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Veröffentlicht am 04.08.2021

Svea Kopetzki ermittelt

Tod an der Alster
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Meine Meinung und Inhalt

Die Autorin Anke Küpper wuchs im Ruhrgebiet auf und lebt in Hamburg.

„Der Tote vom Elbhang“ ist ihr erster Kriminalroman. Im zweiten Band ereilt der "Tod an der Alster" einer ...

Meine Meinung und Inhalt

Die Autorin Anke Küpper wuchs im Ruhrgebiet auf und lebt in Hamburg.

„Der Tote vom Elbhang“ ist ihr erster Kriminalroman. Im zweiten Band ereilt der "Tod an der Alster" einer bekannten Schönheitschirurgin. Mitten in der Nacht läuft sie vor einen Bus. Erst bei genauerem Hinsehen entdecken Ermittlerin Svea Kopetzki und ihre Kollegen von der Mordkommission, dass die Ärztin Stichspuren am Hals hat.

Die Ermittlerin wurde gut und authentisch dargestellt und hat mit der Handlung harmoniert. Der Spannungsaufbau ist Küpper gelungen und hat somit einen soliden Krimi geschaffen. Der zweite Band kann separat gelesen werden und konnte mich überzeugen.


Küpper arbeitet seit über zwanzig Jahren als Buchautorin. Mittlerweile hat sie mehr als sechzig Sachbücher und Kindergeschichten sowie zahlreiche Quizze und Spiele veröffentlicht, darunter einige Bestseller.

Sie studierte Germanistik, Romanistik und Medienwissenschaften in Bochum, Hamburg, Poitiers und Bordeaux. Ihre Abschlussarbeit schrieb sie über die Krimis der Schwarzen Serie.

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Veröffentlicht am 03.08.2021

Achim und Barbara

Treue Seelen
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Meine Meinung und Inhalt

Till Raether, ein bis zu dem Zeitpunkt mir nicht bekannter Autor, konnte mich aufgrund von Cover und Klappentextes seines Werkes "Treue Seelen" ansprechen.

Die Geschichte beginnt ...

Meine Meinung und Inhalt

Till Raether, ein bis zu dem Zeitpunkt mir nicht bekannter Autor, konnte mich aufgrund von Cover und Klappentextes seines Werkes "Treue Seelen" ansprechen.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1986 mit den Protagonisten Achim und Barbara (30). Diese haben sich entschieden nach West-Berlin zu ziehen, also in die Großstadt, weg aus der Provinz. Mit dem Gedanken, dass man dort ein anderer Mensch sein könnte, hoffen Sie dort auf ein neues Leben, finden jedoch Stillstand, spießige Enge und Tschernobyl-Angst. Während Barbara an Trennung denkt, verliebt Achim sich in die zehn Jahre ältere Nachbarin Marion, die enttäuscht von ihrem Bundesgrenzschutz-Ehemann Volker ist.

Mit den Protagonisten und ihren Handlungen und Gedanken konnte ich leider - auch im Laufe der Geschichte- nicht warm werden. Positiv ist für mich der Blick auf die 80er, der sehr authentisch ist. Gerade den Umgang mit dem Reaktorunfall im Alltag fand ich interessant, wohingegen der Ost-West-Konflikt (sowohl global als auch Marions persönlicher) besser dargestellt hätte werden können.

Der Schreibstil ist angenehm und liest sich gut. Das Cover gefällt mir ziemlich gut und ist passend gewählt, auf der einen Seite die Spaltung der beiden Menschen (dargestellt durch die unterschiedlichen Farben) und auf der anderen, der Boden der damaligen Zeit und hier sollte vielleicht auch die entstandene Enge dargestellt werden.

Till Raether, geboren im Februar 1969, begann nach seiner Schullaufbahn eine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule und absolvierte hinterher mehrere Praktika bei diversen Zeitungen und Zeitschriften. Als Schriftsteller bekannt ist Raether unter anderem für sein Buch "Das Leben ist nur eine Phase", das 2007 bei PIPER veröffentlicht wurde. Neben der Schriftstellerei ist Raether als Journalist für "Brigitte" und das "Süddeutsche Zeitung Magazin" tätig.


(https://www.instagram.com/flowers.books/)

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Veröffentlicht am 02.08.2021

Was geschah in jener Novembernacht?

Unter dem Sturm
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Meine Meinung und Inhalt

"Im Wald. Vidar hält inne und atmetgeräuschlos. Es ist vollkommen still.Dann sieht er es.«Hey!» Vidar wendet sich um undruft in Richtung derBlaulichter. «Hey! Hier im Wald ...

Meine Meinung und Inhalt

"Im Wald. Vidar hält inne und atmetgeräuschlos. Es ist vollkommen still.Dann sieht er es.«Hey!» Vidar wendet sich um undruft in Richtung derBlaulichter. «Hey! Hier im Wald liegt jemand.»Jemand, der nicht wusste, wohin." (ZITAT)

Der Schreibstil von Carlsson hat etwas Einlesezeit benötigt, da die Sätze teilweise sehr kurz und abgehackt dargestellt wurden. Im Laufe des Buches hatte ich mich dann jedoch daran gewöhnt und war von der Story gefesselt. Das Buchcover übermittelt eine düstere Stimmung und gefällt mir wirklich sehr gut. Das Buch startet im Jahr 1994. In einer kalten Novembernacht wird im kleinen südschwedischen Marbäck die Leiche einer jungen Frau gefunden. Alles weist auf ein Verbrechen hin, und ein Täter ist schnell ausgemacht:

Edvard Christensson unterhielt eine Beziehung mit ihr; wie sein Vater ist er berüchtigt für einen aufbrausenden Charakter.

Edvard wird verurteilt, und der Frieden kehrt ins Dorf zurück. Nur nicht für Edvards siebenjährigen Neffen Isak, der Edvard vergöttert hat.

Isak ist besessen von der Vorstellung, dass er den Keim des Bösen in sich trägt, wie sein Onkel, wie sein Großvater.
Zehn Jahre später sitzt Isak nach einem Diebstahl vor Vidar, der als junger Polizist bei der Verhaftung von Edvard half.

Im Wesentlichen wird die Handlung aus 2 Sichtweisen erzählt. Dem jungen Polizisten Vidar Jörgensson und dem Jungen Isak Nyqvist.

Die Szenerie ist wirklich gut geschildert worden und die Atmosphäre war deutlich. Ich bin ein Fan von Schweden Krimis und auch dieser konnte überzeugen.

Für mich eine Leseempfehlung an alle, die einen soliden guten Krimi lesen möchten, der unterhalten soll.

Christoffer Carlsson wurde 1986 in Halmstadt geboren. Er studierte Kriminologie an der Universität in Stockholm und schloss sein Studium mit einer Promotion ab. Mit sehr jungem Alter hat er vier international erfolgreiche Thriller veröffentlicht. „Der Turm der toten Seelen“, der erste Band der Serie rund um den Polizisten Leo Junker, wurde 2013 mit dem Schwedischen Krimipreis ausgezeichnet. Außerdem wurde er im Jahr 2012 mit dem Nachwuchspreis der European Society of Criminology geehrt.

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Veröffentlicht am 28.07.2021

Identität Girl A

Girl A
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Meine Meinung und Inhalt

“Die Art, wie Vater sich bewegte, erinnerte mich an ein Krokodil in den Naturfilmen…“ (ZITAT)

Girl A ist das zweitälteste Kind der gesamt sieben Geschwister. Sie heißt Alexandra ...

Meine Meinung und Inhalt

“Die Art, wie Vater sich bewegte, erinnerte mich an ein Krokodil in den Naturfilmen…“ (ZITAT)

Girl A ist das zweitälteste Kind der gesamt sieben Geschwister. Sie heißt Alexandra (Lex) Gracie und ist fünfzehn Jahre alt, als ihr endlich die Flucht von Zuhause gelingt. Dean schildert aber nicht nur die Zeit des Martyriums daheim, sondern auch das „Danach“ und damit die Zeit der Befreiung. Besondere Spannung wirft noch einmal die Frage auf, ob allein die Eltern Schuld an der Misshandlung und Vernachlässigung der Kinder trugen. Die Autorin hat einen hervorragenden tollen Schreibstil, bei dem man immer mehr Lust hast weiterzulesen.

Die Kapitel sind nach den Kindern unterteilt: Girl A ist Alexandra (Lex). Boy A ist Ethan. Delilah, die Schöne, ist Girl B. Gabriel, der Kurzsichtige ist Boy B. Noah ist Boy D. Evie, Alexandras überaus geliebte Schwester und Zimmergenossin ist Girl C. Daniel hat kein eigenes Kapitel. Die Untergliederung finde ich schön und übersichtlich gewählt.

Kurzum, eine wirklich packende und vor allem berührende Geschichte, die meine Leseempfehlung erhält.

"»Ich komm dich holen«, versprach ich. »Evie?« .....»Ich bin bald wieder da.« ..... Dann war die Zeit der Stille vorbei, und ich schlug den Knüppel gegen die untere Ecke des Fensters. Das Glas bekam einen Sprung, zerbrach aber nicht. .... Schon war jemand auf der Treppe. ......Jemand war an der Tür, die Klinke bewegte sich. Ich hatte mir vorgenommen, nicht nach unten zu blicken. .... Die Tür ging auf, und für den Bruchteil einer Sekunde sah ich Vater. " (ZITAT)

Die Autorin Abigail Dean studierte in Cambridge und arbeitete fünf Jahre als Anwältin zwischen London, New York und Kuala Lumpur. Vor ihrem 30. Geburtstag wollte sie einen Roman schreiben, wobei »Girl A« entstand. Sie schreibt an ihrem zweiten Roman.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Martin und der schwarzen Hahn

Junge mit schwarzem Hahn
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Meine Meinung und Inhalt

„Seine Augen sind sehr schön. Das fällt gleich auf. Dunkel und geduldig. Alles an ihm wirkt ruhig und bedacht. Und das macht ihn den Leuten im Dorf unbequem. Sie haben es ...

Meine Meinung und Inhalt

„Seine Augen sind sehr schön. Das fällt gleich auf. Dunkel und geduldig. Alles an ihm wirkt ruhig und bedacht. Und das macht ihn den Leuten im Dorf unbequem. Sie haben es nicht gern, dass einer zu lebendig ist oder zu ruhig. Derb können sie verstehen. Verschlagen auch. Aber das Bedächtige im Gesicht eines Elfjährigen, das mögen sie nicht. Und dann natürlich der Hahn. Den hat der Junge immer dabei. Auf der Schulter hocken. Oder im Schoß sitzen. Verborgen unter dem Hemd. Wenn das Vieh schläft, sieht es aus wie ein alter Mann, und alle im Dorf sagen, es wäre der Teufel.“ (ZITAT)


In einer Zeit voll Aberglauben und Tyrannei macht sich ein Junge mit reinem Herzen auf, die Hoffnung zu suchen.

Stefanie vor Schulte, 1974 in Hannover geboren, ist studierte Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt mit ihrem Mann und vier Kindern in Marburg. ›Junge mit schwarzem Hahn‹ ist ihr erster Roman.

„Was die sich traut, denkt Martin. Schon allein deswegen muss man sie ein ganzes Leben lang beschützen, um ihr dabei zuzuschauen, wie sie sich Sachen traut. Der Maler lacht. Ihm gefällt es hier. Er zwinkert der Franzi zu. Die ist aber nicht so eine und zwinkert nicht zurück.“ (ZITAT)

Die Autorin schreibt aus der Sicht von Martin, dem Protagonisten, welcher nichts besitzt bis auf das Hemd auf dem Leib und seinen schwarzen Hahn, Behüter und Freund zugleich.

Als Martin die Chance ergreift und mit dem Maler zieht, führt dieser ihn in eine schauerliche Welt, in der er dank seines Mitgefühls und Verstandes widerstehen kann und zum Retter wird für jene, die noch unschuldiger sind als er.

Der Schreibstil ist anders und sehr angenehm. Man kann sich sofort in die Situationen hineinfühlen und der Beginn ist mit dem fehlenden Schlüssel zur Kichentür gleich humorvoll dargestellt.
Das Cover finde ich auch sehr passend und schön gewählt.

Für mich eine klare Leseempfehlung für das mitreißende ausdrucksstarke Debüt von Sefanie vor Schulte.

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