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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2019

Der Rockstar in der Schule

Verliebe dich nie in einen Rockstar (Die Rockstar-Reihe 1)
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Alle schwärmen für den Rockstar Acid. Nur Zoey nicht, aber dann kommt er ausgerechnet in ihre Klasse, sitzt neben ihr und will ausgerechnet Nachhilfe von ihr.

Das Buch ist sehr locker und leicht geschrieben. ...

Alle schwärmen für den Rockstar Acid. Nur Zoey nicht, aber dann kommt er ausgerechnet in ihre Klasse, sitzt neben ihr und will ausgerechnet Nachhilfe von ihr.

Das Buch ist sehr locker und leicht geschrieben. Leider ist es so leicht, dass es ziemlich oberflächig bleibt und die Charaktere auch irgendwie sehr flach ausfallen. Dabei habe ich mich bei einigen Personen gefragt, was eigentlich nicht mit ihnen stimmt, da sie ganz schön seltsam waren. Besonders die Protagonistin konnte ich überhaupt nicht verstehen. Sie war einfach so die ganze Zeit grundlos schlecht gelaunt und zickig.
Die Liebesgeschichte ist sehr vorhersehbar und klischeehaft und konnte mich überhaupt nicht fesseln.
Das Einzige was ich gut fand, waren die Anspielungen auf Musik und hin und wieder war der Humor auch ganz witzig, auch wenn er an einigen Stellen etwas albern war.

Leider trifft das Buch überhaupt nicht meinen Geschmack. Es ist eher etwas für 12 Jährige, dafür aber sehr einfach zu lesen und manchmal witzig, für Leser, die diesen Humor teilen.

Veröffentlicht am 27.08.2019

Weibliche Wissenschaften

Effi liest
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Als Effi eines Nachmittags ein ungewöhnliches Buch findet, wird ihr Wissensdrang geweckt. Das Buch führt jedoch dazu, dass sie von ihrer Schule verwiesen wird. Das stachelt sie aber erst recht dazu an ...

Als Effi eines Nachmittags ein ungewöhnliches Buch findet, wird ihr Wissensdrang geweckt. Das Buch führt jedoch dazu, dass sie von ihrer Schule verwiesen wird. Das stachelt sie aber erst recht dazu an mehr über dieses Buch zu erfahren, was eine für eine Menge Probleme sorgt.

Effi ist mir sofort positiv aufgefallen. Sie ist eine mutige Person, die sich nicht unterkriegen lässt. Für die damalige Zeit ist sie damit eine ungewöhnliche Frau, was jedoch für lustige Dialoge sorgt.
Allgemein ist dieses Buch der perfekte Mix aus ernsten Themen und jeder Menge Humor.
Man erfährt viel über da Weltbild im 19.Jahrhundert und wir über Frauen, Wissenschaften und Medizin gedacht wurde. Teilweise klingen diese Dinge, obwohl sie echt sind, ziemlich schräg, was genauso schockierend wie witzig ist. Dazu schafft es die Autorin alles locker und angenehm zu erzählen, sodass mir auf keiner Seite langweilig wurde.
Aber auch die Liebesgeschichte kommt nicht zu kurz, wobei sie in diese Zeit passt und mich an die Bücher von Jane Austen erinnnert hat. Nur eben moderner beschrieben.

Letztendlich habe ich durch dieses Buch viel gelernt, wurde gut unterhalten und hatte etwas zum Lachen. Sehr zu empfehlen und nicht nur für Austenfans.

Veröffentlicht am 25.08.2019

Das Hochhaus sieht alles

Beschreibung einer Krabbenwanderung
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Sanaa lebt in einem Viertel, in dem hauptsächlich Auswanderer leben. Doch keiner scheint wirklich zufrieden mit seinem Leben zu sein. Ihr Vater ist nie zuhause und ihre Mutter scheint zu einer unbeweglichen ...

Sanaa lebt in einem Viertel, in dem hauptsächlich Auswanderer leben. Doch keiner scheint wirklich zufrieden mit seinem Leben zu sein. Ihr Vater ist nie zuhause und ihre Mutter scheint zu einer unbeweglichen Salzsäule erstarrt zu sein. Unter der strengen Beobachtungen der Bewohner des Hauses versucht Sanaa aus diesem Leben zu entfliehen, aber die Vergangenheit holt sie immer wieder ein.

Der Schreibstil des Buches ist wirklich schön und schon am Anfang des Buches habe ich gemerkt wie bildlich und atmosphärisch alles beschrieben wird. Man kann die Atmosphäre und die Stimmung förmlich spüren beim Lesen und hat (alb)traumhafte Bilder vor Augen. Dabei laden die Beschreibungen zum Nachdenken ein und zeigen so manchmal Dinge, die man mit Worten an sich garnicht genau beschreiben kann. Aber so bekommt man einen genauen Eindruck von manchmal abstrakten Gedanken der Personen.

Die Personen sind dabei auch ziemlich interessant. Ich kann nicht unbedingt behaupten, dass ich sie sympathisch fand, aber man merkt, dass jeder Einzelne eine gewisse durchdachte Tiefe besitzt. Jeder hat seine Geschichte, die ihn zu demjenigen gemacht hat, der er in dieser Geschichte ist. Daher fand ich es sehr interessant die Personen kennenzulernen und ihren Wandel mitzuerleben.

Dadurch erfährt man auch so einiges über die kurdische Mentalität und die Art zu denken. Jedoch glaube ich, dass hier eine etwas veränderter Blick auf die Welt dargestellt wird, der durch das Auswandern entstanden ist. So konnte ich die Auswanderer und ihre Trostlosigkeit besser verstehen.

