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Veröffentlicht am 10.06.2019

Eher enttäuschend

Wild Souls - Mit dir für immer
2

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Inalt:

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird
Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal ...

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Inalt:

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird
Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Noch nie war Sawyer so glücklich, noch nie fühlte sie sich so frei wie mit Finn. Doch als sich herausstellt, dass Finn mehr über Sawyers Vergangenheit weiß, als ihr lieb ist, merkt sie, dass sie nicht länger davonlaufen kann, wenn sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben will. Auch wenn das bedeutet, sich ein letztes Mal all dem zu stellen, was sie für immer vergessen wollte …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Die Liebe. Ist nicht logisch.

Das Cover gefällt mir sehr gut, ich mochte es schon beim ersten Teil, dass es eher asbtrakt gehalten ist und dann den Sturm im Hintergrund hat. Man kann da sehr viel hinein interpretieren und das finde ich gar nicht schlecht. Als Leser hat man dadurch keinen wirklch Einblick in das Buch und kann sich eher unvoreingenommen darauf einlassen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super zu lesen. Die Sicht wechselt zwischen Finn und Sawyer hin und her, beide sind aber in der Ich-Perspektive geschrieben. Allerdings hat mir oft die Tiefe gefehlt, ich konnte die Gefühle nicht immer spüren, da mir einfach zu wenige Beschreibungen und zu wenig Gefühl vorhanden waren.

Dieser Band geht genau da weiter, wo der erste aufgehört hat. Die Mutter von Sawyer lebt noch und jetzt finden sie wieder zusammen. Doch die Curch of Light ist immer noch in der Nähe.

Ich hatte das Glück bei der Leserunde dabei zu sein, nachdem mir der erste Teil schon sehr gut gefallen hat, habe ich mich auch sehr gefreut. Zuerst muss ich aber sagen, dass das Buch mit 280 Seiten sehr kurz ist und ich daher auch nicht zu viel zum Inhalt sagen möchte. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da es auch noch nicht so lange her war, dass ich den ersten Band gelesen habe. Finn und Sawyer sind immer noch glücklich und man erfährt endlich mehr über ihre Mutter.

Gleich zu Beginn ist mir aber aufgefallen, dass Finn hier ganz anders wirkt als im ersten Teil. Manchmal ist regelrecht bessesen von Sawyer und wirkt leicht verrückt, das kam mir nicht gerade gesund vor. So war er zuerst einfach nicht und das hat seinen Charakter für mich ein bisschen zerstört, denn erst war er ein toller und liebevoller Freund und nun ist er ein bessesener Kerl. Für mich war es unstimmig.

Sawyer hat sich nciht viel verändert, sie wurde höchstens stärker und hat nun mehr Ahnung vom echten Leben. Die Szenen mit ihrer Mutter fand ich immer sehr süß. Diese ist ja nicht in der aktuellen Zeit mit den Gedanken und hat ihre Tochter dadurch nicht immer erkannt, aber es gab wirklich Momente, die mein Herz zum schmelzen brachten.

Die Geschichte selber war dann aber doch immer wieder unrealistisch. Angefangen damit, wir ihre Mutter überhaupt in die Outskirts gekommen ist. Es wurde leider nicht genauer erklärt, sondern nur grob umrissen, aber der ganze Plan war einfach unrealistisch. Dann auch gegen Ende als die Church of Light wieder mehr Aufmerksamkeit bekam waren einige Dinge nicht ganz stimmig. Das erwartet man von so einem Buch nicht und auch wenn es passen könnte, wurde hier einfach zu wenig beschrieben. Ja, es ist kurz und das merkt man auch. Manchmal werden Dinge nur grob erklärt oder sind mit einem Satz abgehandelt. Die Figuren bekommen auch nicht genug Raum um sich zu entwickeln. So gibt es nur eine Szene mit Josh und Miller, die ihre Beziehung beschreibt, diese ist aber nicht lang. Hätte man hier ein bisschen alles ausgebaut, hätte das Buch sofort an Tiefe gewonnen und der Leser könnte sich mehr mit den Charakteren anfreunden.

