Profilbild von Booklover77

Booklover77

Lesejury Profi
offline

Booklover77 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Booklover77 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2025

Ein sehr gemütliches, gefühlvolles Buch mit wichtigem Thema!

Infinity Falling - Change My Mind
0

Spoiler!

Genug war es trotzdem nicht. Würde es nie sein. Nicht mit ihm.

In dem Buch „Change my mind”, welches der zweite Band der Infinity Falling-Trilogie ist, wurde von Sarah Sprinz geschrieben und ...

Spoiler!

Genug war es trotzdem nicht. Würde es nie sein. Nicht mit ihm.

In dem Buch „Change my mind”, welches der zweite Band der Infinity Falling-Trilogie ist, wurde von Sarah Sprinz geschrieben und erzählt die Geschichte von Holly und Ruben. Holly und Ruben sind gezwungen miteinander zu arbeiten, nun ein paar sind. Allerdings verkörpert Ruben alles, was Holly an Hollywood hasst. So ist es auch kein Wunder, das die Fetzten fliegen. Trotzdem können sie die Anziehung nicht ignorieren. Was Holly aber nicht weiß, Ruben verbirgt etwas, das er am liebsten niemanden erzählen möchte und ihm verbietet ihr zu vertrauen.

Das Cover gefällt mir wirklich ausgezeichnet! Im Grunde ist es fast wie beim ersten Band auch, nur mit dem Unterschied, dass der Hintergrund lila statt rosa ist. Mir persönlich gefällt dies besser, da so auch das Glitzer zwischen „Infinity Falling“ mehr ins Auge sticht.

Der Titel könnte nicht besser getroffen sein. Es geht ziemlich oft um Meinungsverschiedenheiten und m Grunde auch über die Meinung der jeweils anderen Person. Zudem ist es eine direkte Aufforderung, wie sie von Holly kommen könnte, wenn sie mal wieder mit Ruben diskutiert.

Anfangs hört es sich negativ an. Wenn die beiden nur diskutieren, aber mir haben diese Streitigkeiten gut gefallen, weil sie oft sehr lustig zu lesen waren. Außerdem haben sie die Charaktere, sprich Holly und Ruben, stark definiert. Man konnte die beiden dadurch auch gut kennenlernen, weil sie fast immer etwas persönliches verraten oder zu einem Thema positioniert haben.

Der Schreibstil war wirklich hervorragend. Ich hatte das Gefühl, gerade erst zwei Kapitel gelesen zu haben und plötzlich war das halbe Buch schon weg. Ich musste das Buch einfach am Stück lesen.
Dabei verging auch in der Handlung die Zeit sehr schnell, womit auch der gesamte Zeitraum größer wurde. Auch wenn es mich manchmal gestört hat, weil es ziemlich verwirrend war, wenn es keine konkrete Zeitangabe gab. Dafür hatte es ein wenig Slow-Burn, was ich immer ich authentischer empfinde.

Ebenfalls authentisch war das Ende. Es war teilweise recht offen gestaltet, sodass ich mit offenen Fragen zurückgeblieben bin. Aber schließlich gibt es auch im echten Leben noch offene Fragen und kein absolutes Happy End. Trotzdem hoffe ich im letzten Band auf ein paar Antworten.

Eine weitere Sache, die mir sehr gut gefallen hat, sind die Perspektiven. Es wurde sowohl aus Ruben als auch aus Holly Sicht erzählt, allerdings wurden Rubens Erzählungen gegen Ende hin mehr. Dies hat mir gut gefallen, da meistens die weibliche Seite bevorzugt wird. Außerdem waren Rubens Gefühle und Gedanken am Ende „wichtiger“. Bei den Kapiteln ist mir nichts aufgefallen, auch nicht der Perspektivenwechsel, da dieser auch manchmal mitten im Kapitel stattfand.

Die Gefühle waren in diesem Buch schlichtweg überwältigend, weil von Anfang an auch negative dabei waren. Zudem gab es einen ständigen zwischen positiver und negativer Stimmung, sodass ich schon auf den ersten hundert Seiten Tränen in den Augen hatte. Leider war ich dann gegen Ende ein bisschen abgestumpft und es lag alles in einem Schleier. Es hat sich angefühlt, als ob ich nur beobachten, aber nichts wahrnehmen kann.

Genauso war es auch bei der Spannung. Am Anfang war allerdings weniger und ein wenig dumpf und zum Ende stieg sie klarer an. Dies lag vielleicht auch an dem interessanten Content und der Tatsache, dass vieles einer Fahrt gegen die Wand glich.

Jetzt habe ich viel zum Ende erzählt, nun nochmal zum Anfang. Ich habe mich zu Beginn gefragt, worum es in dem Buch überhaupt gehen könnte. Der Klappentext hatte wenige bis keine Inspirationen und auch keine Erinnerung von Andeutungen oder Problemen generell aus dem ersten Band. Wobei ich dieses zuletzt vor einer Weile gelesen und somit viel vergessen. Zum Glück habe ich schnell wieder in alle Geschehnisse hereingefunden. Zudem kamen schnell Themen auf, um die sich die Handlung gedreht hat, sodass meine große Frage „worüber?“ verschwunden ist.

Es ist ein fantastisches Buch, dass meine Erwartungen übertroffen hat und extrem gefühlvoll ist. Ich kann nur nahelegen, sich das Buch mit einem heißen Tee zuschnappen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2025

Eine tiefgründige Geschichte im Leben eines Fußballstars!

The Striker
0

Spoiler!

Sie ist die Einzige, die er will. Und die Einzige, die er nicht haben kann…

Das Buch „The Striker“ wurde von Ana Huang geschrieben und ist Auftakt der „Gods of the game“-Reihe. Es erzählt die ...

Spoiler!

Sie ist die Einzige, die er will. Und die Einzige, die er nicht haben kann…

Das Buch „The Striker“ wurde von Ana Huang geschrieben und ist Auftakt der „Gods of the game“-Reihe. Es erzählt die Geschichte der Fußballlegende Asher Donovan und der ehemaligen Primaballerina Scarlett DuBois. Nachdem Asher und sein Kontrahent Vincent die Meisterschaft verhindert haben, werden sie von ihrem Coach zu einem Crosstraining während der Saisonpause verdonnert. Blöderweise ist die Trainerin jene Frau, die Asher am Abend zuvor in seinem Pub kennengelernt hat und die Schwester seines Erzfeindes Vincent. Trotzdem können die beiden die Anziehung zwischen ihnen nicht leugnen. Aber schaffen sie es wirklich, alle Hindernisse zu überwinden?

Das Cover ist sehr gut gestaltet! Das glänzende lila ist mir sofort ins Auge gefallen. Ich finde oben das Stadion mit der Anzeigetafel, auf der alle Infos zu der Reihe, sowie den beiden sportlichen „Parteien“ zu finden sind, wirklich super. Beim genaueren Betrachten ist mir unten auch London aufgefallen.

Dies passt genauso gut ins Buch wie auch der Titel. Schließlich ist „striker“ englisch für Stürmer und Asher ist Stürmer in der Premier League.

Der Schreibstil ist zwar gut und vor allem sehr angenehm zu lesen, aber ich bin nicht so schnell vorangekommen, wie bei anderen Büchern. Möglicherweise liegt dies aber auch nur an der ziemlich hohen Seitenanzahl. Denn wenn ich auf die Seitenzahl geschaut habe, war ich in etwa genauso schnell, wie in anderen Büchern auch. Ich muss hier auch sagen, dass ich selten Bücher mit einer so hohen Seitenzahl lese.

Dafür ging das Buch über einen ganzen Sommer. Allerdings wurden folglich auch immer mal zwei, drei Wochen übersprungen, weshalb ich mir auch Zeitangaben zu Beginn jedes Kapitels gewünscht hätte.

Einen weiteren Wunsch habe ich auch bei den Perspektiven. Es wurde zwar aus Scarlett und Ashers Sicht erzählt, aber Scarlett überwog eindeutig. Deshalb habe ich mir in mehren Situation Ashers Sicht gewünscht, um Einblicke in seinem Gedanken und Gefühle zu bekommen. Irgendwie hat es sich dann so angefühlt, als wäre er ausgegrenzt worden.

Ein Pluspunkt konnte ich hingegen bei den Kapiteln verzeichnen. Zu Beginn und zum Ende jedes Kapitels gab es immer eine kleine Zeichnung. Wenn aus Ashers Sicht erzählt wurde, so war dies ein Fußball, bei Scarlett eine Ballerina. Ansonsten sind mir die Kapitel fast gar nicht aufgefallen, da sie alle in etwa gleich lang waren.

Umso mehr ist mir die Spannung ins Auge gefallen. Es war immer abwechslungsreich in der Handlung, sodass ich nur manchmal in der konkreten Situation wusste, was als nächstes passiert. Das Buch war somit ein sehr spannendes Überraschungspaket, das ich einfach am Stück lesen wollte, weil ich so mitgefiebert habe.

Zudem war alles gut verständlich. Die Stimmung, Gefühle und Gedanken wurden von dem passenden Charakter immer perfekt dargestellt. Egal wie schwer ihre Handlung auch war, ich habe mich nicht ein einziges Mal gefragt, warum sie nicht den leichteren Weg gewählt haben. Sie sind einfach so stark und ehrlich zu sich selbst, vor allem Scarlett.

Es ist ein wunderbares Buch, dass einem nicht mehr loslässt und von dem Leben als Promi erzählt. Ich empfehle es allen, die sich eine längere und tiefgründige Geschichte wünschen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2025

Das perfekte Sommerbuch, um am Strand zu liegen!

This could be love
0

Spoiler!

Große Träume und Herzklopfen auf Hawaii

In dem ersten Buch der Hawaii-Trilogie „This could be love” von Lilly Lucas geht es um Louisa und Vince. Nach einer schweren Verletzung möchte sich Louisa ...

Spoiler!

Große Träume und Herzklopfen auf Hawaii

In dem ersten Buch der Hawaii-Trilogie „This could be love” von Lilly Lucas geht es um Louisa und Vince. Nach einer schweren Verletzung möchte sich Louisa auf Hawaii auf ihr großes Tennisschule ihrer Patentante Kay. Prompt trifft sie den attraktiven Surferboy Vince und gerät zwischen die Fronten von ihm und Kay. Trotzdem flattert es in ihrem Bauch jedes Mal verräterisch, wenn sie Vince sieht. Außerdem gibt es ein paar Kapitel in Vinces Leben, die Louisa nicht kennt.

Das Cover gefällt mir echt gut! Das etwas rustikale rosa sieht mit dem Gold und dem Lila zwar edel, aber nicht auffällig aus. Das passt für mich auch auf einige Charaktere und deren Situation.

Ebenso lässt sich der Titel in einigen Situationen wiederzufinden. Ich finde er passt einfach perfekt und ist der Geschichte so nah. Man merkt schon früh, was gemeint wird.
Der Schreibstil ist ganz gut. Er ist recht unscheinbar und doch extrem flüssig zu lesen. Ich konnte schnell lesen und habe das Buch in einen Rutsch verschlungen.

Leider wurde nur aus Louisas Perspektive berichtet, wodurch mir oft Vinces Gefühle, Gedanken und Meinungen gefehlt haben. An besonders markanten Stellen gab es aber einen Ausgleich, den ich so noch nicht kannte und geliebt habe. Vince hat immer mal wieder Sprachnachrichten aufgenommen, in denen er aus seinem Innersten geredet hat. Außerdem wurden diese Sprachnachrichten hervorgehoben, indem ihnen eine ganze Seite gewidmet wurde. Es war so noch immer ein Kontakt zu Vince möglich, auch wenn er ansonsten nicht präsent war.

Eine weitere Besonderheit, die mir aufgefallen ist, sind die Zeitungsartikel. Sie leiten erst in die Geschichte ein und kommen auch gegen Ende immer mal wieder dran. Beides sind mal neue Erfrischende Ideen, die mir das Lesen ein wenig versüßt haben.

Versüßt haben mir auch zu großem Teil die anderen Charaktere das Buch. Allesamt haben sie mir sehr gut gefallen und mir schon einen leichten Vorgeschmack auf die weiteren Bände gegeben. Zudem gab es hin und wieder auch Einblicke in die Geschichten der anderen Charaktere, was das Buch noch vielseitiger gemacht haben.

Diese Vielseitigkeit hat sich auch bei den Gefühlen bemerkbar gemacht. Manchmal wurden Vinces Gefühle gar nicht so sehr durch ihn, sondern auch durch andere Charaktere deutlich. Ansonsten hat er seine Gefühle mehr durch Taten ausgedrückt. Bei Louisa habe ich ihre Gefühle hauptsächlich durch ihre Gedanken, aber ähnlich wie bei Vince auch durch ihre Handlungen.

Herausgestochen ist das Buch auch mit seinem Ende. Ich hatte von Anfang an einige Erwartungen, die sich mit der Zeit such verfestigt haben. Trotzdem sah das Ende ganz anders aus, als ich erwartet hatte. Dadurch wurde das Buch nochmal interessanter, spannender und auf seine eigene Weise auch nochmal schwerer. Im Allgemeinen hat mich das aber nicht gestört.

