Große Leseempfehlung
Meg, Jo, Beth und Amy sind trotz aller Differenzen durch ihre geschwisterliche Liebe untrennbar miteinander verbunden. Doch als Beth stirbt, reißt sie ein großes Loch in das ohnehin schon fragile Familienkonstrukt. ...
Meg, Jo, Beth und Amy sind trotz aller Differenzen durch ihre geschwisterliche Liebe untrennbar miteinander verbunden. Doch als Beth stirbt, reißt sie ein großes Loch in das ohnehin schon fragile Familienkonstrukt. Hat eine der anderen Schwestern Beth ermordet?
Beth is dead ist ein Retelling von Little Women. Der Vater der vier hat einen Roman mit diesem Titel herausgebracht und erzählt darin teilweise sehr intime Details von Meg, Jo, Amy und Beth. Während Jo ihren Vater vergöttert und es ihm nicht übel nimmt, wird Amy von den Leser:innen gehasst und hat gemeinsam mit Meg und Beth mit den Auswirkungen der Veröffentlichung zu kämpfen. Am schlimmsten trifft es aber Beth: Am Ende seines Romans stirbt sie und Leser:innen denken, dies entspreche der Wahrheit.
Als sie tatsächlich leblos im Park gefunden wird und alles auf einen Mord hindeutet, kommen viele verdrängte Geheimnisse ans Licht.
Da das Buch aus Sicht jeder Schwester geschrieben ist und in ein Davor und Danach eingeteilt wurde, wird die Spannung konstant aufrecht erhalten. Ich habe mitgerätselt und mitgelitten, mit den Schwestern gelacht und geweint und konnte besonders die Gefühle von Beth sehr nachvollziehen. Ihr Tod war wirklich traurig.
Das Ende des Buches ist richtig spannend! Auch wenn einiges zum Schluss nicht mehr ganz überraschend für mich war, kam noch ein Plot-Twist, den ich so nicht erahnt hätte.
Ich empfehle dieses Buches allen, die sonst auch nicht so Thriller lesen und bereit sind, diese vier so verschiedenen und auf ihre Art wunderbaren und tollen Schwestern in ihr Herz zu schließen. Große Leseempfehlung!