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Veröffentlicht am 19.09.2018

Eine Liebe an der Ostssee

Ostseeliebe - Trilogie / Kaffeeduft und Meeresluft
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Stine führt ein kleine Café und soll bald ihren Freund Arthur heiraten. Doch irgendwie hat sie Zweifel an dieser Entscheidung und dann taucht plötzlich noch ihre große Liebe Ben auf, der ihre Gefühle total ...

Stine führt ein kleine Café und soll bald ihren Freund Arthur heiraten. Doch irgendwie hat sie Zweifel an dieser Entscheidung und dann taucht plötzlich noch ihre große Liebe Ben auf, der ihre Gefühle total durcheinander bringt.

Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen. Jedoch schweift die Autorin beim Erzählen sehr gerne ab und erzählt oft um den eigentlichen Punkt herum, sodass man sich selbst denken muss worum es geht bis es endlich erklärt wird. Dadurch hat die Geschichte leider keinen richtigen roten Faden bzw. man verliert ihn oft.

Es gibt viele Personen, die man erst einmal kennenlernen muss. Doch dies ist nicht schwer, da sich die meisten von ihnen relativ klischeehaft verhalten. Der ständige Perspektivwechsel ist da wohl eine Geschmackssache. Ich hätte die Geschichte jedoch lieber aus einer oder zwei Sichten gelesen. Dennoch ist es interessant die Dinge aus verschiedenen Sichten zu betrachten, man kann sich so gut in die einzelnen Personen hineinversetzten und das Gesamtbild besser sehen.
Die Romantik kommt gut rüber, ist jedoch an manchen Stellen etwas kitschig und dramatisch. Was das angeht, so ist es wohl wieder eine Geschmackssache.

Zusammengefasst konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen. Zwar ist die Idee wirklich gut, aber die Umsetzung ist nur mäßig spannend und die Autorin erzählt zuviel darum herum, weshalb sich das Buch etwas zieht. Außerdem sind die Charaktere nicht besonders originell und doch sehr oberflächig. Man merkt, dass es hier Potenzial gibt, was jedoch noch am Anfang steht. Vielleicht werden die zukünftigen Bücher etwas besser. Dazu muss ich sagen, dass es meinen Geschmack nicht getroffen hat, es anderen aber vielleicht ganz gut gefallen könnte.

Veröffentlicht am 17.09.2018

Ein sehr gutes Finale

Geborgen. In unendlicher Weite
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Die Aetherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass sie etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch Aria ...

Die Aetherstürme werden immer schlimmer und schon bald wird klar, dass sie etwas unternehmen müssen, wenn sie ihren Stamm retten wollen. Die Blaue Stille scheint die einzige Rettung zu sein. Doch Aria und Perry scheinen nicht die Einzigen zu sein, die ihre Leute dorthin bringen möchten und schonbald beginnt ein Krieg um die Passage zu dem einzigen Ort, an dem sie sicher sein können.

Dies ist das Finale der Trilogie und durch die geladene Spannung und die unglaublichen Actionszenen merkt man das auch. Diese Geschichte ist wirklich atemberaubend. Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war an manchen Stellen sogar über die Handlung geschockt, da ich sie nicht vorhersehen konnte. Man konnte die dystopische Weltuntergangsstimmung beim Lesen sehr gut gespürt und wusste so unter welchen Stress die Personen stehen.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich mit den Protagonisten anzufreunden, da sie so übertrieben und anders reagiert haben, als in den anderen Bänden. Doch im Laufe des Buches war die Freundschaft und Liebe zwischen ihnen wieder da und auch richtig spürbar.
Allgemein ist es toll zu sehen wie die Charaktere sich vom ersten Teil bis zum letzten weiterentwickelt haben. Dies ist der Autorin gut gelungen, sodass die Personen echt und lebendig wirken.

Letztendlich ist diese dystopische Reihe einer der Besten und, meiner Meinung nach, viel zu unterschätzt. Sie ist mindestens so gut wie die Hungerspiele oder ähnliche Dystopien und hat eine Menge Spannung, Action und Romantik.

Veröffentlicht am 13.09.2018

Der Kampf gegen den Aether

Getrieben. Durch ewige Nacht
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Nachdem Aria und Perry zurück bei seinem Stamm sind, müssen sich beide dort erst einmal zurechtfinden. Perry ist nun ihr neuer Anführer, was sich für ihn jedoch schwerer ist als erwartet. Während Aria ...

Nachdem Aria und Perry zurück bei seinem Stamm sind, müssen sich beide dort erst einmal zurechtfinden. Perry ist nun ihr neuer Anführer, was sich für ihn jedoch schwerer ist als erwartet. Während Aria bei seinen Leuten nicht akzeptiert wird. Nach einer Eskalation macht sie sich deswegen, zusammen mit Roar, auf die Suche nach der blauen Stille.

Genau wie der erste Teil wird die Geschichte abwechselnd aus Arias und Perrys Sicht beschrieben. So erfährt man viel über die Charaktere und sieht auch welche Veränderungen sie im Laufe der Geschichte durchmachen. Aber auch die Beziehung der Beiden entwickelt sich weiter und ist dabei noch genauso romantisch, ohne kitschig zu werden, was ich sehr gut finde.
Sie passt auch perfekt in die dystopische Stimmung, in der nicht immer alles glatt läuft, wodurch es realistisch wirkt und durchgehend spannend bleibt. Denn es gibt genug Momente, in denen man mit den Protagonisten mitfiebern und nicht vorhersehen kann wie es weitergeht.
Die Actionszenen kommen dabei nicht zu kurz und ich konnte mir beim Lesen alles wie in einem Film vorstellen, da die Autorin sehr gut darin ist alles bildlich und voller Bewegung zu beschreiben.

Was die Handlung angeht, so ist sie sehr typisch für eine Jugenddystopie und nicht wirklich etwas Neues. Dennoch gefällt sie mir richtig gut und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen und bin regelrecht in die Geschichte abgetaucht, auch wenn es hier auch mal kleine Längen gab. Für Dystopiefans ist der zweite Teil der Reihe ebenso perfekt wie der erste.

Veröffentlicht am 09.09.2018

Gelungener Auftakt einer Dystopie

Gebannt. Unter fremdem Himmel
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Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, weshalb die Menschen Zuflucht unter der Erde gefunden haben und dort in künstliche Welten entfliehen. Außerhalb dieser sicheren Zonen leben nur noch Wilde, die Mutationen ...

Die Erde ist nicht mehr bewohnbar, weshalb die Menschen Zuflucht unter der Erde gefunden haben und dort in künstliche Welten entfliehen. Außerhalb dieser sicheren Zonen leben nur noch Wilde, die Mutationen besondere Gaben haben. Nachdem Aria mit ein paar Freunden in ein verbotenes Gebiet eingebrochen sind und die Situation zwischen ihnen eskaliert ist, wird sie in die Wildnis zum Sterben verbannt. Doch plötzlich taucht einer der Außenseiter auf und rettet sie. Jedoch verfolgt er damit seine eigenen Ziele.

Es gibt mittlerweile viele Dystopien, die sich alle ähnlich sind, weshalb ich nicht besonders viel von dieser hier erwartet habe. Aber schnell habe ich gemerkt, dass ich es hier mit einer Geschichte zu tun habe, die einen dazu einlädt in ihr zu versinken und alles um sich herum zu vergessen.

Die Welt hat dieses typische postapokalyptische Flair, in das man sich gut hineinversetzten kann und durch die Beschreibungen habe ich alles wie in einem Film vor mir gesehen. Außerdem scheint diese Welt gut durchdacht und kompliziert genug, damit es stets interessant bleibt die neuen Dinge kennenzulernen. Dennoch ist alles noch so einfach gehalten, damit man gut mitkommt.

