Dunbridge Academy
Dunbridge Academy - AnymoreIch muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. ...
Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht richtig weiß, womit ich anfangen soll… an sich war das Buch ok, aber so richtig gut war es tatsächlich nicht. Fangen wir vielleicht mit dem Positiven an: das Setting. Die Autorin schafft es sehr gut, die Dunbridge Academy lebendig werden zu lassen. Die Internatsatmosphäre kommt unglaublich gut rüber und genauso stelle ich mir persönlich das Internatsleben vor. Auch der Schreibstil war sehr angenehm und ich bin wirklich schnell durch die Geschichte gekommen.
Damit sind die positiven Dinge leider schon fast alle genannt. Emma mochte ich eigentlich gern. Ich kann sie ziemlich gut verstehen und viele ihrer Gedanken nachvollziehen. Auch Henry ist mir eigentlich sehr sympathisch, nur finde ich, dass er sich in Sachen Liebe nicht ganz korrekt verhält. Ich hätte mir gewünscht, dass er seine Angelegenheiten wesentlich früher regelt und moralisch nicht in einen solche Konflikt gerät. Leider konnte ich die Liebesgeschichte zwischen Emma und Henry nicht nachvollziehen und bei mir kam gefühlstechnisch nur wenig an. Dass Emma sich beim ersten Zusammentreffen bereits wünscht, an seiner Schulter einschlafen zu können und beide direkt hin und weg voneinander sind, hat es für mich gleich zu Beginn kaputt gemacht. Wirklich positiv ist mir Grace aufgefallen. Vor ihrem Umgang mit der ganzen Situation ziehe ich meinen Hut.
Henry und Emma sind beide 17 Jahre alt, benehmen sich in meinen Augen aber nicht immer ihrem Alter entsprechend. Auch die erste wirklich intime Szene finde ich von der Örtlichkeit her total unpassend. An dieser Stelle konnte ich nur den Kopf schütteln… aber es war ja „wirklich ziemlich perfekt“.
Den Hype um das Buch kann ich leider gar nicht nachvollziehen. Noch habe ich nicht entschieden, ob ich die Reihe weiterlesen werde. Eigentlich gibt es zu viele gute Bücher…