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Veröffentlicht am 15.10.2025

Once Upon a Broken Heart von Stephanie Garber

Once Upon a Broken Heart
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Nachdem ich die Caraval Reihe von Stephanie Garber gelesen habe und den Hype leider nicht ganz nachvollziehen konnte, wurde mir nun die Once Upon a Broken Heart Reihe der Autorin ans Herz gelegt. Ich war ...

Nachdem ich die Caraval Reihe von Stephanie Garber gelesen habe und den Hype leider nicht ganz nachvollziehen konnte, wurde mir nun die Once Upon a Broken Heart Reihe der Autorin ans Herz gelegt. Ich war ziemlich neugierig was mich erwarteten würde, vor allem da ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht der allergrößte Fan von Jacks war. Der Schreibstil hat mir auch in dieser Reihe wieder richtig gut gefallen. Das Buch lässt sich gut lesen und auch hier habe ich erneut das Worldbuilding und die Atmosphäre geliebt.

Die Geschichte begann in meinen Augen relativ langsam und zu Beginn war ich etwas verwirrt, wo das ganze hinführen würde. Nach und nach nahm die Geschichte dann aber an Fahrt auf und, ähnlich wie in Caraval, wusste ich schnell nicht mehr, wem ich wirklich trauen konnte und wem nicht. Genau das ist es, was ich so sehr an den Büchern der Autorin liebe. Die ständige Ungewissheit durch das wirklich geschickte Einweben von Informationen und Geheimnissen. Hinzu kommen zwei Hauptprotagonisten, die mir mit der Zeit wirklich ans Herz gewachsen sind.

Mit Evangeline Fox musste ich mich erst mal etwas anfreunden. Zu Beginn fand ich sie häufig naiv, aber im Verlauf des Buches hat sie hier definitiv schon einiges an Erfahrungen dazugewonnen und meine Sympathie für sie ist mit jeder Seite gestiegen. Was Jacks betrifft schwanke ich eigentlich immer hin und her. Ich mag ihn wesentlich mehr als in Caraval aber immer, wenn ich dacht mich in ihn hineinversetzen zu können, hat er es direkt wieder ruiniert. Aber genau das macht das Buch aus und ich liebe es nicht zu wissen, was Wahrheit ist und was nicht. Für mich ist Once Upon a Broken Heart ein großartiges Spin Off. Es vereint die besten Eigenschaften der Caraval-Reihe und hat zusätzlich noch spannende Charaktere, die mich in ihren Bann ziehen.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

A Curse so Divine - Die Nacht, die uns verschlingt von Emily Bähr

A Curse so Divine – Die Nacht, die uns verschlingt
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A Curse so Divine ist das zweite Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte. Da ich Chosen geliebt habe, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Der Schreibstil hat mir auch hier unfassbar gut gefallen. ...

A Curse so Divine ist das zweite Buch, welches ich von der Autorin lesen durfte. Da ich Chosen geliebt habe, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch. Der Schreibstil hat mir auch hier unfassbar gut gefallen. Beim Lesen habe ich es geschafft in die Welt einzutauchen und bin mit den beiden Protagonisten auf Reise und auf die Akademie gegangen. Die Welt, in der sie leben ist düster, ungerecht und beinahe lebensfeindlich und hatte eine faszinierende Wirkung auf mich.

Ligeia konnte mich von Beginn an für sich begeistern. Sie ist eine starke Protagonistin, mit einem felsenfesten Willen und Zielen, die sie auch dann nicht aus den Augen verliert, wenn ihr Felsen in den Weg gelegt werden. In einer frauenfeindlichen Welt sticht sie durch ihre Überzeugungen und Taten besonders heraus. Apsinthion ist vor allem zu Beginn recht unterkühlt und lässt den unsterblichen und über alles stehenden Gott heraushängen. Seine Entwicklung im Buch fand ich sehr gelungen, da er nach und nach seine menschliche Seite akzeptiert. Die Handlung wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was einen guten Einblick in beide Köpfe gibt.

Die Liebesgeschichte ist absolut Slow Burn und ich mochte es wie realistisch sich die Gefühle und die Anziehung zwischen den beiden entwickelt haben. Der mittlere Teil des Buches hat einige Szenen, die sich etwas ziehen, was mich persönlich aber nicht so sehr gestört hat. Ich mochte den Abschnitt in der Akademie gern, da er in meinen Augen wichtig für die Entwicklung der Beziehung der beiden war. Das Ende hat mich dann noch einmal richtig überrascht. Ich hatte ja mit vielem gerechnet, aber was dann kam hat eigentlich alles getoppt und nun bin ich mehr als gespannt auf den zweiten Teil, der im August erscheinen wird. Geliebt habe ich auch die ganzen Anspielungen auf Zelda BotW und TotK, die im Buch eingeflochten wurde. Ob nun Zelda Fan oder nicht: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Heir von Sabaa Tahir

Heir
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Diese Rezension hätte ich wirklich gern noch ein paar Tage länger hinausgezögert muss ich gestehen, denn selten hat mich ein Buch so gespalten, wie dieses. Auf der einen Seite finde ich, dass die Geschichte ...

Diese Rezension hätte ich wirklich gern noch ein paar Tage länger hinausgezögert muss ich gestehen, denn selten hat mich ein Buch so gespalten, wie dieses. Auf der einen Seite finde ich, dass die Geschichte wirklich ein kleines Meisterwerk ist. Auf der anderen Seite wiederrum habe ich mich häufig wirklich schwer getan am Ball zu bleiben. Die Geschichte wird Großteiles aus drei Perspektiven erzählt. Aiz ist eine Waise, die alles dafür tun würde, um ihr Volk zu retten. Sirsha wurde von ihrem eigenen Volk verbannt und Quil ist der Kronprinz des Imperiums. Alle drei Charaktere sind absolut unterschiedlich und durchlaufen eine spannende Entwicklung. Auch die Nebencharaktere spielen eine wichtige Rolle und sind großartig ausgearbeitet.

Wirklich gut gefallen hat mir der Schreibstil von Sabaa Tahir. Ihre bildlichen und detaillierten Beschreibungen haben es mir wirklich leicht gemacht in die Welt einzutauchen. Fasziniert hat mich, wie die Autorin die drei Erzählstränge nach und nach miteinander verwoben hat. Zwischendurch gibt es immer wieder Plot Twists, die mich jedes Mal eiskalt erwischt und zum Teil auch wirklich erschüttert haben. Auch das Magiesystem hat mich absolut begeistert. Vor allem die Macht von Sirsha fand ich spannend und ich konnte wirklich nicht genug davon bekommen.

Kommen wir zu den Problemen, die ich mit dem Buch hatte. Zum einen spielt das Buch etwa zwei Jahrzehnte nach der Elias und Laia-Reihe, was ich zu Beginn nicht gewusst habe. Die Reihe habe ich nie beendet und auch sind die ersten zwei Bänder schon lange her. Mir haben hier wirklich die Vorkenntnisse gefehlt und dadurch hat es mir das Lesen und Verstehen ziemlich erschwert. Ein Glossar oder ähnliches gab es leider nicht. So war die Welt in meinen Augen unfassbar komplex, ein Problem, welchem man vermutlich aus dem Weg gehen kann, wenn man Elias und Laia zuvor gelesen hat. Auch hatte das Buch in meinen Augen einige Längen, die es mir dann etwas schwerer gemacht haben am Ball zu bleiben.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Suche und finde! Bauen, bohren, Sachen machen

Suche und finde! Bauen, bohren, Sachen machen
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Vor guten zwei Wochen habe ich euch bereits ein anderes Buch aus der Reihe „Suche und finde!“ vorgestellt. Heute möchte ich euch ein weiteres Buch davon ans Herz legen: „Suche und finde! Bauen, bohren, ...

Vor guten zwei Wochen habe ich euch bereits ein anderes Buch aus der Reihe „Suche und finde!“ vorgestellt. Heute möchte ich euch ein weiteres Buch davon ans Herz legen: „Suche und finde! Bauen, bohren, Sachen machen“. Meine Tochter ist immer so interessiert, wenn der Papa etwas im Haus oder im Garten baut. Aktuell sind es mal wieder Hochbeete und Emilia ist immer mit dabei. Als ich gesehen habe, dass es ein Wimmelbuch zu diesem Thema gibt, musste ich es sofort haben. Bei uns gibt es so viele Bücher, aber keines zu diesem Thema. Es wurde also Zeit.

Auf elf Doppelseiten werden unterschiedlichste Themen im Bezug auf das Handwerken dargestellt. Neben eher typischen Szenen wie Fahrrad- oder Autowerkstatt, Garten und Bastelkeller, gibt es auch Szenen, mit denen ich eher nicht gerechnet hätte. Dazu gehören Mittelalterfest, Wikinger, Strand und Weihnachtsmarkt. Aber auch hier gibt es immer was zu tun und ich liebe einmal mehr die unerwartete Vielfalt, die Bücher aus dieser Reihe mit sich bringen. Die Seiten sind erneut schön dick und stabil, sodass das Buch problemlos auch von kleineren Kindern genutzt werden kann. Jede der Doppelseiten ist mit einem kleinen Text sowie sechs vorgegebenen Suchaufgaben ausgestattet. Aber wie bei jedem Wimmelbuch ist danach natürlich noch lange nicht Schluss.

Was uns bei diesem Buch aufgefallen ist, sind die vielen lustigen Szenen im Buch. Eine Gasflasche die Augen hat, ein Hund der einen Schraubenschlüssel klaut oder ein kleines lila Monster mitten auf der Baustelle. Es gibt erneut so viel zu entdecken und das Buch wird auch nach Wochen nicht langweilig. Der Statz „Aber Papa kann das Reparieren!“ ist beim Anschauen bereits häufiger gefallen und das Buch ist bei uns zu Hause ein voller Erfolg. Ich kann es also nur jedem wärmstens ans Herz legen, vor allem wenn, wie bei uns, kaum Bücher zu diesem Thema im Regal stehen.

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Veröffentlicht am 15.10.2025

Everlasting Fate – Ein Reich aus Feuer und Wind von Amelia Cadan

Everlasting Fate – Ein Reich aus Feuer und Wind
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Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, dachte ich, dass ich mich noch an das meiste aus Band eins erinnern würde. Tatsächlich habe ich jedoch einiges mehr vergessen als zuvor angenommen. In Band zwei ...

Bevor ich begonnen habe das Buch zu lesen, dachte ich, dass ich mich noch an das meiste aus Band eins erinnern würde. Tatsächlich habe ich jedoch einiges mehr vergessen als zuvor angenommen. In Band zwei gibt es kaum Rückblicke, wodurch ich nur langsam in die Geschichte zurückgefunden habe. Handlungstechnisch war die erste Hälfte des Buches dann eher ruhig. Hin und wieder ist zwar etwas passiert, doch schnell war die Szene vorbei und die Handlung plätscherte weiter vor sich hin. Dafür war die zweite Hälfte des Buches umso spannender und die Handlung hat definitiv an Fahrt aufgenommen.

Das Setting war einmal mehr atemberaubend. Mit ihrem Schreibstil schafft Amelia Cadan eine ganz einzigartige Atmosphäre, die mich beim Lesen gefesselt hat. Ich hatte einmal mehr alles ganz genau vor Augen und da dieser Teil in der Wüste spielt, war ich fasziniert und neugierig zugleich. Die Entwicklung der Charaktere ist enorm und ich kann Ilya und Leianna aus Band eins kaum noch mit den Personen zusammenbringen, zu denen sie nun in Band zwei geworden sind. Auch lernen wir in diesem Teil die Familie von Ilya kennen, was mir gut gefallen hat. Ich mag die Interaktionen und die Dynamiken der Charaktere. Die Liebesgeschichte stand für meinen Geschmack weiterhin eher an zweiter Stelle. Hier hätte tatsächlich ein wenig mehr passieren können, damit die Anziehung zwischen den Beiden auch bei mir als Leser ankommt.

Mein größtes Problem war eigentlich der rote Faden im Buch und die Verbindung zwischen den beiden Büchern. Ich habe mich immer wieder gefragt, was das Ziel des Buches ist und wo es hinführt. Als ich gedacht habe zu erkennen, waren nur noch 50 Seiten übrig und am Ende hatte ich so viele offene Fragen, dass ich extra noch mal nachgeschaut habe, ob es sich wirklich um eine Dilogie handelt. Und nicht nur die Haupthandlung im Buch selbst… Auch der Prolog wirft noch einmal so viele Themen auf, die leider unbeantwortet bleiben. Mich persönlich hat das unglücklich zurückgelassen. Der Zusammenhang zwischen den beiden Büchern ist nur geringfügig gegeben und auch hier hatte ich meine Probleme. Das Buch besticht mit einer spannenden Handlung und einem tollen Setting, hat mich im Großen und Ganzen aber leider eher enttäuscht und verwirrt zurückgelassen.

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