Die Beziehung zwischen Sawyer und Finn habe ich aber sehr gut gefunden, abgesehen von Finns Verhalten. Die beiden sind immer für einander da und man merkt schon, dass sie sich viel bedeuten. Aber auch dieses Glück wird getrübt, denn Richard ist mit der Church of Light unterwegs und kommt auch in den Outskirts vorbei. Dadurch wartet man als Leser ständig darauf, dass er auftaucht und irgendwas Schlimmes passiert. Gegen Ende kam dann alles Schlag auf Schlag, auch hier wurde einfach zu wenig beschrieben und erklärt und manchmal dachte ich mir, wie das jetzt passiert ist. Das Ende selber hat mich nicht sonderlich überrascht, es gab immer wieder Andeutungen und es war klar, dass es so kommen wird.

Fazit:

Der zweite und abschließende Band ist für mich leider schwächer als der erste. Es wurde zu wenig beschrieben, dadurch waren Handlungen manchmal unverständlich für mich und Finn war hier auch öfter komisch. Die Geschichte selbst hat mir ja gut gefallen, nur die Umsetzung war nicht ganz so toll, positiv muss ich aber die Beziehung zwischen Critter und Sawyer, sowie zwischen Critter und Caroline hervorheben, diese Szenen waren einfach schön. Für mich leider nur ein durchschnittliches Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.06.2019

Hat mich überrascht

Rockford Legends: ACE
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Inhalt:

Eishockeystar Ace Tremaine ist so heiß, dass selbst die Wüstensonne neben ihm verblasst …
Findet zumindest Studentin India, als sie ihm in der berüchtigten ...

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Inhalt:

Eishockeystar Ace Tremaine ist so heiß, dass selbst die Wüstensonne neben ihm verblasst …
Findet zumindest Studentin India, als sie ihm in der berüchtigten Sportbar Hell’s Kitchen über den Weg läuft. Ace ist nicht nur unfassbar sexy, er hat auch einen gewissen Ruf, und diesen will sich India zunutze machen, um endlich ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.
Doch da hat sie die Rechnung ohne Bad Boy Ace gemacht, denn dieser ist aufgrund eines Zwischenfalls auf Bewährung. Kein Alkohol, keine ausschweifenden Partys, keine Frauengeschichten – all das hat ihm genug Probleme eingebracht. Die nächsten Monate will er sich ausschließlich auf seine Karriere konzentrieren. Andernfalls riskiert er, seinen Vertrag und damit seinen Traum von der NHL zu verlieren.
India jedoch denkt nicht daran, ihr Vorhaben aufzugeben. Sie will Ace – und das nicht nur für eine Nacht.
Quelle: romance-edition.com

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

»Sie werden in Coach Baras Büro erwartet, Tremaine«, bemerkt Channing Chesterfield am frühen Sonntagmorgen, nachdem wir den Gebäudekomplex der Rockford Ice Arena betreten haben.

Das Cover hat mir eigentlich sofort gefallen, wer man keine sexy Männer? Nein ehrlich, man sieht an dem Titel, dass sich um Sport handelt und auch durch den Schläger in seiner Hand, kann man sich denken, um was es geht. Da ich solche Geschichten recht gerne mag, habe ich mir das Buch genauer angesehen.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich super, ich kam schnell voran und war auch gleich in der Geschichte drinnen. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Ace und India, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernt. Obwohl das Buch nicht allzu lang ist, kamen die Beschreibungen nicht zu kurz und auch hatte ich nie das Gefühl, dass die Geschichte zu schnell erzählt wird.

Zu Beginn lernt man Ace kennen, der in der Profi-Eishockey-Liga spielt. Durch einen kleinen Ausrutscher hat er Auflagen bekommen, die er nicht brechen darf, aber als er India begegnet wird das ziemlich schwer.

Ich bin ja ein großer Fan des Verlags und habe ich mich sehr gefreut, als ich dieses Buch auch lesen durfte. Eishockey finde ich in Bücher immer toll, daher war das schon eine gute Voraussetzung. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, durch den lockeren und leichten Schreibstil stolpert man beim Lesen auch nicht über Passagen oder Sätze. Ace setzt dem Ganzen dann noch das I-Tüpfelchen auf, denn er ist ein sehr sympathischer Charakter. Müsste ich ihn beschreiben, würde ich sagen, dass er ein bisschen eingebildet, nett zu seinen Freunden und seiner Familie ist und eigentlich ein weiches Herz hat. Seine Karriere ist ihm sehr wichtig und ich konnte mich in seine Gefühlswelt gut hinein versetzen. Als Hauptcharakter ist er top!

Dann gibts da noch India, die neu ans College kommt und dann zufällig auf Ace trifft. Zuerst wirkt sie wie ein Mauerblümchen, hat keine großen Erfahrungen mit Jungs und ist eher still, aber im Laufe des Buches dachte ich immer wieder „Ist das die gleiche India wie zu Beginn?“. Sie macht eine große Entwicklung durch, wird immer selbstbewusster und traut sich viel mehr, als es den Anschein hatte. Das hat sicher mit Ace zu tun, aber es kam mir jetzt nie unpassend vor. Trotzdem wollte sie mir nicht ganz sympathisch werden, aber ich hasste sie auch nicht.

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Die Geschichte selbst ist nicht neu, aber die Umsetzung hat mir wirklich gut gefallen, ich konnte gar nicht aufhören zu lesen. Es ist nicht so eine typische Beziehung, dass sie sich sofort verlieben, hier passiert zuerst alles auf rein sexueller Ebene. Ich fand ihre zufälligen Begegnungen immer sehr süß und auch wie sie sich immer näher gekommen sind war für mich völlig nachvollziehbar. Als Leser wusste man sofort, dass die zusammen kommen, aber ich fand es richtig süß, wie sich Ace gesträubt hat und dann doch nachgegeben hat. Da sich alles aus Sex heraus entwickelt, haben wir hier auch ein paar heiße Szenen, die die Autorin wirklich sehr gut beschrieben hat. Sie wirkten nicht so unrealistisch, wie es oft in anderen Büchern der Fall ist und das finde ich sehr gut.

Aber auch hier gibt es Drama, da kommt man nicht drum herum. Allerdings ist es keine Beziehungdrama, sondern Einflüsse von außen spielen hier eine große Rolle. Irgendwie war mir das dann doch zu unrealistisch, da niemand so handeln würde, wie es die Figuren in diesem Buch getan haben, aber als Leser wurde man sehr gut unterhalten. Insgesamt passte einfach alles zusammen.

Es gibt aber eine einzige Sache, die ich nicht ganz verstehe. In Ace‘ Auflagen steht, dass es keine Parties mehr gibt, aber sobald er fragt, ob er auf diese oder jene Party mitgehen kann, darf er das. Klar, es waren meist Teamparties, aber trotzdem. Zuerst waren seine Chefs sehr wütend und haben ihm nichts zugestanden und dann sagen sie einfach ja? Das habe ich nicht ganz verstanden, aber ansonsten gab es für mich keine unlogischen Punkte in dem Buch.

Das Ende hat mir dann wirklich gut gefallen, wie auch der Rest des Buches. Klar, es war sexueller und nicht ganz so romantisch, aber trotzdem war es sehr gut. Man braucht nicht immer eine super schnulzige Geschichte, um sich während des Lesens gut zu fühlen, das beweist dieses Buch. Und vielleicht habe ich mich ein bisschen in Ace verguckt.

Fazit:

Wow, ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch so gut gefallen wird. Ich konnte komplett in der Geschichte versinken, die Charaktere, auch die Nebenpersonen, waren klasse dargestellt und die Beziehung hat eine ungewöhnliche Entwicklung durchgemacht. Das Buch zu lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht, schade, dass es so kurz war und ich nur einen Tag dafür gebraucht habe. Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Langweilig und unnötig

Das Reich der sieben Höfe – Frost und Mondlicht
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Inhalt:

Hope warms the coldest night.

Feyre, Rhys, and their close-knit circle of friends are still busy rebuilding the Night Court and the vastly-changed world beyond. But Winter Solstice is finally ...

Inhalt:

Hope warms the coldest night.

Feyre, Rhys, and their close-knit circle of friends are still busy rebuilding the Night Court and the vastly-changed world beyond. But Winter Solstice is finally near, and with it, a hard-earned reprieve.

