Cover-Bild Der Kuckucksjunge
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 672
  • Ersterscheinung: 24.12.2025
  • ISBN: 9783442317943
Søren Sveistrup

Der Kuckucksjunge

Thriller - Der neue große Thriller vom Autor des internationalen Bestsellers „Der Kastanienmann“ - SPIEGEL-Bestseller
Susanne Dahmann (Übersetzer), Maike Dörries (Übersetzer)

„Ein weiteres Meisterwerk des Dänen!“ NZZ am Sonntag.
Ich sehe dich. Ich höre dich. Und dann bin ich dir ganz nah ...


Hab dich . Das ist die letzte Nachricht auf Silje Thomsens Handy, ehe die geschiedene Mutter an einem verregneten Februartag in Kopenhagen spurlos verschwindet. Kommissarin Naia Thulin ist sofort alarmiert. Denn genau diese Botschaft bekam auch eine 19-jährige Schülerin, kurz bevor sie ermordet wurde. Steckt derselbe Täter dahinter? Naia muss ausgerechnet mit dem verschlossenen Mark Hess zusammenarbeiten, den sie nach ihrem letzten gemeinsamen Fall um den „Kastanienmann“ nicht mehr wiedersehen wollte. Doch bevor sie einer ersten Spur folgen können, wird eine brutal zugerichtete Frauenleiche gefunden – und es gibt einen neuen Vermisstenfall. Die letzte Nachricht auf dem Handy des Verschwundenen: Hab dich …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.03.2026

Super spannende Fortsetzung des Kastanienmannes

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Ich kannte bereits den Kastanienmann aus der Netflix Serie und fand die Story schon super span-nend. Ich habe mich daher riesig gefreut, dass es eine Fortsetzung gibt. Es gibt ein Wiedersehen mit den Ermittlern ...

Ich kannte bereits den Kastanienmann aus der Netflix Serie und fand die Story schon super span-nend. Ich habe mich daher riesig gefreut, dass es eine Fortsetzung gibt. Es gibt ein Wiedersehen mit den Ermittlern Thulin und Hess, die auf eine zerbrochene Beziehung zurückblicken und jetzt einen Stalker jagen, der seine Opfer erst mit Fotos und Nachrichten terrorisiert und am Ende brutal tötet. Die Erzählweise ist fesselnd und höchst spannend. Der Rückblick am Anfang des Buches ist ein toller spannender Auftakt, der einen sofort an das Buch fesselt. Die Handlung war für mich überraschend und nicht voraussehbar. Super hat mir auch gefallen, dass die privaten Geschichten der Ermittler weiter gehen und beleuchtet werden. Es gibt überraschende Wendungen und trotz der zahlreichen Anzahl an Seiten (über 600) fliegt man durch das Buch. Die Sprache ist super ver-ständlich und die Kapitellänge angemessen. Das Cover ist mir im Buchladen sofort ins Auge gesprungen, obwohl ich da noch nicht wusste, dass es eine Fortsetzung vom Kastanienmann ist. Auf Netflix kommt im Mai die Fortsetzung und ich hoffe das es sich um diesen Roman handelt.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

So ein guter Thriller

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Anfangs war ich skeptisch - ein über 600 Seiten Thriller? Kann das gut werden? Ich bin ja eher Fan von flotten Twists und einer „Schlag auf Schlag“-Handlung. Aber ich wurde positiv überrascht, denn keine ...

Anfangs war ich skeptisch - ein über 600 Seiten Thriller? Kann das gut werden? Ich bin ja eher Fan von flotten Twists und einer „Schlag auf Schlag“-Handlung. Aber ich wurde positiv überrascht, denn keine Seite war langweilig. Eigentlich hätte mir das klar sein müssen, weil ich vor Jahren schon „Der Kastanienmann“ von dem Autor gelesen und geliebt habe. Aber seitdem ist eine gefühlte Ewigkeit vergangen.

Die Handlung startet direkt brutal und eiskalt, man bekommt also direkt im Prolog schon serviert, worauf man sich einlässt. Die Brutalität lässt auch im Verlauf der Handlung nicht nach, die Taten werden teilweise ziemlich explizit beschrieben, es ist also nicht unbedingt was für schwache Nerven. Wir bekommen auch wieder viele Einblicke in das Privatleben unserer Ermittler*innen. Das war aber genau richtig dosiert, sodass keine Längen aufkamen. Ständig passiert etwas und die Spannung befindet sich durchgängig auf einem hohen Niveau, ohne abzuflachen. Der Fall an sich war super durchdacht, nicht zu komplex, aber auch nicht zu einfach. Irgendwann hatte ich dann schon einen Verdacht, aber da kamen trotzdem noch einige interessante Details dazu, die mich überraschen konnten. Die Personen sind die selben wie schon in „Der Kastanienmann“, aber Vorkenntnisse braucht man keine. Ich konnte mich auch an gefühlt nichts mehr erinnern. 😂 Das Setting ist gewohnt skandinavisch - düster, atmosphärisch, kalt. Ein richtig geniales Buch im Skandi Crime Genre. 🫶🏻 Von mir gibt es eine dicke Empfehlung, wenn ihr Lust auf einen toll durchdachten Thriller habt. 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Kinderreime

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Es beginnt im Mai 1992. Der Lehrer Bjarke Veno begibt sich mit den Schülern auf einen Ausflug zur Vogelbeobachtung. Im Vorfeld habe einige Eltern besorgt reagiert, da 100 Km entfernt der neunjährige Daniel ...

Es beginnt im Mai 1992. Der Lehrer Bjarke Veno begibt sich mit den Schülern auf einen Ausflug zur Vogelbeobachtung. Im Vorfeld habe einige Eltern besorgt reagiert, da 100 Km entfernt der neunjährige Daniel verschwand. Die Schüler entdecken ein Nest in dem ein Kuckucksjunges ein Ei über ein en Nestrand befördert um sich selbst einzunisten. Die Kinder hänseln Emil als Kuckucksjungen und beim Versteckspiel zählt er bis 10 mit einem seltsamen Abzählreim. Bei der suche nach den versteckten Kindern findet er eine Kinderleiche.
In der Gegenwart bekommt Silje Thomsens merkwürdige Botschaften auf ihr Handy: heimliche Fotos von ihr mit dem Text "Hab Dich" Wer stalkt sie? Als dann ein Abzählreim kommt, wird sie vermisst und kurz darauf tot aufgefunden. Kommissarin Naia Thulin ist alarmiert. Vor längerer Zeit verschwand eine 19-jährige Schülerin, die auch diese Nachrichten bekam. Der Ermittler Mark Hess ist gerade in Kopenhagen, um sich um seinen erkrankten Bruder zu kümmern und wird um Unterstützung gebeten. Nala hat zuletzt im Fall "Kastanienmann" mit ihm zusammen gearbeitet und wollte ihn nie wiedersehen.
Das Cover ist sehr gut gewählt und der Titel dazu passt sehr gut. Die Protagonisten werden mit all ihren Eigenheiten sehr gut beschrieben. Der Erzählstil nimmt mich von Anfang an mit in die Handlung und es baut sich schnell Spannung auf. Solide Ermittlungsarbeit führt dann zu einer schlüssigen Lösung.

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Veröffentlicht am 12.01.2026

Ich zähl eins, ich zähl zwei

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Man startet spannend in das Buch mit einem Kapitel aus 1992, dessen Geschehnisse nachwirken und im Kopf hängen bleiben. Die folgenden Seiten sind anfangs deutlich ruhiger und bereiten die Ermittlungen ...

Man startet spannend in das Buch mit einem Kapitel aus 1992, dessen Geschehnisse nachwirken und im Kopf hängen bleiben. Die folgenden Seiten sind anfangs deutlich ruhiger und bereiten die Ermittlungen sorgfältig vor. Denn zunächst wird hier eine Person vermisst und es ist unklar, ob bzw. in welchem Umfang ermittelt werden muss.

