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Veröffentlicht am 20.04.2023

psychische Erkrankung - Talk about it !

Mein schmerzhaft schönes Trotzdem
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Meine Meinung und Inhalt

"Es gibt keinen emotionalen Zustand, der permanent ist. Auch die Depression nicht. In keinem emotionalen Zustand bleiben wir für immer, auch wenn es sich so anfühlt." (ZITAT)

Für ...

Meine Meinung und Inhalt

"Es gibt keinen emotionalen Zustand, der permanent ist. Auch die Depression nicht. In keinem emotionalen Zustand bleiben wir für immer, auch wenn es sich so anfühlt." (ZITAT)

Für mich ein wirklich tolles Buch, das die Thematik Depression gut behandelt und zwar für Betroffene als auch für Leute in deren Umfeld.

Offen ehrlich und direkt spricht Vorsamer ein Thema an, das von vielen leider immer noch nicht ernst genommen und oder belächelt wird.

Für mich eine tolle Lektüre!


Barbara Vorsamer weiß, wie es sich anfühlt, wenn morgens ein Elefant mitten auf ihrer Brust sitzt. Dann reicht ihre Kraft nicht einmal, um sich im Bett umzudrehen. Dann nimmt das Gefühl der Wertlosigkeit überhand und irgendwann bleibt als Ausweg nur noch die Einweisung in die geschlossene Psychiatrie.
Es war ein schmerzhafter Prozess, es brauchte Therapien und Klinikaufenthalte, bis Barbara Vorsamer lernte, Gefühle nicht länger zu unterdrücken, sondern sie in ihrer Ambiguität zuzulassen. Intensiv, berührend schreibt Vorsamer über das Versinken in tiefdunkler Depression, über Schmerzen und Trauer. Es sind persönliche Fragen, die weit über das Private hinausweisen. Denn wir müssen auch als Gesellschaft mal darüber reden, wie es uns geht.


Info:

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in zahlreichen Beschwerden äußern kann. Eine anhaltende gedrückte Stimmung, eine Hemmung von Antrieb und Denken, Interessenverlust sowie vielfältige körperliche Symptome, die von Schlaflosigkeit über Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen reichen, sind mögliche Anzeichen einer Depression. Die Mehrheit der Betroffenen hegt früher oder später Suizidgedanken, 10 bis 15% aller Patienten mit wiederkehrenden schwer ausgeprägten depressiven Phasen sterben durch Suizid.


Barbara Vorsamer, geboren 1981, ist Redakteurin im Gesellschaftsteil der ›Süddeutschen Zeitung‹. Ihre Texte wurden mehrfach für Preise nominiert und ausgezeichnet. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in München. Seit vielen Jahren leidet sie an Depressionen. Mittlerweile weiß sie, wie man weiterlebt mit chronischen Schmerzen, mit der Depression. Trotz der Depression. Und obwohl es ihr immer mal wieder so mies geht, dass sie sich gar nicht vorstellen kann, jemals wieder irgendetwas zu tun.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Die Holzbox

Die Vorhersage
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Meine Meinung und Inhalt

Tatsächlich hatte die Times im September, sechs Monate nach der Ankunft der Fäden, genug Daten gesammelt, um zu zeigen, dass ein sehr kleiner, aber statistisch signifikanter ...

Meine Meinung und Inhalt

Tatsächlich hatte die Times im September, sechs Monate nach der Ankunft der Fäden, genug Daten gesammelt, um zu zeigen, dass ein sehr kleiner, aber statistisch signifikanter Prozentsatz der amerikanischen Bevölkerung das Land verlassen hatte. Viele Auswanderer gingen einfach nach Kanada, während einige noch weiter nördlich nach Skandinavien reisten, wo die jahrelange gute Presse – die Länder zählten zu den glücklichsten Regionen der Welt und setzten sich mit am meisten für Gleichberechtigung ein – die Ängste vor dem endlosen Winter scheinbar übertrumpfte." (ZITAT)

Als Nina eines schönen Morgens ihre Wohnungstür öffnet, findet sie eine schlichte Holzbox. Darin verbirgt sich ihr Lebensfaden. Wenn sie die Box öffnet, wird sie erfahren, wie viele Jahre ihr noch bleiben. Und sie ist nicht die Einzige, die dieses »Geschenk« bekommt. Überall auf dem Globus – sei es nun im New Yorker Apartment, in einer Hütte in den Bergen oder einem Beduinenzelt – hat jeder Volljährige eine Box erhalten und fragt sich: Will ich wirklich wissen, wann ich sterben muss? Einfühlsam und klug erzählt Nikki Erlick, was mit der Gesellschaft, mit Beziehungen und mit jedem einzelnen Individuum passiert, wenn uns die eigene Sterblichkeit drastisch vor Augen geführt wird. »Die Vorhersage« ist ein berührender Roman über das Leben und das Sterben, über Freundschaft und Liebe und über das Menschsein selbst.


"Im März und April waren die Regierungen der Länder zu sehr damit beschä igt, die Echtheit der Fäden zubestätigen und die Weltwirtscha vor dem Absturz zu bewahren, um zu erkennen, dass sie nicht völlig machtlos waren. Die Ankun der Boxen konnten sie nicht kontrollieren. Aber vielleicht, wie die Menschen sie benutzten." (ZITAT)

Die Idee hinter dem Debütroman "Die Vorhersage", hat mir von Beginn an gefallen, ebenso der Schreibstil der Autorin. Erlick erzählt aus verschiedenen Perspektiven, was das Wissen oder das Nicht-Wissen-Wollen mit ihren Charakteren macht. Es ist faszinierend zu lesen, dass manche tatsächlich der Versuchung widerstehen können, die meistens jedoch nicht. Die Verlockung ist zu groß, die Angst und der Druck unbeschreiblich.

"Mit jedem Tag, an dem wieder Hundertausende Menschen am Morgen ihres zweiundzwanzigsten Geburtstages aufwachten und ihre Box vorfanden, wurde die Lage dringlicher. Sie konnten nicht länger rätseln, was ihre Fäden wohl aussagten. Sie brauchten Klarheit." (ZITAT)


Das Buch regt natürlich auch zum Nachdenken an, wie man selbst handeln würde, wenn man eine Box öffenen könnte, durch welche man erfährt, wann man sterben würde.

Das schöne Cover finde ich sehr gut gewählt. In den USA wurde das hochemotionale Werk sofort zum Bestseller, derzeit ist oder wird er in gleich 14 Sprachen übersetzt. In Deutschland ist „The Measure“ jetzt unter dem Titel „Die Vorhersage“ erschienen.

Von mir bekommt das Buch mit dem kreativen Gedankenexperiment eine Leseempfehlung. Tolles Debüt.



Nikki Erlicks Arbeiten sind auf den Websites von »New York Magazine«, »Harper's Bazaar«, »Newsweek«, »Cosmopolitan« und »The Huffington Post« erschienen. Als Reisejournalistin hat sie viele Länder erkundet – von beschaulichen Dörfern in Frankreich bis zu den arktischen Fjorden Norwegens. Sie schloss ihr Studium an der Harvard University mit summa cum laude ab und ist ehemalige Redakteurin von »The Harvard Crimson«. Sie erwarb ihren Master-Abschluss in Global Thought an der Columbia University. »Die Vorhersage« ist ihr Debütroman.


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Veröffentlicht am 20.04.2023

24 Stunden, um die Katastrophe aufzuhalten ...

Tage voller Zorn
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Meine Meinung und Inhalt


Helsinki 2027. Leo Koski, der junge Ministerpräsident Finnlands, ist charismatisch. Was niemand weiß: Er ist nur die Marionette einer Gilde reicher Männer. Sie sind es, die bestimmen. ...

Meine Meinung und Inhalt


Helsinki 2027. Leo Koski, der junge Ministerpräsident Finnlands, ist charismatisch. Was niemand weiß: Er ist nur die Marionette einer Gilde reicher Männer. Sie sind es, die bestimmen. Die Spaltung der Gesellschaft und die zunehmende Armut in weiten Teilen der Bevölkerung sind ihnen egal.

Doch als sich eine junge Frau am Vorabend einer großen Massenkundgebung aus Protest selbst anzündet, gerät das Machtgefüge ins Wanken. Die Frau hatte zuvor Briefe verschickt, um das Land aufzurütteln. In dieser aufgeheizten politischen Lage wendet sich der Ministerpräsident das erste Mal von seinen Geldgebern ab. Aber auf wen kann er noch zählen? Auf seinen Ziehvater und reichsten Mann Finnlands Pontus Ebeling? Auf die Führungsfigur der Linken, Emma Erola?

Koski hat nur 24 Stunden, um sein Land vor einer Katastrophe und unzähligen Toten zu bewahren. Der Countdown beginnt ...

Der Schreibstil von Oskari ist unglaublich gut und für mich ein wirklich guter Thriller. Kaum zu glauben, dass Tuomas Oskari hiermit seinen Debütroman vorlegt. Ein Buch, wie gemacht für kalte Wintertage.
Ein aktueller, packender und hochbrisanter internationaler Thriller über die Gefahren, die westlichen Gesellschaften drohen ̵ und über die notwendige Entschlossenheit, sich dagegen zu wehren, welcher mich absolut überzeugen konnte.


Tuomas Oskari (Jahrgang 1980) hat ein abgeschlossenes BWL-Studium und ist ein bekannter Politik- und Wirtschaftsjournalist bei Finnlands größter, überregionaler Tageszeitung "Helsingin Sanomat". Zuvor war er Auslandskorrespondent dieser Zeitung in den USA. TAGE VOLLER ZORN ist sein viel beachteter Debütroman, mit dem er von den Literaturkritikern seines Landes durchweg gelobt und in die Schar „internationale Thriller schreibender finnischer Erfolgsautoren“ gehoben wurde.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Abgesandter

Was wir verbergen
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Meine Meinung und Inhalt

Auf einen Nachtclub, den queere Partyleute gerne besuchen, wird ein Anschlag verübt. Ein Fanatiker, der sich in einem Bekennervideo als "Abgesandter" bezeichnet, hat Handgranaten ...

Meine Meinung und Inhalt

Auf einen Nachtclub, den queere Partyleute gerne besuchen, wird ein Anschlag verübt. Ein Fanatiker, der sich in einem Bekennervideo als "Abgesandter" bezeichnet, hat Handgranaten in den Nachtclub geworfen. Fünf Menschen werden getötet und viele schwer verletzt. Kommissar Henrik Oksman von der Kripo in Pori übernimmt die Ermittlungen. Oksman war kurz vor dem Anschlag jedoch auch in dem Club - wovon niemand etwas wissen darf. Der Anschlag sorgt für große mediale Aufmerksamkeit. Im Internet verbreitet sich das Bekennervideo wie ein Lauffeuer, und die Foren quillen über vor Mutmaßungen, ob der Täter weiter morden wird. Und genau das muss Oksman verhindern: einen weiteren Anschlag.


Autor Arttu Tuominen wurde für seinen Kriminalroman „Was wir verschweigen“ mehrfach ausgezeichnet. Dieses Buch habe ich ebenfalls mit Begeisterung gelesen.

Mit „Was wir verbergen“, dem in sich abgeschlossenen zweiten Band, setzt er seine außergewöhnliche Krimireihe fort. Wie schon im ersten Band der Reihe deutlich wird, haben auch die anderen Ermittler mit privaten und familiären Problemen zu kämpfen, allen voran Kommissar Jari Paloviita.

Diese ist auf insgesamt sechs Bände angelegt, bei denen jeweils ein anderer Charakter des Ermittlerteams in den Vordergrund tritt.

Auch dieses mal konnten mich Cover und Klappentext sofort meine Neugier wecken. Der Kriminalroman hat mich sprachlich und inhaltlich absolut fesseln können. Für stellt dieses Buch auch das Spiegelbild aktueller sozialer Auseinandersetzungen dar, welche aufzeigen, wie groß die gesellschaftliche Kluft in vielen Bereichen tatsächlich ist. Absolute Leseempfehlung.


Arttu Tuominen, geboren 1981, wurde für seinen Kriminalroman Was wir verschweigen in Finnland vielfach ausgezeichnet. Kritiker und Leser waren begeistert von den geschickt in die Story verwobenen Rückblenden in die Kindheit der Protagonisten sowie der sensiblen Zeichnung der komplexen Charaktere. Arrtu Tuominen lebt mit seiner Familie in der Küstenstadt Pori, in Mittelfinnland, dem Schauplatz des vorliegenden Krimis. Neben dem Schreiben hervorragender Kriminalromane arbeitet der Autor auch als Ingenieur für Umwelttechnik.

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Veröffentlicht am 20.04.2023

Meter pro Sekunde

Meter pro Sekunde
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Meine Meinung und Inhalt

Guter prägnanter Schreibstil, schöne detaillierte Beschreibungen und ein treffendes Cover konnten mich leider dennoch nicht von dem Werk von Stine Pilgaard überzeugen. "Meter ...

Meine Meinung und Inhalt

Guter prägnanter Schreibstil, schöne detaillierte Beschreibungen und ein treffendes Cover konnten mich leider dennoch nicht von dem Werk von Stine Pilgaard überzeugen. "Meter pro Sekunde" erschien 2020 als dritter Roman Pilgaards und liegt jetzt als erstes, aber sicher nicht letztes ihrer Werke auf Deutsch vor.

Der Roman preist in einfacher Sprache die Sprache als Schatz, Sprachstil ist aber bekanntlich Geschmacksache. „Meter pro Sekunde“ zeugt von der Lust der Autorin, mit Sprache zu spielen und herkömmlichen Familienepisoden neuen Reiz abzugewinnen.


Kühe, Windräder und die sonderbare Welt einer Internatsschule: Eine junge Mutter zieht mit Mann und Baby nach Westjütland, ins »Land der kurzen Sätze«. Eine einfache Unterhaltung wird für sie zum Wagnis, und das Leben selbst ist auf einmal voller Hindernisse. Mutterschaft, Ehe und Fahrprüfung: alles kaum zu schaffen. Doch als sie Kummerkasten-Redakteurin bei der lokalen Zeitung wird, ändert sich ihr Leben, und der Himmel bricht auf.



Stine Pilgaard wurde 1984 geboren. Ihr Roman »Meter pro Sekunde« (2022 bei Kanon erschienen) war ein Erfolg bei Publikum und Kritik. »Meine Mutter« sagt ist ihr Debütroman und brachte ihr 2012 den wichtigsten Debütpreis Dänemarks ein. Stine Pilgaard lebt in Kopenhagen.

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