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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2023

Spannendere Fortsetzung

The Darkest Gold – Die Verräterin
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Inhalt
Den Räubern ist sie zwar entkommen, doch nun befindet sich Auren in der Gewalt eines anderen Königs. Gemeinsam mit dessen Armee, allen voran Kommandant Riss, reist sie weiter. Er ist ein Fae und ...

Inhalt
Den Räubern ist sie zwar entkommen, doch nun befindet sich Auren in der Gewalt eines anderen Königs. Gemeinsam mit dessen Armee, allen voran Kommandant Riss, reist sie weiter. Er ist ein Fae und hat nicht nur eine besondere Wirkung auf sie, sondern scheint auch hinter ihr Geheimnis zu kommen…

Meine Meinung
Die Fortsetzung der Geschichte um Auren hat mir sehr gut gefallen. Zum einen erhalten wir als Leser durch die Erzählung aus mehr Sichtweisen (Midas und seine Frau Malina) mehr Einblicke in andere Charaktere. Hier werden Beweg- und Hintergründe anderer Charaktere deutlicher. Zum anderen kommen in der Armee von König Ravinger einige Figuren dazu, die nicht nur namentlich erwähnt sind, sondern auch durchaus sympathische Züge zeigen. Bis auf einen Sattel bleiben die restlichen sehr im Hintergrund.
Der Hauptteil der Geschichte ist inhaltlich nicht besonders spannend, das machen aber der Schreibstil, kleine Kabbeleien und Überraschungen wieder wett. Am Hörbuch-Teil hat mich allerdings etwas gestört, dass es keine Kennzeichnung gibt, welche Abschnitte in Erinnerungen von Auren blicken und wann es dann wieder in der Gegenwart weitergeht, das ist im geschriebenen Buch wahrscheinlich einfacher. Ansonsten sind auch hier die Stimmen wieder sehr angenehm.
Mir gefällt außerdem, dass wir mehr über Aurens Besonderheiten erfahren. Riss scheint auch ein sehr interessanter Charakter zu sein, ich bin gespannt, was uns bei ihm noch erwartet.
Zum Ende der Geschichte nimmt alles wieder an Fahrt auf, besonders durch zwei größere Erkenntnisse, die viel Interessantes für den weiteren Verlauf der Geschichte versprechen.

Fazit: Gute Fortsetzung, die in einigen Punkten besser ist als der erste Part der Geschichte.

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Veröffentlicht am 19.07.2023

Lesenswerte neue Sichtweise auf Protagonistinnen aus Troja

A Thousand Ships – Die Heldinnen von Troja
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Inhalt
Odysseus, Achill, Hektor und Agamemnon - vier Männer, bekannt aus dem Trojanischen Krieg. Andromeda, Penelope, Briseis, Klytaimnestra - vier der Frauen, die auch damit zu tun hatten, aber bei weitem ...

Inhalt
Odysseus, Achill, Hektor und Agamemnon - vier Männer, bekannt aus dem Trojanischen Krieg. Andromeda, Penelope, Briseis, Klytaimnestra - vier der Frauen, die auch damit zu tun hatten, aber bei weitem nicht so oft beleuchtet werden. Genau das passiert hier. Viele Geschichten rund um Troja werden neu erzählt, aber mit Fokus auf die involvierten Frauen.


Meine Meinung
Mir hat sehr gut gefallen, dass hier viele bekannte Geschichten aus dem Umfeld des Trojanischen Kriegs aufgegriffen wurden und hauptsächlich aus Sicht der Frauen erzählt wurden. Zudem werden die Geschichten eher von hinten aufgerollt, so kommt die Entstehungsgeschichte des Konflikts um Paris und Helena erst später zur Sprache.
Die Kapitel sind immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt und geben so viele Sichtweisen und Gefühle frei. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen.
Einige Figuren sind namentlich sehr bekannt, wie Helena, Kassandra oder Penelope, andere waren mir völlig neu, wie bspw. Polyxena, Kreusa oder Chryseis. Ein paar wenige Abschnitte behandeln auch die göttlichen Belange.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, besonders durch die neue Sichtweise auf altbekannte Geschichten.

Fazit: Lesenswert!

