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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2020

ein allwissender Kater

Hard Love – Ich kann dir nicht widerstehen!
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Patrick hat einen besonderen Kater. Er geht gerne wandern. Das nutzt der Natur-Scout um auf seinen vielen Wanderungen nicht allein zu sein. Das spricht natürlich die Internet-Community an und auch Fernsehauftritte ...

Patrick hat einen besonderen Kater. Er geht gerne wandern. Das nutzt der Natur-Scout um auf seinen vielen Wanderungen nicht allein zu sein. Das spricht natürlich die Internet-Community an und auch Fernsehauftritte dürfen da nicht fehlen. Das Einzige was Patrick noch zu seinem Glück fehlt, ist Mia, die Schwester seines besten Freundes. Und damit ist Mia für ihn tabu. Doch die gemeinsame Anziehungskraft lässt sich nicht leugnen.

Dies war das erste Buch der Autorin, welches ich gelesen habe. Es ist sechste Teil der Reihe, wobei die Teile in sich abgeschlossen sind. Man kann das Buch auch wunderbar lesen ohne die Vorgänger zu kennen.

Die Figuren sind klar umrissen und liebevoll gestaltet, doch mir hat manchmal ein wenig die Tiefe gefehlt, noch ein paar Hintergrundinformationen zu den beiden etc. Die Geschichte an sich ist ruhig und ohne viel Drama. Was zu den beiden gepasst hat. Kleines Highlight ist Zeus, der Kater, da seine Gedanken in einzelnen Kapitel auch dargelegt werden.

Fazit:
Ein kurzweiliger Liebesroman, ohne viel Schnick Schnack, mit viel Natur und einem süßen Kater.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Das Glück kommt auf leisen Sohlen

Sommernachtsglück
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Clancy flüchtet aufs Land, da ihr Verlobter sie mit einer anderen betrogen hat und sie auch noch aus ihrer gemeinsamen Firma heraus gedrängt wurde. Clancy wird Verwalterin von ein paar Feriencottages im ...

Clancy flüchtet aufs Land, da ihr Verlobter sie mit einer anderen betrogen hat und sie auch noch aus ihrer gemeinsamen Firma heraus gedrängt wurde. Clancy wird Verwalterin von ein paar Feriencottages im beschaulichen Nelson's Bar. Dort gibt es kein Pub, kein Supermarkt, kein Internet oder Handyempfang. In der Abgeschiedenheit will sie ihre Wunden lecken und sich überlegen was sie als nächstes tun will. Doch ihre Überlegungen werden von Aaron durchkreuzt, der mit Clancy damals einen heißen Kuss ausgetauscht und die aufblühende Liebe einem Familienzwist zum Opfer gefallen ist.

Dieser wunderbar leichte Sommerroman hat mir schöne Lesestunden beschert. Die Figuren des kleinen Örtchen sind so schrullig und liebenswert gezeichnet. Wie die Autorin die Landschaft und das Meer beschreibt, hat sie bei mir das Fernweh geweckt. So ein pittoreskes Dorf kann ich mir wunderbar für einen schönen Urlaub vorstellen.

Die Geschichte um Clancy ist gut durchdacht und ich habe mit Clancy mit gelitten als ihr Ex ihr einen Tiefschlag nach dem Anderen verpasst. Und auch der Gegenwind der ihr von Aarons Familie entgegen schlägt, war echt heftig. Sie ist super stark, das sie das alles durch gestanden hat und trotzdem nicht aufgegeben hat. Hut ab.

Der Nebenstrang mit Harry und Rory fand ich gelungen und ich finde es schön das Sue Moorcroft auch diese Themen anspricht. Auch die Familiendynamik von Aarons und Lees Familie fand ich toll. Wobei ich fand das die Familie ganz schön um Lee rumscharwenzelt haben und ihn nie allein haben machen lassen.

Fazit:
Ein toller vielschichtiger Sommerroman, zum Lachen und Weinen, zum Träumen und Genießen.

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Veröffentlicht am 27.03.2020

Nina und ihr Bücherbus

Happy Ever After – Wo das Glück zu Hause ist
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Nina verliert durch Umstrukturierung ihren Job als Bibliothekarin. Sie ist eine introvertierte und unsichere Frau, die sich in der Welt der Bücher am wohlsten fühlt. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. ...

Nina verliert durch Umstrukturierung ihren Job als Bibliothekarin. Sie ist eine introvertierte und unsichere Frau, die sich in der Welt der Bücher am wohlsten fühlt. Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Ihre Idee eine mobile Buchhandlung ist zu erst nicht ausgereift, doch nach und nach beginnt sie sich mehr zu zu trauen.

Die Autorin war für mich kein Unbekannte. Ich habe schon die "Die kleine Bäckerei am Strandweg" und "Die kleine Sommerküche am Meer"- Reihe verschlungen. Wobei ich sagen muss, das Jenny Colgan mit "Wo das Glück zu Hause ist" zu ihrer alten Form zurückgekehrt ist. Das Buch ist locker leicht. Die Seiten flogen nur so dahin.

Ich mag ihre Art die Charaktere zu formen und wie sie die Zweifel und Bedenken der Protagonisten hervorhebt. Bei allem vergisst sie aber nicht das Gute an Veränderungen herauszustellen.

Die Liebesgeschichte mit Lennox hat mir sehr gut gefallen. Doch hätte ich mir das ausführlicher und dafür der Handlungsstrang mit Marek weniger eingehend gewünscht.

Das Dorf wird wunderbar familiär und charmant beschrieben. Man merkt bei der Darstellungsweise das die Autorin sich selbst auch in die Landschaft verliebt hat.

Fazit:
Ein kurzweiliger Roman, über einen Neuanfang mit einem Bücherbus und vielen wunderschönen Beschreibungen der Highlands.

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Veröffentlicht am 26.03.2020

die quirlige Clemmie findet ihr zuhause

Die kleine Traumküche in Cornwall
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Clemmie reist ins beschauliche St. Aidan, da ihre Großmutter ihr eine Wohnung in einem Cottage hinterlassen hat. Clemmie ist der Prototyp der quirligen, witzigen und umtriebigen Weltenbummlerin. Sie legt ...

Clemmie reist ins beschauliche St. Aidan, da ihre Großmutter ihr eine Wohnung in einem Cottage hinterlassen hat. Clemmie ist der Prototyp der quirligen, witzigen und umtriebigen Weltenbummlerin. Sie legt sich nicht gerne fest und plant lieber die nächsten Stunden, als das nächste Jahr. Bei allem wird sie unterstützt von ihren Freundinnen aus Kindertagen. Eher zögerlich lässt sie sich darauf ein in die Wohnung im Seaspray Cottage zu ziehen. Doch ihre Erinnerungen an ihre Großmutter Laura blühen auf. Und auch der attraktive Nachbar Charlie hat einen großen Anteil daran, das Clemmie sich zu fragen beginnt wo ihr Herz wirklich zuhause ist.

Dies war nicht mein erstes Buch der Autorin. St. Aidan habe ich schon durch die Romane vom kleinen Brautladen am Strand kennen gelernt. Genauso wie in den Romanen, ist auch dieser hier durch besonders herzliche Charaktere, einem heimischen Flair und einem pittoresken Städtchen geprägt.

Clemmie durfte ich schon in den anderen Romanen kennen lernen und ich bin nun froh ihre Geschichte zu erfahren. Sie ist ein tollpatschiger, lauter Wildfang mit dem Herz am rechten Fleck. Man muss sie einfach mögen. Charlie hingegen wirkt wie der unwiderstehliche Charmeur, dem jede Frau erlegen ist. Und doch merkt man, das mehr in ihm steckt.

Wunderbar waren die Szenen, wenn die beiden gebacken haben und Charlie Clemmie die Tricks und Kniffe beigebracht hat. Die Funken die zwischen ihnen geflogen sind, hat man regelrecht gespürt.

Fazit:
Ein wunderbar quirliger Roman, über das Backen, die Liebe und die Suche nach einem Zuhause, das manchmal näher ist als gedacht.

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Veröffentlicht am 20.03.2020

Wo ist das versprochene hyggelige Gefühl?

Ein zauberhafter Winter
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Bo lebt in London, hat einen langweiligen Job in einer Marketingagentur und ihr Freund Ben möchte ihre Beziehung nicht öffentlich machen. Sie hat in ihrem Leben immer die sichere Seite gewählt, doch das ...

Bo lebt in London, hat einen langweiligen Job in einer Marketingagentur und ihr Freund Ben möchte ihre Beziehung nicht öffentlich machen. Sie hat in ihrem Leben immer die sichere Seite gewählt, doch das ändert sich als sie ihren Job verliert und in Streit mit Ben gerät.
Da schlägt ihre Mitbewohnerin vor in ein Sommerhaus in Skagen, Dänemark zu fahren.
Dort angekommen ist es kalt und stürmisch. Doch die drei anderen Bewohner des Sommerhauses, die lebenslustige Florence, der mürrische Schriftsteller Simon und der attraktive Emil, bringen Bo auf andere Gedanken.

Dieses Buch war mal wieder ein absoluter Cover-Kauf. Und leider hält es nicht das was es verspricht.

Der Klapptext passt nicht richtig. Es vermittelt eine ganz andere Geschichte, ein ganz anderes Gefühl.

Der erste Abschnitt in London ist eintönig, trostlos und langweilig. Diesen Teil hätte man gerne straffen können.
Der Teil in Dänemark hat mir sehr gut gefallen. Das hyggelige Gefühl habe ich kurz mal aufblitzen sehen, als die Freunde alle zusammen gekocht haben.
Und dann sind wir schon wieder im trostlosen London. Von da an dauert es noch ein Stück bis Bo sich aufrafft und ihren Traum verwirklicht.

Fazit:
Ein kurzweiliger Winterroman, mit ein wenig Liebe, wenig Hyggeligkeit und vielen langweiligen Passagen.

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