Vier Schwestern. Viele Lügen. Ein Mord. Packender Thriller mit Tiefgang
Katarina Ganslandt (Übersetzer)
Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.
Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.
»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von ›Once Upon a Broken Heart‹
Ich hatte mich so auf die Handlung gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Dabei ist "Beth ist dead" so viel mehr als ein Thriller: Es geht um Schwesternliebe, die eigenen Ambitionen, Geheimnisse ...
Ich hatte mich so auf die Handlung gefreut und wurde definitiv nicht enttäuscht.
Dabei ist "Beth ist dead" so viel mehr als ein Thriller: Es geht um Schwesternliebe, die eigenen Ambitionen, Geheimnisse und die erdrückende Realität.
Meg, Jo und Amy sind sicherlich nicht perfekt, aber wenn es darauf ankommt, können sie aufeinander zählen.
Ich habe mit ihnen mitgefiebert und fand es besonders spannend, dass ihre Perspektiven wie auch die von Beth in unterschiedlichen Zeitfenstern eingebaut wurden.
Die Handlung ist von Anfang an super spannend und liest sich Dank des einnehmenden Schreibstils flüssig.
Ich habe definitiv mitgerätselt.
Eine wirklich interessant sowie einzigartig aufgearbeitete Geschichte voller Emotionen.
Für mich ein kleines Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung!
Ich lese keine Thriller. Und doch hat mich „Beth is dead“ aufgrund der guten Besprechungen und dem Fakt, dass er ab 14 Jahren empfohlen wird, zu sehr interessiert, als dass ich ihn hätte im Laden liegen ...
Ich lese keine Thriller. Und doch hat mich „Beth is dead“ aufgrund der guten Besprechungen und dem Fakt, dass er ab 14 Jahren empfohlen wird, zu sehr interessiert, als dass ich ihn hätte im Laden liegen lassen können. Und das war eine äußerst gute Entscheidung!
Der Roman ist eine Art moderne Adaption des berühmten Klassikers „Little Women“. Das Buch selbst wird in dieser Geschichte vom Vater der Schwestern veröffentlicht und führt zu nicht vorhersehbaren Konsequenzen. Beth wird gleich zu Beginn ermordet aufgefunden. Darauf folgt nicht nur eine detektivische Arbeit, die so ungefähr alle Figuren einmal ins Visier nimmt, sondern auch die liebevolle Erforschung der Schwesternbeziehungen.
Andere haben es bereits geschrieben: Die Darstellung dieser Schwesternschaft ist absolut warmherzig, authentisch und zu einem gewissen Punkt auch ambivalent - in jedem Fall ist sie aber einfach wundervoll geschrieben. Ich fand alle vier Schwestern toll, auch wenn der Fokus natürlich auf den drei verbleibenden liegt. Immer wieder gibt es Rückblenden, welche sowohl die Figuren selbst als auch deren Beziehungen zueinander noch detaillierter zeichnen.
Bestimmt kann kritisiert werden, dass die Verdächtigen relativ linear aufkommen und für eingefleischte Thriller- und Krimi-Lesende ist es vielleicht zu vorhersehbar. Ich habe aber im Laufe der Erzählung fast alle Verdächtigungen mitgefühlt und wurde damit äußerst gut unterhalten. Dafür, dass es ein Jugendthriller ist, kann er problemlos auch von Erwachsenen gelesen werden, denen (wie mir) Schreckmomente und rohe Gewalt zu viel sind, die aber trotzdem atemlos mit einer Geschichte mitfiebern wollen.
Außerdem fand ich es ganz toll, dass die Autorin hier auch immer wieder andere, moderne Themen anspricht, die ich jetzt nicht spoilern möchte. Die vielen Twists und Ebenen sind an einigen Stellen schon echt dicht, aber ich kann beim besten Willen nichts von meiner Bewertung abziehen. Ein großartiger Spannungsroman, der seine tollen Figuren modern und glaubwürdig interpretiert. Ich empfehle ihn für alle Altersstufen - dass er mich nicht mit klopfendem Herzen zurücklässt, sondern eher emotional gepackt hat, ist für mich eine klare Stärke.
Ein Buch, dass für Schlagzeilen sorgt und ein Autor, der das Leben seiner Kinder für einen Bestsellerroman verkauft. Im Buch "Little Women" gab es nur ein Element, welches nicht der Wahrheit entsprach ...
Ein Buch, dass für Schlagzeilen sorgt und ein Autor, der das Leben seiner Kinder für einen Bestsellerroman verkauft. Im Buch "Little Women" gab es nur ein Element, welches nicht der Wahrheit entsprach - Beths Tod. Bis Beth dann wirklich gestorben ist, doch wer ist der Mörder / die Mörderin? Denn plötzlich scheint es, als hätte jeder im Umfeld ein Motiv.
"Beth is dead" ist ein packender Thriller von Katie Bernet, dessen Hörbuch wirklich sehr gelungen ist. Durch die verschiedenen Sprecherinnen Jodie Ahlborn, Julia Nachtmann, Nina Reithmeier und Lisa Cardinale wusste man immer sehr gut, welche Perspektive im Hörbuch gerade eingenommen wird, da die Kapitel aus den Sichten der Schwestern beschrieben sind, wobei sich die Vergangenheit und die Gegenwart abwechseln. Jede Schwester hat dabei einen sehr individuellen Charakter, der für mich beim Zuhören sehr hervorgestochen ist.
Besonders raffiniert ist es der Autorin gelungen, immer wieder neue Fährten für Verdächtige zu legen. Plötzlich haben so viele Personen ein Motiv und es kommen kontinuierlich neue Details dazu, wobei sich die Puzzleteile sich langsam zu einem Gesamtbild zusammenfügen und der Verdacht sich auf einzelne Personen konzentriert.
Für mich ist "Beth is death" wirklich ein Highlight, da die Charakter toll aufgebaut werden und die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht gehalten wird. Ich habe viel über Moral nachgedacht, im besonderen bzgl. des Umgangs der Protagonisten miteinander und dem, was der Vater mit seiner Veröffentlichung seiner Familie angetan hat. Ich mag "Beth is dead" sehr und daher gibt es von mir eine große Empfehlung.
Am Neujahrsmorgen wird Beth, eine der aus dem gerade recht populären Roman ihres Vaters bekannten March-Schwestern tot aufgefunden. Beth ist schon zuvor im Buch ihres Vaters zu Tode gekommen und nun hat ...
Am Neujahrsmorgen wird Beth, eine der aus dem gerade recht populären Roman ihres Vaters bekannten March-Schwestern tot aufgefunden. Beth ist schon zuvor im Buch ihres Vaters zu Tode gekommen und nun hat sich diese Fiktion letztendlich bewahrheitet. Die Polizei geht von einem Mord aus und plötzlich gibt es eine große Anzahl an Verdächtigen, auch ihre verbliebenen Schwestern gehören dazu!
Dem Roman mit dem Titel „Beth is dead“ verfasst von Autorin Katie Bernet, liegt die amerikanische Romanfassung „Little Women“ von 1868 zugrunde. Bernet versetzt die vier Schwestern allerdings in unsere Zeit und konstruiert eine spektakuläre Mordgeschichte um Beth March. Gelesen habe ich diesen Kriminalroman leider, ohne das historische Pendant zu kennen, finde aber die Idee dahinter absolut faszinierend.
Die Autorin benutzt die historischen Charaktere und versieht ihre Handlung mit spannungsvollen Wendungen und Verdächtigungen bis zum Schluss.
Es war sehr unterhaltsam den Erlebnissen der Schwestern auf den Grund zu gehen und sich in ihre Rolle zu versetzen. Auch wenn es sich hier eigentlich um ein Jugendbuch handelt, fand ich die ganze Handlung durchaus interessant und fesselnd.
Das auffallend pinke Cover und die ganze Aufmachung des Buches mit passendem Lesezeichen im Umschlag ist sehr gut gelungen und hat sofort meine Aufmerksamkeit erregt.
Mein Fazit:
Ein sehr spannungsreicher Krimi, mit vielen überraschenden Wendungen. Auch die dahinter liegende Idee finde ich äußerst gelungen! Leseempfehlung auch für junggebliebene ältere Leser;).
Ja, ich habe das Buch gestohlen, aber ich weigere mich, deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist meine Geschichte. Ich hab sie mir nur zurückgeholt.
Seite 34
Tot liegt Beth March nicht weit ...
Ja, ich habe das Buch gestohlen, aber ich weigere mich, deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. Das ist meine Geschichte. Ich hab sie mir nur zurückgeholt.
Seite 34
Tot liegt Beth March nicht weit von ihrem Haus. Die Polizeit ermittelt und schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht. Hat Jo es getan, um mehr Follower zu bekommen? Einen Plot für ihr Buch, dass ihr so Schwierigkeiten bereitet?
War es Amy, damit sie das Geld für ihr Kunststudium bekommt, was eigentlich für Beth bestimmt war?
Meg kann es nicht gewesen sein, doch vielleicht ihr Freund? Ihn würde sie um jeden Preis schützen. Oder war es jemand anders? Denn die March Schwestern sind bekannt, seit ihr Vater ihre Geschichte zu einem Roman formte und damit ins Licht der Medienscheinwerfer trat.
Wer hat Beth getötet?
Ich lebe.
Schlimm, dass ich mir das selbst sagen muss, aber seit Dads Buch draußen ist, hab ich manchmal Zweifel daran.
Seite 41
Ich hab das Buch von der ersten Seite an nicht mehr aus der Hand legen können. Die kurzen Kapitel, die abwechselnd aus den Perspektiven der Schwestern geschrieben sind, erzeugen einen regelrechten Sog. Es fällt etwas schwer zwischen den Persönlichkeiten der Schwestern zu unterscheiden, aber wenn man länger am Stück liest, gibt sich das schnell. Das Cover mag ich super gern, auch wenn ich gar nicht so der Pink-Typ bin, aber es ist wirklich schön geworden und wird sich ganz großartig in meinem Regal machen ♥
Der Schreibstil ist schnelllebig und richtig richtig gut! Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten und hoffe, dass sie noch mehr schreibt. Sie hat den Figuren super viel Tiefe gegeben und das Buch richtig lebendig gemacht. Trotz der vielen Figuren kam ich gut zurecht und habe mit den Schwestern gelitten, gelacht – und den Mörder gesucht.
Ich muss beweisen, dass ich mehr bin als das Mädchen, dass am Ende des Buchs stirbt.
Seite 47
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen, es war ein herrliches Hin und Her aus Verdächtigungen und den Handlungssträngen der Schwestern – die sich auch auf die Vergangenheit erstrecken. So bekommt auch Beth eine Stimme – was mir sehr gut gefallen hat.
Das Buch ist sehr spannend, ist aber mehr als ein Krimi, eine Mischung aus Erzählung und Spannung, die perfekt ausgewogen war. Am Ende konnte ich gar nicht so schnell lesen, wie ich umblättern wollte.
Klare Leseempfehlung für dieses Buch, auf jeden Fall es war ein Highlight für mich!
Für mich ist Liebe wie ein Pulli, den man noch nicht eingetragen hat. Eigentlich sollte er gemütlich sein, aber er kratzt und ist viel zu warm und es dauert ewig, bis man sich endlich darin wohlfühlt.
Seite 236