Dies zusammen mit einem manchmal schockierenden Aberglauben, verdeutlichen die Sehnsucht nach dem alten Leben und einer glücklichen Zukunft und wie diese Menschen genau dazwischen feststecken. Das Buch hat eine sehr eindringliche Art dies darzustellen. Jedoch kommt hier eine unglaublich gelungene Atmosphäre auf, auch wen sie ziemlich bedrückend ist. Es ist eine sehr tiefsinnige Geschichte, über die man auf jeden Fall nachdenken sollte, um sie richtig zu verstehen.

Veröffentlicht am 24.08.2019

Eine sehr berührende Geschichte

Die Bücherdiebin
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In dem Buch geht es um Liesel, die während des zweiten Weltkrieges zu einer Pflegefamilie kommt. Das einzige, das sie an ihre echte Familie erinnert, ist ein Buch, welches sie geklaut hat. Doch sie kann ...

In dem Buch geht es um Liesel, die während des zweiten Weltkrieges zu einer Pflegefamilie kommt. Das einzige, das sie an ihre echte Familie erinnert, ist ein Buch, welches sie geklaut hat. Doch sie kann es noch nicht lesen, da es ihr schwer fällt. Doch nach und nach wächst ihre Liebe zu Büchern und damit auch die Beziehungen zu ihren Eltern, zu ihrem besten Freund Rudi und noch vielen anderen Menschen.

Die Geschichte wird aus der Sicht des Todes erzählt, was erst einmal sehr ungewöhnlich klingt aber sehr poetisch und schön wirkt. Allgemein habe ich mich in diesen Schreibstil verliebt. Es gibt selten Autoren, die Dinge so locker erzählen und dabei die einfachsten Sachen lebendig werden lassen. Dadurch fühlt man manche Momente richtig mit beim lesen, weil sie so außergewöhnlich schön beschrieben werden.

Und auch die Personen konnten mich richtig überzeugen. Man lernt sie langsam kennen und dabei erfährt man immer mehr über sie. Nicht nur über ihr Leben, sondern auch wie sie denken, was ihnen wichtig ist und wie sie fühlen. Jeder wird auf seine Art unf Weise beschrieben, sodass man wirklich das Gefühl bekommt den Menschen dahinter kennenzulernen. Ich habe so gut wie jeden Charakter nach ein paar Seiten ins Herz geschlossen. Sie wirken so lebendig und liebevoll durchdacht. Und besonders die wachsenden Beziehungen untereinander waren so herzerwärmend und berührend. Dadurch konnte ich sowohl die lustigen, als auch die traurigen Momente hautnah mitfühlen, als ob ich mit dabei wäre.

Allgemein kann man sich die Handlung wie einen Film vorstellen beim Lesen, auch wenn manchmal etwas dazwischengeschoben oder vorweggenommen wird, aber genau das sorgt für Spannung. Die fast 600 Seiten sind nur so an mir vorbeigerast, weil ich garnicht genug davon bekommen konnte und ich hätte das Buch sogar noch länger lesen können.

Bei all dem lernt man viel über den Alltag im zweiten Weltkrieg kennen. Wie alles immer schlimmer wurde und wie die Leute versucht haben das beste aus allem zu machen, mit der ständign Angst vor dem Krieg und den Nazis im Nacken. Es wird alles sehr autentisch und realistisch geschildert, sodass man ein wirklich gutes Bild von allem bekommt.

Letztendlich kann ich dieses Buch jedem nur ans Herz legen. Es ist wirklich berührend und wundervoll geschrieben. Und dabei genauso kreativ wie herzerwärmend und traurig. Für mich gehört es zu einem der besten Geschichten über den zweiten Weltkrieg.

Veröffentlicht am 21.08.2019

Kann mit den Vorgängern nicht mithalten

Harry Potter und das verwunschene Kind. Teil eins und zwei (Bühnenfassung) (Harry Potter )
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Harry, Hermine und Ron sind erwachsen und haben selbst Kinder, die nach Hogwards gehen. Harrys Sohn freundet sich dort mit Malfoys Sohn an. Aber beide sind Außenseiter und kommen nicht besonders gut in ...

Harry, Hermine und Ron sind erwachsen und haben selbst Kinder, die nach Hogwards gehen. Harrys Sohn freundet sich dort mit Malfoys Sohn an. Aber beide sind Außenseiter und kommen nicht besonders gut in Hogwarts klar. Und dann bietet sich ihnen die Möglichkeit etwas Großes zu bewirken.

Der Text ist als Theaterstück verfasst und es war erst einmal ziemlich ungewöhnlich ihn zu lesen. Außerdem fängt er mit sehr vielen Zeit- und Perspektivsprüngen an, weshalb ich garnicht in die Geschichte reingekommen bin. Nach einer Weile geht es zwar besser, aber so richtig konnte mich alles nicht. Es ist schon ganz anders als die originale Harry Potter Reihe.
Trotzdem ist es toll wieder etwas Neues von dieser magischen Welt zu lesen und die bekannten Charaktere wiederzutreffen. Dennoch war irgendwas an ihnen nicht richtig stimmig. Ich hatte das Gefühl, dass die Persönlichkeiten ganz anders waren, als ich sie aus der originalen Reihe kenne. Als ob jemand ein Fanfiction geschrieben hat und sich nicht so genau an das Original gehalten hat.
Die Handlung war zwar auch irgendwie spannend, aber so richtig packen und überzeugen konnte sie mich nicht. Es kam mir auch hier wie eine Nachmache vor.

Letztendlich wundert es mich, dass Rowling hier tatsächlich mitgewirkt hat, da es komplett anders ist als man es von Harry Potter kennt. Die Botschaft, dass man für seine Kinder da sein soll, ist dafür sehr schön. Dennoch konnte dieses Buch kein bisschen mit der Hauptreihe mithalten.