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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2026

Gelungenes Serienfinale

Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)
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Bundeskanzler Hendrik Westphal ist verschwunden und wie vom Erdboden verschluckt. Sein Verschwinden könnte mit der medialen Enthüllungskampagne einer jungen Frau zusammenhängen, die sich Kessy X nennt ...

Bundeskanzler Hendrik Westphal ist verschwunden und wie vom Erdboden verschluckt. Sein Verschwinden könnte mit der medialen Enthüllungskampagne einer jungen Frau zusammenhängen, die sich Kessy X nennt und die er angeblich sexuell belästigt haben soll? Im Berliner U-Bahntunnel unter dem Alexanderplatz wird mittlerweile eine kopflose Frauenleiche gefunden, deren markantes Tattoo auf Kessy hinweist.
Die BKA-Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski beginnen mit der Aufklärung, doch es wird bald richtig kompliziert, denn Art gerät durch seine Nähe zur Kanzlergattin Juli und Hendrik bald selbst in den Fokus der Ermittlungen, denn die Politik braucht einen Täter!

Auch der vierte Band von Autor Marc Raabe mit dem Titel „Im Morgengrauen“ der Art Mayer Reihe besitzt wieder eine hochspannende rasante Handlung, die den Leser in seinen Bann zieht.
Die Hintergründe der gesamten Serie sind ja schon ein wenig speziell und abenteuerlich gestrickt, als i-Tüpfel bietet sich hier nun noch ein aufschlussreicher Serienabschluss mit überraschenden Sequenzen und Wendungen. Die ungewöhnliche Handlung macht natürlich auch die Spannung aus, die sich letztendlich über alle vier Bände hinzieht. Für Quereinsteiger ist es daher mit Sicherheit nicht ganz einfach, den Überblick zu behalten, ohne die Vorgängerbände zu kennen. Die ganze Geschichte ist dafür viel zu komplex. Allein die zeitlichen Begebenheiten und Sprünge in die Vergangenheit sind gar nicht einfach zu bewältigen.
Die Figuren Art, Nele, Leo und natürlich die kleine Milla sind mir mittlerweile sehr ans Herz gewachsen und es wäre schon schön, wenn sich weitere Fälle in Berlin auftun ;).
Das markante Coverdesign, die Titelwahl und die Gestaltung sind absolut gelungen, machen die Serie unverwechselbar und sorgen für Wiedererkennungswert.


Mein Fazit:
Richtig unterhaltsame und spannende Serie, die mich insgesamt großartig unterhalten hat, daher absolute Leseempfehlung meinerseits.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Gelungener Krimiserienauftakt aus dem hohen Norden

Der Tote im Strandkorb
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Lena Lorenzen, Ermittlerin beim LKA Kiel, wird zu ihrem großen Erstaunen zu einem Spezialeinsatz auf ihre Heimatinsel Amrum geschickt und soll dort mit ihrem jungen Kollegen Johann Grasmann ermitteln. ...

Lena Lorenzen, Ermittlerin beim LKA Kiel, wird zu ihrem großen Erstaunen zu einem Spezialeinsatz auf ihre Heimatinsel Amrum geschickt und soll dort mit ihrem jungen Kollegen Johann Grasmann ermitteln. Der Leiter des dortigen Kinderheims kam dort im Strandkorb zu Tode und anscheinend hat sich das LKA eingeschaltet, da ein paar mysteriöse Umstände auf Gift hinweisen und den angeblichen Herztod in Frage stellen. Tatsächlich stoßen Lena und Johann auf einige Ungereimtheiten.

“Der Tote im Strandkorb” ist der Titel und Auftakt einer Serie von Autorin Anna Johannsen, die auf der Insel Amrum im hohen Norden spielt. Die Erzählweise der Autorin hat mir gut gefallen, die ganze Geschichte wirkt authentisch sowie nachvollziehbar. Die Geschichte enthält einen privaten Handlungsstrang der Hauptkommissarin, der sich aber dezent im Hintergrund abspielt. Insgesamt empfand ich die Lektüre als runde Sache und bin weiteren Folgen aufgeschlossen. Das Cover zeigt anscheinend den Leuchtturm von Amrum, der eine kleine romantische Nebenrolle im Buch spielt, süße Idee;).

Mein Fazit:
Ein wirklich toller Serienauftakt, unterhaltsam und schnell zu lesen.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Komplexer Fall zum deutsch-polnischen Serienauftakt

Strandopfer
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Kriminalhauptkommissarin Lena Schuldt vom BKA wird an die polnische Ostseeküste geschickt, um den Todesfall eines deutschen Touristen zu begutachten. Mit gemischten Gefühlen und einer gehörigen Portion ...

Kriminalhauptkommissarin Lena Schuldt vom BKA wird an die polnische Ostseeküste geschickt, um den Todesfall eines deutschen Touristen zu begutachten. Mit gemischten Gefühlen und einer gehörigen Portion Vorurteilen im Gepäck trifft sie dort auf den deutsch sprechenden polnischen Kollegen Adam Krawczyk. Die Annahme eines Badeunfalls entpuppt sich jedoch bald als unhaltbar, da der Tote einen geschliffenen Bernstein im Rachen hat und sich herausstellt, dass die Tochter einer Bekannten zur gleichen Zeit verschwunden zu sein scheint! Plötzlich steht die Suche nach dem 10-jährigen Mädchen im Vordergrund.

Der neue Krimiserien-Auftakt von Autor Frank Goldammer, mit dem Titel „Strandopfer“, ist der erste Fall für das deutsch-polnische Ermittler-Duo Lena Schuldt und Adam Krawczyk. Zunächst müssen sich die beiden Kriminaler zusammenraufen, gegenseitige Vorurteile bekämpfen und einige Missverständnisse aus dem Weg räumen. Da Lena nicht viel Polnisch versteht, fühlt sie sich leider permanent angefeindet und auch Adam ist kein leicht zugänglicher Charakter. Beide haben dunkle Flecken in ihrer Vergangenheit. Der Fall hat es in sich und entwickelt sich recht rasant. Es wird ein Kampf gegen die Zeit und die Todesfälle häufen sich äußerst schnell. Das Tempo und die Entwicklung sind wirklich sehr spannend angelegt, doch leider wirkt mir der ganze Fall dann zum Showdown hin ein wenig zu übertrieben und wenig glaubwürdig. Das hätte ich mir irgendwie anders gewünscht. Cover und Titelgestaltung finde ich passend aber auch nicht sonderlich spektakulär.

Mein Fazit:
Sehr komplexer und absolut fesselnder Kriminalroman, der mich gut unterhalten hat, den ich aber auch ein bisschen over the top fand.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Gelungene kulinarische Reise nach Thailand

Willkommen in Thailand
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Das Kochbuch mit dem Titel „Willkommen in Thailand” zeigt die Seele der thailändischen Küche und lädt ein, die abwechslungsreiche Küche der Thailänder zu erkunden. Gesammelt und vorgestellt werden Gerichte ...

Das Kochbuch mit dem Titel „Willkommen in Thailand” zeigt die Seele der thailändischen Küche und lädt ein, die abwechslungsreiche Küche der Thailänder zu erkunden. Gesammelt und vorgestellt werden Gerichte und Land von dem Autorenduo Prisca Rüegg und Phassaporn Mankongthanachock. Das Buch bietet außer unzähligen Rezepten und schönen Bildern dazu auch eine detaillierte Beschreibung der wichtigsten Zutaten und deren Geschichte.
Dazu gehört natürlich in erster Linie der Reis, als wichtigster Bestandteil. Es gibt unterschiedliche Arten und Zubereitungen, klassisch als Beilage oder verarbeitet zu den sehr beliebten Reisnudeln. Dazu gibt es dann unzählig leckere Rezepte, vom relativ einfachen bis zu den etwas aufwendigeren mit exotischen Zutaten, die hierzulande bestimmt nicht einfach zu finden sind. Dazu zählen sicherlich Lotos und Seerosen, die ich bislang noch nie gekostet habe. Interessant fand ich auch den Abschnitt über die Getränke, farbige Teesorten, von denen ich noch nie gehört habe, spannend.
Die Geschmacksrichtung Umami ist besonders wichtig für die thailändische Ernährung und ihr ist auch ein spezieller Abschnitt gewidmet, in dem sich alles um Gewürze, Kräuter, Saucen dreht. Die Gerichte werden zumeist in einem Wok zubereitet.
Natürlich werden auch Süßspeisen nicht vergessen, dabei werden auch spezielle Traditionen mit besonderen Köstlichkeiten verbunden.

Mein Fazit:
Ein wunderschönes und inspirierendes exotisches Kochbuch mit vielen tollen Rezepten, das aber auch viel Informatives über das Land liefert und Lust macht, das Land und seine Gerichte vor Ort zu genießen. Viele der exotischen Zutaten machen mich absolut neugierig darauf!

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Veröffentlicht am 22.05.2026

Gemütlicher Ostseekrimi

Fischkopp-Vendetta
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Im beschaulichen Hohenwacht recherchiert ein Kieler Lokalreporter zu diversen Altfällen. Dabei besucht er auch die neuen Besitzer eines alten Bauernhauses, die gerade einen mysteriösen Fund in ihrem Garten ...

Im beschaulichen Hohenwacht recherchiert ein Kieler Lokalreporter zu diversen Altfällen. Dabei besucht er auch die neuen Besitzer eines alten Bauernhauses, die gerade einen mysteriösen Fund in ihrem Garten machen. Dabei kommen diverse Waffen und Dokumente zum Vorschein. Kurz darauf liegt der neugierige Reporter erschossen am Leuchtturm! Obwohl sich die Kripo in Kiel der Sache annimmt, lassen es sich Dorfgendarm Oke Oltmann und seine Kollegen nicht nehmen, auf eigene Faust zu ermitteln!

In ihrem fünften Küsten-Krimi “Fischkopp-Vendetta” entführt Patricia Brandt ihre Leser wieder in den Ort Hohenwacht an die Ostsee. Dort geht es normalerweise recht ruhig zu und der Polizeichef Oke Oltmann mag sein gemütliches Leben genau so gerne wie Mettbrötchen und seine Angetraute Imke. Allerdings wird sein Leben gerade so richtig auf den Kopf gestellt, denn nicht nur die Waffen und der Mord stören seine Ruhe, auch seine Frau befindet sich in einer Art Midlifecrisis.
Die Autorin beschreibt ihre Figuren und deren Eigenarten sehr anschaulich, mit einer gehörigen Portion Humor und jede Menge Lokalkolorit. Die Story selbst ist unterhaltsam, für meinen Geschmack wirkt sie aber auch sehr konstruiert und etwas over the Top. Zu viele Nebenschauplätze werden eröffnet, die zwar lustig sind, aber die Spannung wird gebremst und bleibt somit auf der Strecke.
Das Cover ist hübsch gemacht und passt gut zum Ostseefeeling.

Mein Fazit:
Ein vergnüglicher Lokalkrimi mit reichlich plattdeutschem Flair und schrägen Humor für gemütliche Lesestunden.

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