Die Charaktere konnten mich ebenfalls überzeugen. Sie sind einzigartig und haben etwas Lebendiges an sich. Dies merkt man dadurch, dass sie nicht immer perfekt sind und auch mal Entscheidungen treffen, die sie später bereuen. Ich konnte in jeder Situation gut mit ihnen mitfühlen, da es realistisch wirkte. Außerdem habe ich es richtig genossen mitzuerleben wie sich Freundschaften aufbauen, indem auch mal gestritten wurde, was manchmal sogar lustig war. Auch die Liebesgeschichte hat sich zart, prickelnd und romantisch aufgebaut, ohne zu schnell oder zu kitschig zu sein.

Die gelungene Spannung hat die Geschichte dann noch perfekt abgerundet, sodass es an keiner Stelle langweilig wird und ich habe jeder neuen Offenbarung entgegengefiebert. Es gab eine tolle Abwechslung von Action und dem Aufklären von Intrigen und Geheimnissen, was bei keiner Dystopie fehlen darf.

Zusammengefasst ist dies hier ein wirklich toller Serienauftakt, der mich umgehauen hat und denn ich am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte, weil einfach alles gepasst hat und man richtig gut darin versinken kann. Ein Muss für Dystopiefans!

Veröffentlicht am 06.09.2018

Der neue Träger des Schwertes

Vagant-Trilogie 2
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Der Vagant hat sich nach seinem Abenteuer ein ruhiges Leben aufgebaut. So kann Vesper eine friedliche Kindheit genießen. Doch es dauert nicht lange bis das Schwert wieder singt und nach seinem Träger ruft. ...

Der Vagant hat sich nach seinem Abenteuer ein ruhiges Leben aufgebaut. So kann Vesper eine friedliche Kindheit genießen. Doch es dauert nicht lange bis das Schwert wieder singt und nach seinem Träger ruft. Diesmal ist es jedoch nicht der Vagant, sondern Vesper.

Dies ist der zweite Teil der Vagant- Trilogie, welche so ähnlich wie der erste Band aufgebaut ist. Die Geschichte spielt in einer postapokalyptischen Welt, in der jeder ums Überleben kämpft. Krankheiten, Mutationen und Grausamkeiten beherrschen den Alltag der meisten Wesen. Doch in all dem Grauen schafft der Autor es erneut einen sanften Gegenpol zu bilden, der die Geschichte auflockert.
Da Vesper eine schöne Kindheit hat und die Außenwelt nicht kennt, ist sie ganz anders als die Monster in dieser futurischten Welt und versucht stets umsichtig und hilfsbereit zu handeln, wodurch sie ein sehr sympathischer Charakter ist. Und auch wenn ich es nicht besonders mag, wenn Protagonisten naiv sind, so passt es hier einfach und stellt einen guten Gegensatz zu anderen Personen in dem Buch dar.
Aber auch hier kommt wieder eine Ziege vor, wenn auch nicht die selbe, die durch witzige Situationen etwas Humor in die sonst eher ernste Handlung bringt. Dadurch ist die Stimmung nicht so drückend und ich hatte oft genug etwas zum Lachen.

Die Handlung an sich fand ich etwas verstrickt und wirr, obwohl die sich von dem ersten Teil garnicht mal so sehr unterscheidet. Größtenteils geht es darum, dass die Bewohner der Erde durch Verderbnis und fremdartige Wesen verändert und "böse" werden. Und auch wenn es auf den ersten Blick seltsam klingt, so ist diese Welt sehr detailliert und faszinierend. Es wird alles erklärt und man kann sich ein gutes Bild davon machen wie unsere Welt in der Zukunft aussehen könnte, wenn wir nicht auf sie aufpassen.

Ansonsten gibt es jede Menge Spannung, Action, Abenteuer und viele wirklich tolle und interessante Charaktere, die alle auf eine gewisse Art und Weise in die Tiefe gehen und auch mal eine andere Seite haben, als man es erwartet.
Man kann das Buch als abgeschlossenen Teil für sich lesen, jedoch würde ich es wärmstens empfehlen mit dem ersten Buch anzufangen, da man so ein viel besseres Verständnis für alles bekommt.
Mir hat dieses Buch genauso gut wie der erste Teil gefallen und ich bin immer noch so begeistert von dieser ungewöhnlichen und sehr kreativen Welt, daher eine klare Leseempfehlung!