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Veröffentlicht am 26.10.2023

Len nervte, aber Barbara war toll

Die Schwarze Königin I
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Von Südwesten her über den Solling stieg es schwarzt herauf in den düsteren Abendhimmel.

Das Cover sieht einfach genial aus, düster und ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Von Südwesten her über den Solling stieg es schwarzt herauf in den düsteren Abendhimmel.

Das Cover sieht einfach genial aus, düster und blutig, da weiß man sofort, was man in dem Buch erwarten kann.

Der Schreibstil der Schreibstil des Autors war gut zu lesen und ich mochte es, dass der Stil auch gewechselt hat, wenn man von Barbara in der Vergangenheit gelesen hat und nicht so modern blieb. Man liest abwechselnd in der Gegenwart und Vergangenheit und dabei immer in der allwissenden Perspektive.

Zu Beginn lernt man Len kennen, der auf einer Reise gerade in Tschechien ist. Was er nicht ahnt ist, dass er in einen jahrunderte alten Krieg hineingezogen wird und dass es düstere Kreaturen wirklich gibt. Barbara hingegen, die vor Jahrunderten gelebt hat, hat den Krieg erst begonnen und zusammen mit ihr lernt man alles über die Strigoi und wie sie zu bekämpfen sind.

Der Einstieg in das Buch ist mir etwas schwer gefallen, da es lange gedauert hat, bis wirklich was passiert. Zuerst lernt man nur einmal die Figuren kennen und wie sie überhaupt in die Situation, in der sie sich mit Vampiren anlegen müssen, kommen. Da wurde sehr viel erzählt und geredet und für mich war das etwas zäh, da die Spannung einfach gefehlt hat, aber das wurde danach besser.

Len empfand ich als sehr blass und charakterlos. Egal was man ihm sagt, er tut es, hat Angst und läuft diversesten Personen, von denen er glaubt, dass sie ihm helfen wollen, nach wie ein Schoßhündchen. Manchmal hatte ich das Gefühl, als würde er selbst gar nicht nachdenken und einfach Befehle ausführen. Jeder andere Mensch wäre erstmal in Panik ausgebrochen, wenn man von Vampiren erzählt, aber er tut einfach das, was alle anderen von ihm wollen. Erst am Ende bildet er sich ein, dass er ein starker Held ist und ich mochte keine Seite von ihm, da er einfach zu willenlos war.

Barbara und Vlad hingegen waren sehr gelungene Charaktere. Besonders Barbara war sehr interessant, da sie sich ganz anders verhält, als man es von einer Königin erwarten würde und sich nicht wirklich um die Meinung anderer schert. Ihren Erhgeiz und ihre Entschlossenheit fand ich bewundernswert. Bei Vlad war es ähnlich, ich mochte seinen Charakter gerne und auch wenn er alles für Barbara getan hätte, hat er doch noch selber nachgedacht und Entscheidungen getroffen, im Gegensatz zu Len.

Generell fand ich die Vergangenheit mit Barbara spannender als die Gegenwart, weil da einfach sehr vieles passiert und man liest, wie sie den Kampf gegen die Vampire angeht. Man begleitet sie über viele Jahre hinweg, und das fand ich echt spannend. Natürlich gibt es hier einen großen historischen Einfluss und man muss das mögen. Mir persönlich war es manchmal zu viel, da ich mich nie groß für Geschichte interessiert habe. Da Barbara aber auf einer realen Person basiert, ist das hier wichtig. Vlads Geschichte fand ich hingegen super, er ist der Vater von Vlad dem Pfähler und mit ihm startete die Verfolgung der Vampire. Er war es auch, der Barbara davon erzählt hat und die beiden sind ein tolles Team.

In der Gegenwart erfährt Len erst von den Vampiren und es gibt hier auch keine so großen Zeitsprünge wie bei Barbara, da alles in recht kurzer Zeit passiert. Allerdings fand ich Lens Entscheidungen oftmals richtig dumm und ich konnte nur den Kopf schütteln. So sitzt er in einer gesicherten Wohnung, in die keine Übernatürlichen rein können und er entschließt sich dazu in die Bar auf der anderen Straßenseite zu gehen, weil das eh nicht weit weg ist. Klar, als könnte ein Vampir ihn nicht auf diesen 20m umbringen. Solche Stellen gab es bei ihm oft und das hat dem Ganzen ein bisschen den Spaß genommen, da viele seiner Entscheidungen nur dazu führten, dass andere Dinge passieren konnten und man hätte sicher auch anders dahin kommen können, nicht nur mit dummen Entscheidungen von Len. So wirkte er leider oftmals nur blöd.

Interessant fand ich auch die Arten von Vampiren und welche Wesen es sonst noch gab. Es wurde sich nicht nur auf eine Spezies beschränkt, denn es gab noch verschiedene Abstufungen. Das hat mir gut gefallen, dadurch gabs auch Abwechslung bei all den Kämpfen.

Leider empfand ich, besonders zu Beginn, einiges als sehr zäh. Zwischendurch gabs dann immer wieder sehr spannende Szenen, aber oftmals erwischte ich mich dabei, wie ich mich gar nicht mehr auf die Worte konzentrierte und meine Gedanken abschweiften, weil die Handlung zu dem Zeitpunkt einfach langweilig oder zu historisch war. Gegen Ende war dies selten der Fall, nur gegen Ende wirkte alles recht offen, so als würde noch ein zweiter Band kommen. Viele Fragen wurden geklärt, aber einiges eben nicht. Meiner Meinung nach hätte man das Buch auch um 100 Seiten kürzen können.

Fazit:

Das war einmal eine andere Vampirgeschichte als erwartet. Zwischendurch war das Buch sehr spannend, aber manche Dinge, besonders Len, haben mich schon genervt und mir damit einiges an Lesevergnügen geraubt. Ich mochte Barbara und wie sie den Kampf gegen die Vampire angegangen ist und Vlad war auch toll, aber bei Len fehlte mir etwas, da haben andere Leute die Arbeit für ihn gemacht. Ich gebe dem Buch drei Sterne.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.10.2023

Etwas vorhersehbar, aber mit Suchtfaktor

Das Erbe von Eis und Rauch
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Flammen erwachten in Rorans Händen.

Das Cover finde ich sehr cool gestaltet. Ich mag die Schlichtheit und dass es trotzdem einen Bezug ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Flammen erwachten in Rorans Händen.

Das Cover finde ich sehr cool gestaltet. Ich mag die Schlichtheit und dass es trotzdem einen Bezug zum Inhalt hat.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven, wobei man meist von Myrra liest. Ihre Kapitel sind in der Ich-Perspektive geschrieben, der Rest in der dritten Person.

Zu Beginn lernt man Myrra kennen, die ihrem Großvater helfen will und sich daher einer magischen Zeremonie stellt, um näher an den Braumeister zu kommen, der helfen könnte. Dort kommt alles anders als erwartet und es beginnt eine spannende Reise mit vielen Geheimnissen und Intrigen für Myrra.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, die Welt mochte ich sofort und auch die Charaktere, allen voran Myrra, waren sympathisch. Einzig mit der Einordnung von Personen hatte ich zu kämpfen. Gezeichnete, Ungezeichnet, Miscesen, Hexen und noch andere Worte gibt es als Einteilung und ich gestehe, dass ich es immer noch nicht ganz verstanden habe. Abgesehen davon wollte ich gleich mehr erfahren und bin nur so durch die digitalen Seiten geflogen.

Myrra mochte ich sehr gerne, sie hat ein klares Ziel vor Augen und lässt sich nicht davon abbringen. Mit der Zeit kommt sie auch mit sich selbst in Reine und ihre Entwicklung fand ich echt gelungen. Zwischendurch war sie etwas bockig, aber das liegt an ihrem Alter, da sie noch recht jung ist.

Roran fand ich auch sehr gelungen, er war der einzige Charkater für mich, der außer Myrra noch etwas Tiefe hatte. Es war ab demersten Moment klar, dass er was verbirgt, weil er einfach zu nett war, aber ich fand ich trotzdem toll und besonders am Ende hat er sich einen festen Platz in meinem Herzen erkämpft.

Ich muss gestehen, dass ich mir nicht sonderlich viel von der Geschichte gemerkt habe und ich erst einmal nachdenken musste, was passiert ist. Sie hat also keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, obwohl ich das Buch beim Lesen so gut fand. Vielleicht liegt es daran, dass ich schon zu viel Ähnliches gelesen habe und mich die Twists daher gar nicht überrascht haben. Ich finds eigentlich schade, ich werd sicher vieles bis Band zwei vergessen.

Es gibt noch offene Fragen und die brennenste ist für mich, was es mit dem Fluch in Myrras Bein auf sich hat. Ist es vielleicht eine Person? Denn offensichtlich kann der Fluch sie beeinflussen und hat irgendwie Gefühle, aber so richtig hat man noch keine Antwort bekommen, was los ist. Generell gefällt mir das Fluchkonzept in dem Buch sehr gut.

Wie schon gesagt gab es einige Twists, die nicht überraschend waren, den ersten kann man schnell erahnen, den zweiten auch zu einem späteren Zeitpunkt und gegen Ende erfährt man dann noch ein paar Dinge, die ich bereits vermutet habe. Das alles macht das Buch aber nicht schlechter, ich konnte es trotzdem nicht aus der Hand legen, was dem Schreibstil und vor allem Myrra geschuldet ist. Wie sie an die Sache heran geht und was sie alles erlebt fand ich richtig spannend und gut geschrieben, also auch wenn man sich vieles denken kann, macht das Buch Spaß.

Die Welt hätte für mich noch ein bissche besser erklärt werden müssen, denn diese andere Dimenson oder was es ist, in die die Schatten von Gegenständen und Leuten geworfen werden kann ich mir nicht vorstellen. Auch nicht wie eine Welt ohne Schatten aussieht, denn wie geht das genau? Außerdem wäre ein Glossar cool gewesen (auch wenns bei einem eBook nicht so viel bringt), aber ich war immer verwirrt, welchen Status jetzt wer innehat, also Miscesen, Ungezeichnete usw., das war verwirrend.

Dann haben wir noch die Liebesgeschichte, die ich grade perfekt fand, nicht zu aufdringlich, aber sie war doch auch da. Doch natürlich kanns kein Happy End geben, schließelich brauchen wir noch den Cliffhanger für Band zwei und ich sags auch, dass der es in sich hat! Das Ende und wie hier vieles aufgelöst wurde war echt arg und da war selbst ich schockiert, jetzt freue ich mich umso mehr auf Band zwei.

Fazit:

Ich mochte schon „Knochenfeuer“ von der Autorin sehr gerne und auch mit dem Buch hat sie mir einige schöne Lesestunden bereitet. Zwar war vieles klar und es gab wenige Überraschungen, aber mir hat es Spaß gemacht die Welt zusammen mit Myrra und Roran zu erkunden. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, dieser Band bekommt vier Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
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Veröffentlicht am 17.10.2023

Nachdenklich

Als das Leben mich aufgab
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Meinung:

„Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht.“

Das Cover sieht wirklich toll aus, es strahlt irgendwie schon etwas sehr Trauiges aus und vermittelt daher ...

Meinung:

„Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich bald sterben würde, hätte ich gelacht.“

Das Cover sieht wirklich toll aus, es strahlt irgendwie schon etwas sehr Trauiges aus und vermittelt daher auch gut die Stimmung in dem Buch. Da ich ein großer Fan von Blau bin, hat es mir auch daher schon sehr gut gefallen. Durch die Federn und die Vögel bekommt das Cover nochmal einen anderen Touch.

Der Schreibstil der Autorin ist hier meist verträumt und einfach, es wird aber auch sehr tiefgründig geschrieben (wenn ihr versteht, was ich meine) und die Gefühle, welche sie vermitteln wollte, kommen toll beim Leser an. Der Satzbau und auch die Wortwahl sind nicht sehr anspruchsvoll, daher kommt man sehr schnell voran und auch die manchmal humorvollen Szenen, aber auch durch viele nachdenkliche Szenen, möchte man immer weiter lesen. Geschrieben ist das Buch aus der Perspektive von Mai.

Zu Beginn lernen wir Mai kenne, sie sitzt im Warteraum des Himmels, doch kann anscheinend ihr irdisches Leben noch nicht loslassen. Daher wird sie mit ein paar Briefen zurückgeschickt und muss diese Leute aus ihrem früheren Leben ausfindig machen und ihnen diese Briefe geben, erst dann kann sie weiterziehen. Durch Naoma bekommt sie auf der Erde dann noch unverhoffte Hilfe.

Ney hat mir ihr Buch schon vor ein paar Wochen geschickt, warum ich es erst jetzt gelesen habe, weiß ich auch nicht so recht. Ich setzte mich also am Abend hin und wollte nur mal den Prolog lesen, zack, waren schon 80 Seiten gelesen, das Buch konnte mich also sofort fesseln. Normalerweise lese ich Fantasy, ein solches Buch gehört eher weniger zu denen, die ich mir aussuchen würde, aber das es von Ney ist, musste es gelesen werden.

Ich wusste nicht so recht, was ich von der Idee halten sollte, daher habe ich es einfach auf mich zukommen lassen. Mai mochte ich ab der ersten Seite, da sie wie ein Mauerblümchen, aber auch wie ein starkes Mädchen wirkt, hier gibt es also eine sehr gute Mischung. Gespannt wartete ich darauf, dass sie endlich auf die Erde kam, um ihre Briefe zu verteilen, das stellte ich mir ohne Erinnerungen etwas schwierig vor, aber gleich zu Beginn begegnet sie einem Mädchen, welches ihr im Lauf der Geschichte noch helfen wird. Was ich besonders witzig fand, auch wenn andere Leute sie darauf angesprochen haben, war, dass Mai im gesamten Buch ohne Schuhe ihre Aufgabe verrichtet. Sie ist ja tot und fühlt nichts mehr, aber hier musste ich dann doch sehr oft schmunzeln.

„Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe.“

Es war sehr schön zu lesen, wie Mai alle Leute, denen die Briefe gehörten, fand und wie diese reagierten. Bei manchen dauerte es länger und bei manchen ging es ziemlich flott, dass sie die Briefe bekamen. Wer so neugierig wie ich ist, will natürlich wissen, was denn nun in diesen Briefen steht. Auch das erfährt man als Leser, man bekommt alle Briefe zu lesen und die waren wirklich toll geschrieben, ich spürte richtig, wie sich Mai beim Schreiben gefühlt haben muss. Aber es geht nicht nur um die Briefe, es geht auch um Lektionen, welche Mai im Laufe der Geschichte lernt, Lektionen über das Leben. Dadurch, dass sie einige ihrer früheren Freunde wieder trifft, wird ihr einiges klar und sie denkt sehr viel über das Leben nach. Diese Stellen regen wirklich zum Nachdenken an, da es jeden von uns betrifft. Daher rate ich, dass man das Buch nur liest, wenn man nicht gerade in einem Tief ist, sonst zerstört das Buch einen emotional.

Nach einige Zeit kam dann auch der mysteriöse Raven dazu. Man erfährt hier sehr wenig über ihn und auch wirkte es nicht so, als würde er eine wichtige Rolle in dem Buch spielen (Ney hat mir aber verraten, dass es vielleicht noch mehr von ihm geben wird top secret). Ich konnte ihn nie einschätzen und habe auch keine wirkliche Verbindung zu diesem Charakter aufbauen könne. Dafür aber mochte ich Naoma umso lieber, sie ist sehr wiff und hilft Mai wirklich so gut es geht, das fand ich wirklich süß. Hier spielt also auch das Thema Freundschaft eine zentrale Rolle, denn Mai und Naoma verbringen sehr viel Zeit zusammen und näher sich daher an.

Das Ende war dann auch wunderschön und ich musste fast weinen. (Nein Ney, du hast mich nicht zum Weinen gebracht) Das Buch hätte für mich ruhig noch länger sein können, als diese 200 Seiten, denn es hat mich sehr berührt und mir gezeigt, auf was es im Leben ankommt.

Dann gibt es noch die Gestaltung des Buches, auf die ich hinweisen möchte. Es sind einige sehr schöne Illustrationen enthalten und bei jeden Kapitel (welche hier Lektionen heißen) gibt es eine Lektion am Anfang. Eine solche ist z.B.:

„Du wirst dich nicht an dein ganzes Leben erinnern können. Also behalte all die schönen Gedanken und vergiss, was dich innerlich zerbrechen lässt.“

Stellt euch die Arbeit vor, 43 solcher, wirklich guten, Lektionen zu schreiben und so schön zu formulieren! Da bewundere ich Ney wirklich sehr dafür, denn sie hat einen ausgezeichneten Job gemacht. Die Lektionen haben mir fast am besten gefallen, da diese gut durchdacht und wirklich schön geschrieben waren.

Fazit:

Das Buch hat mich sehr berührt, ich hätte das niemals erwartet, Ney hätte das niemals erwartet, das Universum hätte das niemals erwartet, aber so war es. Es war einfach wunderschön zu lesen, daher vergebe ich volle 5 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Mal was anderes

Song of Silver – Das verbotene Siegel (Song of Silver 1)
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Meinung:

Song of Silver, Flame like Night hat viele gespaltene Meinungen hervorgebracht, daher war ich umso gespannter, wie mir das Buch gefallen würde. Es hat viel mit der chinesischen Kultur zu tun ...

Meinung:

Song of Silver, Flame like Night hat viele gespaltene Meinungen hervorgebracht, daher war ich umso gespannter, wie mir das Buch gefallen würde. Es hat viel mit der chinesischen Kultur zu tun und ich will da gar nicht zu viel sagen, weil ich bei weitem kein Experte bin. Aber es hat mir gefallen, dass hier vieles anders ist als in der westlichen Welt, es gab ganz andere Auffassungen und Gebräuche und auch wenn vieles davon nur inspiriert ist, fand ich es doch sehr gut. Zen und Lan haben mir als Protagonisten gefallen, nur hin und wieder ging mir Lan etwas auf den Keks, denn sie tat alles, was sie sich in den Kopf gesetzt hatte, ohne an die Konsequenzen zu denken. Mein Highlight waren die vier Demon Gods, die man auch auf dem Cover sieht. Je mehr man über sie erfahren hat, desto mehr habe ich gehofft, dass sie noch einen Auftritt bekommen. Für volle fünf Sterne hat mir allerdings ein bisschen was gefehlt, zwischendurch hat es sich gezogen und Lan war nervig, dennoch freue ich mich auf Band zwei.

Fazit:

Für mich war das Buch ein kleines Highlight, da so viele Dinge aus anderen Kulturen eingeflossen sind, dass es einfach mal anders war. Ein bisschen was hat mir aber dennoch gefehlt, trotzdem kann ich es empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.10.2023

Tolle Fantasy mit hohem Reiseanteil

Godkiller
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Meinung:

Das Cover sieht einfach grandios aus, ich habe mich sofort verliebt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Man liest aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man alle ...

Meinung:

Das Cover sieht einfach grandios aus, ich habe mich sofort verliebt.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Man liest aus verschiedenen Perspektiven, wodurch man alle Charaktere besser kennen lernt.

Erstmal, das Buch ist sehr kurz, daher gingen einige Dinge zu schnell, aber dennoch gab es einen kurzen Zeitraum, der für mich viel zu langsam vergangen ist. Kissen ist auf dem Weg in die alte Hauptstadt und diese Reise ging wirklich langsam von statten und war zwischendurch auch etwas zäh. Abgesehen davon hat mir das Buch sehr gut gefallen, besonders Skedi, ein Gott, der bei Kissen lebt, war mein Highlight. Er hatte so viele tolle Szenen und ich bin sicher, dass mehr hinter Skedi steckt, als man bis jetzt sieht. Auch hier freue ich mich schon auf Band zwei, denn die gesamte Idee hinter dem Buch trifft genau meinen Geschmack.

Fazit:

Ein gelungenes Fantasy-Buch, das ich allen Fantasy-Fans nur empfehlen kann. Man sollte sich aber bewusst sein, dass hier sehr viel gereist wird und es erst am Ende mehr Action gibt.

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