ein verzwickter Fall
Einsames WattAuf Amrum wird ein nach einem Sturm gestrandetes Segelboot gefunden, wenig später wird die Leiche einer jungen Frau von Fischern aus dem Wasser gezogen. Am Hinterkopf hat sie eine tiefe Wunde. War es ein ...
Auf Amrum wird ein nach einem Sturm gestrandetes Segelboot gefunden, wenig später wird die Leiche einer jungen Frau von Fischern aus dem Wasser gezogen. Am Hinterkopf hat sie eine tiefe Wunde. War es ein Unfall während des Sturms oder Mord? John Benthin nimmt die Ermittlungen auf. Der Fall erinnert ihn an einen Todesfall, den er als junger Mann mit seinem damaligen Mentor bearbeitete. Auch damals war eine junge Frau auf Amrum erschlagen aufgefunden worden. Der Mord wurde einem kurz danach gestellten Serienmörder angelastet, aber war er wirklich der Mörder? Kurz darauf ist damals auch Johns Mentor Cornelis Litmanen spurlos verschwunden, seine Leiche wurde bis heute nicht gefunden und das Verschwinden nie aufgeklärt.
„Ein verzwickter Fall“ sagt Johns Mentor Cornelis im Prolog. In der Tat. Der Fall ist vielschichtig. Mühsam setzen die Ermittler Puzzlestück für Puzzlestück zusammen. Ich habe das Buch gern gelesen und fand es unterhaltsam, manchmal aber auch etwas langatmig. Wie immer ist der Schreibstil bildhaft, man kann sich alles gut vorstellen. Es mir war dieses Mal mit den privaten Dingen auch ein wenig zu vollgepackt. Und dann das Ende. Was war das denn? Ein wirklich gemeiner Cliffhanger. Ich hoffe, wir müssen nicht zu lange warten, bis das nächste Buch der Reihe herauskommt, denn nun muss ich wissen, was das Ende bedeuten sollte. Insgesamt reicht es dieses Mal bei mir nur für 4 Sterne.