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Veröffentlicht am 21.05.2018

Warum meldet er sich nicht?

Ohne ein einziges Wort
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Nach ihrer Scheidung trifft Sarah unerwartet auf den Mann ihrer Träume. Sie scheinen  füreinander gemacht zu sein, doch ihre Zeit ist begrenzt und nach sieben Tagen trennen sich ihre Wege. Er verspricht ...

Nach ihrer Scheidung trifft Sarah unerwartet auf den Mann ihrer Träume. Sie scheinen  füreinander gemacht zu sein, doch ihre Zeit ist begrenzt und nach sieben Tagen trennen sich ihre Wege. Er verspricht ihr sich zu melden, was jedoch nie passiert und Sarah beginnt sich Sorgen zu machen. Ist ihm etwas zugestoßen oder liegt es einfach an ihr?

Der Schreibstil des Buches ist wunderschön, weswegen ich schnell in die Geschichte gefunden habe. Er ist irgendwie blumig und beschreibt die einfachsten Dinge total schön und sehr bildlich.
Die Geschichte an sich wird abwechselt aus der aktuellen Sicht von Sarah beschrieben und den vergangenen Tagen die Eddie und sie zusammen erlebt haben. Zwischendurch schreibt Sarah auch Briefe an ihre Schwester oder Facebooknachrichten an Eddie.

Die Frage wieso Eddie sich nicht mehr meldet, hat mich schon von Anfang an neugierig gemacht, weswegen ich mit großen Erwartungen an die Geschichte gegangen bin. Aber leider habe ich schnell gemerkt, dass sie doch etwas in die Länge gezogen wird, da es hauptsächlich darum geht, dass Sarah verzweifelt aus Handy schaut, auf Nachrichten wartet und sich selbstbemitleidet.
Allgemein fand ich, dass Sarah sich nicht wirklich wie ein fast 40 jährige Frau verhält, sondern eher wie ein Teenager. Sie redet mit allen über die ausbleibenden Nachrichten von Eddie und dass sie einen Mann unsterblich liebt, den sie gerade mal 7 Tage lang kennt. Auch wenn ich ihre Sorge teilweise nachvollziehen konnte, so hat mich ihr Verhalten eher genervt nach einer Weile und mir wurde auch etwas langweilig, da die Geschichte einfach nicht vorangekommen ist.

Der Teil in dem alles offenbart wurde, fand ich jedoch wieder ganz spannend, da ich so lange darauf gewartet hatte, dass das Geheimnis gelöst wird und die Offenbarung es in sich hat.
Was die Beziehung der beiden angeht, so bin ich wieder geteilter Meinung. Sie war zwar romantisch, aber so richtig ist der Funken nicht übergesprungen und sie war ganz schön kitschig. Da fand ich die Nebenromanzen der anderen Charaktere süßer ubd romantischer.

Zusammengefasst konnte mich die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen. Sie hat sich zu sehr gezogen, es wurde immer mit anderen Dingen abgelenkt und die Hauptperson konnte mich auch nicht überzeugen. Ich finde es sehr schade, da die Idee meine Neugier sehr geweckt hatte und ich mich deshalb trotzdem durch das Buch gequält hatte (auch wenn ich ein paar Stellen übersprungen habe). Außerdem ist der Schreibstil einfach wundervoll und versetzt einen in eine schöne britische, grüne Kulisse.

Veröffentlicht am 20.05.2018

Das Märchen vom Erlkönig

Der Fluch des Erlkönigs
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Finn muss seine Ferien mit seiner Familie im Wald verbringen, denn sein Vater will dort unbedingt ein Hotel erbauen. Doch im Wald leben viele Wesen, welche dagegen sind und sich wehren werden.

Man kommt ...

Finn muss seine Ferien mit seiner Familie im Wald verbringen, denn sein Vater will dort unbedingt ein Hotel erbauen. Doch im Wald leben viele Wesen, welche dagegen sind und sich wehren werden.

Man kommt leicht und schnell in die Geschichte und kann gut folgen, da alles gut erklärt und einfach gehalten wird. Die Parallelen zu Goethes Gedicht "Der Erlkönig" wird schnell klar, da viele bekannte Aspekte über das Elfenvolk eingebaut wurden. Jedoch ist die Idee der Geschichte etwas anders und weicht auf eine kreative Art und Weise ab. Es hat mir daher sehr gut gefallen, weil es so etwas Neues war z.B. kommt hier eine Erlkönigin vor, anstatt des bekannten Königs.

