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Veröffentlicht am 30.08.2018

Ich habe mir etwas anderes vorgestellt

Racheopfer
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Unter "wie das töten begann" habe ich mir komplett etwas anderes vorgestellt.

Dies ist die Geschichte von einem Serienmörder Ackermann jr. der von einem Gefängnis in die Psychiatrie überführt wird und ...

Unter "wie das töten begann" habe ich mir komplett etwas anderes vorgestellt.

Dies ist die Geschichte von einem Serienmörder Ackermann jr. der von einem Gefängnis in die Psychiatrie überführt wird und ihm anschliessend die Flucht gelingt.

Dies ist mein erstes Buch über Ackermann jr. und wird sicher nicht mein letztes sein. Mir gefällt der Erzählstil sehr gut. Die gruselige Stimmung kommt gut rüber. Ackermann spiel mit seinen Opfern und es macht ihm sichtlich Spass, ein richtiger Psychopath.

Der Ort an dem das Geschehen spielt, wird sehr gut beschrieben. Ich konnte mir alles bildlich sehr gut vorstellen.

Wie die Verlegung aus dem Hochsicherheitstrakt in die Psychiatrie vollführt wird und die Hintergründe werden sehr gut erleuchtet. Natürlich geht es wieder mal ums Geld.

Leider erfahren wir nur Ansatzweise, was Ackermann in seinen Jugendjahren alles erleiden musste. Da hätte ich mir viel mehr gewünscht und auch erwartet. Aber ich denke, das wird in den Folgebänden immer wieder ein Thema sein.

Wenn jemand gerne Psychothriller liest und es nicht stört, wenn es blutig wird, ist dies das richtige Buch.

Veröffentlicht am 15.08.2018

Ein Thriller nur für starke Nerven.

Heute wirst du sterben - The Teacher
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In Exeter im Süden von England wird ein Schuldirektor aufgehängt in der Aula gefunden. Erst geht man von einem Selbstmord aus bis noch weitere ältere Herren brutal ermordet werden und ein Zusammenhang ...

In Exeter im Süden von England wird ein Schuldirektor aufgehängt in der Aula gefunden. Erst geht man von einem Selbstmord aus bis noch weitere ältere Herren brutal ermordet werden und ein Zusammenhang gefunden wird.

An den Ermittlungen nehmen unter anderen Adrian und Grey teil, zwei Detektive, die eine wurde strafversetzt und der andere war eine Zeit suspendiert.

In diesem Buch geht es um Missbrauch, Mord, Selbstjustiz, Korruption etc. Es ist sehr brutal und nicht für Zartbesaitete geeignet.

Meine Meinung:

Es ist ein Buch das mir recht gut gefallen hat. Es ist sehr gut geschrieben und liest sich leicht und flüssig. Es fängt extrem spannend an, dümpelt dann ein bisschen vor sich hin bis es dann wieder enorm an Fahrt aufnimmt. Die einzelnen Morde werden sehr detailliert beschrieben. Es sind brutale Morde, wo ich schon mal den Überblick verloren habe, wer jetzt wie ermordet wurde....weil es doch einige sind.

Leider wurde ein bisschen wenig über Adrian und Grey geschrieben, da hätte ich mir mehr gewünscht. Denke aber, das wird in den folgenden Bücher noch kommen.

Das überraschende Ende hat mir sehr gut gefallen und ich werde mir die weiteren Bände über Adrian und Grey vormerken.

Eine klare Kaufempfehlung für Leser die gerne brutale Thrillers lesen. Nicht geeignet für Personen mit schwachen Nerven. 4 Sterne von mir

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Veröffentlicht am 08.08.2018

Als "sinnliche Romantik und fesselnde Spannung", wurde dieses Buch angeboten........

Tief unter die Haut
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Stimmt für mich nicht so ganz. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Die Geschichte handelt von Francesca und Clay, einem Ehepaar das in Denver wohnt. An einem Abend als Clay von der Arbeit nach Hause ...

Stimmt für mich nicht so ganz. Aber fangen wir mal ganz von vorne an.

Die Geschichte handelt von Francesca und Clay, einem Ehepaar das in Denver wohnt. An einem Abend als Clay von der Arbeit nach Hause kommt, fehlt Francesca. Er findet eine zerbrochene Tasse auf dem Boden und Blut im Lavabo. Er befürchtet das Schlimmste und ruft den Notruf. Die Polizisten die eintreffen gehen von einem Kriminalfall aus, wo Clay der Schuldige ist. Sie ermitteln, finden aber keine Spuren.

Das Leben geht weiter und zwei Jahre später findet Clay Francesca in ihrem Bett, wie wenn nichts passiert wäre. Francesca kann sich an nichts erinnern. Es geht ihr nicht gut und Clay entdeckt viele Einstichstellen an ihrem Oberarm. Er bringt sie ins Krankenhaus, wo weitere Untersuchungen gemacht werden.

Mit der Zeit tauchen Bruchstücke aus diesen zwei Jahren bei Francesca auf und diese Bruchstücke erzählen die Geschichte einer Entführung.

Clay schwankt zwischen Wut, Freude, Vertrauensverlust und Francesca leidet unter ihrer Amnesie. Die zwei finden wieder zueinander und je mehr sich Francesca erinnert, desto mehr wird den Beiden bewusst, dass dies erst der Anfang war.