Wo ich eben schon mal die Spannung angesprochen habe. Insgesamt war sie recht flach, abgesehen vom Ende, wo es auch nochmal aufregend wurde. Allerdings war meine Leselust dadurch kam geschwächte, weil das Buch an sich sehr interessant war.

Zwei kleine Dämpfer gibt es aber noch. Zum einen hat mich alles sehr stark an ein anderes Buch erinnert. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass dies unbeabsichtigt ist, weil die Bücher ansonsten in zu vielen Dingen verschieden sind.
Außerdem konnte ich beim Lesen keine richtigen Verbindungen zu den Protagonisten und den Gefühlen aufbauen, was mir persönlich für Lieblingsbücher sehr wichtig ist. Deshalb ist dieses Buch haarscharf am Titel „Lieblingsbuch vorbeigeschrammt.

Trotzdem ist es ein perfektes Buch, welches man unbedingt am Strand lesen sollte, weil es das perfekte Sommerbuch ist. Sanft, träge und zugleich wild und heiß.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein unglaublich zartes Buch mit weihnachtlicher Atmosphäre im Norden!!

Snowflakes All Around Us. A Royal Christmas Romance
0

Spoiler!

A royal Christmas Romance

In dem Buch „Snowflakes all around us“ von Sarah Saxx geht es um Emelie und Frederik. Als Emelie zu ihrem Konditoreipraktikum in Fjarora fährt, kreuzt ein Hundeschlitten ...

Spoiler!

A royal Christmas Romance

In dem Buch „Snowflakes all around us“ von Sarah Saxx geht es um Emelie und Frederik. Als Emelie zu ihrem Konditoreipraktikum in Fjarora fährt, kreuzt ein Hundeschlitten die Straße. Nach dem ersten Schock hält sie dem Besitzer Frederik entsetz einen Vortrag. Doch das war nicht ihre letzte Begegnung, denn Frederik ist Prinz von Fjarora und Emelie arbeitet im Palast. Schnell knistert es gewaltig, aber können sie wirklich ein Paar werden, wenn ihre Welten sie unterschiedlich sind?

Das Cover finde ich gut gelungen. Die Farben passen alle wirklich gut zusammen. Ebenso wie die Schnörkelschrift des Titels. Die Schneeflocken vermitteln direkt ein weihnachtliches und winterliches Gefühl. Zudem passt das Gold super zum Inhalt, da es edel wirkt und die Handlung zum Großenteil auch im Palast spielt. Nur auf die grau-weißen Streifen im Hintergrund konnte ich mir keinen Reim machen. Es har gar keinen Bezug auf die Geschichte oder ähnliches.

Wenig Bezug zur Geschichte hatte auch der Titel. Natürlich ist er auch winterlich und weihnachtlich wie die Handlung, aber es gab keinen Situationen, bei denen ich sagen würde: Ja, hier ist die Inspiration! Es wirkte eher allgemein auf das Buch.

Zu diesem ersten Kritikpunkten muss ich aber sagen, dass ich ab der ersten Seite nicht widerstehen konnte. Es ging direkt in eine konkrete Situation über und trotzdem konnte ich Emelie gut kennenlernen.

Der Schreibstil hat sein Übriges getan und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Auch wenn alles am Anfang ein wenig stockend zu lesen war, bin ich vor allem gegen Ende sehr schnell vorangekommen. Daran hat aber nicht nur der Schreibstil seinen Anteil, da generell viel passiert ist.

Besonders ist mir am Ende aufgefallen, dass die Erholungspausen für die Protagonisten auch für mich eine Pause waren. Außerdem konnte ich ihre Gefühle immer gut verstehen. Dennoch waren die Gefühle nicht allzu tiefgehend, sondern eher zart. Dies hat mir ausgesprochen gut gefallen, da es mal eine Abwechslung war.

So konnte ich auch besser in die Perspektiven des anderen versetzten, weil ich nicht so tief von der anderen Seite geprägt war. Die Wechsel waren recht regelmäßig und kamen vor allem in Situationen, wenn es zwischen Emelie und Frederik kritisch ist.

Die Kapitel waren recht gleichmäßig und sind mir ehrlich gesagt nur wenig aufgefallen, weshalb ich jetzt auch nicht allzu viel sagen kann.

Ähnlich verhielt es sich bei der Spannung. Unterbewusst habe ich diese schon wahrgenommen, allerdings war sie insgesamt sehr niedrig, sodass ich ohne Druck lesen konnte.

Außerdem kamen für mich auch die Charaktere mehr zum Vorschein, da ich, wie oben schon gesagt, weniger Druck hatte und mich besser mit den einzelnen Situationen auseinandersetzten konnte.

Am Ende ist dieses Buch zu einem meiner Lieblingsbücher geworden. Es hat mich vor allem mit seinen sanften, ruhigen und aufmerksamen Seiten überzeugt. Ich empfehle es für alle, die einen weihnachtlichen und winterlichen Schmöker suchen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.12.2024

Ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe

The Finishing Touch
0

Spoiler!

„Wenn wir nicht aufpassen, können wir uns am Ende noch leiden.“ „Sorry, Braveheart, aber in diesem Leben nicht mehr.“

In dem Buch „The finishing touch” von Kara Atkin geschrieben und der dritte ...

Spoiler!

„Wenn wir nicht aufpassen, können wir uns am Ende noch leiden.“ „Sorry, Braveheart, aber in diesem Leben nicht mehr.“

In dem Buch „The finishing touch” von Kara Atkin geschrieben und der dritte Band der „The perfect fit“-Reihe geht es um Damian und Veronica. Nachdem Damian Veronicas neue Collection öffentlich beleidigt hat, werden beide gezwungen eine gemeinsame Collection auf die Beine zu stellen, um Schadensersatz zu betreiben. Allerdings fliegen in Veronicas Atelier schnell nicht nur die Fetzten, sondern auch die Funken. Doch beide sind überzeugt, dass sie nie mehr als Freunde füreinander sein können.

Das Cover gefällt mir ganz gut. Anfangs fand ich das beige nicht so schön, aber im Verlauf des Buches hat es mir immer besser gefallen. Zudem fügt es sich farblich perfekt in die Reihe ein. Desweiteren gefällt mir die Position von Veronica und Damian außerordentlich gut. Damian steht selbst sicher für Veronica, die ihn energisch packt. Dies spiegelt sich auch oft in den Gesprächen und der allgemeinen Atmosphäre wider.

Ebenso gefällt mir der Titel gut, da er indirekt auf die Collection anspielt, aber auch sonst oft in der Handlung oft wiederzufinden ist.

Den Schreibstil fand ich ganz in Ordnung. Ich konnte zwar in den ersten fünf Kapiteln nur sehr schleppend lesen. Sobald ich aber erstmal drin war, flog das Buch nur so dahin.
Etwas zäh war am Anfang auch die Spannung. Bis etwa zur Mitte hat es sich für mich so angefühlt, als kommen immer wieder dieselben Situationen. Als wäre ich in einer Dauerschleife gefangen. Das hat mich ziemlich genervt und dafür gesorgt, dass ich weniger Lust hatte, weiterzulesen. In der letzten Hälfte wurde dies dann besser und ich hatte auch wieder mehr Lust zum Lesen.

Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat, ist der Fokus. Es ging irgendwie nur noch um Veronica, Damian und deren „Beziehung“, aber ansonsten kam fast gar niemand mehr zu Wort. Roan war nur in fünf, sechs Telefonaten vertreten, Mia fast nirgendwo und Ellie und Caleb genauso. Mir ist klar, dass dies in der Situation schwer ist, zu ändern, aber es hat mir trotzdem ziemlich gefehlt.

Dies hatte auch Einfluss auf die Gefühle. Zum Beispiel Damians Wut gegenüber Caleb kam oft gar nicht richtig zum Ausdruck. Stattdessen konnte ich nur die Gefühle zwischen Veronica und Damian wahrnehmen, was sicherlich auch ganz praktisch ist, dann aber auch sehr schnell eintönig ist.

Dafür waren die Gefühle von Damian und Veronica einfach perfekt. Es hätte einfach nicht besser sein können. Ich konnte immer zu hundertprozentig verstehen, worum es den beiden gerade geht und wie sie sich fühlen.

Was mir besonders gefallen hat, waren die Schlagabtäusche von Veronica und Damian. Ich habe schon länger ein Buch mit solchen Charakteren lesen wollen und Damian hat mich nicht enttäuscht. Sie konnten mich oft zum Lachen bringen. An dieser Stelle ein riesiges Lob von mir.

Insgesamt finde ist, dass es ein schöner und gelungener Abschluss der Reihe. Auch wenn man an ein paar Dingen noch arbeiten könnte…

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere