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Veröffentlicht am 06.07.2026

Atmosphärisch, spannend und intensiv

Weavingshaw
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„Weavingshaw“ ist eine düstere Gothic-Romantasy, die bereits mit ihrem atmosphärischen Cover meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Protagonistin des Buches ist die schlaue und willensstarke Leena. ...

„Weavingshaw“ ist eine düstere Gothic-Romantasy, die bereits mit ihrem atmosphärischen Cover meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat.

Protagonistin des Buches ist die schlaue und willensstarke Leena. Sie kann die Toten hören - und verkauft dieses schreckliche Geheimnis an Saint Silas, um ihren Bruder zu retten. Silas ist ein Mann mit einer kalten, unnahbaren Fassade, den Leena nun durch die unheimliche Moorlandschaft nach Weavingshaw begleiten soll, um dort auf Geisterjagd zu gehen …

Schon der Einstieg in die Geschichte hat mich mit seinem bildhaften Schreibstil sofort in den Bann gezogen. Leenas schwierige Lebensumstände werden eindrucksvoll geschildert, während ihre Umgebung mit Leichtigkeit vor dem inneren Auge lebendig wird. Die Atmosphäre und der Grundton des Buches sind von einer allgegenwärtigen Düsternis geprägt, die Leena zugleich aber verzweifelten Mut verleiht. Für ihren Bruder würde sie alles tun und von dieser Entscheidung lässt sie sich unter keinen Umständen abbringen.

Während ich Leena schnell ins Herz geschlossen habe, musste sich die Dynamik zwischen ihr und Saint Silas erst entwickeln, bevor ich mit ihm warm wurde. In dieser Hinsicht ging es mir ähnlich wie Leena. Er ist wirklich ein morally grey-Charakter wie aus dem Bilderbuch!

Auch die Nebenfiguren sind authentisch, vielschichtig und nahbar gezeichnet, wodurch die Geschichte für mich besonders lebendig wirkte.

An Spannung mangelt es ebenfalls nicht. Ständig werden neue Fragen aufgeworfen, und schon früh wird deutlich, dass das titelgebende Weavingshaw ein Ort ist, der ebenso faszinierend wie tödlich sein kann und seine Besucher ins Verderben zu reißen droht.

Das Worldbuilding hat diese Erzählung zusammen mit dem faszinierenden Magiesystem für mich perfekt abgerundet. Politische Themen werden nahtlos in die Handlung eingeflochten und verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe, wodurch man noch stärker mit der Protagonistin mitfühlt. Da es sich um den Auftakt einer Trilogie handelt, bleiben am Ende natürlich einige Fragen offen und ich bin jetzt schon sehr gespannt auf Band 2!

„Weavingshaw“ ist für mich zu einem überraschenden Highlight geworden. Ich habe es sehr genossen, in diese atmosphärische, düstere Welt einzutauchen, die noch lange nach der letzten Seite in mir nachgehallt hat.

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Veröffentlicht am 06.07.2026

Eindringlich

Sunshine Man
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"Sunshine Man" von Emma Stonex ist ein spannender und zugleich emotionaler Roman, der sich mit den Themen Verlust, Schuld und Gerechtigkeit beschäftigt. Die Geschichte lebt dabei vor allem von ihren vielschichtigen ...

"Sunshine Man" von Emma Stonex ist ein spannender und zugleich emotionaler Roman, der sich mit den Themen Verlust, Schuld und Gerechtigkeit beschäftigt. Die Geschichte lebt dabei vor allem von ihren vielschichtigen Figuren und der eindringlichen Erzählweise, die zum Nachdenken anregt und so auch der komplexen Innenwelt von Birdie ausreichend Raum zur Entfaltung verleiht.

Die Autorin schafft es trotz der ruhigen Erzählweise, die Spannung über weite Strecken aufrechtzuerhalten, ohne dabei auf übertriebene Action zu setzen. Stattdessen entwickelt sich die Handlung langsam, aber stetig.

So ist das Erzähltempo weitestgehend angenehm, zieht sich in der Mitte des Romans aber dennoch stellenweise etwas. Auch das Ende hätte noch etwas ausführlicher sein können.
Das Konzept, die Handlung sowohl aus der Sicht von Birdie als auch aus der des Mörders zu erzählen, wurde insgesamt aber spannend umgesetzt.
An ihr erstes Werk reicht es dennoch für mich nicht ganz heran.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Unterhaltsame Spannung

Royal Fake
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"Royal Heist" hat uns mit einem spannenden, offenen Ende zurückgelassen.
In "Royal Fake" befinden wir uns nun 6 Monate später mit Darcy in New York City. Tristan hat sie nach dem missglückten Heist gehen ...



"Royal Heist" hat uns mit einem spannenden, offenen Ende zurückgelassen.
In "Royal Fake" befinden wir uns nun 6 Monate später mit Darcy in New York City. Tristan hat sie nach dem missglückten Heist gehen lassen, doch sie befürchtet, immer noch verhaftet werden zu können und lebt deswegen abseits von dem Rest ihrer Crew.

Zu ihrer großen Überraschung steht Tristan in New York aber plötzlich wieder vor ihr, weil er ihre Hilfe braucht. Seine Schwester Matilda soll mit dem spanischen Kronprinzen verheiratet werden, der schon als Kind grausame Verhaltenszüge an den Tag gelegt hat. Um das zu verhindern, möchte Tristan mit Darcy das brisante Gemälde zurückstehlen, dass die Crew der Queen ursprünglich entwendet hat und mit dem der spanischen König die Queen jetzt erpresst. Also spielen die beiden ein Paar und geben eine Verlobung bekannt, unwissend darüber, welche Gefahren und Gegner auf sie lauern. Und auch ihre gegenseitige Anziehung zueinander lässt sich trotz vergangener Verletzungen nicht so leicht leugnen wie erhofft ...

Lena Kiefer hat mich auch mit dem zweiten Band der Reihe wieder total begeistert! Dieses Mal tauchen wir tiefer in die Welt der spanischen Royals ein und fiebern bei dem geplanten Gemäldegalerie mit. Dazu gibt es noch einige Intrigen und Geheimnisse, die in diesem Band noch darauf warten, aufgedeckt zu werden. Im Mittelpunkt der Handlung stehen dieses Mal auch eindeutig Darcy und Tristan, von der Crew und den britischen Royals bekommen wir weniger mit. Die Lovestory zwischen den beiden hatte also genug Raum, sich weiter zu entfalten und zu vertiefen und einen auf ein Happy End hoffen zu lassen.

Erstmal erwarten uns allerdings abermals ein Cliffhanger, den ich noch gemeiner als den von Band 1 empfunden habe.

Ich kann euch die Reihe wirklich empfehlen und bin jetzt super gespannt auf den finalen Band.

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Veröffentlicht am 01.07.2026

Ein weiteres Mal Green Valley ♡

New Dreams
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Als Elara überstürzt von Phoenix nach Green Valley flieht, rechnet sie nicht damit, dass ein Schaf ihren Weg kreuzt. Allein im verschneiten Nirgendwo wäre sie eigentlich aufgeschmissen. Zum Glück trifft ...

Als Elara überstürzt von Phoenix nach Green Valley flieht, rechnet sie nicht damit, dass ein Schaf ihren Weg kreuzt. Allein im verschneiten Nirgendwo wäre sie eigentlich aufgeschmissen. Zum Glück trifft sie auf Noah, der sie vor möglichen Erfrierungen oder einer Nacht im Auto rettet.

In Green Valley angekommen, wird sie jedoch mit den hohen Reparaturkosten ihres Autos konfrontiert. Ihre Mutter erklärt sich nur bereit, diese zu übernehmen, wenn Elara das Medizinstudium aufnimmt, das sie eigentlich gar nicht mehr antreten möchte. Genau dieser Konflikt war auch der Grund für ihre spontane Reise nach Green Valley.

Also beschließt Elara, sich das Geld selbst zu verdienen und für ihre Träume zu kämpfen. Unterstützung bekommt sie dabei von ihrer Grandma – und von Noah, der ihr einfach nicht mehr aus dem Kopf geht ...

Auch in diesem Band fiel es mir überhaupt nicht schwer, die Figuren schnell ins Herz zu schließen. Noah hat eine liebevolle Familie, ist fasziniert vom Weltall und musste erst vor Kurzem einen schweren Schicksalsschlag verkraften.

Elara war lange nicht mehr in Green Valley, fühlt sich dort dank der herzlichen Menschen aber schnell wieder wohl. Und ihre Grandma ist einfach nur zuckersüß.

Die Liebesgeschichte zwischen Noah und Elara lebt vor allem von den kleinen Momenten. Wenn Noah sie darin bestärkt, das Geld für die Reparatur selbst zu verdienen. Wenn er sie an seiner Leidenschaft für das Weltall teilhaben lässt und ihr Sternbilder sowie die Milchstraße zeigt. Oder wenn die Autowäsche aus dem Ruder läuft und beide anschließend triefend nass sind. Ihre Zuneigung füreinander ist dabei nicht frei von Zweifeln und Konflikten, verliert sich jedoch nie in unnötigem Drama.

Außerdem treffen wir auch in diesem Band Figuren wie Izzy, Ryan und Will wieder und erkennen natürlich einige Orte aus den beiden vorherigen Bänden. Dieses Gefühl des Nachhausekommens liebe ich an der Green-Valley-Reihe einfach sehr.

In der Schmuckausgabe gibt es außerdem wieder einige Illustrationen. Besonders das Bild von Elara und Noah vor der Bergkulisse Green Valleys fand ich wunderschön. Und über Sternbilder habe ich tatsächlich auch einiges gelernt.

Auch „New Dreams“ empfehle ich sehr gerne weiter!

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Gelungenes Retelling

Beth is dead
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"Beth is dead" ist ein Retelling von Little Women, dass ich in die Atmosphäre eines modernen Thrillers verpackt wurde. Grund genug für mich, das Buch unbedingt lesen zu wollen!

Jo, Amy, Meg und Beth werden ...

"Beth is dead" ist ein Retelling von Little Women, dass ich in die Atmosphäre eines modernen Thrillers verpackt wurde. Grund genug für mich, das Buch unbedingt lesen zu wollen!

Jo, Amy, Meg und Beth werden unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater ein Büch mit intimen Details über sie veröffentlicht. Der Shitstorm, der über ihren Vater hereinbricht, lässt nicht lange auf sich warten und so verlässt er das gemeinsame Heim in der Hoffnung, dass wieder mehr Ruhe einkehrt.

Doch dann wird Beth tot aufgefunden. Beth, die Schwester introvertierte Schwester mit dem großen Herzen, die auch im Buch ihres Vaters stirbt. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse der Schwestern ans Licht. War es am Ende eine von ihnen, die den Mord begangen hat?

Das Buch wird aus den verschiedenen Perspektiven der Schwestern und unterschiedlichen Zeitebenen erzählt.

So erfahren wir nicht nur mehr über die Ermittlungen in der Gegenwart nach dem Tod von Beth, sondern auch, wie es den Schwestern nach Veröffentlichung des Buches ging und wie jede einzelne damit umgegangen ist. Ihre Handlungen und Gedanken setzen die Geschehnisse rund um den Mord von Beth langsam bis zu dem mitreißenden Ende zu einem Ganzen zusammen. Ich habe die ganze Zeit mitgerätselt und die Auflösung irgendwann geahnt - ein Plot-Twist kam dann aber dann doch noch überraschend für mich.

"Beth is dead" ist ein Thriller, der auch für Einsteiger:innen des Genres geschrieben wurde und auf wunderbare Art die Sichtweisen von vier ganz unterschiedlichen jungen Frauen wiedergibt. Dadurch kann man sich auf jeden Fall mit einer oder mehreren der Schwestern identifizieren. Ich habe mich sowohl in Megs verantwortungsbewusster Art als große Schwester gesehen, als auch in der introvertierten Beth und gerade deswegen teilweise sehr mitgefühlt. Ich empfehle "Beth is dead" sehr gerne weiter!

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