Yet even the festive atmosphere can’t keep the shadows of the past from looming. As Feyre navigates her first Winter Solstice as High Lady, she finds that those dearest to her have more wounds than she anticipated–scars that will have far-reaching impact on the future of their Court.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

The first snow of winter had begun whipping through Velaris an hour earlier.

Das Cover finde ich ganz nett und es passt auch sehr gut zu den anderen. Allerdings ist es auch nicht mein Liebstes. Man sieht sofort, dass die Geschichte im Winder spielt, da Feyre in Schneefarben gekleidet ist und auch der Rahmen aus Eis besteht. Das ist eine ganz nette Idee.

Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr gut zu lesen. Da dies das vierte Buch der Reihe ist, habe ich mich auch schon an die ganzen neuen Wörter gewohnt und kam dadurch sehr schnell voran. Geschrieben ist dieses Buch aus verschiedenen Sichten, einmal aus Feyres, dann aus Rhys, dann aus Cassians, aus Mors und aus Nestas Sicht. Die Perspektiven der ersten beiden sind jeweils in der Ich- die anderen in der Allgemeinen-Erzählform.

Dieser Band spielt recht kurz nach den Ereignissen des drittes Teiles. Alle bereiten sich auf ein Fest vor und gehen shoppen, kämpfen aber auch noch mit Dämonen der Vergangenheit.

Endlich haben Anika und ich es geschafft, wir haben die ganze Reihe gelesen, obwohl wir schon nach dem ersten Band aufgeben wollten. Aber was solls, jetzt sind wir durch. Der Einstieg in diesen Teil, der eher ein Zeitvertreib zwischen Band drei und dem noch nicht erschienen fünften Band ist, fiel mir sehr leicht. Wir haben da recht schnell nach dem dritten Band begonnen, dadurch war mir noch alles in Erinnerung.

Ich weiß auch gar nicht, was ich zu dieser Geschichte sagen soll, denn es passiert 220 Seiten lang nichts. Wir begleiten Feyre und ihre Freunde beim einkaufen und müssen schmalzige Dialoge zwischen ihr und Rhys, sowie nicht ganz ausgebaute Sexszenen lesen. Die gesamte Reihe ist eher für Erwachsene gedacht, da hätte die Autorin die Sexszenen auch besser beschreiben können und nicht immer „da unten“ sagen können. Wir sind alle alt genug, dass wir über sowas reden können. Aber ehrlich, ich dachte, dass wenigstens ein bisschen Lust auf die nächsten Bände gemacht wird, aber bei mir hat sich keine Vorfreude eingestellt. Auch nicht die Kapitel mit Nesta haben daran was geändert. Ich finde sie ja sehr interessant und möchte wissen, was mit ihr los ist, aber sie verhielt sich immer gleich und dieses eine Mal, als man Gefühle gesehen hat, war einfach nicht genug.

Man hätte das Buch mehr um Nesta, Cassian und Elain herum schreiben sollen, wir hatten bereits drei Bände voll mit Rhys und Feyre. Die drei waren interessant und hätten eine große Entwicklung durchmachen können, doch leider bleiben sie die Randifguren. Ich hatte das Gefühl, als würde das gesamte Buch aus Shopping bestehen und wenn sie das gerade nicht machen, besaufen sie sich. Das hat mich dann wirklich schon genervt, vielleicht auch, weil ich selber eher nichts trinke und nicht verstehe, wie man sich jeden Tag so sehr betrinken kann.

Das Ende hat mich dann auch nicht sonderlich beeindruckt, das Buch hatte irgendwie nicht Hand und Fuß. Es war einfach zu wenig.

Fazit:

Man hätte so viele tolle Geschichten erzählen können, hätte man sich nur mehr auf andere Hauptpersonen konzentriert. Rhys und Feyre sind fertig, mit diesem kurzen Zwischenband hätte man mehr über Elain oder auch Nesta schreiben können, damit sie dem Leser in den nächsten Bänden nicht so fremd sind, aber leider wurde hier sehr viel Potential verschenkt und es wurde eine flache und langweilige Geschichte daraus gemacht.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Eher meh

Zorngeboren - Die Empirium-Trilogie
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Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she ...

Inhalt:

When assassins ambush her best friend, Rielle Dardenne risks everything to save him, exposing herself as one of a pair of prophesied queens: a queen of light, and a queen of blood. To prove she is the Sun Queen, Rielle must endure seven elemental magic trials. If she fails, she will be executed…unless the trials kill her first.

