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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2021

Warum hat Nikolas Nölting geschossen?

Die siebte Zeugin
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Nikolas Nölting schießt in einer Bäckerei um sich und tötet dabei einen Menschen, während zwei andere verletzt werden. Nch seiner Festnahme schweigt er und Anwalt Rocco Eberhardt übernimmt das Mandat. ...

Nikolas Nölting schießt in einer Bäckerei um sich und tötet dabei einen Menschen, während zwei andere verletzt werden. Nch seiner Festnahme schweigt er und Anwalt Rocco Eberhardt übernimmt das Mandat.

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da mich der Autor Michael Tsokos mit seinem Thriller "Zerrissen" völlig begeistert hat. Dieser Krimi dagegen hat mir gefallen, aber so richtig nah bin ich den Figuren nicht gekommen - auch wenn die Hauptfiguren sympathisch waren - konnten siw mich nicht ganz überzeugen. Vieles wurde in meinen Augen nur angerissen und nicht zu Ende erzählt bzw. blieb es meiner eigenen Phantasie überlassen. Trotz emotionalen Ereignissen blieben die Szenen oft "unterkühlt" und wurden mir zu sachlich erzählt. Sehr glaubhaft fand ich die Szenen im Gerichtssaal und interessant auf welcher Grundlage und Gesetzeslage der Fall entschieden wurde. Der Cliffhanger am Ende gibt viel Raum für Spekulationen und ich bin trotz des für mich mittelmäßigen Krimis gespannt auf die Fortsetzung, denn ich weiß, dass Michal Tsokos genial sein kann und Florian Schwiecker hat sein Wissen und Erfahrung als Strafverteidiger schon hier gut herübergebracht.

  • Cover
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Veröffentlicht am 21.01.2021

Ein Roman, der mich nicht völlig überzeugt hat

Die Frauen von Paris
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Zu dem Roman "Die Frauen von Paris" wurde die Autorin Pam Jenoff aufgrund der wahren Geschichte von Vera Aktins inspiriert, die während des zweiten Weltkrieges Agentinnen betreute.

Die Hauptfiguren der ...

Zu dem Roman "Die Frauen von Paris" wurde die Autorin Pam Jenoff aufgrund der wahren Geschichte von Vera Aktins inspiriert, die während des zweiten Weltkrieges Agentinnen betreute.

Die Hauptfiguren der Geschichte sind Marie, die 1943 als alleinerziehende Mutter in London vom Geheimdienst angeworben wird, um in dem von Deutschen besetzten Frankreich als Agentin tätig zu werden und von Grace, die 1946 als Witwe in Manhattan zufällig auf einen zurückgelassenen Koffer stößt, in dem Fotos von Frauen sind, deren Schicksal sie auf den Grund geht.

Die Story wechselt zwischen der Gegenwart 1946, Gracies Leben und Arbeit in einem Büro bei einem Anwalt, der sich sehr engagiert für Juden einsetzt, die während des Krieges fast alles verloren haben und der Situation 1943 von Marie, ihrer Ausbildung zur Agentin und der Zeit in Frankreich sowie der Frau, die für den Geheimdienst das Netz von Agentinnen betreute.

Die Geschichte war faszinierend, zeitweise sehr spannend, sehr bewegend und trotzdem habe ich an vielen Stellen gedacht, wieso haben die Menschen so gehandelt oder kann das möglich sein. Da ich die Zeit jedoch glücklicherweise nicht selber erlebt habe, habe ich dies so hingenommen, aber an vielen Stellen hätte ich gerne mehr über die Personen, ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Außerdem erschließt sich mir am Ende nicht, warum der Anwalt Frankie, Graces Arbeitgeber, überhaupt in dem Buch vorkam. Ein paar Mal kamen Andeutungen über ihn und ich fand ihn so interessant, dass ich mir hier ein anderes Ende der Story gewünscht hätte. Also in meinen Augen hatte der Roman viel Potential, was leider verschenkt worden ist, so dass ich insgesamt nur 3,5 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 19.01.2021

Liebesgeschichte, die mir ein Lächeln ins Gesicht zauberte und mich an einigen Stellen laut lachen ließ

Eine unperfekte Liebe
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"Eine unperfekte Liebe" von Martina Gercke spielt in London und Umgebung. Katie ist 36 Jahre alt, erfolgreiche Innenarchitektin, Single und hat einen großen Kinderwunsch. Zwar hat sie keinen Partner, aber ...

"Eine unperfekte Liebe" von Martina Gercke spielt in London und Umgebung. Katie ist 36 Jahre alt, erfolgreiche Innenarchitektin, Single und hat einen großen Kinderwunsch. Zwar hat sie keinen Partner, aber eine sympathische Familie - ruhiger Vater gepaart mit unkonventionneller Mutter und quirliger Schwester mit spontan - verrückten Einfällen. Der männliche Gegenpart in der Story ist Hunter Reed, erfolgreicher Schriftsteller, dessen Verlobte die Hochzeit kurzfristig ohne nähere Gründe abgesagt hat. Im Gegensatz zu Katie besteht seine Familie nur aus Gramps, seinem Großvater, der mittlerweile im Pflegeheim lebt. Beide lernen sich kennen... mehr möchte ich zur Geschichte nicht schreiben, denn ich will nicht zuviel vorwegnehmen.