Die Grundidee dieser Geschichte ist gar nicht mal so schlecht. Leider erfährt man schon nach kurzer Zeit, wer hinter der Entführung steckt. Somit gibt es fast keine Überraschungen mehr. Vieles dreht sich um die Liebe der Beiden, am Rande um die Entführung. Ich habe erwartet, dass es gerade umgekehrt ist. Spannung kommt sehr selten auf.

Der Schreibstil ist gut, es liest sich leicht und flüssig. Die Gefühle der Beiden werden sehr gut beschrieben. Mir hat einfach die Spannung gefehlt und die Liebesgeschichte stand für mich zu sehr im Vordergrund.

Wer einen Liebesroman mit ein bisschen Spannung sucht, ist hier richtig.

Drei Sterne von mir, denn das Buch ist gut geschrieben.

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Veröffentlicht am 06.08.2018

Es erfüllt mich mit Freude ein so tolles Buch zu bewerten.

Ein Song bleibt für immer
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Das Buch erzählt eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.

Die Hauptperson ist Alice, die seit ihrer Geburt an Mukoviszidose leidet, einer seltenen Erbkrankheit, die die Lungen und z.T. auch die Bauchspeicheldrüse ...

Das Buch erzählt eine Geschichte nach wahren Begebenheiten.

Die Hauptperson ist Alice, die seit ihrer Geburt an Mukoviszidose leidet, einer seltenen Erbkrankheit, die die Lungen und z.T. auch die Bauchspeicheldrüse befällt.

Bei einer Vernissace ihres Bruders lernt Alice Tom kennen. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Sie werden ein Paar und lernen mit der Krankheit umzugehen und erleben Höhen und Tiefen einer Beziehung, die geprägt ist von Leiden, Angst, Tränen, aber auch Freude, Vertrauen und Liebe.

Hilfe und Unterstützung erhält Alice von ihrer wunderbaren Familie, an erster Stelle die Mutter, aber auch vom Vater und ihrem Bruder und ihrer Freundin und der Antiselbsthilfegruppe.

Alice hat einen Traum, sie möchte gerne Sängerin werden und verfolgt diesen Traum mit enormen Wille, Kraft und Anstrengung.

Das Buch hat mich sehr tief berührt. Die Geschichte ist sehr emotional, ohne kitschig zu werden. Die Autorin klärt mit einfachen Worten über diese Krankheit auf, damit auch ein Laie versteht. Gekonnt erzählt sie den Lebensweg von Alice mit all ihren Höhen und Tiefen. Sie erfasst sehr gut die unterschiedichen Schwingungen und Gefühle und schafft es gekonnt diese in Wörter zu fassen.

Ein äusserst lesenswertes Buch und mindestens 5 Sterne von mir

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Veröffentlicht am 27.07.2018

Wäre mehr möglich gewesen..........

Nichts ist verziehen
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Wer war nicht schon einmal an einem Klassentreffen. Da werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Die Grüppchen von früher bilden sich wieder und der ehemalige Schwarm ist vielleicht auch dabei. ...

Wer war nicht schon einmal an einem Klassentreffen. Da werden alte Geschichten und Erlebnisse ausgetauscht. Die Grüppchen von früher bilden sich wieder und der ehemalige Schwarm ist vielleicht auch dabei. Die Aussenseiter sind anwesend, ebenfalls die Coolen, die schon damals geraucht und getrunken haben etc.

So ähnlich geht es auch in diesem Buch zu.

Nach vielen Jahren trifft sich ein grosser Teil der Klasse von Magdalena, Jeannette, Tina, Jack etc. im Sommerhaus von ihrem ehemaligen Lehrer Sune. Hauptperson in diesem Buch ist Magdalena, die eigentlich gar nicht gehen wollte, da ihr Freund Petter nur das Wochenende zu Hause ist. Sie ist Journalistin und berichtet von Brandanschlägen auf Asylantenheime und kriegt sehr viele Hassmails.

Das Klassentreffen beginnt sehr ausgelassen und freundlich. Nach und nach steigt der Alkoholpegel und bis zur nächtlichen Geisterwanderung sind alle betrunken.

Dann passiert ein Mord und nichts ist mehr so wie es vorher war.

Das Buch liest sich leicht und flüssig. Die sehr vielen Personen machten mir nur am Anfang Schwierigkeiten. Der Leser erfährt sehr viel über die einzelnen Personen und welche Probleme sie mit sich rumtragen. Es dauert ein bisschen, bis die Spannung zu nimmt, leider flacht sie immer wieder ab mit irgendwelchen Beziehungsproblem oder diverser Nebensächlichkeiten, die gar nichts mit dem Klassentreffen zu tun haben.

Es ist für mich ein Roman, der sehr viele Probleme von Personen anschneidet, die dann doch nicht aufgelöst werden.
Andere Straftaten werden angeschnitten und zum Teil nur ungenügend aufgelöst, oder gar nicht.
Ein Roman der Potential hätte, wenn nicht so viele Nebensächlichkeiten eingeflossen wären, sobald Spannung aufgebaut wurde.

Schade drum, wäre mehr möglich gewesen, drum nur 3 Sterne.

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