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Veröffentlicht am 24.04.2020

Blutgott

Blutgott
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Meine Meinung und Inhalt

"Ich begehre das Blut. Und ich werde es kriegen.

Ich begehre das Leben. Und ich werde es nehmen.

Ich begehre den Tod. Und werde ihn bringen." (ZITAT)


Auch mit dem nun siebte ...

Meine Meinung und Inhalt

"Ich begehre das Blut. Und ich werde es kriegen.

Ich begehre das Leben. Und ich werde es nehmen.

Ich begehre den Tod. Und werde ihn bringen." (ZITAT)


Auch mit dem nun siebte Teil der Thriller-Reihe mit Patho-Psychologin Clara-Vidalis konnte mit Etzold mehr als begeistern. Ich kann eine absolute Leseempfehlung für all seine Bücher aussprechen. Sein Schreibstil ist flüssig, fesselnd und lebhaft.


Die Thriller-Reihe mit Clara Vidalis von Veit Etzold ist in folgender Reihenfolge erschienen:
• Final Cut
• Seelenangst
• Todeswächter
• Der Totenzeichner
• Tränenbringer
• Schmerzmacher
• Blutgott

Die Bücher können auch unabhängig von einander gelesen werden, dennoch empfehle ich, die Reihenfolge einzuhalten, um mit den Protagonisten vertraut zu werden.

Das Buch beginnt damit, dass ein Mädchen allein in einem schäbigen alten Abteil eines IC, der gerade Nordrhein-Westfalen durchfährt, sitzt. Plötzlich öffnet sich quietschend die Tür: Eine Gruppe Jungen betritt das Abteil. Die Angst ist spürbar. Zielstrebig nähern sie sich den Fenstern und ziehen die Vorhänge zu. Was dann geschieht, jagt den hartgesottenen Ermittlern vom LKA Berlin um Patho-Psychologin Clara Vidalis Schauer über den Rücken.


Und es bleibt nicht bei diesem einen außergewöhnlich brutalen Mord, verübt noch dazu von einer Gruppe Minderjähriger – bald schlagen die kindlichen Killer-Kommandos in ganz Deutschland zu.


Das Ende des Buches wurde offen gelassen, vermutlich werden wir im nächsten Buch mehr darüber erfahren und ich kann es kaum erwarten. Ich bin meist kein Freund davon, wenn man als Leser mit einem solch spannenden offenen Ende zurückgelassen wird, dennoch hat Etzold auf den letzen Seiten Cleverness bewiesen und die Spannung nochmals in die Höhe gedrückt.

Veit M. Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er über den Kinofilm Matrix. Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken und eine internationale Unternehmensberatung. Veit M. Etzold lebt in Berlin.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Nach dem Sturm

Vardo – Nach dem Sturm
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Meine Meinung und Inhalt

"Der Sturm kommt heran wie ein Fingerschnipsen. So werden sie in den darauffolgenden Monaten und Jahren davon sprechen, wenn er nicht mehr nur ein Schmerz hinte rihren Augen und ...

Meine Meinung und Inhalt

"Der Sturm kommt heran wie ein Fingerschnipsen. So werden sie in den darauffolgenden Monaten und Jahren davon sprechen, wenn er nicht mehr nur ein Schmerz hinte rihren Augen und ein ersticktes Schluchzen tief in ihren Kehlen ist." (ZITAT)

Die Geschichte spielt im 17. Jahrhundert an der nördlichsten Spitze Norwegens , in Vardø. Maren sieht einen plötzlichen, heftigen Sturm über dem Meer aufziehen. Vierzig Fischer, darunter ihr Vater und Bruder, zerschellen an den Felsen. Alle Männer der Insel sind ausgelöscht – und die Frauen von Vardø bleiben allein zurück. Das Leben der verbliebenen Frauen in Vardø ist schwerer geworden ohne die Hilfe der Männer, die für den Fischfang verantwortlich waren. Hilfe von außen kommt nur spärlich, lange Zeit sind sie sich selbst überlassen. Doch dieser Umstand schweißt sie nicht alle enger zusammen, sondern schürt Hass und Missgunst und spaltet das Dorf in zwei Gruppen.

Drei Jahre später setzt ein unheilvoller Mann seinen Fuß auf die abgelegene Insel. In Schottland hat Absalom Cornet Hexen verbrannt, jetzt soll er auf Vardø für Ordnung sorgen. Ihn begleitet seine junge norwegische Ehefrau. Ursa findet die Autorität ihres Mannes aufregend und hat zugleich Angst davor. Auf Vardø begegnet sie Maren und erkennt in ihr etwas, das sie noch nie zuvor erlebt hat: eine unabhängige Frau. Doch für Absalom ist Vardø nur eins - eine Insel, die von Gott verlassen wurde und die er von teuflischer Sünde befreien muss.

„Doch jetzt weiß sie, wie es war, zu glauben, dass das Böse nur dort draußen hersche. Das Böse war hier, unter ihnen, es hatte zwei Beine und fällte Urteile mit menschlicher Zunge" (ZITAT)

Das schöne Cover und der vielversprechende Klappentext hatten sofort mein Interesse wecken können - und ich wurde mit "Vardo" nicht enttäuscht.

Die Protagonisten und die Umgebung sind sehr authentisch und gut vorstellbar beschrieben worden.

In "Vardo" taucht man tief in eine andere Welt ein und lässt sich mittels des tollen Schreibstils leiten. Deshalb kann ich auch eine absolute Leseempfehlung von mir für dieses besondere intensive Buch!

Kiran Millwood Hargrave, geboren 1990, studierte in Oxford und Cambridge. Ihr erstes Kinderbuch veröffentlichte sie 2016. Der Winter des Bären ist ihr dritter Roman. Für ihr Schreiben wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Waterstones Children’s Book Prize 2017 und dem British Book Award. Sie lebt mit ihrem Mann in Oxford.

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Veröffentlicht am 16.04.2020

Fragen des Lebens

Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich Von einer Begegnung, die alles veränderte
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Meine Meinung und Inhalt

"Es gab mal eine Zeit, da fühlte ich mich wie ein Blatt im Wind. Es war, als trudelte ich haltlos durch die Luft, ohne zu wissen, wie ich die Kontrolle wiedererlangen konnte." ...

Meine Meinung und Inhalt

"Es gab mal eine Zeit, da fühlte ich mich wie ein Blatt im Wind. Es war, als trudelte ich haltlos durch die Luft, ohne zu wissen, wie ich die Kontrolle wiedererlangen konnte." (ZITAT)

Die Protagonistin geht an einem Tag, als sie sehr erschöpft und ausgelaugt ist, im Wald spazieren. Sie grübelt über ihr Leben und begegnet einer alten Dame - zuerst mit einer Abwehrhaltung und dann mit Neugier, als die Frau von den »Vier Fragen des Lebens« erzählt.

Das Cover, die zauberhafte malerische Innengestaltung und der verlockene Klappentext gefallen mir ausgesprochen gut und rundet das Buch perfekt ab.

"Doch viele Menschen ignorieren ihren inneren Kompass, weil sie glauben, dass Gefühle bei wichtigen Entscheidungen nichts verloren haben, ja, sie halten sie sogar für schädlich. Manche können ihren inneren Kompass gar nicht mehr spüren, weil sie ihre Gefühle schon so häufig verdrängt haben. Sie treffen ihre Entscheidungen ausschließlich mit dem Kopf." (ZITAT)


Absolute Leseempfehlung meinerseits. Das Buch ist so dünn, dass ich es sicherlich noch einige Male lesen werden. Es regt zum Nachdenken an und erinnert an Dinge, die man nie vergessen sollte.


Tessa Randau, geboren 1976, arbeitete als Ressortleiterin für eine Zeitschrift. Als ein Karriereschritt anstand, entschied sie sich für mehr persönliche Freiräume und machte sich als Stress- und Burnout-Beraterin selbstständig.

Dies ist ihr erstes Buch, es basiert auf ihren Erfahrungen und entstand aus dem Wunsch heraus, möglichst vielen Menschen dabei zu helfen, einen erfüllenden Lebensweg zu finden. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Koblenz.


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Veröffentlicht am 16.04.2020

Meinungen

»Am Anfang steht der Größenwahn, am Ende die Demut«
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Meine Meinung und Inhalt

Die Liebe eines Hundes ist einzigartig und unwiderstehlich, weil sie bedingungslos ist. Bei den mir bekannten Menschen ist das leider anders. "Erst wollen sie dich ändern, und ...

Meine Meinung und Inhalt

Die Liebe eines Hundes ist einzigartig und unwiderstehlich, weil sie bedingungslos ist. Bei den mir bekannten Menschen ist das leider anders. "Erst wollen sie dich ändern, und wenn sie dich dann geändert haben, mögen sie dich auf einmal nicht mehr." (ZITAT)

Bei mir hat vor allem der Buchtitel mein Interesse wecken können.

Enttäuscht wurde ich allerdings nach einigen Seiten, da es lediglich eine Ansammlung von Zitaten bekannter Schriftsteller, Models, Designer, Regisseure, Analytiker, Musiker u.m. ist. Diese geben zu folgenden Themen ihre Meinung ab:

• Über Kindheit und Charakter • Über Zündsekunden und Wendepunkte • Über Freundschaft und Einsamkeit • Über Witz und Schadenfreude • Über Arbeit, Karriere und Geld • Über Krankheit, Tod und Gott • Über das Unglück der Glückssuche


Und so schildert Michaelsen, wie sich Martin Walser über Schmerz freut, dass Tom Ford eine Therapie gegen Einsamkeit erfunden hat, Penélope Cruz die Sexfantasien in Männerköpfen ergründet, und Woody Allen erklärt, wie die Liebe vom Meer zur Pfütze wird.

"Die Liebe ist eine wunderbare Verblendung, aber sie lässt nach. Die Sehnsucht stirbt an der Schwelle der Erfüllung." (ZITAT)

Sven Michaelsen studierte Literatur und Geschichte, war zwanzig Jahre lang Reporter und Autor beim „Stern“ und schreibt heute meist für das „SZ-Magazin“. Mit seinem Buch „Starschnitte“ begeisterte Michaelsen Leser wie Kritiker.

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Veröffentlicht am 14.04.2020

Wunderschöner besonderer Atlas!

Der Atlas für Neugierige
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Meine Meinung und Inhalt

Teilweise sehr kuriose Karten, welche die Betrachtung der Welt verändern.

Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kategorieren

Menschen und Bevölkerung
Religion und Politik ...

Meine Meinung und Inhalt

Teilweise sehr kuriose Karten, welche die Betrachtung der Welt verändern.

Aufgeteilt ist das Buch in folgende Kategorieren

Menschen und Bevölkerung
Religion und Politik
Macht

z.B. Wichtigste Importquellen nach Ländern

Kultur
Sitten und Bräuche

z.B Wer fährt auf der falschen Seite

Freunde und Feinde
Geografie

z.B. Die Zeitzonen der Erde

Geschichte
Nationale Identität

z.B. Farben des Reisepasses

Verbrechen und Strafen
Natur

Somit ist eine Vielzahl von Bereiche abgedeckt.

Manche Karten haben mich zum Staunen, andere zum Schmunzeln gebracht.

Für mich ist der Atlas von Ian Wright ein Buch für jedermann und für mich einer der schönsten und interessantesten Atlanten, die ich je gesehen habe.


Ian Wright betreibt die Webseite »Brilliantmaps«, eine der beliebsten und meistbesuchten Kartographieseiten im Internet. Neben seiner Passion für Landkarten erkundet Ian Wright die Welt auch gerne zu Fuß. Er war der erste Mensch, der 2015 die komplette Londonder U-Bahn-Karte entlanglief. Ian Wright stammt aus Kanada und lebt heute in London.

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