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Veröffentlicht am 05.08.2019

Ganz süß

Falling Fast
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Inhalt:

Nur bei ihm kann ich mich fallen lassen

Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt ...

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Inhalt:

Nur bei ihm kann ich mich fallen lassen

Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich all die Dinge trauen, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen – und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie eigentlich niemals zulassen dürfte. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe …
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Ich rolle meine restlichen Kleider zusammen und stopfte sie neben die Wasserflasche in meine Tasche.

Das Cover von dem Buch gefällt mir sehr gut. Die Farbe und auch die Goldfolie sehen klasse aus. An sich ein recht einfaches Cover, aber es muss ja nicht immer pompös sein.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Das Buch wird aus Sicht von Hailee und Chase erzählt, wodurch man beide Charaktere besser kennen lernt. Es wurde alles wirklich sehr genau aber gut beschrieben, die Gefühle von den beiden Protagonisten kommen immer gut beim Leser an und auch ansonsten war es sehr gut zu lesen.

Zu Beginn lernt man Hailee kennen. Sie kommt in eine kleine Stadt, um den Geburstatg ihres verstorbenen Freundes Jesper zu feiern. Womit sie nicht rechnet, ist der beste Freund von Jesper, der ihr immer wieder über den Weg läuft.

Ich habe bereits die Sturmtochter-Reihe der Autorin gelesen und konnte daher an ihrem neuesten Buch nicht vorbei. Der Einstieg fiel mir sehr leicht, Hailee war mir gleich sympathisch und durch ihre eigenen kleinen Mutproben macht sie einem auch selber Mut. Ich habe sie also recht schnell ins Herz geschlossen. Bereits am Anfang gibt es ein paar traurige Szenen, da Hailee immer wieder an Jesper denken muss und daher ein bisschen in Erinnerungen schwelgt.

Recht bald aber kommt schon Chase dazu, der dem ganzen eine recht romantische Note verleit. Hailee muss durch blöde Umstände noch ein bisschen in der Stadt bleiben und Chase setzt alles daran sie besser kenn zu lernen. Zwischen den beiden gab es einige wirklich süße Momente, besonders in Erinnerung ist mir da das Frage-Antwort-Spiel von ihnen geblieben. Dort hat man über beide Charaktere sehr viel erfahren und doch gab es bei beiden noch etwas zu entdecken.

Es passiert eigentlich gar nicht so, so genau weiß ich nicht, was ich eigentlich erzählen soll. Das Buch besteht aus einigen Mutproben für Hailee und wirklich schönen Momenten zwischen ihr und ihren neuen Freunden. Die Nebencharaktere habe ich sofort ins Herz geschlossen, wie etwa Charlotte und Lexie. Die beiden sind toll und auch alle anderen hatten was. Gerne würde ich noch mehr über sie lesen. Hailees Geschichte ist nicht ganz so spannend. Sie hadert mit ihrer Geschichte, will ein Versprechen an Jesper einlösen und ihre kleine Bucket-List für den Sommer abarbeiten. Dabei hat sie immer ein Ziel vor Augen, denn sie möchte am Ende des Sommers zu einem Treffpunkt fahren. Manche Mutproben waren richtig komisch, andere haben wirklich Mut von ihr erfordert, aber ich finde, dass das Thema wirklich gut umgesetzt wurde.

Aber im Mittelteil gab es dann für mich einige Längen. Hin und wieder hatte ich dann keine Lust das Buch weiter zu lesen, aber die vergingen dann halbwegs schnell wieder. Ich hatte einfach das Gefühl, als würden sich Sachen wiederholen und als würde sich die Geschichte nicht vom Fleck bewegen, obwohl sich Hailee und Chase immer näher kommen. Die Beziehung zwischen ihnen fand ich einfach nur toll, da sich alles ganz langsam angebahnt hat und sie nicht sofort über einander hergefallen sind und es Liebe auf den ersten Blick war. Solche langsamen Entwicklungen finde ich persönlich sehr gut.