Die Charaktere sind zwar einfach gehalten und doch haben sie das gewisse Etwas. Sie sind auf jeden Fall sehr sympathisch und mit haben die Beziehungen der einzelnen Personen gefallen z.B. die Art wie Finn mit seinem kleinen Bruder umgeht und auch der Wandel von Finns Vater.

Die Geschichte an sich war auch total spannend und ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich wissen wollte wie es weitergeht. Dabei gab es Stellen, die ich überhaupt nicht erwartet hätte und andere die mir doch schon klar waren.

Aufgrund der doch sehr einfach gehaltenen Geschichte, denke ich, dass das Buch auch gut für jüngere Leser ist. Aber auch ich hatte viel Spaß bei der Geschichte und finde die Idee ein altbekanntes Gedicht in eine Geschichte zu wandeln, einfach super. Außerdem handelt das Buch stark von Freundschaft und Familienzusammenhalt, was immer ein gutes Thema für ein Buch ist. Also ein echt tolles Märchen!

Veröffentlicht am 19.05.2018

Mariettas Mörder

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 4 - Das Echo des Schreis (Bände 10-12)
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Diese Buch beeinhaltet die Teile 10-12 des Falls Marietta. Es ist das Finale des Falls und die vier Freunde sind kurz davor das Rätsel um Mariettas Tod zu lösen.

Da es etwas her ist seit ich die Teile ...

Diese Buch beeinhaltet die Teile 10-12 des Falls Marietta. Es ist das Finale des Falls und die vier Freunde sind kurz davor das Rätsel um Mariettas Tod zu lösen.

Da es etwas her ist seit ich die Teile davor gelesen habe, brauchte ich erstmal ein bisschen um wieder in die Geschichte zu kommen. Doch die kurze Zusammenfasung und auch der Anfang der Geschichte haben mir gut geholfen mich wieder an alles zu erinnern, sodass ich schnell mitraten konnte. Dabei wird die Geschichte von Seite zu Seite immer spannender und man bekommt Stück für Stück Hinweise, die oft in schockierenden Offenbarungen enden. So ging die Spannungskurve immer wieder hoch und runter und ich konnte nie vorraussehen wann wieder etwas richtig Spannendes passiert. Das hat dazu geführt, dass ich das Buch am liebsten in einem Rutsch gelesen hätte, denn der Fall hat mich garnicht mehr losgelassen.

Wenn man die Charaktere betrachtet, so merkt man, dass sie sich seit dem ersten Teil deutlich weiterentwickelt haben und es ist einfach super zu sehen wie eng die Freundschaft geworden ist. Wie ich schob öfter geschrieben habe, sind die vier Hauptpersonen alle anders und auf ihre eigene Weise einfach toll und sehr sympathisch. In diesem Buch lernt man auch die Gruppe aus 1984 besser kennen, da auch sie zusammen mit ihren Kindern ermitteln, aber auch unabhängig davon. So bekommt man den Fall auch aus einem anderen Blickwinkel mit, was ich sehr intetessant fand.

Zusammengefasst konnte mich das Finale des Falls richtig überzeugen. Ich wäre nie von selbst auf den Mörder gekommen und zusammen mit dem Nervenkitzel in den Geschichten, ist es wirklich ein Spaß zusammen mit dem MORDs Team zu ermitteln. Es ist eine Reihe, die ich auf jeden Fall sehr weiterempfehlen würde.

Veröffentlicht am 14.05.2018

Ein ungewöhnliches Highlight

Vagant-Trilogie 1: Vagant
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In einer Welt in der die Sonne zerbrochen ist und die Verderbnis Menschen und andere Wesen verunstaltet, gelten keine Gesetze. Jeder versucht irgendwie zu überleben. In dieser Welt wandert ein Mann allein ...

In einer Welt in der die Sonne zerbrochen ist und die Verderbnis Menschen und andere Wesen verunstaltet, gelten keine Gesetze. Jeder versucht irgendwie zu überleben. In dieser Welt wandert ein Mann allein umher. Unter seinem Mantel, gut versteckt, ist ein Säugling und ein Schwert, das das Schicksal der Welt ändern kann.