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Veröffentlicht am 30.06.2023

Guter Auftakt ohne viel positiv auffallende Charaktere

The Darkest Gold – Die Gefangene
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Inhalt
Auren ist goldgeküsst – im wahrsten Sinne des Wortes. König Midas verwandelte die junge Frau, sodass sie fortan oberflächlich aus Gold besteht, und hält sie nun in einem den ganzen Palast durchziehenden ...

Inhalt
Auren ist goldgeküsst – im wahrsten Sinne des Wortes. König Midas verwandelte die junge Frau, sodass sie fortan oberflächlich aus Gold besteht, und hält sie nun in einem den ganzen Palast durchziehenden Käfig als persönliche Mätresse. Doch ein Krieg steht bevor und so kann sie den Käfig verlassen, aber ist sie dadurch wirklich frei?

Meine Meinung
Im Großteil der Geschichte geht es eigentlich hauptsächlich nur um Auren selbst, Nebenfiguren wie Midas, andere Könige, Wachen oder Mätressen kommen gefühlt wenig zu Wort. Daher gab es eigentlich neben Auren nur eine Person, eine der Wachen, die mir sympathisch werden konnten.
Neben Auren gibt es noch weitere Mätressen – oder wie sie hier genannt werden, Sättel – die der König mehr zu frequentieren scheint als seine goldene Favoritin. Dennoch genießt sie mehr allgemeine Aufmerksamkeit und vielleicht auch Privilegien, sodass sie von den anderen Sätteln eher neidvoll betrachtet wird. Bei Midas bin ich mir noch nicht ganz sicher, was ich von ihm halten soll. Daher hätte ich mir eine genauere Erklärung gewünscht, was die Vorgeschichte von Midas und Auren betrifft, hoffe aber, dass das vielleicht in einem der nächsten Teile vorkommt. Zudem hatte ich mir vom Namen Midas etwas mehr griechische Mythologie erhofft, habe allerdings nur den Namen und die Fähigkeit, alles in Gold zu verwandeln, bekommen.
Ohne spoilern zu wollen, haben mich die Wendungen zum Ende hin überrascht und ich hoffe, dass wir im nächsten Teil mehr zu Aurens Herkunft und, sagen wir, „Möglichkeiten“ erfahren.
Die Sprecherin des Hörbuchs fand ich sehr angenehm und auch der Schreibstil war gut. Sprachlich waren einige Szenen sehr explizit beschrieben, auch die gewaltvollen, was mich allerdings nicht gestört hat, da man durch die Triggerwarnung am Anfang ganz gut darauf vorbereit war.
In anderen Rezensionen hatte ich gelesen, dass der Beginn der Geschichte zu langweilig und langwierig war, was ich einerseits nachvollziehen kann, andererseits aber selbst nicht so empfunden habe.

Fazit: Interessante Geschichte, die für mich nicht so viel Spannung im eigentlichen Wortsinn zu bieten hatte, aber dennoch neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat.

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Veröffentlicht am 27.06.2023

Wie viel Monster steckt in Medusa?

STONE BLIND – Der Blick der Medusa
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Inhalt
Medusa ist den meisten als „das Monster“ der griechischen Mythologie bekannt (naja zumindest als eines der Monster…). Doch ist sie das wirklich? Die wenigsten kennen die Hintergründe ihrer Geschichte. ...

Inhalt
Medusa ist den meisten als „das Monster“ der griechischen Mythologie bekannt (naja zumindest als eines der Monster…). Doch ist sie das wirklich? Die wenigsten kennen die Hintergründe ihrer Geschichte. Was haben Athene und Poseidon damit zu tun? Wie kam Perseus an ihren Kopf?

Meine Meinung
Anfangs kann die Geschichte vielleicht noch etwas verwirrend sein, wenn viele Namen genannt werden, die nicht mal allen Fans der griechischen Mythologie bekannt sind. Die einzelnen Kapitel sind in Blöcke zusammengefasst, die ich blockweise in einer Leserunde lesen durfte. Jedes Kapitel wird dabei in der Regel aus der Sicht einer Person erzählt, die in alles in irgendeiner Art verwoben ist. Dazu gehören diverse Götter wie Athene, Hera, Poseidon, Zeus oder Hephaistos, aber auch Sterbliche wie Medusa oder Perseus und alles dazwischen, wie Medusas Schwestern, die Gorgonen, und Graien und Hesperiden. Teilweise gibt es auch Kapitel, die direkt an den Leser adressiert sind. Das macht die Geschichte insgesamt sehr vielseitig, die Gefühle gehen dafür aber nicht allzu sehr in die Tiefe.
Wie so oft sind die Beweggründe der Götter fast nie nachvollziehbar, die meisten sind einfach nur dreiste Vergewaltiger und Arschlöcher (und nein, die weiblichen sind davon leider nicht ausgenommen…). Zu Beginn ist teilweise noch nicht ganz klar, warum bestimmte Personen eingeführt werden bzw. eigene Kapitel erhalten, das klärt sich aber nach und nach auf.
Medusa selbst kommt mir leider insgesamt etwas zu kurz, insbesondere, da es ja eigentlich um sie geht. Dafür finde ich die Szenen mit ihren Schwestern oft sehr niedlich, was mir die Gorgonen nochmal viel sympathischer gemacht hat. Perseus dagegen wirkt erst sehr naiv und entwickelt sich dann – ganz der Papa – charakterlich immer mehr zum Arschloch. Mehr als Fluchen habe ich für die meisten Männer hier leider nicht übrig.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm zu lesen und durch die vielen Blickweisen recht abwechslungsreich.

Fazit: Sehr angenehm zu lesen, immer wieder die Frage aufgreifend, wer denn eigentlich ein Monster ist, nur etwas zu wenig Medusa.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Lady Whistledown ist zurück

Bridgerton – Penelopes pikantes Geheimnis
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Inhalt
Mittlerweile hat sich Penelope Featherington schon damit abgefunden, als alte Jungfer zu sterben. Denn mit 28 Jahren ist sie unverheiratet und das scheint sich sobald auch nicht zu ändern. Ihr heimlicher ...

Inhalt
Mittlerweile hat sich Penelope Featherington schon damit abgefunden, als alte Jungfer zu sterben. Denn mit 28 Jahren ist sie unverheiratet und das scheint sich sobald auch nicht zu ändern. Ihr heimlicher Schwarm, Collin Bridgerton, zeigte weder besonders großes Interesse an einer Heirat und schon gar nicht an ihr. Und doch kommt dieser eine Moment, der alles verändern soll, wäre da nur nicht ihr pikantes Geheimnis...


Meine Meinung
Alle, die die erste Staffel der Netflix-Serie gesehen haben, wissen natürlich, welches Geheimnis das ist. Und spätestens, wenn man sich die Buchbeschreibung durchliest, weiß man es auch so.
Dieses Hörbuch habe ich über Netgalley angefragt, weil ich unbedingt schon vorher wissen wollte, was in der nächsten Staffel ungefähr kommen wird. Tatsächlich bin ich gespannt, wie sie das Thema der alten Jungfer umsetzen wollen, welches ja recht prägnant für Penelopes Verhalten ist, wenn sie in der Zeit noch gar nicht so gealtert sind.
Die Sprecherin des Hörbuchs fand ich sehr angenehm und auch die zweite Stimme, die Lady Whistledowns Artikel gelesen hat, war sehr gut.
Die Geschichte hat mir ebenfalls gut gefallen, ich war ja vor allem darauf gespannt, warum Collin nun auf einmal doch auf sie aufmerksam wird und mochte die Umsetzung dessen. Die zweite große Frage war natürlich, wie er auf ihr Geheimnis reagieren würde und auch das fand ich gut.
Wie auch in den anderen Büchern wird die Geschichte hier aus beiden Perspektiven erzählt, was für mich die Gefühle der beiden noch einmal besser rüberbringt. Beide sind sehr sympathisch und auch die intimeren Szenen mochte ich sehr.
Die Ansage von Lady Danbury hat die ganze Spannung in Richtung Lady Whistledown nochmal erhöht und auch die Auflösung, mit der Collin um die Ecke kam, fand ich toll. Nur die Zeit davor, kurz nach ihrer Heirat, hatte sich für mich etwas zu sehr hingezogen.

Fazit: Wieder eine schöne Geschichte aus dem Hause Bridgerton.

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