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Veröffentlicht am 12.04.2018

Story gut, man hätte mehr daraus machen können

Fear and Desire: Gefährliche Lüge
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Es fällt mir Recht schwer eine Bewertung für dieses Buch abzugeben.

Das Buch beginnt unheimlich spannend. Eine junge Frau, Sarah, ist alleine unterwegs in der Kanadischen Wildnis. Es ist Winter und kalt. ...

Es fällt mir Recht schwer eine Bewertung für dieses Buch abzugeben.

Das Buch beginnt unheimlich spannend. Eine junge Frau, Sarah, ist alleine unterwegs in der Kanadischen Wildnis. Es ist Winter und kalt. Sie fährt einen alten Wagen, der ihrer verstorbenen Freundin gehört hat. Sie wollten diese Fotoreise ursprünglich zusammen machen, aber jetzt ist die Freundin tot. Mitten in der Pampa bleibt ihr Fahrzeug stehen. Die Frau hat zwar ein bisschen eine Ahnung von Autos, kann aber diesen nicht mehr starten. Es bleiben ihr verschiedene Alternativen. Schon lange ist ihr kein Auto mehr begegnet, also kann sie mit einer Rettung nicht rechnen. Ihr Handy hat keinen Empfang, Häuser hat sie ebenfalls schon lange keines mehr gesehen. Im Auto warten, ist auch keine Lösung, da wird sie innert kürzester Zeit erfrieren, also bleibt losmarschieren in der Hoffnung, dass sie auf Hilfe stösst. Es ist kalt und es beginnt zu schneien. Bald einmal liegt Rauch in der Luft und Sarah entdeckt eine dünne Rauchsäule zum Himmel steigen. Sie geht darauf zu, durch Dickicht und hohen Schnee. Wirre Gedanken jagen ihr durch den Kopf, nicht nur Rettung sondern auch unheimliche und schlimme Gedanken von wegen Mörder, Psychopath etc. Völlig erschöpf erreicht sie das Blockhaus, klopft an und als geöffnet wird, steht sie einen äusserst attraktiven Mann gegenüber. Dieser ist überhaupt nicht erfreut über seinen Besuch und bittet sie nur widerwillig hinein. Sarah ist eine angehende Journalistin und äusserst neugierig. Sie geraten aneinander als diese Unterlagen von ihm studiert, als Brandon, der attraktive Mann, nach draussen ging um Holz zu holen. Die Stimmung in der Hütte ist so eisig wie draussen. Ein Blizzard zieht auf und somit kann Brandon ebenfalls keine Hilfe alamieren und er sieht sich gezwungen, dieser Dame Obdach zu geben, die er ebenfalls sehr attraktiv findet. Gegen Morgen steht Sarah auf, fotographiert Brandons Unterlagen, als dieser noch schläft, packt ihre Sachen zusammen und verlässt die sichere Obhut. Der Blizzard hat sich gelegt und es liegt viel Schnee. Sie stapft durch den Schnee und verliert mit der Zeit die Orientierung. In der Zwischenzeit ist Brandon aufgewacht, bemerkt, dass Sarah weg ist und geht sie suchen. Er findet sie beinahe erfroren und bringt sie zurück ins Haus. Dort wärmt er sie auf und das eine führt zum anderen. Sie erliegen der gegenseitigen Anziehungskraft und schlafen miteinander. Plötzlich werden sie von jemanden beschossen und sie müssen aus dem Blockhaus fliehen. Sie werden gejagt, können aber fliehen, weil beide wissen, wie sie sich mit Waffen verteidigen müssen. Bei einem Freund kommen sie kurz unter, können von diesem ein Flugzeug haben und Brandon fliegt mit diesem in die USA weil er Sarah bei ihren Eltern abliefern möchte. Brandon weiss nicht, wer diese Leute sind, die sie gejagt haben. Hat es mit seiner ehemaligen Arbeit zu tun, oder war es sogar Sarah? Diese hat sich schon lange in Brandon verliebt und denkt nicht daran, Brandon alleine ziehen zu lassen um herauszufinden, was da läuft. Auch bei Sarahs Eltern kreuzen die Verfolger bald wieder auf und die Flucht geht weiter bis nach Kalifornien, wo es dann zum Finale kommt.

Es ist mein erster Erotikroman und wird wohl auch mein letzter sein. Nicht weil ich die Sexszenen nicht gut finde, eher im Gegenteil. Sie sind wunderschön beschrieben, aber ich lese nun einmal lieber reine Thriller. Drum hat mir auch der Anfang in Kanada am Besten gefallen.
Es waren für mich eindeutig zu viele Sexszenen. Die Verfolgungsjagden sind sehr gut beschrieben, aber es läuft vieles einfach zu glatt und für mich zu unrealistisch und zu übertrieben. Es wäre eine sehr spannend Geschichte, leider wurde für mich zu wenig daraus gemacht. Da wäre mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 18.03.2018

eine wunderschöne Geschichte

Wie die Stille unter Wasser
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Ich habe dieses Buch gelesen, weil es so gute Kritiken erhalten hat. Normalerweise lese ich nur Thriller und Krimis, aber warum nicht mal was anderes?

Es erinnert mich an "Tagebuch für Nikolas", obwohl ...

Ich habe dieses Buch gelesen, weil es so gute Kritiken erhalten hat. Normalerweise lese ich nur Thriller und Krimis, aber warum nicht mal was anderes?

Es erinnert mich an "Tagebuch für Nikolas", obwohl die Handlung anders ist.

Die Geschichte handelt von einem Mädchen Maggie, das zusammen mit ihrem Vater zu dessen neuer Frau und deren Kinder zieht. Maggie ist acht Jahre alt, als sie etwas ganz schlimmes erlebt und von diesem Zeitpunkt an nicht mehr spricht und das Haus nicht mehr verlässt. Zur Seite steht ihr die Familie und der beste Freund ihres Stiefbruders. Eine wunderschöne Liebesbeziehung entwickelt sich, wo nicht alle Familienmitglieder erfreut darüber sind. Sie erleben Höhen und Tiefen, Trennung und viele Tränen.

Es ist eine wunderbare Geschichte, wie sie wohl nur in einem Buch vorkommen kann. Ein bisschen unrealistisch, aber sehr schön zu lesen.

Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ebenfalls die Geschichte, wobei sie mir doch ein bisschen zu kitschig und fern von der Realität ist.

Veröffentlicht am 13.03.2018

Einfach nur zu empfehlen.

Totenweg
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Das Buch handelt von einer angehenden Polizistin, Frieda, die durch einen Telefonanruf von ihrer Mutter erfährt, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und um sein Leben kämpft. Da es ein Mordversuch war, ...

Das Buch handelt von einer angehenden Polizistin, Frieda, die durch einen Telefonanruf von ihrer Mutter erfährt, dass ihr Vater im Krankenhaus liegt und um sein Leben kämpft. Da es ein Mordversuch war, wird die Mordkommission eingeschaltet und Bjarne, der Ermittler, der vor vielen Jahren schon den Mord an der besten Freundin von Frieda untersucht hat, sieht wieder eine Möglichkeit an diesen ungelösten Fall von damals, parallel zu ermitteln.

Es geschehen noch weitere Verbrechen und die Spannung ist während dem ganzen Buch sehr hoch.

Die Autorin schafft es super, die einzelnen Charaktere zu beschreiben und die zwei Verbrechen von damals und heute zu verknüpfen. Auch, dass sie Vermutungen ausspricht, die bei mir extrem die Fantasien anregen und schlussendlich im Sande verlaufen, gefällt mir sehr gut. Hie und da hätte ich Frieda am liebsten geschüttelt, wie viele Informationen sie vor Bjarne zurückhält.

Mir hat das Buch extrem gut gefallen und ich bin schon gespannt auf die weiteren in dieser Reihe. Es war eine wahre Freude es zu lesen und ein Gewinn für mein Bücherregal.

Die Leseprobe für das folgende Buch macht Lust auf noch mehr. Wie wird die Zusammenarbeit von Frieda und Bjarne sich wohl weiterentwickeln.

Kann ich jedem empfehlen, der gerne Krimis liest.

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Veröffentlicht am 13.03.2018

Da wäre mehr möglich gewesen............

Körpersammler
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Es fällt mir schwer, eine Bewertung abzugeben, weil ich von diesem Buch ziemlich enttäuscht bin. Hätte ich es nicht von der Lesejury erhalten, wäre es nicht fertig gelesen worden. Das Beste war die Widmung, ...

Es fällt mir schwer, eine Bewertung abzugeben, weil ich von diesem Buch ziemlich enttäuscht bin. Hätte ich es nicht von der Lesejury erhalten, wäre es nicht fertig gelesen worden. Das Beste war die Widmung, die ist genial! .... Und dabei war der Klappentext so interessant.

Es handelt von einem Ermittler, Steps oder Magnus Craig, (der im Buch Schritter, welch schlechte Übersetzung, genannt wird) der eine besondere Begabung hat, da er den "Schein" eines Mörder sehen kann. Somit löst er unter Umständen sehr schnell einen Mord, kann aber auch lange dauern, wenn er dem Mörder nicht begegnet und somit den Schein nicht sehen kann.

Die Geschichte wäre gar nicht mal so schlecht, wenn nicht so viele Belanglosigkeiten im Buch vorkommen würden. Sei es ein Chinesisches Essen, die Renovation einer Küche, eine Tasche etc. etc. etc. (Seitenfüller)
Es kommt keine richtige Spannung auf, da immer wieder solche Seitenfüller einfliessen und der Nervenkitzel wieder abflacht.

Die Ermittler werden gut beschrieben und kommen sehr sympathisch rüber.

Mir fehlen auch die Hintergründe des Serienmörders, warum und wieso er dies und das macht, etc.

Es ist ein langweiliges Buch wo man mehr hätte machen können.

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Veröffentlicht am 26.01.2018

Selten hat mich ein Buch so berührt wie dieses

Die Wand
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Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, was wäre, wenn dieses Buch Realität wäre.

Eine Frau macht mit einem befreundeten Pärchen einen Ausflug übers Wochenende in die Österreichischen Berge. Die ...

Ich mache mir sehr viele Gedanken darüber, was wäre, wenn dieses Buch Realität wäre.

Eine Frau macht mit einem befreundeten Pärchen einen Ausflug übers Wochenende in die Österreichischen Berge. Die Jagdhütte, wo sie das Wochenende verbringen werden, liegt schön idyllisch an einem See. Gegen Abend beschliesst das Pärchen, dass sie noch ins Dorf runter fahren um etwas zu trinken. Die Frau bleibt zusammen mit dem Hund in der Jagdhütte zurück.. Sie geht schlafen und am nächsten Morgen stellt sie fest, dass ihre Freunde nicht zurück gekommen sind. Zusammen mit dem Hund wandert sie die Strasse entlang Richtung Dorf bis sie von etwas Durchsichtigen am weiter laufen gehindert wird. Sie hat den Kopf an der Scheibe angeschlagen und tastet sich daran weiter, immer wieder aufs neue. Schliesslich muss sie feststellen, dass sie in einem riesen grossen"Glaspalast" eingeschlossen ist.
Sie beginnt Gemüse, Kartoffeln etc. selber anzubauen, geht auf die Jagd und in den Wald zum Beeren pflücken und Pilze sammeln. Ihr Radius wird grösser und schliesslich findet sie eine Kuh, die trächtig ist. So nimmt ihr Leben seinen Lauf.

Das Buch ist unheimlich spannend geschrieben. Wenn man nur den Klappentext liest, könnte man einen langweiligen Roman erwarten, dem ist aber überhaupt nicht so. Die Ängste, die Hoffnungen, das Leben etc. wird so detailliert beschrieben, ich liebe es.