Was den Schreibstil des Buches angeht bin ich geteilter Meinung. Er ist durch die etwas abgehackten und rohen Sätze, etwas anstrengend zu lesen und ich brauchte etwas Zeit bis ich mich daran gewöhnt habe. Dann hat es mich aber irgendwie nicht mehr gestört, denn der Stil passt andererseits auch perfekt zu der Geschichte.
 Denn die Welt, in der das Buch spielt, ist sehr rau und grausam. Die Menschen handeln mit allem was sie finden, sogar Organe, Körperteile oder den kompletten Menschen. Und nicht nur durch den Stil, sondern auch anhand der Beschreibungen kann man sich gut in diese postapokalyptische Welt reinfühlen und dadurch kommt auch eine bestimmte Stimmung auf.
Aber die Welt ist keine, wie man sie aus anderen Büchern kennt und bei der Vorstellungskraft des Autors dachte ich mir nur: WOW! Das Buch ist sehr fantasievoll und diese neue Welt ist total kreativ und interessant kennenzulernen. Mir hat rs riesig Spaß gemacht alles Stück für Stück über diese Welt zu erfahren.
Aber auch die Charaktere haben mir gut gefallen. Am Anfang scheinen sie vielleicht undurchsichtig und oberflächig, aber es wird schnell klar, dass sie mehr als das sind und spätestens wenn man sich die Beziehungen der einzelnen Personen anguckt, merkt man, dass auch diese, genaus wie die Kulisse gut ausgearbeitet wurden.
Was mir besonders an den Charakteren gefallrn hat, war der Unterschied zu der harten Welt. Eine enge Freundschaft oder die Art wie der Vagant das kleine Kind großzieh und mit ihm spielt, will garnicht so recht in so eine grausame Geschichte passen. Doch genau das  ist es, was der Geschichte einen gewissen Reiz gibt und mich total in seinen Bann gezogen hat.

Zusammengefasst ist das Buch mein Monatshighlight. Ich habe etwas ganz anderes erwartet und wurde vielleicht gerade deswegen total umgehauen von der Geschichte. Und auch wenn der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig ist, so hat mir die Geschichte trotzdem so sehr gefallen, dass ich darüber hinwegsehen kann und dem Buch alle Sterne gebe.

Veröffentlicht am 12.05.2018

Ein romantischer Sommer in Kanada

Sommer in Atlantikblau
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Nachdem Lottes Großtante gestorben ist, möchte Lotte ihr ihren letzten Wunsch erfüllen, der war, dass Lotte mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern ein Wochenende in New York verbringen. Wegen eines ...

Nachdem Lottes Großtante gestorben ist, möchte Lotte ihr ihren letzten Wunsch erfüllen, der war, dass Lotte mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern ein Wochenende in New York verbringen. Wegen eines Vulkanausbruchs muss das Flugzeug jedoch in Kanada zwischenlanden, wo die Vier eine ganze Woche festsitzen. Doch der gutaussehende, jedoch sehr mürrische Connor bietet seine Hilfe an und nach und nach lernen die Frauen den Ort kennen und lieben.

Ich muss zugeben, dass ich die Hauptpersonen am Anfang eigentlich nicht besonders sympathisch fand. Sie waren typische Stadtmenschen, die mit fast allem unzufrieden waren und sich untereinander überhaupt nicht gut verstanden haben. Doch genau daran bemerkt man die Entwicklung der Charaktere und lernt auch nach einer Weile ihre Geheimnisse und Gedanken kennen, wodurch ich sie dann viel besser verstehen konnte. Die Charaktere haben auch eine gewisse Tiefe und stellen typische Frauenarten der heutigen Gesellschaft dar. Ich denke dadurch findet jede Leserin sich in irgendeiner Person wieder, was das Lesen noch intetessanter macht.
Und auch die Geschichte an sich ist einfach toll. Der Ort in Kanada ist ein Traum und am liebsten hätte ich meine Koffer gepackt und wäre sofort hingeflogen. Die Beschreibungen des Meeres und der kleinen Geschäfte und Cafés dort, machen auf jeden Fall Lust auf Urlaub und Sommer.
Aber auch die Liebesgeschichte war super. Sie war weder kitschig noch ging sie zu schnell. Durch das realistische Tempo in dem sich die Beziehungen der einzelnen Personen aufbauen, bleibt die Geschichte die ganze Zeit über spannend und man möchte das Buch garnicht mehr weglesen, weil es so viele knisternde Momente gibt.
Außerdem fand ich die Tollpatschigkeit von Lotte einfach nur witzig. Wie sie durch einen Ausrutscher immer wieder in eine total romantische Situation kommt.

Zusammengefasst ist das einfach ein perfekter Roman für den Sommer. Er macht Lust auf Meer, Sonne, Urlaub und Liebe und ich hatte einfach sehr viel Spaß beim Lesen. Also ein Buch für jeden Urlaub und für Leser, die gerne Urlaub hätten.