Cover-Bild Beth is dead
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Ersterscheinung: 01.04.2026
  • ISBN: 9783423449380
Katie Bernet

Beth is dead

Vier Schwestern. Viele Lügen. Ein Mord. Packender Thriller mit Tiefgang
Katarina Ganslandt (Übersetzer)

Vier Schwestern: Eine ist tot. Aber alle haben etwas zu verbergen.
Als Beth March tot aufgefunden wird, ist für die Polizei sofort klar: Es war Mord. Schnell geraten ihre Schwestern unter Verdacht: Jo ist eine aufstrebende Autorin mit vielen Followern. Hat sie ihre Schwester für eine reißerische Geschichte umgebracht? Amy möchte unbedingt in Europa Kunst studieren, aber sie braucht Geld von ihrer Tante – Geld, das für Beth bestimmt war. Und Meg würde nicht im Traum daran denken, ihre Schwester zu verletzen, aber ihr Freund könnte es getan haben, und ihn würde sie um jeden Preis schützen.
Und der Kreis der Verdächtigen ist noch größer, denn vor Monaten wurden die Schwestern unfreiwillig ins Rampenlicht gezerrt, als ihr Vater einen umstrittenen Bestseller über seine Töchter veröffentlichte.
Doch die Wahrheit wird ans Licht kommen – und mit ihr viele dunkle Geheimnisse.
»Eine raffiniert konstruierte Geschichte voller Wärme und Schwesternliebe. Spannend bis zur letzten Seite und mit Charakteren, von denen man sich nicht trennen möchte.« Stephanie Garber, Bestsellerautorin von ›Once Upon a Broken Heart‹

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2026

Little women meets Jugendthriller, einfach grandios!

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Vier Schwestern, alle mit unterschiedlichen Charaktern. Eine davon ist tot, aber wer hat sie umgebracht?
Meg ist die älteste, sie würde das niemals tun, aber ihr Freund?
Jo will wie ihr Vater Schriftstellerin ...

Vier Schwestern, alle mit unterschiedlichen Charaktern. Eine davon ist tot, aber wer hat sie umgebracht?
Meg ist die älteste, sie würde das niemals tun, aber ihr Freund?
Jo will wie ihr Vater Schriftstellerin werden und ist zugleich Influencerin. Hat sie es für eine gute Story getan?
Beth war die sensibelste von allen und ist nun tot.
Amy will Künstlerin werden, braucht dafür aber das Geld, welches Beth zusteht...
Umrahmt wird das ganze davon, das die Figuren aus dem Roman "little women" (ich liebe den Film davon und noch mehr, dass die Geschichte hier verwendet wurde!) kommen, den im Buch der Vater über die geschrieben hat.
Also wirklich, ich hab schon lange kein Buch mehr gelesen, welches Geschwisterliebe und das wahre Leben so gut und realistisch einfängt wie dieses und dabei noch so starke Charaktere aufleben lässt!!!
1000 Sterne von mir!

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Veröffentlicht am 15.04.2026

Moderne "Little Women"

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Die Autorin hat in ihrem - für mich sehr gelungenen - Debüt den Klassiker "Little Women" von Louisa May Alcott in die Gegenwart geholt. Die Charaktere der vier Schwestern Beth, Meg, Jo und Amy sind vielleicht ...

Die Autorin hat in ihrem - für mich sehr gelungenen - Debüt den Klassiker "Little Women" von Louisa May Alcott in die Gegenwart geholt. Die Charaktere der vier Schwestern Beth, Meg, Jo und Amy sind vielleicht etwas überspitzt, aber sehr gut getroffen und auf unsere heutige Zeit umgeschrieben. Die Charakteristika aus dem Original sind besonders bei Amy und Jo betont, was sie einem nicht immer sehr sympathisch machte. Beth ist tot, da spoilere ich auch nicht - aber wer wollte sie umbringen? Der Lesende bekommt in Rückschauen aus den Perspektiven der Schwestern wichtige Punkte erklärt, nach und nach lüften sich Geheimnisse und eine spannende Rätseljagd nach dem Who-Dunit beginnt. Das ist fesselnd zu lesen, der ein oder andere Hakenschlag innerhalb der Handlung sorgt für ein Miträtseln und Spannung bis zum Schluss. Die Auflösung fand ich gelungen und so möchte ich dieses Buch als geeignet für einen breiten Kreis empfehlen - wer den Klassiker neu kennenlernen will, wer Spannungsliteratur und/oder YoungAdult mag, hier dürften viele auf ihre Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 24.04.2026

sprunghaft erzählt

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„Beth is Dead“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Schon das Cover in Pink passt meiner Meinung nach so gar nicht zum doch eher düsteren Inhalt – da erwartet man etwas ganz anderes.

Die Ausgangsidee ...

„Beth is Dead“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Schon das Cover in Pink passt meiner Meinung nach so gar nicht zum doch eher düsteren Inhalt – da erwartet man etwas ganz anderes.

Die Ausgangsidee ist spannend: Ein Autor vermarktet sein eigenes Familienleben als Stoff für einen Bestseller – und ab da gerät alles aus dem Gleichgewicht. Vier Töchter, eine hart arbeitende Mutter, die als Krankenschwester den Lebensunterhalt sichert, während die Kinder oft sich selbst überlassen sind. Die beiden älteren sind noch relativ vernünftig und verantwortungsbewusst, die jüngeren dagegen eher schwierig und egoistisch. Jede hat ihre eigene Richtung: Medizin, Musik, Schreiben, Malerei.

Nach dem Mord an einer der Schwestern geraten nach und nach alle ins Visier der Polizei. Dabei brechen immer mehr Risse im Familiengefüge auf. Die Atmosphäre ist durchgehend angespannt und stellenweise regelrecht vergiftet – was vor allem an den jüngeren Töchtern liegt.

Über weite Strecken ist das Buch allerdings eher ein erzählender Familienroman als ein Krimi. Die eigentliche Spannung kommt erst ganz zum Schluss auf, dann wird es auch deutlich turbulenter. Bis dahin zieht es sich teilweise zu sehr, zumal es einfach zu viele mögliche Motive gibt, was eher ermüdend als spannend wirkt.

Das Hörbuch punktet mit wirklich tollen Sprecherinnen – angenehm jugendlich und frisch gelesen. Allerdings ist es nicht immer leicht zu verfolgen, da die Perspektiven ständig zwischen den Schwestern wechseln und zusätzlich zwischen „vor dem Mord“ und „nach dem Mord“ gesprungen wird. Ich kann mir vorstellen, dass die Print-Ausgabe diesbezüglich übersichtlicher ist.

Die Mädchen, ausgenommen der stillen und freundlichen Beth, wirken vor allem unsympathisch und egoistisch, obwohl sehr stark betont wird, wie groß der Zusammenhalt untereinander ist.

Fazit:
Interessante Grundidee und stark gelesenes Hörbuch, aber insgesamt zu sprunghaft, zu langatmig und mit zu vielen Motiven überladen. Gute 4 Bewertungssterne, mit etwas Straffung wäre deutlich mehr drin gewesen.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

Dunkle Geheimnisse hinter vertrauten Gesichtern

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Das Hörbuch „Beth is Dead“ von Katie Bernet hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die besondere Erzählweise gepackt. Es handelt sich um einen Thriller für Hörerinnen und Hörer ab 14 Jahren, in ...

Das Hörbuch „Beth is Dead“ von Katie Bernet hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die besondere Erzählweise gepackt. Es handelt sich um einen Thriller für Hörerinnen und Hörer ab 14 Jahren, in dem man auf die Charaktere aus Little Women trifft. Die Sprecherinnen sind Jodie Ahlborn, Julia Nachtmann, Nina Reithmeier und Lisa Cardinale.
Die Geschichte beginnt direkt mit einem Schockmoment, nämlich dem Tod von Beth, und wirft einen sofort mitten hinein in ein Geflecht aus Geheimnissen, Schuld und Misstrauen.
Besonders spannend fand ich, dass die Handlung aus den Perspektiven aller vier Schwestern erzählt wird. Zusätzlich gibt es zwei Zeitstränge, „vor dem Mord“ und „heute“. Beim Hören musste ich genau aufpassen, um alle Hauptprotagonistinnen und ihre Freunde auseinanderhalten zu können. Dabei war es von Vorteil, dass jede Schwester eine eigene Sprecherin hatte. Diese haben die Persönlichkeit der Figuren besonders gut eingefangen, sodass ein gelungenes Hörerlebnis entstand.
Im Verlauf der Geschichte merkt man schnell, dass keine von ihnen vollkommen unschuldig ist. Genau das macht den Reiz aus. Das Hörbuch lädt dazu ein, selbst mitzurätseln. Inhaltlich geht es jedoch nicht nur um den Mordfall. Vielmehr stehen die Beziehungen der Schwestern im Mittelpunkt, etwa Neid, Loyalität, äußerer Druck und die Frage, wie gut man die Menschen kennt, die einem eigentlich am nächsten stehen. Gerade dieser emotionale Unterbau hat mir gut gefallen, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr Tiefe gewünscht hätte.
Was die Spannung angeht, war ich zwiegespalten. Einerseits baut sich eine unterschwellige Spannung auf, die einen durch das Hörbuch trägt. Andererseits hatte ich relativ früh eine Ahnung, in welche Richtung es gehen könnte. Das hat den Hörspaß nicht komplett genommen, aber ein wenig mehr Überraschung am Ende hätte ich mir gewünscht.
Trotzdem ist „Beth is Dead“ für mich ein gelungenes Hörbuch, vor allem für alle, die gerne miträtseln. Die Mischung aus Thriller und Familiendrama macht das Ganze besonders und sorgt dafür, dass man bis zum Schluss dranbleiben möchte.

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