Der Aufbau des Buches ist klassisch. Es können im Verlauf der Ermittlungen immer mehr potenzielle Opfer gefunden werden. Doch trotz deren Identifikation kommen die Ermittler häufig zu spät. Oder vielleicht doch nicht? Denn mit jedem neuen Opfer kommen wichtige Erkenntnisse und Muster zutage, die an späteren Tatorten eine immer größere Rolle spielen.

Die Opfer werden über einen längeren Zeitraum hinweg gestalkt. Sie bekommen Fotos von sich an unterschiedlichen Orten zugeschickt und kurz vor der Tat zusätzlich Abzählreime, die den Countdown verstärken und ein unheimliches und beklemmendes Gefühl erzeugen. Besonders intensiv wirkt dies in den Kapiteln, die aus der Sicht der Opfer erzählt werden. Ihre wachsende Unsicherheit, ihre Furcht und ihre Angst sind spürbar und lassen die Bedrohung noch unmittelbarer erscheinen.

Eine zusätzliche Perspektive erhält die Geschichte durch den Handlungsstrang rund um die Mutter eines früheren Opfers. Verzweifelt, schon fast manisch, kämpft sie darum, dass das Verbrechen an ihrer Tochter nicht in Vergessenheit gerät und aufgeklärt wird. Ihr unermüdlicher Einsatz verleiht der Handlung zusätzliche Tiefe.

Die beiden Ermittler Thulin und Hess sind unfreiwillig Partner und müssen zusammenarbeiten. Die privaten Gefühle zwischen ihnen empfand ich als etwas störend, da sie stark auf Ereignisse aus Band 1 verweisen. Da dieser Teil schon lange zurückliegt, konnte ich mich kaum noch an die gemeinsame Vorgeschichte erinnern.
Trotzdem haben mir beide Ermittler ausgesprochen gut gefallen. Man erfährt einiges über ihre private Situation, aber auch deren Probleme. Dies macht sie nur umso nahbarer. Auch wenn Hess sich gelegentlich aus der Arbeit zurückzieht, bilden die beiden ein funktionierendes Team und können jeweils entscheidende Impulse für die Ermittlungen beitragen.

Fazit: klassischer und trotzdem spannender Krimiaufbau. Nicht zu blutig. Engagierte Ermittler. Fokus auf logischer Ermittlung und nachvollziehbare Auflösung und Motiv.

Veröffentlicht am 10.01.2026

tolle, spannende Fortsetzung

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"Der Kuckucksjunge" von Søren Sveistrup wurde von mir mit Spannung erwartet, da mich er Kastanienmann vor Jahren absolut begeistert hat.

Das Ermittlerteam Naia Thulin und Mark Hess, welches ...

"Der Kuckucksjunge" von Søren Sveistrup wurde von mir mit Spannung erwartet, da mich er Kastanienmann vor Jahren absolut begeistert hat.

Das Ermittlerteam Naia Thulin und Mark Hess, welches im ersten Band nicht nur mit einigen privaten Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, werden in diesem Band ungewollt wieder zu Partnern gemacht.
Übers Smartphone werden Menschen gestalkt, verschwinden kurz darauf und werden anschließend bestialisch ermordet aufgefunden.
Bezeichnend bei allen Personen ist der abgewandelte Kinderreim vom Verstecken spielen, der immer während des stalkings auftaucht "Hab Dich". Dem Mörder scheint das Geschlecht seiner Opfer völlig egal zu sein, mordet er doch sowohl Männer als auch Frauen.

Als ich den Thriller bekam und sah, dass er 670 Seiten hat, stellte ich mir einige langatmige Passagen vor, aber weit gefehlt, ich konnte kaum mit dem Lesen aufhören. Der Autor hat es hervorragend verstanden, die Spannung beinahe unerträglich hochzuhalten.

Das Warten auf den Thriller hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt und ich wünsche mir, auf das nächste Buch von Søren Sveistrup nicht 6 Jahre warten zu müssen.

Eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans.