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Veröffentlicht am 07.03.2026

Gelungener Abschluss

Fae Isles − Das Herz der Schlacht
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Einen unendlichen langen Augenblick schien es, als würde die Zeit stillstehen.

Das Cover ist wieder passend zu den anderen Büchern der ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Einen unendlichen langen Augenblick schien es, als würde die Zeit stillstehen.

Das Cover ist wieder passend zu den anderen Büchern der Reihe gestaltet. Hier gefällt mir dir Farbe von allen aber am besten.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr angenehm zu lesen. Wie auch schon die ersten drei Bücher ist dieses ebenfalls aus der Ich-Perspektive von Emelin geschrieben. Ihre wirren Gedanken bekommt man also auch hier voll mit.

Der letzte Band der Reihe schließt direkt an das Ende vom vorherigen Buch an. Creon hat seine Stimme wieder und die letzte Schlacht steht kurz bevor. Emelin will Hilfe von der weißen Stadt und schmiedet einen weiteren Plan, der ihnen zum Sieg verhelfen soll.

Emelin mochte ich ingesamt wieder gerne, obwohl sie auch hier wieder sehr viel nachdenkt, meist über Dinge, die nicht relevant sind, und sich Szenarien ausmalt, die vielleicht oder vielleicht auch nicht eintreten werden. Das mochte ich schon in den ersten drei Büchern nicht so gern an ihr. Ansonsten hat sie sich in anderen Aspekten aber ein wenig gebessert, so redet sie mit Creon, wenn sie unsicher ist und frisst nicht mehr alles in sich hinein.

Creon war wieder mein liebster Charakter in dem Buch. Mit seiner Stimme ist er noch mächtiger, weil er sich besser ausdrücken kann und somit eine noch größere Hilfe darstellt. Ich mochte besonders seine Unsicherheit, denn das machte ihn wirklich menschlich und greifbar. Zuvor hat er alle Gefühle versteckt, aber nun zeigt er sie immer offener, das hat mich gefallen.

Bei einem so langen Buch müssen auch ein paar Nebencharaktere erwähnt werden. Ganz vorn dabei sind natürlich Lyn und Tared, aber auch Agenor, Rosalind oder Edorad möchte ich nicht unerwähnt alles. Sie alle sind so verschieden und bringen damit Abwechslung in das Buch. Außerdem fand ich die Nebencharaktere insgesamt sehr gut ausgearbeitet und ich möchte keinen von ihnen missen.

Wie immer will ich beid em Buch gar nicht zu viel über den Inhalt verraten, weil es einfach besser ist das selber zu lesen. Aber die weiße Stadt gehört einfach erwähnt. Lange hat man nur von ihr gelesen, aus Erzählungen gehört, wie es dort zugeht und endlich kann man als Leser die weiße Stadt selber besuchen. Ich habe mich lange darauf gefreut und wurde nicht enttäuscht. Zu sehen, wie die Menschen dort leben, wie unbeschwert sie sind und was sie den ganzen Tag tun hat mir sehr gut gefallen. Aber es wurden nicht nur die positiven Seiten hervorgehoben, sondern es wurde auch gezeigt, wie Menschen überhaupt in die Stadt kommen und wie mit Flüchtlingen umgegangen wird. Das war wirklich interessant und ein starker Konstrast zu den anderen Städten und Höfen, die man in die vorherigen Büchern gesehen hat.

Wie immer ist die Liebe zwischen Creon und Em ein großes Thema und gerade in diesem band hat man die Verbindung zwischen den beiden gut gespürt. Ich habe ihre gemeinesem Szenen sehr genossen und obwohl es nicht mehr so viele intime Szenen gab, war ich gut fand, wurde die Liebe noch besser dargestellt als zuvor. Die beiden sind richtig süß zusammen und erden sich gegenseitig.

Bis zum Ende wird die letzte Schlacht hinausgezögert und aufgebaut. Beide Seiten bereiten sich vor und als Leser wartet man schon seit Band eins auf den großen Showdown. Die Autorin hat diesen wirklich gut geschrieben, anders als erwartet, aber das hat mich wirklich positiv überrascht. Ich mochte den Ausgang und wie sich alles gefügt hat, es war spannend zu lesen und man bekommt dennoch einige unerwartet Wendungen.

Das Ende des Buches hat dann gut gepasst. Ich bin nicht der größte Fan vom letzten Kapitel, das war ein bisschen zu viel für meinen Geschmack, aber ansonsten fand ich das Ende gelungen und passend.

Fazit:

Die Reihe hat ein gelungenes Ende bekommen. Ich fand sie allgemein sehr gut und finds schade, dass man sie leider gar nicht oft sieht. Creon und Emelin sind tolle Charaktere mit einer tollen Geschichte, die mit diesem Buch einen sehr gut Abschluss bekommen hat. Obwohl es zwischendurch ein paar Längen gab, was sich bei einem so dicken Buch nicht vermeiden lässt, kriegt es 5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Highlight!

Royal Heist
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Meinung:

Du kannst alles werden, was du willst.

Das Cover finde ich gut, minimalistisch, aber es passt mit dem Motiv gut zum Inhalt der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach ...

Meinung:

Du kannst alles werden, was du willst.

Das Cover finde ich gut, minimalistisch, aber es passt mit dem Motiv gut zum Inhalt der Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive und es gibt Kapitel aus Tristans und aus Darcys Sicht. Ich fand es spannend zu lesen, wie unterschiedlich die beiden die Situation wahrnehmen und darauf reagieren.

Zu Beginn lernt man Darcy kennen, eine Diebin, die zusammen mit ihrem Bruder Linus Rache an den Royal verüben will und etwas Wichtiges stehlen will. Dafür muss sie sich Spencer, dem Kronprinzen annähern, doch Tristan, sein jüngerer Bruder, kommt ihr dabei immer in den Weg.

Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Man lernt Darcy und Tristan in ihrem natürlichen Umfeld kennen, Darcy bei einem Raub und Tristan bei seiner Familie. Dadurch lernt man gleich mal etwas über die Figuren und kann sie greifen. Dadurch, dass das Buch direkt mit einem Raub startet, ist es auch ziemlich spannend und man wird als Leser neugierig.

Darcy mochte ich gerne. Ihre Gruppierung wendet nie Gewalt an bei einem Raub und Waffen sind sowieso Tabu, außerdem stehlen sie nur von Menschen, die es verdient haben, weil sie z.B. ihre Mitarbeiter schlecht behandeln. Darcy hat aber auch ein Gewissen und ist nicht skrupellos. Das merkt man im Buch immer wieder und wenn sie mit Tristan zusammen ist, kommt gleich noch eine ganz andere Seite von ihr zum Vorschein. Ich mochte sie wirklich gerne und auch ihre Entscheidungen konnte ich immer gut nachvollziehen.

Tristan ist toll. Mehr gibts eigentlich nicht zu sagen. Er ist der jüngere Bruder von Spencer und hat damit mehr Freiraum. Er ist handwerklich begabt und hält nicht viel von dem ganzen royalen Zeug, ist aber immer für seine Familie da und versucht die Harmonie zu bewahren. Je mehr ich von ihm gelesen habe, desto mehr mochte ich ihn. Sein Beschützerinstinkt seinen Schwestern gegenüber fand ich süß und auch wie er mit Darcy umgeht war wirklich schön zu lesen. Er sieht den Menschen und nicht das Geld.

Die Geschichte hat mich positiv überrascht. Ich habe mir schon gedacht, dass sie mir gefallen würde, aber nicht wie sehr. Darcy und Linus planen zusammen mit ihrer Crew einen Raub von den Royals, dafür muss sich Darcy als Davina bei ihnen einschleichen und möchte Spencer dazu bringen, dass er sich in sie verliebt. Die Planung und die Ausführung dieses Plans war genial, man merkt Darcy nichts an, wenn sie als Davina auftritt und auch in kniffligen Situationen bleibt sie ruhig. Ich fand das super spannend zu lesen, wie sich ihr Plan entwickelt. Obwohl mir Spencer und auch Tristan schon ein wenig leid taten, denn sie mochten Davina beide gerne und zu wissen, dass das nur gespielt ist, löste bei mir als Leser noch ganz andere Gefühle aus.

Obwohl das Buch recht lang ist hat es sich zu keiner Zeit gezogen und ich wollte immer sofort weiterlesen, weil es einfach so gut war. Die Treffen zwischen zwei Charakteren waren spannend, emotional und auch wenn sie nur geredet haben, konnte ich meine Augen nicht vom Buch lösen. Neben dem Raub gibt es aber natürlich noch andere Handlungsstränge, die ebenso spannend und gut gemacht waren. Alle haben sich schlussendlich gut in die eigentliche Handlung eingefügt und sind zusammengelaufen. Es waren auch ernste Themen dabei, diese haben genug Platz im Buch bekommen und wurden auch ausreichend behandelt. Es wirkte nie überladen oder zu schnell abgehandelt.

Die Liebesgeschichte steht nach dem Raub an zweiter Stelle der wichtigsten Handlungsstränge. Man kann sich als Leser natürlich denken, dass Tristan der Love Interest ist, nachdem man aus seiner Sicht liest. Doch wie diese Beziehung aufgebaut wurde fand ich grandios. Es ist keine Liebe auf den ersten oder zweiten Blick, es geht alles recht langsam voran und beide denken da natürlich an ihre eigenen Ziele. Darcy, die eigentlich an Spencer herankommen wollte und Tristan mit seiner Treue seiner Familie gegenüber. Für mich hatte die Liebesgeschichte genau die richtige Schnelligkeit, es wurde nichts überstürzt und auch gegen Ende blieb es eher ruhig. Ich fands einfach perfekt.

Gegen Ende hatte ich viele Theorien, wie das Buch denn nun enden würde. Man hofft natürlich, dass vielleicht doch alles gut wird und fiebert mit den Charakteren mit, weil es bis zum Schluss nicht klar war, was nun passieren würde. Doch es war so gut un emotional geschrieben, dass es einfach perfekt war. Ich habe mit dem Ausgang gerechnet und war dennoch emotional voll dabei. Jetzt kann ich den zweiten Band gar nicht erwarten.

Fazit:

Wow. Einfach wow. Mehr muss ich zu dem Buch gar nicht sagen. Das ist defintiv das beste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Darcy und Tristan sind so tiefgründige und perfekt unperfekte Charaktere, dass man sie einfach lieben muss. Die Geschichte war spannend, durch den geplanten Raub, emotional durch die Liebesgeschichte und dramatisch durch das Ende. Eine geniale Mischung. Band zwei kann von mir aus schon kommen. Das Buch kriegt 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Bietet noch mehr als Band eins

Honor & Claws 2: Captured Stars
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Meinung:

Schon von Weitem erkenne ich die enttäuschten Gesichter von Tora und Rodric, die sie jedoch schnell mit einem freundlichen Lächeln überspielen, als wir bei ihnen ankommen.

Das Cover finde ich ...

Meinung:

Schon von Weitem erkenne ich die enttäuschten Gesichter von Tora und Rodric, die sie jedoch schnell mit einem freundlichen Lächeln überspielen, als wir bei ihnen ankommen.

Das Cover finde ich toll, es passt sehr gut zum ersten Teil und durch die Farbe fällt es auch gleich auf. Ich mag den Stil von diesem Cover immer noch sehr gerne, es sieht einfach schön aus.

Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt sehr gut und einfach zu lesen. Geschrieben ist das Buch wieder in der Ich-Perspektive, wobei es Kapitel aus Reinas und auch aus Gavins Sicht gibt, wodurch man noch mehr von den beiden Hauptfiguren erfährt. Mir haben Wieder die Beschreibungen der Gefühle sehr gut gefallen, die Autorin kann das einfach.

Dieser Band schließt direkt an das Ende vom ersten Band an. Reina und Gavin sind immer noch in dem Keller, bei seinem Vater und suchen einen Ausweg. Danach geht es in rasantem Tempo weiter, denn sie wollen ihn um jeden Preis aufhalten und haben noch andere Pläne.

Der Einstieg in das Buch ist mir halbwegs leicht gefallen, wobei ich schon ein wenig überlegen musste, was nun am Ende von Teil eins überhaupt passiert ist. Nach einigen Kapitel ging es dann, obwohl ich bei manchen Figuren noch ein bisschen länger überlegen musste. Danach war ich aber wieder voll in der Geschichte drinnen und habe gespannt gelesen, was alles auf Reina wartet.

Reina fand ich wieder toll. Besonders gegen Ende hat sie Entscheidungen getroffen, die ich als sehr erwachsen und reif empfand. Sie strebt nicht nach Macht, sondern möchte einfach ihr Leben leben und sagt dies auch immer. Dass sie die Prinzessin ist, ist da natürlich etwas hinderlich, doch sie nimmt es gefasst und sucht nach Lösungen.

Gavin mochte ich im ersten Band schon sehr, hier hat sich das nicht geändert, obwohl er einen ziemlichen Retterkomplex hat. Für ihn steht sein Volk an erster Stelle und er will einfach nur das Beste für alle. In diesem Band erfährt man noch mehr über seine Vergangenheit, wodurch man manche Entscheidungen von ihm besser nachvollziehen kann.

Die Geschichte geht spannend weiter. Nachdem ich wieder in der Welt versunken war, wollte ich gar nicht mehr aufhören, da das Tempo sehr angezogen hat,i im Vergleich zum ersten Teil. Die Liebesgeschichte rückt dabei aber nicht in den Hintergrund, sondern spielt immer noch die Hauptrolle. Reina und Gavin werden viele Steine in den Weg gelegt, aber wie sie dies gelöst haben, wie sie geschickt alte Gesetze umgehen und versuchen zusammen sein, fand ich wirklich schön zu lesen. Gut fand ich auch, dass es kein wildes Drama zwischen den beiden gab. Sie raufen sich immer schnell zusammen und finden gemeinsam eine Lösung für jedes Problem.

Ein kleines Highlight war wieder Clove. Die Fuchsdame finde ich so entzückend und sie spielt auch eine wichtige Rolle. Es gab eine Szene, als sie Reina Erinnerungen gezeigt hat, welche mir besonders in Erinnerung geblieben ist. Ereignisse durch die Augen von Clove zu sehen ist nochmal eine ganze andere Erfahrung und es war richtig genial zu lesen. Aber auch die anderen Tiere in dem Buch habe ich sofort ins Herz geschlossen, denn diese sind einfach entzückend geschrieben.

Was mir an diesem Band gut gefallen hat war, dass man mehr über die Celester, den Untergang ihrer Welt und was genau an jedem Tag passiert ist erfährt. Es gab so einige Überraschungen in dieser Geschichte und ich war gefesselt von diesen Beschreibungen. Dann trifft man auch auf den Rat der übrigen Celester, welcher nochmal deutlich macht, wie sehr sich diese Welt von ihrem aktuellen Lebensraum unterscheidet. Diese Hintergrundinfos waren gut und haben der Geschichte nochmals mehr Tiefe verliehen, auch wenn ich den Rat gehasst habe. Sie haben an alten Traditionen festegehalten und wollten sich einfach nicht den neuen Umständen anpassen, damit sie ja keine Macht verlieren.

Auch der Konflikt mit Gavins Vater und den Mutationen nimmt wieder eine große Rolle ein und diesen Handlungsstrang fand ich sehr gelungen. Er verlieh dem Buch Spannung und Action, wodurch es nie langweilig wurde.

Das Ende war etwas überraschend für mich. Ich hatte mir etwas anderes erwartet, aber so passte es einfach perfekt zu den Charakteren. Ich konnte es zu keinem Zeitpunkt vorhersehen, was gut ist, denn so bleibt für den Leser eine kleine Überraschung. Obwohl alles ein bisschen offen bleibt, kann man sich als Leser dennoch denken, wie es mit den Figuren weiter gehen wird.

Fazit:

Mir hat der zweite Teil noch besser gefallen als der erste. Es gibt Spannung, Action und trotzdem kommt die Liebesgeschichte nicht zu kurz. Außerdem hat mich das Ende überrascht, ich fands einfach nur schön und war traurig, als ich fertig war. Reina und Gavin sind tolle Charaktere und ihre Geschichte ist magisch. Von mir kriegt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Sehr viel Teenie-Drama

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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute ist Vollmond.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, allein schon wegen den Farben. Sieht man sich dann noch die ganzen kleinen Details ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Heute ist Vollmond.

Das Cover ist ein wahrer Hingucker, allein schon wegen den Farben. Sieht man sich dann noch die ganzen kleinen Details an, muss man sich einfach das Buch genauer ansehen.

Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, zuerst ein bisschen gewöhnungsbedürftig, aber das hat sich schnell gelegt. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Vanessa, wodurch man ihre oftmals sehr wirren Gedanken aus erster Hand zu lesen bekommt.

Zu Beginn lernt man Vanessa kennen, die mit ihrer Freundin Celeste ihren 17. Geburtstag feiern will. Doch auf der Party werden sie von Wölfen angegriffen und Vanessa verwandelt sich in einen Werwolf. Nun muss sie an die Academy für Werwölfe, sich mit Intrigen und Werwolfetiquette auseinandersetzen. Dazu kommt noch Sinclair, der Werwolfprinz, der absolut tabu für sie ist.

Ganz ehrlich, hätte ich gewusst, dass die Protagonistin so jung ist, hätte ich das Buch nicht gelesen. Als am Anfang ihr Geburtstag erwähnt wurde und wie alt sie wird, hatte ich schon ein schlechtes Gefühl. Aber ich las mal weiter, weil vielleicht könnte mich das Buch ja doch noch überraschen.

Vanessa ist ein richtig nerviger Charakter. Sie will den Tod ihrer Freundin rächen, doch lässt sie sich immer wieder von Sin ablenken. Oder seinem Cousin Calix. Zwischendurch scheint sie Celeste auch vollkommen vergessen zu haben, oder dass sie ihr neues Dasein eigentlich hasst. Sie findet sich viel zu schnell mit ihrer Verwandlung ab und nimmt das einfach so hin, das fand ich schon sehr unrealistisch. Bis zum Ende wurde ich mit ihr nicht warm, besonders weil sie immer meinte, dass sie allein klarkommt, dann aber immer einen Beschützer braucht.

Sinclair, oder kurz Sin, ist der Kronprinz. Und ich mochte ihn nicht. Er behandelt Vanessa so wie es für ihn grad passt, entweder ist er nett und zuvorkommend, oder er irgnoriert sie komplett. Ich habe seine gesamte Art gehasst, wie er als Prinz herumstolziert, sich dann aber als armer Junge gibt, wenn es sein muss. Am Ende des Buches mochte ich ihn noch weniger.

Die erste Hälfte war zäh, wirklich zäh. Denn es liest sich wie eine Mischung aus Pretty little liars und Mean Girls. Vanessa bekommt Drohungen, ermittelt auf eigene Faust und wird dabei noch von den beliebten und geborenen Wölfen fertig gemacht. Es ist also im Prinzip ganz viel Teenie-Drama, bei dem ich nur die Augen verdrehen konnte. Das gab es alles so schon, die Neue will den Prinzen, der aber schon einer anderen versprochen ist und der dann dem armen neuen Mädchen hilft. Dafür wird sie von den anderen fertig gemacht und so weiter. Ich habe mich wirklich durchkämpfen müssen.

Ab der Hälfte ging es dann etwas bergauf und die Geschichte wurde sogar interessanter. Vanessa kommt dem Mörder von Celeste immer mehr auf die Spur und deckt dabei Geheimnisse des Hofes auf, die sie in Schwierigkeiten bringen können. Vieles davon hat man sich schon denken können und hat mich auch nicht wirklich überrascht, aber ein paar interessante Wendungen waren doch dabei. Diese Hälfte des Buches hat es für mich gerettet, denn davor fand ich es echt nicht gut.

Auch die Liebesgeschichte war sehr absurd, das Buch ist als Young Adult eingestuft und dann gibts fast einen Dreier, explizite Szenen und sehr viel Blut, was hier nicht hätte sein müssen. Aber zurück zur Liebesgeschichte, es ist klar, dass sie und Sin sich verlieben, doch dieses ewige hin und her hat schon genervt. Außerdem habe ich keinerlei Gefühle bei den beiden feststellen können, es wirkte eher wie eine Schwärmerei, oder weil sie eben etwas Verbotenes tun, aber nicht so als wären sie wirklich verliebt. Ich konnte diese Beziehung absolut nicht nachvollziehen.

Das Ende war dann plötzlich sehr actionreich. Zuerst passiert hunderte Seiten lang nichts und dann auf den letzten 50 kommt noch so viel daher. Das war für mich zu überladen. Ich war dann eigentlich froh, als ich endlich durch war.

Fazit:

Der Klappentext ist sehr irreführend. Es liest sich, als wäre Vanessa schon über 20, dabei ist sie gerade 17 geworden. Ihr Verhalten und auch das von Sin fand ich nur anstrengend und die Wendung am Ende war nur teilweise überraschend. Durch das ganze Teenie-Drama zu Beginn hat das Buch schnell seinen Reiz verloren, die zweite Hälfte war hingegen besser. Von mir kriegt es 3 Sterne, weiter werde ich die Reihe aber nicht verfolgen.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Düstere Liebesgeschichte

Society of Death. Von Rache verführt
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Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das letzte Licht des Sommertages fiel durch die Fenster des Hörsaals und ließ feine Staubkörnchen auf dem Tisch vor mir tanzen.

Das Cover ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Das letzte Licht des Sommertages fiel durch die Fenster des Hörsaals und ließ feine Staubkörnchen auf dem Tisch vor mir tanzen.

Das Cover gefällt mir richtig gut, es passt zur düsteren Atmosphäre des Buches und sieht dabei auch noch gut aus.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt gut zu lesen. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive, wobei es sowohl Kapitel aus Victoria’s als auch aus Emery’s Sicht gibt. Die Atmosphäre in dem Buch ist grandios, es ist düster und spannend, aber man merkt auch die Liebe und Anziehung. Die Mischung hat mir wirklich gut gefallen.

Zu Beginn lernt man Victoria kennen, die in einer Vorlesung auf Emery trifft. Dieser studiert Medizin und die beiden kommen sich schnell näher. Als Emery in die geheimnisvolle Studentenverbindung Skull & Bones aufgenommen wird, verschließt er sich immer mehr. Als Victoria auch noch eine Verbindung zwischen Skull & Bones und dem Tod ihres Bruders herstellt, beginnt ihre Beziehung zu wanken.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Man lernt alle relevanten Figuren kennen, deren Beziehung und auch Victoria und Emery treffen schnell aufeinander. Kurz wird erzählt, wie sie sich näher kommen und schlussendlich ein Paar werden, danach gibt es einen kleinen Zeitsprung und die eigentliche Geschichte kann beginnen.

Victoria fand ich genial. Sie setzt sich dafür ein, dass auch Frauen studieren dürfen und geht in alle offenen Vorlesungen. Außerdem schreibt sie Artikel über Depressionen in einem Gesundheitsmagazin, unter falschem Namen. Sie versucht aktiv etwas gegen die Krankheit Melancholie, wie sie genannt wurde, zu tun und diese zu ergründen. Auch als ihr Bruder tot ist gibt sie sich nicht mit der einfachen Erklärung zufrieden, sondern versucht die Wahrheit herauszufinden.

Emery mochte ich zuerst sehr gerne, im Mittelteil nahm meine Sympathie dann ab und am Ende mochte ich ihn wieder gerne. Er studiert Medizin und als er in die Verbindung aufgenommen wird, verändert er sich. Seine Wandlung fand ich interessant, auch wie er sich seinen Freunden und Victoria gegenüber verhält. Insgesamt mochte ich ihn als Charakter.

Das Buch ist düster, das lässt sich nicht abstreiten. Einerseits wegen der Studentenverbindung und andererseits wegen anderen Themen wie eben Depressionen. Besonders das Thema wurde wirklich gut behandelt und zeigt, dass es jeden treffen kann. Man leidet als Leser mit den Figuren mit, entweder weil sie direkt betroffen sind oder jemanden kennen. Ein schweres Thema, das gut in die restliche Geschichte eingearbeitet wurde.

Die Verbindung mochte ich auch, wie sie ihre Mitglieder auswählen und behandeln war zuerst grausam, doch bedenkt man, was diese Männer erreichen können, versteht man die Sicherheitsvorkehrungen. Sie müssen schreckiche Dinge tun und damit leben. Diese ganze Verbindung fand ich so spannend und ich schauderte bei manchen Prüfungen und Gesprächen. Emery ist ein so netter Kerl, dass er dort eigentlich gar nicht rein passt und genau darum funktioniert das Buch so gut. Man liest von seiner Aufnahme und weiß, was seine Prüfung ist, allerdings liest man dann lange nur aus Sicht von Victoria und sieht alles durch ihre Augen. Man beginnt an Emery zu zweifeln, kann den netten Mann nicht mit Skull & Bones verbinden und hofft einfach, dass es vielleicht doch nicht stimmt. Wie die Autorin das aufgebaut hat finde ich einfach genial.

Wie schon gesagt gibt es auch die Liebesgeschichte, die sich direkt zu Beginn entwickelt. Das geht zwar schnell, ist so aber besser für die Geschichte, außerdem gibt es dann einen Zeitsprung, der alles noch realistischer macht. Emery und Victoria sind ein richtig schönes Paar, das merkt man schon auf den ersten Seiten. Ich mochte die beiden zusammen. Ihre Beziehung hat Höhen und Tiefen, also wirklich tiefe Tiefen, aber bis zum Ende habe ich gehofft, dass sie doch einen Weg finden um zusammen zu bleiben. Dass Victoria wegen des Tods ihres Bruders gegen Skull & Bones ermittelt ist da natürlich nicht hilfreich, denn Emery darf nichts über die Verbindung verraten.

Das Ende war dann unerwartet. Es gibt einige Wendungen, die unerwartet waren, über die ich mich aber gefreut habe. Ich mochte die Auflösung von allem, auch wenn mir das ein bisschen zu einfach vorkam. Skull & Bones wurde es als so brutal dargestellt und das Ende war dafür zu leicht gelöst.

Fazit:

Wie immer hat die Autorin abgeliefert und ich konnte das Buch zwischendurch gar nicht aus der Hand legen. Emery und Victoria sind tolle Protagonisten, das Buch behandelt wichtige Themen und das sehr gut. Nur das Ende kam mir zu einfach vor, daher kriegt das Buch nur 4 Sterne von mir.

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