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Veröffentlicht am 27.02.2021

so viel Liebe! ♥

Infinity Plus One
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„Läufst du vor etwas davon, Bonnie?“
„Kann sein. Vielleicht lasse ich auch nur etwas hinter mir.“
Seite 22

Bonnie Rae Shelby ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt. Sie hat alles, Geld, ...

„Läufst du vor etwas davon, Bonnie?“
„Kann sein. Vielleicht lasse ich auch nur etwas hinter mir.“
Seite 22

Bonnie Rae Shelby ist eine der erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt. Sie hat alles, Geld, Fans und Ruhr. Und doch findet sie sich eines Nachts auf einer Brücke wieder, um zu springen.
Finn Clyde ist ein Niemand, der nur seiner Vergangenheit entkommen will. Alles was in seinem Leben schon immer Sinn ergeben hat, ist die Mathematik. Doch geholfen hat sie ihm bisher nicht. Und sie ist auch nicht hilfreich, als er die junge Frau auf der Brücke stehen sieht.

Das Cover von Infinity Plus One ist wunderschön, ich liebe die Farben und der Klappentext hat mich sofort neugierig gemacht. Der Einstieg in das Buch geht schnell, Finn und Bonnie treffen schon in den ersten Kapiteln auf der Brücke auf einander. Bonnie ist von einem ihrer Konzerte geflohen und entschlossen hier und jetzt alles enden zu lassen. Zu groß ist der Schmerz den sie fühlt, weil ihre Schwester an Krebs gestorben ist. Die Leere in ihr ist zu riesig.

Finn ist seit ein paar Jahren aus dem Gefängnis frei und versucht sein Leben in den Griff zu bekommen, aber für einen Ex-Sträfling ist das nicht leicht. In Las Vegas will er einen Neustart wagen und genau dahin ist er auf dem Weg, als er Bonnie auf der Brücke sieht.

„Mein Name ist Finn.“
„Wie in Huckelberry Finn?“
„Wie in Infinity.“
Seite 46

Es beginnt ein wilder Roadtrip nach Las Vegas in einer Nacherzählung von Bonnie und Clyde, denn Clyde ist Finns Nachname. Bonnie flieht vor ihrer Großmutter und ihrem Leben und überredet Finn sie mitzunehmen. Doch als Star kann man nicht einfach verschwinden. Bonnies Großmutter heizt die Medien an und das ganze entwickelt sich zu einer wahren Jagd.

Der Schreibstill ist gut, er ist rau, aber sprachlich auch wunderschön. Finn hat Schlimmes durchgemacht und als Leser habe ich mit ihm gelitten. Ich finde das Buch weder voraussehbar, noch langatmig, ich habe jede Seite gerne gelesen und mir viele Zitate angestrichen. Ich liebe es, dass Bonnie an Gott glaubt und wie sie immer wieder Leuten an der Straße helfen. Ich liebe die viele Musik in der Geschichte und den Funken der vom ersten Kapitel an übergesprungen ist.

Ob reich, arm, krank, gesund – wir alle versinken in unserem Träumen und hoffen darauf, dass ein anderer sie für uns Wirklichkeit werden lässt.
Seite 192

Das einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war Finns Gedanken über Sex und das er manchmal wie ein schrecklich komischer alter Mann redet. Dafür war Bonnie umso cooler, lebenslustig und traurig zugleich. Ich habe das Buch unheimlich gerne gelesen und freue mich auf alles weitere von der Autorin ♥

„Wir sind Bonnie und Clyde! Gesucht und unerwünscht. Eingesperrt und in die Enge getrieben. Wir sind verloren und einsam. Wir sind ein großes wirres Kuddelmuddel.“
Seite 182

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

toller Einstieg in die Reihe ^-^

Midnight Chronicles - Schattenblick
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Wenn dieser Lippenstift eine Begegnung mit Untoten, Geistern und den Kreaturen der Unterwelt überstand, dann auch dieses Abendessen.
Seite 10

Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.
449 entflohene ...

Wenn dieser Lippenstift eine Begegnung mit Untoten, Geistern und den Kreaturen der Unterwelt überstand, dann auch dieses Abendessen.
Seite 10

Er hat keine Vergangenheit. Sie keine Zukunft.
449 entflohene Seelen. 449 Tage, um sie zurück in die Unterwelt zu schicken. Roxy ist eine freie Huntress und hat unabsichtlich ein Tor geöffnet, das eigentlich hätte verschlossen bleiben sollen. Jetzt muss sie all die entflohenen Seelen wieder einfangen, sonst wird sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Das sie dabei über Shaw stolpert, der von einem Geist besessen war und jetzt keine Ahnung wer er ist, hilft ihr nicht gerade in ihren Bemühungen. Und das Kribbeln zwischen ihnen Beiden ist auch alles andere als hilfreich.

Denn heute Abend standen keine Geister und keine Magie mehr auf dem Programm, sondern nur noch jede Menge Spaß. Und Schokokuchen.
Seite 24

Roxy steht auf FastFood, seeehr sympathisch. Sie ist sarkastisch, kratzbürstig und kämpferisch. Ich mochte sie sehr! Shawn ist ein unbeschriebenes Blatt, er kann sich an nichts erinnern, was ihn ziemlich fertig macht. Es fällt daher etwas schwer eine Bindung zu ihm aufzubauen, aber ich mochte ihn trotzdem und bin super neugierig, was es mit ihm eigentlich auf sich hat.

Durch sehr detailreiche und blutige Kämpfe wird die Action immer wieder hochgerissen. Es gibt viele Details und alles ist sehr durchdacht. Die Hunter sind eine große Gemeinschaft und es gibt viele unterschiedliche von ihnen, spezialisiert auf Geister, Vampire etc. Es gab ein paar Wiederholungen in Bezug auf Roxy und es waren mir zu viele Charaktere. Das Buch platzt förmlich vor Figuren, das hat es etwas erschwert den Überblick zu behalten.

Die Liebesgeschichte bzw. der Anfang davon hat mir sehr gut gefallen. Es war sanft und nicht so Herz über Kopf und ich habe das Kribbeln gespürrt ♥ Und einer der Hauptcharaktere des nächsten Bandes wird schon eingeführt, Warden, das war auch super!

„Wir sollten uns aufteilen.“
„Dir ist schon klar, dass derjenige, der das sagt, in Filmen immer als Erster stirbt?“
Seite 145

Ich habe schon so viele Bücher von den beiden Autorinnen gelesen und sie sehr geliebt. Auch dieses hier war gut, aber ich vermisse das Herz und die Funken. Ich vermisse das Besondere. Das Buch ist gut, keine Frage. Es sind tolle Charaktere, die Handlung ist spannend und das Setting super gut durchdacht. Aber mir fehlt einfach etwas, mir fehlt der Zauber. Ich hoffe, er kommt in den nächsten Bänden zurück (:

„Wieso gibt’s es Vampire, aber keine Zombies? Wer hat sich das bitte ausgedacht?“
Seite 243

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Schreibstill: super Botschaft: ich weiß nicht

Girl At Heart
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„Du bist vielleicht ein Mädchen unter einem Haufen Kerle, aber du bist unser Mädchen.“
Seite 171

Charlie Hastings ist der Star ihres Baseballteams – doch obwohl sie ihren Traum lebt, hat sie auch mit ...

„Du bist vielleicht ein Mädchen unter einem Haufen Kerle, aber du bist unser Mädchen.“
Seite 171

Charlie Hastings ist der Star ihres Baseballteams – doch obwohl sie ihren Traum lebt, hat sie auch mit den Schattenseiten zu kämpfen. Denn die ganze Schule scheint sie ebenfalls als Jungen zu sehen und ihr bester Freund, Teamkollege und Schwarm geht mit einem anderen Mädchen aus.
Charlie denkt über Veränderungen nach, sogar darüber den Sport aufzugeben, um endlich ein Mädchen zu sein. Doch die Roosevelt High Ravens wären ohne Charlie total aufgeschmissen, also greift Kapitän Jace zu drastischen Maßnahmen.

„Hastings hier braucht ganz dringend einen Begleiter für den Abschlussball. Ist einer von euch Schwachköpfen verzweifelt genug, um sich freiwillig als Tribut zu melden?“
Seite 42

Ich habe das Buch gerne gelesen. Der Schreibstill ist flüssig und ich mochte die Idee von Charlie die versucht sich selber zu finden und ihre Träume mit ihrer Identität überein zu bringen. Ich habe mich trotz der vielen Charaktere sehr schnell in dem Buch zurechtgefunden und ich mag das Cover, es ist schlicht und passt perfekt zum Inhalt (:

Tatsächlich glaube ich irgendwie, dass dieses Buch als Film besser funktioniert hätte, auch wenn das vielleicht komisch klingt. Hin und wieder fand ich es schwierig, was genau die Moral dieses Buches ist. Es gibt sehr viele Klitsches, aber es fühlte sich nicht so an, als würde mit ihnen gespielt werden. Charlie darf ein Mädchen sein, aber es wird auch sehr viel in Schubladen gedacht und irgendwie nicht damit gebrochen. Und sie verbaut sich viel, weil sie nicht offen redet. Charlie wurde mir zwischendurch ziemlich unsympathisch und ihr Schwarm sowieso. Ich weiß nicht, irgendwie hatte ich mit dem Buch meine Probleme, obwohl ich es gleichzeitig gerne mochte.
Schreibstill: super
Botschaft: ich weiß nicht

Mein Traum hört nach der Highschool auf. Ende der Geschichte.
Seite 18

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

tolles Cover - schlimmer Love Interest

Weil du mich hältst
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Was zählt ist was wir aus den Scherben machen.
Seite 312

New York 1859:

Sophie und Olivia suchen ihren Platz im Leben. In dem Waisenhaus, wo sie mit den zwei Waisenkindern, um die sie sich kümmern untergekommen ...

Was zählt ist was wir aus den Scherben machen.
Seite 312

New York 1859:

Sophie und Olivia suchen ihren Platz im Leben. In dem Waisenhaus, wo sie mit den zwei Waisenkindern, um die sie sich kümmern untergekommen sind, können sie nicht länger bleiben und auf der Straße wird es auch zu gefährlich, als sie in einen Bandenkrieg verwickelt werden. Der einzige Ausweg scheint einer der Waisenzüge nach Westen zu sein. Doch am Ende warten Familien, die den Waisen ein Zuhause geben wollen. Kann Sophie ihre kleine Familie zusammenhalten? Und sollte sie das überhaupt?


Sophie konnte den Blick nicht von den tief hängenden, dunklen Wolken losreißen. Sie waren ein Spiegelbild ihres Herzens und ihrer Seele.
Seite 286

Dieses Cover ist ein absoluter Blickfang, ich finde es wunderschön ♥

Am Anfang des Buches wird man sehr plötzlich ins Geschehen geworfen und mit einigen Charakteren konfrontiert. Später habe ich erfahren, dass es noch zwei andere Bücher der Autorin gibt, in der die Geschichten von Sophies Schwestern behandelt werden. Leider war das weder am Buch noch auf der Verlagsseite ersichtlich, was ich sehr schade finde.

Nach einigen Seiten klärt sich das Geschehen, auch wenn bis zum Ende immer mal wieder Fragen aufgeworfen werden, die die beiden anderen Bücher vielleicht hätten beantworten können. Der Schreibstill ist etwas stockend, nach einer Weile kommt man aber gut hinein. Das Buch hat einige Längen, aber der Spannungsbogen ist gut, ebenso wie die behandelten Themen.

Die Botschaft des Buches, das Gott uns liebt, egal was wir angestellt haben, ist wunderschön ♥ Ich mochte besonders Euphemia, die Sophie bei ihrer Familie aufnimmt. Allerdings hat es mich in den Wahnsinn getrieben, dass sie Sophie nur „Mädchen“ nennt.

Meine größte Kritik ist der männliche Hauptcharakter Reinhold. Er ist gewalttätig gegen seinen Bruder und spannt ihn schonungslos in harte Arbeit ein. Er schnappt seinem besten Freund das Mädchen weg, in das er sich verliebt hat, ohne ein Wort der Erklärung. Reue oder eine Wandlung konnte ich bei ihm nicht sehen und das hat alles Gute, was er für Sophie getan hat, leider völlig kaputt gemacht.

Fazit: Ein wunderschönes Cover mit einem wunderschönen Titel und einer großartigen Buchidee, die leider unter einigen Längen, einem unsympathischen Love Interest und der Tatsache, dass er keine Hinweise darauf gibt, dass man den finalen Band einer Reihe vor sich hat, sehr leidet.

„Wen suchen Sie denn?“
„Ich glaube, ich suche dich.“
Seite 100

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

die Charaktere waren leider super kindisch

Nocturna - Das Spiel des Fuchses
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„Wieso musst du dein Leben riskieren? Weshalb kannst du nicht wie jeder normale Adelige rebellieren, indem du säufst und durch die Betten ziehst?“
Seite 125

Finn hat ihr eigenes Gesicht schon seit Jahren ...

„Wieso musst du dein Leben riskieren? Weshalb kannst du nicht wie jeder normale Adelige rebellieren, indem du säufst und durch die Betten ziehst?“
Seite 125

Finn hat ihr eigenes Gesicht schon seit Jahren nicht gesehen, denn ihre Magie erlaubt ihr, ihre Züge nach Belieben zu verändern. Ein nützliches Talent. Besonders wenn man eines nachts plötzlich über den Thronfolger stolpert und mit ihm in gewaltigen Schwierigkeiten landet.
Prinz Alfehr will seinen tot geglaubten Bruder finden und treibt sich daher in der Unterwelt herum. Doch er gerät in Kontakt mit dunklen Kräften und plötzlich ist die ganze Welt in Gefahr.

Würde Finn für jedes Mal, dass sie mit einem Sack über dem Kopf aufwachte, einen Peso bekommen, müsste sie die Dinge, die dazu führten, dass sie mit einem Sack über dem Kopf aufwachte, gar nicht erst tun.
Seite 85

Die Idee fand ich wirklich gut, aber die Figuren sind recht kindisch und der Schreibstill war auch nicht so meins. Es fühlte sich irgendwie unausgereift an. Die Thematik ist sehr komplex und gefährlich. Trotzdem benehmen sich die Figuren sehr naiv und kindisch. Mit älteren Figuren hätte das vielleicht eher funktioniert.
Finn mochte ich trotzdem (:

Das Buch ist stellenweise sehr blutig, was im krassen Gegensatz zu dem Ton steht, der eher zu einem Kinderbuch passt. Der Titel oder sein Bezug lässt sich im Buch nicht wiederfinden. Auch die Erwartungen des Klappentextes werden leider nicht erfüllt. Mir hat das Buch leider nicht gefallen.

Wir alle tragen Gutes und Böses in uns, Licht und Dunkelheit. Das macht uns zu Menschen. Und denkt immer daran: Ganz gleich, wie tief wir in Finsternis versinken, es ist nie zu spät, das Licht zu suchen.
Seite 75

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere