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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2020

Nina und ihr Bücherbus

Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
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Nina verliert durch Umstrukturierung ihren Job als Bibliothekarin. Sie ist eine introvertierte und unsichere Frau, die sich in der Welt der Bücher am wohlsten fühlt. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. ...

Nina verliert durch Umstrukturierung ihren Job als Bibliothekarin. Sie ist eine introvertierte und unsichere Frau, die sich in der Welt der Bücher am wohlsten fühlt. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Ihre Idee eine mobile Buchhandlung ist zu erst nicht ausgereift, doch nach und nach beginnt sie sich mehr zu zu trauen.

Die Autorin war für mich kein Unbekannte. Ich habe schon die "Die kleine Bäckerei am Strandweg" und "Die kleine Sommerküche am Meer"- Reihe verschlungen. Wobei ich sagen muss, das Jenny Colgan mit "Wo das Glück zu Hause ist" zu ihrer alten Form zurückgekehrt ist. Das Buch ist locker leicht. Die Seiten flogen nur so dahin.

Ich mag ihre Art die Charaktere zu formen und wie sie die Zweifel und Bedenken der Protagonisten hervorhebt. Bei allem vergisst sie aber nicht das Gute an Veränderungen herauszustellen.

Die Liebesgeschichte mit Lennox hat mir sehr gut gefallen. Doch hätte ich mir das ausführlicher und dafür der Handlungsstrang mit Marek weniger eingehend gewünscht.

Das Dorf wird wunderbar familiär und charmant beschrieben. Man merkt bei der Darstellungsweise das die Autorin sich selbst auch in die Landschaft verliebt hat.

Fazit:
Ein kurzweiliger Roman, über einen Neuanfang mit einem Bücherbus und vielen wunderschönen Beschreibungen der Highlands.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

die quirlige Clemmie findet ihr zuhause

Die kleine Traumküche in Cornwall
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Clemmie reist ins beschauliche St. Aidan, da ihre Großmutter ihr eine Wohnung in einem Cottage hinterlassen hat. Clemmie ist der Prototyp der quirligen, witzigen und umtriebigen Weltenbummlerin. Sie legt ...

Clemmie reist ins beschauliche St. Aidan, da ihre Großmutter ihr eine Wohnung in einem Cottage hinterlassen hat. Clemmie ist der Prototyp der quirligen, witzigen und umtriebigen Weltenbummlerin. Sie legt sich nicht gerne fest und plant lieber die nächsten Stunden, als das nächste Jahr. Bei allem wird sie unterstützt von ihren Freundinnen aus Kindertagen. Eher zögerlich lässt sie sich darauf ein in die Wohnung im Seaspray Cottage zu ziehen. Doch ihre Erinnerungen an ihre Großmutter Laura blühen auf. Und auch der attraktive Nachbar Charlie hat einen großen Anteil daran, das Clemmie sich zu fragen beginnt wo ihr Herz wirklich zuhause ist.

Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin. St. Aidan habe ich schon durch die Romane vom kleinen Brautladen am Strand kennen gelernt. Genauso wie in den Romanen, ist auch dieser hier durch besonders herzliche Charaktere, einem heimischen Flair und einem pittoresken Städtchen geprägt.

Clemmie durfte ich schon in den anderen Romanen kennen lernen und ich bin nun froh ihre Geschichte zu erfahren. Sie ist ein tollpatschiger, lauter Wildfang mit dem Herz am rechten Fleck. Man muss sie einfach mögen. Charlie hingegen wirkt wie der unwiderstehliche Charmeur, dem jede Frau erlegen ist. Und doch merkt man, das mehr in ihm steckt.

Wunderbar waren die Szenen, wenn die beiden gebacken haben und Charlie Clemmie die Tricks und Kniffe beigebracht hat. Die Funken die zwischen ihnen geflogen sind, hat man regelrecht gespürt.

Fazit:
Ein wunderbar quirliger Roman, über das Backen, die Liebe und die Suche nach einem Zuhause, das manchmal näher ist als gedacht.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Wo ist das versprochene hyggelige Gefühl?

Ein zauberhafter Winter
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Bo lebt in London, hat einen langweiligen Job in einer Marketingagentur und ihr Freund Ben möchte ihre Beziehung nicht öffentlich machen. Sie hat in ihrem Leben immer die sichere Seite gewählt, doch das ...

Bo lebt in London, hat einen langweiligen Job in einer Marketingagentur und ihr Freund Ben möchte ihre Beziehung nicht öffentlich machen. Sie hat in ihrem Leben immer die sichere Seite gewählt, doch das ändert sich als sie ihren Job verliert und in Streit mit Ben gerät.
Da schlägt ihre Mitbewohnerin vor in ein Sommerhaus in Skagen, Dänemark zu fahren.
Dort angekommen ist es kalt und stürmisch. Doch die drei anderen Bewohner des Sommerhauses, die lebenslustige Florence, der mürrische Schriftsteller Simon und der attraktive Emil, bringen Bo auf andere Gedanken.

Dieses Buch war mal wieder ein absoluter Cover-Kauf. Und leider hält es nicht das was es verspricht.

Der Klapptext passt nicht richtig. Es vermittelt eine ganz andere Geschichte, ein ganz anderes Gefühl.

Der erste Abschnitt in London ist eintönig, trostlos und langweilig. Diesen Teil hätte man gerne straffen können.
Der Teil in Dänemark hat mir sehr gut gefallen. Das hyggelige Gefühl habe ich kurz mal aufblitzen sehen, als die Freunde alle zusammen gekocht haben.
Und dann sind wir schon wieder im trostlosen London. Von da an dauert es noch ein Stück bis Bo sich aufrafft und ihren Traum verwirklicht.

Fazit:
Ein kurzweiliger Winterroman, mit ein wenig Liebe, wenig Hyggeligkeit und vielen langweiligen Passagen.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Ein Sommer in Paris

Sommerzauber in Paris
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Grace liebt es gut organisiert zu sein. Deshalb hat sie zu ihrer Silberhochzeit einen fantastischen Sommerurlaub in Paris für ihren Mann und sich gebucht. Doch bei dem Essen gesteht ihr Mann eine Affäre ...

Grace liebt es gut organisiert zu sein. Deshalb hat sie zu ihrer Silberhochzeit einen fantastischen Sommerurlaub in Paris für ihren Mann und sich gebucht. Doch bei dem Essen gesteht ihr Mann eine Affäre und für Grace bricht ihr gut geordnete Welt zusammen. Aus Trotz fährt sie dennoch nach Paris und lernt dort die junge Britin Audrey kennen.
Audrey arbeitet den Sommer über in einem Buchladen. Sie spricht kein Französisch, ist Legastheniker und hat kaum genug Geld sich etwas zu Essen zu kaufen. Die zwei außergewöhnlichen Frauen unterstützen sich und helfen einander und verbringen einen wunderbaren Sommer in Paris.

Sarah Morgan ist eine tolle Schriftstellerin, was sie hier unter Beweis stellt. Die Atmosphäre von Paris, der Charme, die vielen Details, werden wunderbar eingefangen. Durch die beiden Protagonisten wurde das Ganze noch lebendiger und gefühlvoller.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Man spürt die innere Zerrissenheit der Beiden und man kann ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Besonders hat mir das Ende gefallen. Wie sich alles auf einmal aufgelöst hat und das beide festgestellt haben, was sie an einander haben. Das eine Freundschaft manchmal nicht über Jahre wachsen muss, sondern das sie auch einfach im Hier und Jetzt funktionieren kann.

Einziger Kritikpunkt ist, das ich gerne Mimi besser kennen gelernt hätte. Sie spielt in Graces Leben so eine große Rolle, da hätte ich mir gerne mehr über ihre Jahre in Paris erfahren.

Fazit:
Eine faszinierende Reise ins sommerliche Paris, wo Freundschaften geschlossen werden, man mehr Selbstsicherheit erlernt, sich aus alten Ketten befreit und auf Neues hinarbeitet. Sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 20.03.2020

"Nimm dein inneres Kind in den Arm"

Leb das Leben, das du leben willst
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Sarah Desai hat den erfolgreichen Podcast "The Mindful Sessions" und ist ein gefragter Coach. Nun hat sie mit "Leb das Leben, das du leben willst" einen wunderbaren tiefsinnigen Ratgeber verfasst.

Dieser ...

Sarah Desai hat den erfolgreichen Podcast "The Mindful Sessions" und ist ein gefragter Coach. Nun hat sie mit "Leb das Leben, das du leben willst" einen wunderbaren tiefsinnigen Ratgeber verfasst.

Dieser Ratgeber ist übersichtlich aufgebaut. Das Layout ist dezent und nicht zu überladen. Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt. Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft werden darin näher beleuchtet. Diese Aufteilung war mir sehr angenehm. Man baut Stück für Stück auf. In den einzelnen Abschnitten fließt auch immer die persönliche Note der Autorin mit ein, sodass ich das Gefühl hatte, das sie weiß wovon sie spricht.

Absolutes Highlight war für mich die Meditation "Nimm dein inneres Kind in den Arm". Dort ist bei mir der Knoten geplatzt und ich habe so viel geweint wie schon lange nicht mehr.

Für mich war dieser Ratgeber hochemotional. Ich habe auch, für meine Begriffe, sehr lange gebraucht um dieses Buch wirklich durchzulesen und allen Meditationen eine Chance zu geben.

Ein besonderes Sahnestück sind die Mediationen, die von Sarah Desai selbst aufgenommen und im Netz abrufbar sind. Hinweise dazu sind im Buch zu finden.

Fazit:
Ein sehr empfehlenswerter, emotionaler Ratgeber. Besonders haben mich die Einfühlsamkeit Sarah Desai beeindruckt und die Wirkung, dieses Buch auf mich hatte.

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