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Veröffentlicht am 05.02.2025

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter von Sarah J. Maas

Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 & 2 noch nicht gelesen habt.

Mit Rhys hat Feyre ihren Seelengefährten gefunden. Doch hält das Glück nicht lange und niemand darf von der Verbindung ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 & 2 noch nicht gelesen habt.

Mit Rhys hat Feyre ihren Seelengefährten gefunden. Doch hält das Glück nicht lange und niemand darf von der Verbindung mit Rhys erfahren. Um herauszufinden, was Tamlin zusammen mit dem König von Hybern plant, begibt sich Feyre wieder zurück an den Frühlingshof. Dort spiel sie ein gefährliches Spiel, um an möglichst viele Informationen zu kommen. Niemand darf erfahren, wem Feyres Herz wirklich gehört. Was sie nicht ahnt: Es gibt Mächte, die auch unbemerkt in ihren Geist eindringen können, und das würde Feyre und ganz Prythian in höchste Gefahr bringen.

Ich war gespannt, wie sich der dritte Band der „Das Reich der sieben Höfe“ Reihe entwickeln würde. Der Cliffhanger von Band zwei hat mich etwas sprachlos zurückgelassen. Ich war unglaublich neugierig, auch wenn ich mir nicht vorstellen konnte, dass dieser Teil besser werden würde als der zweite Band.

Um es gleich zu Beginn zu sagen: Das Buch hat mir einmal mehr unglaublich gut gefallen, bleibt für meinen Geschmack aber etwas hinter dem zweiten Band zurück. Der Schreibstil von Sarah J. Maas ist und bleibt herausragend. Ich liebe die Bilder, die durch ihre Erzählungen in meinem Kopf entstehen, liebe die gefühlvolle Verbindung, die sie zwischen Feyre und Rhys entstehen lässt. Beide Charaktere mochte ich schon zu Beginn der Reihe, zusammen sind sie jedoch unübertroffen. Mor, Cassian, Az und Amren bilden das Tüpfelchen auf dem i, wobei das den vier Charakteren bei Weitem nicht gerecht wird. Alle zusammen machen die Seele des Buches aus. Weiterhin lernt man Feyres Schwestern besser kennen, was eine interessante Note ins Buch bringt.

Die Handlung hat mich dieses Mal vor allem zu Beginn und zum Ende hin gefesselt. Der mittlere Teil blieb für mich recht unspektakulär, wenn auch nicht weniger interessant. Es gibt einige Wendungen und Informationen, die mich wirklich überrascht haben. Ein rundum gelungenes Buch, was definitiv Lust auf Band 4 macht.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Don’t HATE Me von Lena Kiefer

Don't HATE me
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Nie wieder will Kenzie Kontakt mit Lyall Henderson oder mit irgendjemandem aus der Henderson Familie haben. Das hat sich Kenzie ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 noch nicht gelesen habt.

Nie wieder will Kenzie Kontakt mit Lyall Henderson oder mit irgendjemandem aus der Henderson Familie haben. Das hat sich Kenzie geschworen. Als sie jedoch von Theodora Henderson das Angebot bekommt ein Resort auf Korfu mitzugestalten, gerät ihr Vorsatz ins Wanken. Solch eine Chance kann und will sie sich nicht entgehen lassen. Und auch Lyall versucht alles, um zu vergessen… um Kenzie zu vergessen. Als seine Mutter ihn bei ihrem Projekt auf Korfu um Hilfe bittet, zögert er nicht lange. Er ahnt nicht, dass auch Kenzie an diesem Projekt beteiligt ist. Eine Situation, die beide auf eine harte Probe stellen wird…

Der zweite Band der Reihe knüpft sechs Monate nach dem Ende des ersten Bandes an die Handlung an. Ich konnte direkt in die Geschichte eintauchen, obwohl ich Band zwei nicht gleich im Anschluss gelesen habe. Die Schreibweise von Lena Kiefer gefällt mir, wie in all ihren Büchern, sehr gut. Auch in diesem Buch gibt es einen stetigen Perspektivwechsel zwischen Kenzie und Lyall. Beide mag ich nach wie vor unglaublich gern. Beim Lesen hatte ich das Bedürfnis die beiden für 24h in einen Raum einzusperren, damit sie es endlich schaffen zueinander zu finden. Auch Finlay und Edina sind wieder Teil der Geschichte und machen das Buch zu etwas Besonderem.

Die Handlung an sich fand ich sehr interessant, auch wenn sich der Mittelteil etwas gezogen hat. Die Geschichte zwischen Kenzie und Lyall war für meinen Geschmack etwas zu vorhersehbar. Das wird aber durch das Geschehen rund um das Hotel wieder ausgeglichen. Vieles was in diesem Zusammenhang geschieht, hat mich wirklich überrascht. Ich fand es super interessant, dass Lena Kiefer so, neben der Liebesgeschichte, noch einen zweiten, parallelen Handlungsstrang aufgebaut hat.

Alles in Allem ein gelungenes Buch. In meinen Augen bleibt es jedoch ein klein wenig hinter Band eins zurück. Der Cliffhanger am Ende des Buches ist für mich noch ein wenig schlimmer als der von Band eins, so dass man den dritten und letzten Band schnellstmöglich lesen möchte.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht von Sarah J. Maas

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1-3 noch nicht gelesen habt.

Der Krieg gegen Hybern hat bei allen Spuren und tiefe Wunden hinterlassen und jeder verarbeitet das Erlebte anders. Was ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1-3 noch nicht gelesen habt.

Der Krieg gegen Hybern hat bei allen Spuren und tiefe Wunden hinterlassen und jeder verarbeitet das Erlebte anders. Was alle eint, ist der Wille den Frieden zu erhalten und Velaris wieder aufzubauen. Die bevorstehende Feier zur Wintersonnenwende gibt allen die Möglichkeit etwas Normalität in den Alltag zu bringen.

Band vier der „Das Reich der sieben Höfe“ Reihe kommt ganz anders daher als die drei Bände zuvor. Zum einen hat es wesentlich weniger Seiten als alle anderen Bücher der Reihe und zum anderen hebt es sich auch inhaltlich von seinen drei Vorgängern ab: weniger Action, mehr Tiefe. Wir erfahren in diesem Buch hauptsächlich, wie die Protagonisten mit dem Erlebten umgehen und zurechtkommen. Und damit meine ich nicht allein Feyre, auch wenn sie weiterhin im Vordergrund der Geschichte steht. In diesem Band erfahren wir auch etwas mehr über die Gefühle und Gedanken von Rhysand, Cassian und Morrigan, was mir wirklich gefallen hat. Besonders Cassian hat mich in seinen Bann gezogen, weswegen ich mich sehr auf Teil fünf der Reihe freue.

Was die Handlung angeht, muss ich ganz klar sagen, dass es in diesem Band wesentlich weniger Action gibt als gewohnt. Ich habe das Buch als sehr ruhig, zurückhaltend, tiefgründig und entspannend erlebt. Trotz der fehlenden Spannung habe ich das Buch sehr gern gelesen, da man unglaublich viel über die einzelnen Charaktere erfährt. Ich habe mich schon immer gefragt, wie es wohl in Cas und Mor aussieht, was sie denken und fühlen. Einiges war vorhersehbar, anderes hat mich wirklich überrascht und so hat sich eine wirklich schöne Mischung ergeben.

Was das Buch geschafft hat, ist mich noch neugieriger auf Nesta, Elain und Az zu machen. Ich hoffe sehr, dass noch weitere Teile zu anderen Charakteren erscheinen werden. Eine schöne Geschichte für zwischendurch mit viel Gefühl. Nicht ganz so packend wie die anderen Teile, aber dafür steigt mit diesem Band die Neugier auf Teil fünf.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen von Lena Kiefer

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
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Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt.

Nun, da sich die Widerstandsgruppe ReVerse und die regierungstreuen Anhänger immer stärker bekämpfen, muss Ophelia eine ...

Achtung! Rezension enthält Spoiler, falls ihr Band 1 und 2 noch nicht gelesen habt.

Nun, da sich die Widerstandsgruppe ReVerse und die regierungstreuen Anhänger immer stärker bekämpfen, muss Ophelia eine Entscheidung treffen. Sie gerät immer weiter zwischen die Fronten und der Kampf wird immer unberechenbarer. Auch die Bevölkerung gerät mittlerweile ins Wanken und es drohen Aufstände. Ophelia muss sich entscheiden inwieweit sie bereit ist Opfer zu bringen, um ihre große Liebe und das Land zu retten.

Der letzte Band der „Ophelia Scale“-Reihe ist wirklich spannend und konnte mich in Teilen immer wieder überraschen. Die Handlung hat mich enorm gefesselt und es wurden viele Punkte aufgeklärt und abgeschlossen, die zuvor noch offen waren. Das ganze Buch war geprägt von Action, Gefahr und Spannung und ich muss sagen, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Leider gab es einige wichtige Punkte, die für mich vorhersehbar waren. Dem Lesevergnügen und der Handlung hat dies aber nicht geschadet. Der Schreibstil ist, wie immer bei Lena Kiefer, super angenehm und flüssig zu lesen.

Ophelia und Lucien machen beide in diesem Teil noch einmal eine enorme Entwicklung durch und ich mag den Weg den sie gehen wirklich sehr. Auch die Entwicklung ihrer Beziehung fand ich sehr passend und nachvollziehbar und die Emotionen kommen auch in diesem Band nicht zu kurz. Einzig und allein das Ende hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Irgendwie passten an dieser Stelle einige Dinge nicht für mich, was ich etwas schade fand.

„Die Sterne werden fallen“ ist trotz der kleinen Kritik ein rundum gelungenes Jugendbuch mit einer unglaublich wichtigen und im Kern gar nicht so unrealistischen Thematik. Ich kann das Buch und die ganze Reihe daher nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Whitestone Hospital - High Hopes von Ava Reed

Whitestone Hospital - High Hopes
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Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört ...

Als erstes muss ich dieses unglaubliche Cover erwähnen. Es ist lange her, dass mich ein Cover so gecached hat, wie dieses. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich beinahe nur Gutes darüber gehört habe und mich die Thematik unheimlich anspricht. Durch das erste Drittel bin ich nur so durchgeflogen. Der Schreibstil machte es mir leicht in die Geschichte einzutauchen und der Humor hat mich komplett abgeholt. Die Szenen mit Ian haben mich zum Schmunzeln und zum Lachen gebracht. Weiterhin finde ich es sehr gelungen, wie der Klinikalltag und die Schwierigkeiten, die mit diesem Job einhergehen, beschrieben werden.

Mit Laura konnte ich mich vollkommen identifizieren. Ihre Gedanken und Ansichten decken sich sehr stark mit meinen eigenen und so war sie mir von Seite eins an sympathisch. Ian und Grant haben sich auch schnell in mein Herz geschlichen und von Kapitel zu Kapitel mochte ich beide mehr. Nash selbst mochte ich auch, doch es hat ein wenig gedauert, bis der Funken übergesprungen ist.

Alle anderen Charaktere sind dagegen in meinen Augen etwas blass geblieben. An sich ist das kein Problem, hätte ich nicht am Ende mitbekommen, um wen es im zweiten Band geht. Hier will ich nicht spoilern, aber ich habe überhaupt keine Beziehung zu dieser Person und daher aktuell wenig Lust den zweiten Band zu beginnen. Die Beziehung zwischen Laura und dem Stationsarzt kann ich großteils wirklich verstehen, doch haben mir ein paar mehr Momente der Anziehung gefehlt. Auch das Ende und der damit verbundene Cliffhanger haben mich etwas gestört. Irgendwie ging es mir dabei tatsächlich ein wenig zu sehr in Richtung Gray’s Anatomy oder Emergency Room. Für mich hätte es das Ende nicht gebraucht, da vorher für meinen Geschmack genug geschehen ist.

Ein Buch mit tollem Humor, tollen Charakteren und einer unglaublich interessanten Szenerie. Trotzdem hatte es für mich auch ein paar Schwächen, die es insgesamt zu einem wirklich guten und lesenswerten Buch machen. Ein Highlight war es am Ende für mich jedoch nicht.

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