One thousand years later, the legend of Queen Rielle is a fairy tale to Eliana Ferracora. A bounty hunter for the Undying Empire, Eliana believes herself untouchable–until her mother vanishes. To find her, Eliana joins a rebel captain and discovers that the evil at the empire’s heart is more terrible than she ever imagined.

As Rielle and Eliana fight in a cosmic war that spans millennia, their stories intersect, and the shocking connections between them ultimately determine the fate of their world–and of each other.
Quelle: goodreads.com

Meinung:

The queen stopped screaming just after midnight.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich habe leider nur die ARC Ausgabe, aber wenn man sich das richtige Cover ansieht, weiß man sofort, welches Setting man haben wird. Durch die Krone und den Dolch kann man sich schon viel denken und doch wird nicht allzu viel von dem Inhalt selber verraten.

Der Schreibstil der Autorin hat mir persönlich eher nicht zugesagt, ich kam bis zum Ende nicht richtig in die Geschichte hinein, einfach weil der Stil für mich nicht passte. Geschrieben ist das Buch in der allwissenden Sicht, dadurch konnte ich auch keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen, auch wenn ich sonst kein solches Problem habe.

Zu Beginn lernt man Rielle und Eliana kennen. Die beiden Handlungen sind über 1000 Jahre auseinander und man begleitet jede auf ihrem eigenen Weg. Eliana ist gefährlich und Rielle mächtig, das erfährt man bereits am Anfang.

Der Beginn des Buches war eigentlich gar nicht schlecht. Rielle bringt ein Kind zu Welt und ein kleiner Junge rettet sie vor dem bösen Mann. Man liest schon ein bisschen über die alte Welt und dass es da auch übernatürliche Dinge gegeben hat, was allerdings erfährt man erst mit der Zeit. Dieses große Geheimniss war mitunter eines der besten Dinge, da ich selten Bücher mit solchen Wesen lese und ich das als abwechslungsreich empfunden habe. Wie diese dargestellt werden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, allerdings hätte ich gerne mehr über die Vergangenheit dieser Wesen gewusst und mehr erfahren, auch warum sie jetzt weg sind und solche Sachen.

Es gibt hier zwei Handlungsstränge, einmal den von Rielle und dann den von Eliana. Zuerst fand ich den von Rielle spannend, sie hat Kräfte, der König findet das heraus und sie muss sich beweisen, denn es gibt eine Prophezeihung, die auf sie zutreffen könnte. Ich fand es interessant, wie sie selber mit ihren Kräften klarkommt und welche Entwicklung sie zu Beginn des Buches durchmacht. Aber irgendwann wird es ziemlich repetetiv und ich langweilgte mich immer mehr. Hin und wieder waren zwar Kapitel dabei, die mich interessiert haben, aber ich hatte nie das Gefühl, als würde ihre Geschichte weiter gehen. Erst gegen Ende merkt man immer mehr, wer Rielle eigentlich ist und man sieht, dass sie nicht so gut ist, wie alle glauben. Aber auch hier gibt es nur Andeutungen und ich habe ein paar Seiten einfach übersprungen, da nichts Relevantes für mich dabei war. Es wiederholten sich einfach unr Aufgaben und Lösungen, zwar formten Rielle diese, aber das hätte man auch anders lösen können.

Interessiert hat mich aber die Beziehung zwischen Rielle, Ludivine und Audric. Die drei sind beste Freunde, Audric soll Ludivine heiraten, liebt aber Rielle und sie ihn. Wie sich hier alles enwtickelt hat fand ich auch gut zu lesen, vor allem da am Ende nochmal ein kleiner Wow-Moment auftauchte. Dieses Dreiergespann hat Rielles Kapitel um einiges interessanter gemacht.

Der zweite Handlungsstrang ist der von Eliana. Auch hier war einiges an Wiederholungen und für mich hatte ihr Charakter einfach im gesamten Buch keine Entwicklung und auch keine Tiefe. Am Ende war sie genau gleich wie am Anfang. Aus ihr hätte man so viel machen können, denn sie ist stark, klug und kann kämpfen, aber man wiederholt sich immer wieder nur mit den gleichen Auseinandersetzungen mit den gleichen Leuten. Das vor allem zu Beginn sehr schlimm und ich habe ihre Handlung zuerst nur langweilig gefunden. Im Mittelteil wurde es dann besser und gegen Ende hat sie mich einfach nur genervt. Sie ist ein großer Dickschädel und für mich auch unsympathisch, da ihr jeder egal ist, sie sich nur um ihren Bruder sorgt und auch der Tod von einem engen Freund eher spurlos an ihr vorbei geht. Sie wirkte zu kalt um greifbar zu sein.

Von Eliana selber wollte ich aber nicht viel lesen, am Ende wurde ihre Handlung zwar spannender als die von Rielle, aber das wars dann auch schon. Für mich erschließt sich der Sinn des Buches nicht. Es sind eher Aneinanderreihungen von Ereignissen, aber wohin diese führen weiß wahrscheinlich nicht einmal die Autorin selbst. Das Buch hatte eine tolle Grundidee und einen super Plott, aber wenn alles andere eher langweilig und die Charaktere blass sind, hilft das leider auch nicht. Das Ende fand ich dann auch nicht grandios, es machte mir keine Lust auf den zweiten Band und ich werde die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

Fazit:

Es hätte so gut sein können. Nachdem jeder davon geschwärmt hat, freute ich mich schon richtig, aber es konnte mich gar nicht überzeugen. Die Grundidee ist super, aber die Umsetzung nicht gelungen, daher werde ich den zweiten Band nicht lesen. Ich kann nur 2 Sterne vergeben, da ich richtig enttäuscht bin.

Veröffentlicht am 03.06.2019

Super Buch

The Opposite of You
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Inhalt:

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch perfekt füreinander sind …
Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt ...

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Inhalt:

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch perfekt füreinander sind …
Mit gebrochenem Herzen und geplatzten Träumen kehrt Vera Delane in ihre Heimatstadt zurück. Um wieder auf die Füße zu kommen, macht sie sich mit einem Food-Truck selbstständig. Dumm nur, dass sie diesen genau gegenüber des Sternerestaurants abstellt, in dem Killian Quinn, der Bad Boy der Kochszene, das Zepter schwingt. Er gilt als arrogant und launisch und ist doch eine Legende. Aber die junge Frau lässt sich von dem schroffen Konkurrenten nicht einschüchtern, und schon bald fliegen die Fetzen – und Funken! – zwischen Vera und dem heißen Sternekoch.
Quelle: luebbe.de

Meinung:

„Wunderschön.“ Ich schenke Molly, meiner besten Freundin seit Kindertagen, ein Lächeln.

Das Cover hat mich sofort angezogen, es hat mir wegen der nicht aufdringlichen Farben sehr gut gefallen und der Kerl darauf ist auch nicht schlecht anzusehen. Genau so habe ich mir Killian auch vorgestellt, das Model passt hier einfach wie die Faust aufs Auge.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich super zu lesen, man kommt sehr schnell weiter und jeder kann sich mit Vera identifizieren, da man aus ihrer Sicht liest und sie auch ganz alltägliche Probelem hat. Die Beschreibungen in dem Buch waren immer sehr detailreich, dadurch kann man sich alles viel besser vorstellen und wird mehr ein Teil der Geschichte.

Zu Beginn lernt man Vera kennen. Sie macht ganz frisch einen Foodtruck auf und das gegenüber von einem bekannten Restaurant. Dort arbeitet der arrogante Killian Quinn, der ihr das Leben von Beginn an schwer macht.

Ich habe mich so gefreut, als ich für diese Leserunde ausgewählt wurde! Recht schnell habe ich dann auch mit lesen begonnen und war sofort in der Geschichte. Alleine schon wegen des Schreibstils kam ich leicht rein und auch schnell weiter. Man wird zuerst mit Vera bekannt gemacht, lernt sie langsam kennen, Killian kommt erst mit der Zeit mehr vor, er ist wie ein Schatten, man sieht in zwar, kann ihn aber nicht einschätzen. Da dachte ich mir zuerst, dass er ein typischer Bad Boy ist, aber man wird eines besseren belehrt. Die Autorin hat die Geschichte, meiner Meinung nach, wirklich gut aufgezogen.

Das Setting hat mir wirklich gut gefallen, selten habe ich eine Geschichte mit Schwerpunkt Kochen gelesen. Vera und Killian sind beide Köche, ebenso der Ex von Vera. Klar, dass es dann viel um essen geht. Ich selber koche ja auch sehr gerne, aber hier geht es wirklich zur Sache in der Küche. Zweideutig gemeint. Beide können geil kochen und ich hätte gerne einige Dinge aus Veras Truck probiert, die waren dann auch noch so klasse beschrieben.

Hauptsächlich spielt sich die Handlung auch hier ab, im Truck oder im Lilou, dem Restaurant. Obwohl nicht viel Privatsphäre vorhanden ist, kommen sich Vera und Killian doch näher und wie das passiert ist, war wirklich mal neu. Killian schickt immer Mitarbeiter von ihm zu Vera, um an das Essen zu kommen, dann schreibt er ihr einen Zettel, auf dem er Verbesserungsvorschläge und Kritik anbringt. Es war wirklich witzig zu lesen, was er da alles geschrieben hat und wie sehr sich Vera darüber geärgert hat, aber was sich liebt das neckt sich. Ihre Beziehung baut sich dadurch langsam auf, aus Hass wird Respekt wird Freundschaft wird Liebe. Das ist endlich einmal eine andere Herangehensweise, denn die Autorin hat es nicht langweilig geschrieben, auch wenn nicht so viel abwechslungsreiches passiert. Ich wollte immer weiter lesen, wollte wissen, was aus Vera und Killian wird.

Aber auch hier gibt es eine böse Vergangenheit, man erfährt aber schon recht am Anfang, was Vera durchmachen musste. Das ist ein ernstes Thema und vielleicht hätte man näher darauf eingehen können, aber für das Buch passt es auch so sehr gut. Killian gegenüber versteckt sich Vera auch nicht, das gleiche gilt umgekehrt. Killian hatte es auch nicht leicht und erzählt seine Geschichte auch Vera. Ich fand es so süß, dass die beiden sich nach so kurzer Zeit schon so viel Vertrauen entgegen bringen, das dauert sonst bei ähnlichen Büchern immer ewig.

Die Geschichte selber geht langsam weiter, es wiederholen sich oft die Arbeitstage der beiden und die einzige Abwechslung bringen Szenen mit Veras Familie oder die Treffen mit Killian. Ich persönlich finde ja Veras Familie und Molly toll, sie unterstützen sie unglaublich und auch wenn ihr Vater krank ist, hilft er ihr, wo er kann. Da sieht man richtig den Zusammenhalt von allen und sowas gehört viel öfter in Bücher. Von Killian liest man leider fast gar keine privaten Sachen, man weiß nicht, was er tut, wenn er nicht arbeitet. Ich hätte gerne mehr von ihm erfahren, mir ein besseres Bild von ihm gemacht. Ja, er ist super liebt zu Vera und ganz anders, als man sich zuerst denkt, aber trotzdem fehlte mir ein bisschen die Tiefe bei seinem Charakter.

Gegen Ende bekommt man als Leser dann ein bisschen mehr Spannung, aber nicht gerade etwas gravierendes. Ich fand es erfrischend, dass hier kein psychotischer Ex auftaucht und die Hauptperson dadurch einen kompletten Zusammenruch erlitt. Das ist wirklich schon zu oft vorgekommen. Hier bleibt Vera stark und lässt sich nicht unterkriegen, wofür ich sie sehr bewundere. Unterstützung bekommt sie von ihrer Familie und Killian, ich stellte mir die beiden immer wie Bodybuilder vor, die ein Kätzchen beschützen. Aber auch die Träume von Vera bekommen am Ende noch mehr Aufmerksamkeit und ich hatte wirklich ein paar Tränchen in den Augen, als das Buch fast aus war.

Fazit:

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, ich mochte alle Charaktere, ich mochte das Setting, ich mochte es, dass kein Drama die eigentliche Geschichte überschattet hat und ich liebe das Ende. Hätte Killian jetzt noch mehr Tiefe gehabt, wäre es perfekt gewesen, aber so war es auch grandios. Ich vergebe für das Buch 5 Sterne.

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