Profilbild von Liz2910

Liz2910

Lesejury Star
offline

Liz2910 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Liz2910 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2026

spannend und unterhaltsam mit tollen Figuren und gutem Setting :)

The House Saphir
0

Wollte eine junge Dame nicht ermordet werden, tat sie gut daran, sich nicht spätabends an dunklen Straßenecken mit Fremden zu treffen.
Seite 10

Mallory Fontaine ist arm, wie eine Kirchenmaus und gerissen, ...

Wollte eine junge Dame nicht ermordet werden, tat sie gut daran, sich nicht spätabends an dunklen Straßenecken mit Fremden zu treffen.
Seite 10

Mallory Fontaine ist arm, wie eine Kirchenmaus und gerissen, wie ein Fuchs in den Methoden sich und ihre Schwester am Leben zu erhalten. Und sie kann Geister sehen. Praktisch, wenn man gruselige Touren, durch das gruselige Saphir Anwesen anbietet. Doch bei der letzten Tour taucht ein Mann auf, der behauptet der Erbe der Saphirs zu sein. Und er bittet Mallory um Hilfe …

„Augenblick, wie lange bin ich schon tot?“
Seite 40

Als riesiger Fan der Luna-Chroniken von Marissa Meyer, war ich super neugierig auf dieses Buch ♥ Auf dem Cover ist mir persönlich ein bisschen zu viel los, aber das ist ja total Geschmacksache. Gelesen hab ich das Buch sehr gerne, der Einstieg ist mir super leicht gefallen und Mallory ist ein richtig cooler Charakter. Für Humor sorgt ein etwas verwirrter Geist und die Energie zwischen Mallory und ihrer Schwester. Betrügerinnen durch und durch schlagen die zwei sich mit Taschenspielertricks und gefakten Schmuckstücken durch. Doch als ein echter Graf sie bittet einen ungebetenen Geist loszuwerden, wird es kritisch.

Was ich nicht wusste, die Geschichte basiert wohl auf dem Blaubaart-Märchen, das kenne ich aber auch nicht, von daher war für mich die Handlung jetzt auch nicht groß vorhersehbar. Es gab einen Handlungsstrang, den ich sehr mochte, der gerne noch vertieft hätte werden können, aber leider wurde es ein bisschen abrupt beendet.

„Wir gehen doch bloß zum Abendessen, Mally. Wozu brauchst du eine Waffe?“
Seite 82

Ich hab das Buch gern gelesen, es hat mich gut unterhalten – aber dieser Lieblingsbuchvibe aus den Luna-Chroniken ist so gar nicht aufgekommen leider.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2026

hab die erste Hälfte wirklich geliebt, dann wurde es etwas überfüllt

Ein Buchclub zum Verlieben
0

„Hätte ich gewusst, dass sich mein Haus in den Schauplatz eines Jojo-Moyes-Roman verwandelt, hätte ich mich gleich ins Pflegeheim stecken lassen.“
Seite 290

Sloane ist Bibliothekarin und jeden Tag wartet ...

„Hätte ich gewusst, dass sich mein Haus in den Schauplatz eines Jojo-Moyes-Roman verwandelt, hätte ich mich gleich ins Pflegeheim stecken lassen.“
Seite 290

Sloane ist Bibliothekarin und jeden Tag wartet sie darauf, dass der mürrische Arthur McLachlan zur Tür hereinkommt, um sich mit ihm einen Schlagabtausch zu liefern. Doch dann taucht Arthur an einem Morgen nicht auf und auch an den darauf folgenden nicht. Sloane macht sich Sorgen – und sie macht sich auf die Suche.

„Übrigens, wenn Ihr Großvater mit dem Garderobenständer wirft, weichen Sie einfach aus, aber die Vase ist ein Erbstück. Die sollten Sie lieber auffangen.“
Seite 152

Ich hab mich direkt in den ersten Kapiteln in die Geschichte geliebt ♥Ich mochte Sloane, ich mochte das Setting und den Schreibstil. Sloane ist eine ruhige Person, ein bisschen schrullig, sie freut sich jeden Tag darauf, sich mit einem alten Mann zu streiten und wenn sie mit ihrem Verlobten zusammen ist, fehlt definitiv der gewisse Funke.
Arthur ist nicht grumpy, er ist durch und durch grimmig, mit Tendenz zu schlichtweg gemein. Aber er wird Sloane nicht los, so sehr er sich auch bemüht. Nach und nach sammelt sich eine bunte Gruppe an Figuren, von denen jeder so sein Päckchen zu tragen hat und schließlich entsteht ein Buchclub.

Das Buch wird nicht nur von Sloane erzählt, auch Arthur, Maisey die Nachbarin und noch mehr Figuren bekommen ihre eigene Perspektive. Mir persönlich, war das in der Hinsicht zu viel, dass die Schicksale angerissen, aber nicht so richtig zuende erzählt wurden. Es fehlte etwas an Tiefe. Vielleicht hätten drei Perspektiven einfach ausgereicht.

„Ihre Lebensgeschichte-“
„Ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt ist. Aber ich habe sonst keine, daher behalte ich sie.“
Seite 138

Die erste Hälfte des Buches fand ich durchweg großartig und bin nur so durch die Seiten geflogen ♥ Danach hat es mich leider etwas verloren, es war etwas überfüllt an Schicksalen, ohne dass wirklich Tiefe zustande kam. Ein paar Dinge wirkten nicht bis zum Ende gedacht. Das Ende selber war wieder sehr schön ♥ Das Buch reicht nicht an das Debüt der Autorin heran, ist aber auf jeden Fall lesenswert =)

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.04.2026

humorvolle RomCom für schöne Lesestunden ♥

Annie Knows Everything
0

„Deine Bucket-List liest sich wie die eines Außerirdischen, der mit einem Reiseführer aus Mitte der Neunziger auf die Erde gebeamt wurde.“
Seite 149

Als Annie überraschend ihren Job bei einem hippen Tech-Start-up ...

„Deine Bucket-List liest sich wie die eines Außerirdischen, der mit einem Reiseführer aus Mitte der Neunziger auf die Erde gebeamt wurde.“
Seite 149

Als Annie überraschend ihren Job bei einem hippen Tech-Start-up in New York verliert, organisiert ihre beste Freundin ihr einem neuen – allerdings in einem Bereich in dem Annie sich überhaupt nicht auskennt. Aber wie schwer kann Datenstrategie schon sein? Schwieriger wird es unter den skeptischen Blicken von Abteilungsleiter Connor zu bestehen, der ist von dem Neuzugang nämlich gar nicht überzeugt.
Und als wäre das nicht genug, steht auch noch die Wiederholung der Verlobungsfeier ihrer Schwester an – die erste ist wegen Annie geplatzt. Und sie ist von dem auserwählten Ehegatten auch so gar nicht überzeugt …

Im Nachhinein schwer zu sagen, welches der beiden Gespräche ich lieber geführt hätte: das, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich keinen Job mehr habe, oder dass, in dem ich erfahre, dass meine Schwester es noch mal mit dem schlimmsten Typen aller Zeiten versucht.
Seite 12

Das Cover ist super schön, ich mag es richtig gern ♥ Tolle Farben, tolle Aufmachung, freue mich drauf, es ins Regal zu stellen =)

Der Einstieg in die Geschichte geht sehr schnell, Annie geht zur Arbeit und erfährt, dass sie ihren Job verloren hat. Sie weiß von nichts, weil sie ihre Mails nicht gecheckt hat, doch ihre beste Freundin hat bereits einen Plan und so landet Annie in Connors Abteilung. Annie ist super wuselig, wirkt nicht gerade so, als wüsste sie, was sie tut, aber ich fand ihre chaotische Art interessant.

Das Buch ist sehr humorvoll und ja, eine Spur chaotisch – was hauptsächlich an Annie liegt. Sie baut jede Menge Mist, aber sie wächst auch daran. Das Buch bietet eine schöne RomCom Handlung, mit liebevoll gestalteten Figuren und einem Job von dem ich wirklich überhaupt kein Wort verstanden habe =D
Der Schreibstil war angenehm, kurz und locker und ich habe das Buch super gern gelesen ♥

Wie sich herausstellt, helfen zwei Packungen Oreos, die innere Balance wiederherzustellen.
Seite 116

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2026

großartige Idee, die Umsetzung hat bei mir nur nicht so ganz funktioniert :)

The House Witch 1
0

War ja klar, dass der Magier einen Rappel kriegt.
Seite 111

Finlay Ashowan ist der neue Koch am Königshof, er streitet sich mit (fast) jedem, der seinen Weg kreuzt, kocht die größten Köstlichkeiten und ...

War ja klar, dass der Magier einen Rappel kriegt.
Seite 111

Finlay Ashowan ist der neue Koch am Königshof, er streitet sich mit (fast) jedem, der seinen Weg kreuzt, kocht die größten Köstlichkeiten und er hat ein Geheimnis: er ist eine Haushexe und zwar die einzige, die es auf der Welt gibt.

„Zurück an die Arbeit und haltet euch von Magneten fern. Bei euch sind eindeutig zu viele Schrauben locker.“
Seite 254

Das Buch sieht wunderschön aus, ich liebe das Cover und es harmoniert perfekt mit dem Farbschnitt. Ein richtiger Eyecatcher ♥
Der Klappentext verspricht eine cozy Fantasygeschichte mit politischen Intrigen an einem königlichen Hof, aus der Perspektive eines Koches. Ich war SO neugierig. Auch auf Fin, als männliche Hexe. Der Schreibstil ist sehr leicht und fließend. Die Perspektivwechsel innerhalb weniger Sätze, haben mich hin und wieder etwas verwirrt. Die Geschichte beginnt mit Fin, der am Königshof ankommt, ein Fremder, der direkt die Küche neu strukturiert und sich eisern mit seinen Regeln durchsetzt. Er sorgt für ganz schön Unruhe ^^

Das Buch ist leichte Kost, aber mich hat gestört, dass die Coziness zwischendurch eher ins kindliche, plumpe, abrutschte. Fin maßregelt die Soldaten, das war super, doch dann werden die fast kriecherisch im Verlauf der Geschichte. Auch wie mit Alkohol umgegangen wird, stört mich sehr, ebenso das Seitenlage diskutieren, ob Fin jetzt schwul ist oder nicht. Stattdessen wäre der Fokus auf dem Weltenaufbau schön gewesen, etwas mehr Ernsthaftigkeit beim König angesichts eines drohenden Krieges mit einem wesentlich stärkeren Nachbarland. Der Plot ist toll, die Figuren auch, aber hier und da ist es etwas drüber, mehr Disneyfilm, als Roman. Das von der Handlung her nicht soo viel passiert, war okay für mich, ich mochte das Zwischenmenschlichte und die Charakterentwicklung gern =)

„Ich bin kein Kindermädchen für Ritter auf Abwegen. Bitte überlegt Euch in Zukunft andere Resozialisierungsmöglichkeiten.“
Seite 298

Absolut großartige Idee, tolles Setting, toll angelegte Figuren, schöne Stimmung und es hätte wundervoll legendär werden können, aber für mich hat es leider in der Umsetzung nicht ganz geklappt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.03.2026

düsterer als gedacht, aber trotzdem schön :)

Eine Maus namens Merlin
0

„Ich heiße Helen Cartwright. Jedenfalls haben mich die Leute früher so genannt. Und ich war nicht immer so, wie ich jetzt bin. Du hast mich zu keinem guten Zeitpunkt erwischt.“
Seite 108

Helen Cartwright ...

„Ich heiße Helen Cartwright. Jedenfalls haben mich die Leute früher so genannt. Und ich war nicht immer so, wie ich jetzt bin. Du hast mich zu keinem guten Zeitpunkt erwischt.“
Seite 108

Helen Cartwright ist 80 Jahre alt, als sie in den kleinen Ort, in der Nähe von Oxford zurückkehrt, in dem sie geboren ist. Hier lebt sie zurückgezogen, mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Doch dann begegnet sie einer kleinen Maus und plötzlich fangen die Dinge an, sich zu ändern.

„Ich habe dir jede nur erdenkliche Gelegenheit zur Flucht gegeben und weiß wirklich nicht, warum du dich jetzt so dämlich verhältst.“
Seite 62

Ich mag den Titel unheimlich gerne, er ist so zuckersüß und ich hatte direkt eine Geschichte vor Augen. Die bekam ich nicht ganz, das Buch ist sehr viel schwermütiger und trauriger, als erwartet. Helen ist alt und einfach vollkommen allein. Sie möchte aber auch nicht unter Menschen gehen und wartet im Großen und Ganzen eigentlich auf ihren Tod. Doch als sie ein abgestelltes Aquarium von der Straße rettet, dass sie an ihren Sohn erinnert, tritt eine kleine Maus in ihr Leben. Erst versucht Helen das kleine Tier los zu werden, doch als die Klebefalle, die ihr verkauft wird zu grausam scheint, kommt eine Geschichte ins Rollen, die damit endet, dass die Maus einen Namen bekommt und in ihrem Pantoffel schläft.

Die Geschichte ist düsterer als erwartet, keine leichte Kost und stellenweise auch zäh. An zwei Stellen hatte die Maus plötzlich einen anderen Namen, vermutlich liegt hier ein Übersetzungsfehler vor. Der Handlungsstrang mit dem Krankenhaus … naja ich fand es etwas wild. Aber die zweite Hälfte des Buches und allgemein Helens Weg hat mir gut gefallen und es können eben nicht alle Bücher durch und durch cozy sein. Ich finde, es hätte was als Schulbuch für die Oberstufe vielleicht :)

„Der einzige Trost den man hat, wenn man als Letzter stirbt, ist das Wissen, dass die Menschen, die man am meisten geliebt hat, nicht so leiden mussten, wie man selbst – weil man sie verloren hat.“
Seite 106

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere