreisen nicht aus, habe aber den Eindruck, hier gibt es täglich ein paar Stunden Unterricht und ganz viel Zeit zum Bummeln, Essen gehen, nichts tun, also eher Urlaub statt Lernreise. Gitta ist noch recht jung und zudem ungebunden, wenn sie flirtet, ist das in Ordnung, Caro jedoch sollte für ihr Alter und ihren Beziehungsstatus etwas reifer sein, als sie sich gibt. Schade zudem, dass Holger kaum Zeit für ein Gespräch hat, in dem es nicht um ihn geht. Will Caro sich nun in Frankreich ausprobieren oder einfach ihre Midlifecrisis überdecken? Diese Aktion fand ich ziemlich schwach.
Gudrun Lochte beschreibt die Umgebung sehr malerisch und idyllisch, fast zu schön, um es glauben zu können - jeder Ort hat sicher auch unschöne Ecken. Die Kräutermühle und die Markttage habe ich besonders genossen. Ich lasse Caro die Freiheit, sich mal vier Wochen aus allem rauszuziehen und zu schauen, ob und was passiert. Ich kann nicht jede Handlung nachvollziehen, aber die Auszeit in Frankreich und vor allem die große Entscheidung danach habe ich gerne gelesen, dazu gehört schon eine gewaltige Portion Mut und Kraft, wenn man aus dem Trott raus und seinen Traum verwirklichen möchte (meiner Meinung nach hätte es sicherlich die Möglichkeit einer Kombination von beidem gegeben, aber bitte…). 320 Seiten, die sich flüssig lesen lassen und von mir 4 Sterne bekommen.

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