Die Geschichte ist grandios geschrieben und mein Kopfkino lief die gesamte Zeit auf Hochtouren. Ich bin erstklassig unterhalten worden und man merkt den Figuren, den spritzigen Dialogen, den Beschreibungen der Örtlichkeiten (Cottage, Weihnachtsmarkt, Lokal....) an, dass die Autorin hier ganz viel Herzblut hineingesteckt hat. Bei einem Film würde ich sagen, dass jede noch so kleine Rolle mit hervorragenden Schauspielern besetzt wurde. Katie und Hunter sind äußerst sympathische, faszinierende Personen, aber Katies Mutter, Katies Schwester Hallie , Mia und Gramps sind die Sahnehäubchen, die der Geschichte an vielen Stellen zusätzlichen Schwung, hurmovolle, laute sowie auch leise nachdenkliche Töne geben. Die Story bot einige Überraschungen und nicht alles habe ich vorhergesehen - ein zusätzlicher Pluspunkt!

Sehr gerne hätte ich 6 Sterne gegeben - was leider nicht geht.... Lach! Der Name der Autorin steht jetzt bei mir auf Liste derer, die ich im Auge behalten werde.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Tolles Buch mit glutenfreien Rezepten für Plätzchen, Desserts und Kuchen

Meine glutenfreie Weihnachtsbäckerei
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Dieses Buch "Meine glutenfreie Weihnachtsbächerei" von Tanja Gruber ist ein hochwertiges Hardcover mit rotem Leineneinband, in das goldene Weihnachtsmotive geprägt sind und dessen weißer Titel samt Autorin ...

Dieses Buch "Meine glutenfreie Weihnachtsbächerei" von Tanja Gruber ist ein hochwertiges Hardcover mit rotem Leineneinband, in das goldene Weihnachtsmotive geprägt sind und dessen weißer Titel samt Autorin sich sehr gut farblich vom Untergrund abhebt. Auch das Innenleben ist farblich sehr ansprechend gestaltet.

Die Rezepte sind sehr vielfältig, so sind neben Plätzchen, Gebäck, Kuchen, Torten auch Vorschläge für Desserts vorhanden.

Desweiteren gibt es einen allgemeinen sehr informativen Teil über glutenfreie Ernährung, in dem auch Laktoseintoleranz und Milcheiweißunverträglichkeit erwähnt werden, weil vieles oft gleichzeitig vorkommt.

Die Rezepte, die ich ausprobiert habe, sind gelungen, wobei ich hier froh war, dass ich alle Hinweise und auch den Tipp mit dem halben Apfel befolgt habe, denn dadurch wurden die Kekse weich.

Obwohl die Rezepte auf den ersten Blick sehr überschaubar aufgebaut waren, hätte ich mir manches Mal bei der Zutatenliste, die links neben dem Rezept gedruckt war, gewünscht, dass alle Zutaten untereinander und nicht auch nebeneinander aufgelistet worden wären. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits ist, das nicht alle Rezepte mit einem Foto aufwarten.

Wo ich gerade dabei bin die "negativen" Dinge aufzulisten - ein, zwei Lesebändchen wären bei dieser ansonsten sehr hochwertigen Ausstattung klasse gewesen.

Trotzdem vergebe ich 4,5 aufgerundet 5 Sterne für dieses Buch, da das Positive - nämlich die Backergebnisse und das Hintergrundwissen nebst Tipps - überwiegt und für sich spricht.

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Veröffentlicht am 10.01.2021

Grandiose, kurzweilige Szenen aus dem Alltag eines Vaters mit vier Töchtern

Jetzt mach doch endlich mal das Ding aus!
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Der Autor Tillmann Prüfer hat seine Kolumnen, die er regelmäßig veröffentlicht und in denen er Szenen aus dem Alltag mit seinen vier Töchtern beschreibt, in einem Buch inklusive ein paar Extrakapitel herausgebracht. ...

Der Autor Tillmann Prüfer hat seine Kolumnen, die er regelmäßig veröffentlicht und in denen er Szenen aus dem Alltag mit seinen vier Töchtern beschreibt, in einem Buch inklusive ein paar Extrakapitel herausgebracht. Wer Kinder hat, wird hier vieles wiedererkennen, ganz egal, ob es um den Umgang mit Smartphone insbesondere WhatsApp, den Medienkonsum im Allgemeinen, den Umgang mit den Eltern, die Gesprächsthemen, Gewohnnheiten und das Zusammenleben geht.

Tillmann Prüfer hat mich ständig zum Schmunzeln gebracht und ich konnte mich gut in ihn einfühlen, aber auch die Situationen, über die er schreibt, quasi miterleben. Einiges weckte er Erinnerungen in mir, anderes war brandaktuell.... Trotz des Grinsens, was mir fast nicht mehr aus dem Gesicht weichen wollte, wurde ich zwischendurch auch nachdenklich, insbesondere als er die Helden seiner Kindheit mit den Heldinnen seiner Tochter verglich. Ich stellte aber auch fest, dass das Leben mit Söhnen sich in punkto Interessen unterscheidet und es im Haushalt mit Jungen andere Gesprächsthemen gibt.

Das Buch ließ sich leicht und locker lesen. Eine glasklare Leseempfehlung!

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