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Veröffentlicht am 31.07.2020

Der 3. Teil der Mischief Bay Reihe

Wer nicht liebt, der nicht gewinnt
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Jen liebt ihren Sohn Jack über alles. Sie behütet ihn, trägt ihn auf Händen. So sehr, das ihr Umfeld sich schon Sorgen macht. Ihr Mann und ihre Mutter Pam, sowie ihre beste Freundin Zoe versuchen ihr ihre ...

Jen liebt ihren Sohn Jack über alles. Sie behütet ihn, trägt ihn auf Händen. So sehr, das ihr Umfeld sich schon Sorgen macht. Ihr Mann und ihre Mutter Pam, sowie ihre beste Freundin Zoe versuchen ihr ihre Helikopter-Manier aufzuzeigen, doch Jen ist der Meinung alles richtig zu machen.

Auch Zoe muss sich mit ihrem Leben auseinandersetzten. Als sie sich versehentlich auf dem Dachboden ihres Hauses einschließt, beginnt sie ihr Leben neu zu strukturieren. Sie mag ihren Job nicht, hängt an ihrem Ex und fühlt sich rastlos.

Pam, Jens Mutter, hingegen hängt in ihrer alltäglichen Routine fest. Doch dann lernt sie Zoes Vater Miguel kennen und dieser wirbelt ihr ruhiges Leben durcheinander.

Dies ist der dritte Teil der Mischief Bay Reihe. Das Buch kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden, doch ist es schöner die Vorgänger zu kennen, da man so die Zusammenhänge und die Figuren besser kennen lernt. Besonders Pam bekommt dadurch viel Tiefe, weil man ihre Trauer und ihr Handeln ihren Kindern gegenüber nachvollziehen kann.

Susan Mallery schreibt wie immer sehr anschaulich und bildhaft. Ich mag es wie sie die Dialoge aufbaut und darum herum die Beschreibungen der Landschaft und der Häuser drapiert. Besonders hat mir in diesem Buch, die Verbindung der drei Frauen untereinander gefallen. Auch die etwas andere Beziehung zwischen Jen und Lucas, der Arbeitskollege von ihrem Mann, war toll und ich war begeistert wie diese sich entwickelt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Roman aus dem schönen Mischief Bay. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.07.2020

Die Lavendelfarm der Neuanfänge

Die Lavendelfarm
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Logan zieht mit seiner Nichte in das beschauliche Hope Harbor. Nach dem Tod seines Bruders und seiner Mutter, muss er sich allein um seine Nichte kümmern. Die Beziehung der beiden ist mehr als problematisch. ...

Logan zieht mit seiner Nichte in das beschauliche Hope Harbor. Nach dem Tod seines Bruders und seiner Mutter, muss er sich allein um seine Nichte kümmern. Die Beziehung der beiden ist mehr als problematisch. Auch seine Nachbarin Jeannette, die eine Lavendelfarm und ein Teesalon betreibt, hat ihre Probleme. Sie zieht sich sehr zurück und vermeidet jeglichen persönlichen Kontakt. Desweiteren kommt eine Flüchtlingsfamilie nach Hope Harbor und die Gemeinde muss zusammen halten um die neuen Bewohner zu unterstützen.

Dies war das erste Buch, welches ich von der Autorin Irene Hannon gelesen habe. Und ich bin positiv überrascht. Der Schreibstil ist flüssig und ruhig. Dadurch ist das Lesen ein Vergnügen.

Die Protagonisten sind wunderbar ausgearbeitet und durchdacht. Man merkt wie sehr die Autorin sich um den Charakteraufbau Gedanken gemacht hat. Die unterschiedlichen Eigenschaften fügen sich ausgezeichnet zusammen.

Jeannette war mir von Anfang an sympatisch. Sie trägt eine tiefe Trauer in sich und doch betreibt sie ihre Teesalon mit so viel Liebe und Herzensgüte. Als Logan und Molly in ihr Leben treten, beginnt ihre Zurückgezogenheit zu bröckeln. In ihr wächst eine große Sehnsucht nach Zuneigung und Nähe.

Fazit:
Ein wunderbar einfühlsamer Roman, über das Leben, nach einem großen Verlust und das Streben, diesen zu verarbeiten.

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Veröffentlicht am 16.07.2020

Sweeter Summer in Chicago

No Sweeter Summer
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Lila ist Werbetexterin und hat ihre eigene kleine Firma. Ihr ganzes Geld steckt sie in den Traum ihrer Schwester. Nämlich das Eiscafé ihrer Großeltern wieder zu eröffnen. Als sie einen großen Auftrag von ...

Lila ist Werbetexterin und hat ihre eigene kleine Firma. Ihr ganzes Geld steckt sie in den Traum ihrer Schwester. Nämlich das Eiscafé ihrer Großeltern wieder zu eröffnen. Als sie einen großen Auftrag von der Firma Reed Sugar an Land ziehen will, kreuzt der attraktive Sam ihren Weg. Vor Jahren hat er sie auf das Tiefste verletzt und nun konkurrieren die beiden um den selben Auftrag.

Dies war nicht der erste Roman, den ich von der Autorin Oliva Miles lese. Ich war begeistert von ihrer Briar Creek Reihe. Auch hier waren die Protagonisten wunderbar beschrieben. Die Liebe zu den Figuren spürt man in jeder Seite.

Doch Lila und Sam bleiben ein wenig blass. Natürlich könnte das auch an der Kürze des Romans liegen. Mit nur 233 Seiten ist er doch recht kurz geraten. Dadurch fehlt den Figuren ein wenig die Tiefe und ich hätte mir gewünscht mehr über Sams Vergangenheit und auch über Lilas Verbundenheit zu ihrer Schwester zu erfahren.

Dennoch ist die Geschichte süß und kurzweilig. Was nicht zu letzt an den zuckersüßen Plot mit dem Eiscafé liegt.

Fazit:
Ein süßer, kurzweiliger Liebesroman, bei dem mir ein wenig die Tiefe gefehlt hat. Dies hat aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.

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Veröffentlicht am 10.07.2020

Die Trauer, ein Café und die Liebe, die abwegig scheint

Das kleine Café im Herzen der Stadt
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Robin besitzt ein kleines Café in der Innenstadt. Sie liebt ihr Café, das sie nach dem Tod ihres Mannes aufgebaut hat. Und sie liebt ihren Sohn. Doch die Trauer um ihren Mann bestimmt ihren Alltag und ...

Robin besitzt ein kleines Café in der Innenstadt. Sie liebt ihr Café, das sie nach dem Tod ihres Mannes aufgebaut hat. Und sie liebt ihren Sohn. Doch die Trauer um ihren Mann bestimmt ihren Alltag und sich neu zu verlieben scheint unmöglich. Das ändert sich als der Bauunternehmer Ian ihr Café kaufen will um dort Eigentumswohnungen zu bauen.

Robin ist eine bemerkenswerte Frau. Sie stemmt die Arbeiten im Café, ist für ihren Sohn ein Fels in der Brandung und hilft auch noch der Organisation One Life sich um Menschen aus sozial schwachen Schichten zu kümmern. Sie ist wunderbar warmherzig und gibt alles was sie hat. Die Autorin beschreibt sie detailreich, was ihr eine gewisse Tiefe gibt. Auch die anderen Charaktere haben eine vielschichtige Tiefe, welches dieses Buch zu einem Highlight macht.

Ian, als Gegenpart zu Robin, war mir von Anfang an sympathisch. Er ist zwar ein selbstbewusster Charmebolzen, der alle im Nu um den Finger wickelt, doch in ihm steckt viel mehr als es auf den ersten Augenblick scheint. Er ist ein warmherziger und gefühlvoller Zuhörer auf den man immer zählen kann.

Die Autorin schreibt flüssig und die Gedanken und Gefühle der Protagonisten werden anschaulich dargelegt. Die Dialoge sind nachvollziehbar und realitätsnah.

Auch muss ich anmerken, das ich zu erst Bedenken hatte, das das Buch zu sehr auf christliche Themen eingeht und zu überladen wirkt. Doch ich wurde positiv überrascht. Der Glauben ist eine schöne Ergänzung zu den Figuren und wirkt überhaupt nicht belehrend oder aufdringlich.

Fazit:
Ein wunderbarer Liebesroman, über neue Wege, die man nach einem schweren Schicksalsschlag einschlägt und damit sich neue Perspektiven eröffnen. Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 09.07.2020

»Wir sind Schwestern. Schwestern halten immer zusammen.«

Die Stunde der Inseltöchter
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Lauren lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter im hippen London. Sie hat alles was man sich nur wünschen kann. Das Einzige was ein wenig problematisch ist, ist die Beziehung zu ihrer Mutter, die auf Martha‘s ...

Lauren lebt mit ihrem Mann und ihrer Tochter im hippen London. Sie hat alles was man sich nur wünschen kann. Das Einzige was ein wenig problematisch ist, ist die Beziehung zu ihrer Mutter, die auf Martha‘s Vineyard lebt. Doch nach dem plötzlichen Tod von Laurens Mann, muss sie mit ihrer Tochter auf die Insel zurückkehren und damit auch zu den vielen ungelösten Problemen, die dort warten.

Lauren ist vom Schicksal schwer gebeutelt und man fühlt in jeder Seite ihren Schmerz. Auch die Probleme, die sie mit ihre Tochter Mack hat und die vielen unausgesprochenen Geheimnisse ihrer Mutter zerren an ihr. Dennoch ist sie stark, schreitet weiter voran und gibt ihr Bestes.

Besonders sympathisch fand ich Nancy, Laurens und Jennas Mutter. Wie tief sie sich in sich selbst zurück gezogen hat und einfach nur noch ihr Leben gelebt hat, nach dem Tod ihres Mannes. Diese vielen Geheimnisse, die sie hat, diese alle zu bewahren und mit niemand darüber zu reden, das muss wahnsinnig schwer gewesen sein. Und doch blüht sie auf als sie ihren Töchter die Wahrheit sagt. Sie lässt die alte Wut und den Schmerz los und öffnet sich für etwas Neues. Diese Verwandlung mit anzusehen war sehr schön.

Jenna und Lauren sind Schwestern und sie haben ein ganz besondere Verbindung, die in ihrer Kindheit begründet ist. Es ist toll wie die Schwestern zusammen halten, selbst als Lauren solch schwere Schicksalsschläge aushalten muss und Jenna sich verzweifelt ein Kind wünscht und es einfach nicht klappen will, selbst dann halten Sie zusammen.

Dieses fabelhafte Buch stand schon seit längerem auf meiner Wunschliste. Meine Erwartungen waren hoch und ich wurde nicht enttäuscht. Sarah Morgan schreibt wie immer gefühlvoll und wohldurchdacht. Ihre Schilderungen von der Insel, die Meeresbrandung, das Kapitänshaus der Familie Stewart und die Renovierungsarbeiten, sind so wunderbar anschaulich dargestellt, das man sich einfach nur auf dieses himmlische Fleckchen Erde wünscht.

Fazit:
Ein wunderschöner Sommerroman, über die Liebe zwischen Schwestern und drei Generationen, die sich zusammenraufen müssen vor der bezaubernden Kulisse von Martha‘s Vineyard.

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