Gegen Ende wollte ich dann immer weiter lesen. Ich wusste, wie es ausgeht, daher wollte ich wissen, wie es dazu kommt, da es einfach nicht ganz passen wollte. Und das tut es auch jetzt noch nicht. Ich habe das Buch gelesen, aber das Ende, mit dem komme ich nicht klar. Es gab zwar immer wieder Andeutungen, aber wenn man ein Buch so enden lässt, sollte man größere Hinweise geben, denn so wirkte es ein bisschen erzwungen. Es gab von dieser Person keine großartigen Anzeichen dafür und ich kann es daher nicht so richtig nachvollziehen.

Was mir aber sehr gut gefallen hat war, dass das Thema Schreiben hier so präsent war. Hailee und auch Jesper haben an einer Geschichte geschrieben und Jesper wollte diese auch veröffentlichen. Hailee arbeitet immer wieder an ihrem eigenen Buch und ich finde das Thema einfach super interessant, man merkt ihr auch an, dass sie Angst vor einer Veröffentlichung hat wie ihre Gefühle von positiv zu negativ wechseln. Dieser Aspekt des Buches war eines meiner Highlights.

Das Ende war, wie schon gesagt, nicht wirklich meins, aber ich mochte Chase. Er ist ein super Kerl und die beiden passen so gut zusammen. Endlich kein Bad Boy, sondern ein ganz lieber Typ. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es im zweiten Band weiter geht.

Fazit:

Es gab für mich ein paar Unstimmigkeiten und auch ein paar Längen in dem Buch. Insgesamt war die Geschichte süß, aber ein bisschen was hat mir einfach gefehlt. Die Nebencharaktere waren klassen, das Ambiente war traumhaft und die Beziehung zwischen den beiden war süß, dennoch kann ich dem Buch nur 3 Sterne geben.

Veröffentlicht am 05.08.2019

Bis kurz vorm Ende gut, dann zu viel

Perfect Mistake
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Inhalt:

Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe …
Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es ...

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Inhalt:

Manchmal ist die erste Liebe die einzig wahre Liebe …
Als Adele für die Hochzeit ihres Vaters in ihre Heimatstadt zurückkehrt, weiß sie, dass es kein einfacher Besuch werden wird. Sieben Jahre ist es her, dass sie fortging. Sieben Jahre, seit sie den größten Fehler ihres Lebens begangen hat. Nun muss sie dem Mann gegenübertreten, der ihr damals die Welt bedeutet hat. Augenblicklich kommen die Gefühle wieder hoch, noch intensiver und heftiger als zuvor. Doch eine Liebe zwischen ihnen ist unmöglich … oder?
Quelle: luebbe.de

Meinung:

In einer faieren und gerechten Welt, hätte er total mies ausgesehen.

Das Cover mag ich einfach unglaublich gerne. Es gibt keinen Schnick Schnack und die Personen erkennt man auch nicht, was ich sehr mag. Das Bild wirkt recht unbearbeitet und mit der Sonne im Hintergrund bekommt es doch einen romantischen Touch. Schon von dem ersten Moment an, hat es mich magisch angezogen.

Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut zu lesen. Ich kam sehr schnell weiter und vor allem die Ironie und der Witz kam richtig gut rüber. Erzählt wird aus der Sicht von Adele, wodurch man eher wenig von Pete zu lesen bekommt und er mir dann auch nicht ganz sympathisch wurde. Die Gefühle konnte ich zwar nicht immer spüren, aber es gab richtig schöne Momente.

Zu Beginn lernt man Adele kennen. Sie kommt zur Hochzeit ihres Vaters zurück in ihre Heimat und trifft dort auch auf ihren Jugendschwarm Pete. Da sie immer noch in in verknallt ist, ist Ärger vorprogrammiert.

Das Buch stand schon ewig auf meiner Wunschliste und als es dann eine Leserunde dazu gab, war ich natürlich Feuer und Flamme. Ich habe sehr schnell mit dem Buch begonnen und kam auch wirklich gut rein. Adele war super, sie hat immer einen Konter auf den Lippen und lässt sich nicht alles bieten. Als Leser bekommt man schnell die Geschehnisse von damals mit. Pete, der Arbeitspartner von Adeles Vater, ist Jahre älter als sie und als sie ein Teenager war, waren die beiden besten Freunde, bis sie an ihrem 18. Geburtstag etwas übertrieben hat. Nun ist die Stimmung düster.

Hier gleich etwas Positives. Im Laufe des Buches gibt es immer wieder kurze Rückblenden, die uns die Entwicklung der Beziehung zwischen den beiden zeigen. Begonnen beim ersten Treffen, bis zu ihrem Geburtstag. Ich mag solche Dinge, dadurch bekommt man einen besseren Einblick in alles. Bereits hier merkt man, dass Pete auch eifersüchtig auf andere Kerle ist und in Adele mehr als eine Freundin sieht. Wenn man bedenkt, dass er zu diesen Zeitpunk 31 und sie 16 war, ist das schon etwas komisch. Außerdem hat er viel Zeit mit ihr verbracht und ich bezweifele, dass 31-Jährige ihre ganze Freizeit mit einem Teenager verbringen möchten. Das war mir dann doch zu unrealistisch.

Manchmal hatte ich aber das Gefühl, dass Pete selber noch nicht erwachsen ist. Er hat viele Bettgeschichten, zickt herum wie ein pubertierender Junge und von seinen Stimmungsschwankungen möchte ich gar nicht anfangen. Alles in allem war sein Charakter einfach nicht rund für mich.

Der Großteil der Geschichte hat mir aber gefallen. Die Hochzeit, die so groß im Klappentext erwähnt wird, war dann in ein paar Sätzen abgehandelt, was ich schade fand, da Adeles Dad und Shanti wirklich tolle Charaktere sind. Viel mehr gibt es Annäherungen zwischen Pete und Adele, hier waren einige sehr witzige Szenen dabei und ich musste beim Lesen öfter schmunzeln. Ungefähr in der Mitte begann es dann auch expliziter zu werden. Insgesamt hat das alles sehr gut zusammen gepasst, die Szenen waren nicht an den Haaren herbei gezogen und es war stimmig.

Es gab dann aber einen Punkt in dem Buch, ungefähr 100 Seiten vor Schluss, da ging es für mich bergab. Bis dahin mochte ich das Buch wirklich gern und hätte auch vier Sterne gegeben, aber die Autorin hat sich für einen Weg entschieden, den ich nicht nachvollziehen kann. Für mich wirkte es zu gestellt, so als müsse es am Ende einen Vorwand geben, dass die beiden zusammen kommen. Pete macht auch noch eine 180 Grad Wende durch und plötzlich geht alles ganz schnell. Mir persönlich war das zu schnell. Das ganze Buch hat die Beziehung der beiden aufgebaut und man merkte, dass sie sich erst als Erwachsene kennen lernen müssen und das wird einfach so über den Haufen geworfen. Nein, von dem Ende war ich wirklich enttäuscht.

Fazit:

Der Beginn und auch der Mittelteil haben mir sehr gut gefallen. Adele ist klasse, sie ist schlagfertig und tough, nur wenn es um Pete geht, wird sie sofort weich. Pete kann ich nicht so viel abgewinnen, ich weiß nicht, was sie an ihm sieht. Mir war auch der Altersunterschied viel zu groß. Das Ende hat es dann komplett versaut, weil das alles einfach nicht zusammen passen wollte und sehr erzwungen wirkte. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.08.2019

Ich liebe liebe liebe das Buch

Follow Me Back
2

Inhalt:

Tessa Hart’s world feels very small. Confined to her bedroom with agoraphobia, her one escape is the online fandom for pop sensation Eric Thorn. When he tweets to his fans, it’s like his speaking ...

Inhalt:

Tessa Hart’s world feels very small. Confined to her bedroom with agoraphobia, her one escape is the online fandom for pop sensation Eric Thorn. When he tweets to his fans, it’s like his speaking directly to her…

Eric Thorn is frightened by his obsessive fans. They take their devotion way too far. It doesn’t help that his PR team keeps posting to encourage their fantasies.

When a fellow pop star is murdered at the hands of a fan, Eric knows he has to do something to shatter his online image fast–like take down one of his top Twitter followers. But Eric’s plan to troll @TessaHeartsEric unexpectedly evolves into an online relationship deeper than either could have imagined. And when the two arrange to meet IRL, what should have made for the world’s best episode of Catfish takes a deadly turn…

Told through tweets, direct messages, and police transcripts, this thriller for the online generation will keep you guessing right up to the shocking end.
Quelle: amazon.de

Meinung:

„You’re not obsessed. You’re projecting.“

Das Cover gefällt mir richtig richtig gut, ich glaube, dass vor allem der herausstehende Titel meine Aufmerksamkeit erregt hat. Man sieht auf dem Cover einen halben Kopf von einem Mädchen, wahrscheinlich Tessa, welcher durch die Schrift und einen Sternenhimmel verdeckt wird. Alles in allem spielt es super zusammen und lenkt auch durch den Hashtag und die Zeilen unter dem Titel Aufmerksamkeit auf sich.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und man kommt schnell voran. Sie schreibt sehr bildlich und konnte mich auch sofort packen durch die düstere Stimmung, die sie durch ihren Stil vermittelt. Das Buch ist in der allgemeinen Erzählperspektive geschrieben, wobei es zwischendurch immer wieder Twitter-Nachrichten und ein Protokoll der Polizei zu lesen gibt. Die Sichtweisen wechseln zwischen Tessa und Eric hin und her, somit erfährt man von beiden Personen mehr.

Zu Beginn lernt man Tessa und Eric kenne, sie ist ein Mädchen, dass sich wegen eines Vorfalls nicht mehr aus dem Haus traut und er ist ein berühmter Sänger. Beide sind immer auf Twitter unterwegs und als Eric einen Fakeaccount erstellt, damit er einen Hashtag über ihn „vernichten“ kann, beginnt er zufällig mit Tessa zu schreiben. Daraus entwickelt sich eine Freundschaft, aber es kommt dann doch noch anders, als sie denken.

Warum ich das Buch gekauft habe? Keine Ahnung, ich stand im Thalia, hatte drei Bücher in der Hand, von denen 2 sehr gehypt werden und habe mich letztendlich für dieses entschieden. Es hat mich so angelacht und ich habe wirklich keinen Fehlgriff gemacht, denn das Buch hat mich umgehauen! Am Samstag gekauft, am Sonntag begonnen und am Monat beendet. Normalerweise ist das nicht mein Genre, aber hier konnte mich die Autorin vollends überzeugen.

Tessa ist erfrischend anders, sie hat sehr viel Angst und verlässt ihr Zimmer selten, das Haus nie. Man erfährt lange nicht, warum sie so ist, aber man merkt, dass es ihr ziemlich schlecht geht. Einzig mit ihrem Freund Scott, ihrer Mutter und ihrer Therapeutin redet sie. Ich mochte sie von Beginn an, sie ist ein großer Fan von Eric Thorn und verfolgt alles von ihm, hat sich einen Twitter-Fanaccount zugelegt und twittert gerne über ihn, dadurch sozialisiert sie sich. Durch Tessa bekam man auch einen Einblick in das Denken von Fans, es gibt einige, die sich einiges einbilden und nicht an der Person selbst interessiert sind und dann gibt es solche wie Tessa, die hinter die Fassade blicken und wirklich sehen, wer die Person hinter dem Gesicht auf einer CD ist. Das fand ich wirklich schön zu lesen, wie sie einfach den Menschen selbst sieht.

Dann gibt es auch noch Eric. Ein Star, der Millionen von Fans hat und richtig berühmt ist, doch der Erfolg bereitet ihm keine Freude, denn er denkt, dass die Fans ihn nur wegen seinem AUssehen mögen und seine Musik dabei keine wichtige Rolle spielt. Die Autorin hat mit ihm einen interessanten Charakter geschaffen, da er mit seinem Leben total unglücklich ist und sich in die Tiefen von Twitter flüchtet, mit einem Fake Account. Wie das alles zusammenspielt, konnte ich mir nicht vorstellen, doch es ergab immer mehr Sinn, je mehr Tessa und Eric, oder auch genannt Taylor auf seinem anderen Account, unterhalten. Ich wollte wissen, was passiert, wie es mit ihnen weiter geht und konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

Als Leser verfolgt man Eric und Tessa und sieht ihnen dabei zu, wie sie sich näher kommen, wie Tessa langsam ihre Ängste besiegt und wie Eric wieder menschlich wird. Ich mochte die Twitter DMs wirklich gerne, sie waren ehrlich und erfrischend lustig, aber auch die Protokolle der Polizei habe ich richtig gern gelesen, dadurch wird das Buch auch spannender, da man immer wieder neue Fakten erfährt und bis zum Ende nicht weiß, was denn die Polizeit mit all dem zu tun hat. Im Laufe der Geschichte taucht auch Tessas Therapeutin immer weiter auf und hält Sitzungen mit Tessa ab, in denen man hin und wieder Neues erfährt, die wichtigsten Dinge kommen aber erst gegen Ende ans Licht.

Die Geschichte wird immer komplexer und durch die neuen Fakten tun sich immer mehr Fragezeichen auf, von denen die meisten am Ende geklärt werden. Da hatte ich dann einen Glücksmoment, dann einen Schockmoment, dann einen megariesigen Schockmoment, dann wieder einen Glücksmoment und dann bin ich gestorben. Da denkt man sich nichts Böses, liest das letzte Kapitel, welches wieder ein Protokoll ist und dann geht die Welt in Flammen auf. Ich saß hier mit offenem Mund, weil ich es nicht glauben konnte, in meinem Kopf ratterte es und ich überlegte, ob ich etwas übersehen habe, ob ich doof bin oder die Autorin einfach alle Leser töten will. Das Ende vom Buch hat mich zerstört, es war aber auch so genial, mit einem solchen Plot Twist rechnet doch keiner und dann google ich, wann denn nun Band zwei erscheint und das dauert tatsächlich noch fast ein Jahr! Ich geh dann mal sterben.

Ehrlich, in dem Buch steckt so viel Wahrheit und so viel Twist, dass ist unglaublich, man sieht aber auch, dass es berühmten Leuten auch nicht viel anders geht als normalen Menschen und dass jeder sein Päckchen tragen muss. In diesem Fall hat Tessa eine große Last auf ihren Schultern, und Eric eine etwas kleinere, dennoch kann sowas im echten Leben auch passieren (nicht dass man berühmt ist und all das, aber die Probleme, die Eric hat). Ich vermute ja, dass einige Figuren aus diesem Band noch eine wichtige Rolle im zweiten spielen werden, allerdings bin ich nicht sicher, welche.

Das beste an dem Buch sind aber sicherlich die Charaktere, diese könnten unterschiedlicher nicht sein, aber jeder verliebt sich unweigerlich in Eric Thorn und wird #EricThornObsessed.

Tessa ist ein sehr einsames Mädchen, da sie sich in ihrem Zimmer zurückgezogen hat. Sie ist in Eric Thron verliebt und hat sein einem Vorfall sehr viele Ängste, welche sie nicht überwinden kann. Allerdings ist sie auch sehr nett und versucht ihre Ängste zu kontrollieren.

Eric ist ein berühmter Sänger, der aber noch keine Star-Allüren hat. Er fühlt sich oftmals einsam und beengt in seiner Rolle, daher möchte er diesem Leben öfter entfliehen.

Fazit:

Das Buch konnte mich von vorne bis hinten fesseln, es überzeugt durch eine spannende und durchdachte Story, sowie abwechslungsreiche Charaktere, die man lieb gewinnt. Allerdings weiß man bis zum Ende nicht, wer lügt, wer die Wahrheit sagt und ob jeder der ist, der er vorgibt zu sein. Ich vergebe 5 von Sterne!

Veröffentlicht am 22.07.2019

Super Buch

KAT
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Inhalt:

»Akzeptiere es und schalte deine Moralvorstellungen ab. Nur so kannst du überleben.«

Kaum hat Kat einen Auftrag für Dämon Alistair abgeschlossen, ...

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Inhalt:

»Akzeptiere es und schalte deine Moralvorstellungen ab. Nur so kannst du überleben.«

Kaum hat Kat einen Auftrag für Dämon Alistair abgeschlossen, steht der nächste bevor: Sie soll ihm Hunter Davenport bringen. Als Kat den jungen Mann trotz seines starken Widerstandes in der Hölle abliefert, ist sie erleichtert, ihn nie wiedersehen zu müssen.
Hunter hat geglaubt, mit Kat ein leichtes Spiel zu haben. Doch sie ist stärker, als sie aussieht, und nun sitzt er in der Hölle fest.
Alistair hingegen überrascht sie beide, indem er sie zwingt, zusammenzuarbeiten. Während Kat es hinter sich bringen will, verfolgt Hunter ein anderes Ziel: Er will so schnell wie möglich Kontakt zu den Engeln, seinen Auftraggebern, aufnehmen, auch wenn das bedeutet, seine neu ernannte Komplizin umbringen zu müssen.
Eines haben Kat und Hunter gemeinsam: Den Wunsch nach der unerreichbaren Freiheit.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

Blut ist schon eine merkwürdige Sache.

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es wirkte irgendwie göttlich auf mich, keine Ahnung warum. Man kann nicht wirklich viel erahnen und trotzdem hat man das Gefühl, als wüsste man schon ein bisschen was über die Geschichte. Der Stern hinter dem A passt für mich irgendwie nicht dazu, aber das war wahrscheinlich nur für die Optik.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich super zu lesen. Ich kam schnell weiter und konnte mich auch recht bald mit den Charakteren anfreunden. Durch die Sichtwechsel kann man die Protagonisten auf verschiedenen Missionen begleiten und obwohl das Buch recht kurz ist, kamen die Gefühle und Beschreibungen nicht zu kurz.

Zu Beginn lernt man Kat kennen, die für einen Dämon, Alistair arbeitet. Sie hat die Aufgabe drei Jugendliche zu töten, zusammen mit Hunter, einem Jäger der Engel, den Alistair für seine Dienste an sich gebunden hat.

Der Einstieg war hier wirklich rasant, es gibt keine lange Einführung, keine Erklärungen, nichts. Kat ist mitten in einem Kampf und man lernt sie auch so kennen. Ich finde diese Art des Einstiegs sehr interessant und auch gelungen, man braucht nicht immer so viel bimbam. Kat mochte ich zuerst recht gern, sie ist jetzt kein Charakter, den man abgrundtief liebt, aber sie ist doch sympathisch. Auf mich wirkte Kat sehr menschlich, auch wenn sie im Auftrag von Dämonen Menschen tötet. Sie hat sich nach all den Jahren einfach mit ihrem Schicksal abgefunden und lebt einfach so normal es eben geht weiter. Kein Mensch kann ewig kämpfen und sie hat diesen Kampf eben schon länger aufgegeben, das machte sie für mich menschlich.

Recht schnell kommt auch Hunter ins Spiel, wobei ich bei ihm zuerst nicht wusste, was er nun ist und wieso. Diese Fragen und noch viele mehr, wie etwa was es alles für Wesen gibt und warum, wird im Laufe des Buches geklärt. Hunter ist eigentlich ein ganz cooler Kerl, durch ihn kommt auch sein bester Freund Luke ins Spiel, der oftmals schon recht tollpatschig beschrieben wurde. Das hat die ganze Situation dann doch wieder aufgelockert.

Die Handlung selber hat mir wirklich sehr gut gefallen. Engel und Dämonen, wobei Kat und Hunter einen Auftrag bekommen ein paar Jugendliche zu töten. Dabei wird ihnen aber klar, dass viel mehr auf dem Spielt steht und die Engel auch nicht immer die guten sind. Ich kann nur sagen, wei begeistert ich bin. Es gab im gesamten Buch keine Längen, keine Stellen, die sich zu oft wiederholt haben, Kämpfe waren ausreichend vorhanden und auch nicht an den Haaren herbei gezogen. Mehr kann man sich von einem Buch in diesem Genre gar nicht wünschen.

Besonders gefallen haben mir die Szenen im Totenreich. Wie sie dahin kommen und wie es dann dort aussieht, ich konnte mir alles genau vorstellen und in meinen Gedanken war dieser Ort einfach magisch. Ebenso die Leute, die man dort traf. Von denen hätte ich gerne noch mehr gelesen, aber dafür hat es dann wohl nicht gereicht. Ebenso hätte es mehr Szenen in der Hölle geben können, man besucht als Leser immer nur einen kleinen Teil, den Alistair erschaffen hat, aber man sieht nie das große Ganze. Trotzdem waren diese kleinen Ausflüge auch toll.

Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto mehr findet man als Leser die Geheimnisse der Figuren heraus. Es war für mich manchmal sehr schockierend, was da alles ans Licht kam, aber insgesamt haben sich alle Handlungen und Geschichten gut in das Gesamtbild eingefügt. Gegen Ende wurde es dann auch immer spannender und die Kämpfe wurden immer blutiger. Ich mochte die Entwicklung von dem Buch wirklich, ein bisschen kam auch die Liebe darin vor, aber sie hat nie Überhand gewonnen. Das Ende selber war für mich zufriedenstellend, auch wenn ich gerne wissen würde, was nun passiert ist, einen Tag nach dem Ende.

Fazit:

Ein wirklich guter EInzelband, der trotz seiner Kürze sehr viel her macht. Die Figuren waren super ausgearbeitet und die Story spannend und tiefgründig. Ich habe mir ehrlich gesagt nicht so viel erwartet, aber das Buch hat mich sehr positiv überrascht, auch wenn man ein bisschen mehr von Alistair hätte lesen können, da er ein toller Charakter ist. Ich vergebe 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.07.2019

Viel besser als erwartet

Gold und Schatten
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Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den ...

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Gerade erst nach Paris gezogen, verliebt sich die sechzehnjährige Livia Hals über Kopf in Maél. Seine Welt sind die düsteren Katakomben unter den Straßen der Stadt. Die beiden kommen sich schnell näher, doch der draufgängerischen Maél geht immer wieder auf Abstand. Was hat er zu verbergen? Und warum um alles in der Welt kann Livia plötzlich Botschaften hören, die Bäume und Pflanzen zuflüstern? Ist sie dabei, den Verstand zu verlieren? Als es Livia schließlich gelingt, die einzelnen Fäden miteinander zu verknüpfen, kann sie kaum glauben, welches Geheimnis sich ihr offenbart. Denn dass sie Maél kennengelernt hat, war alles andere als ein Zufall…
Quelle: luebbe.de

Meinung:

Wasser … bitte!

Das Cover finde ich persönlich klasse. Es ist wunderschön, zeigt kein ganzes Gesicht und doch sieht man, dass die Geschichte magisch ist. Ich mag die Farben, es strahlt etwas Warmes aus und ist auch passend zum Titel gestaltet. Die Pünktchen ziehen sich auch durchs ganze Buch, das finde ich super.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Ich kam schnell weiter und dadurch, dass man die Gedanken von Livia liest, wird alles ein bisschen witzig. Geschrieben ist das Buch aus der Ich-Perspektive. Es waren viele Beschreibungen in dem Buch, was ich gut finde, hin und wieder fielen sie dann doch recht lange aus.

Zu Beginn lernt man Livia kennen. Sie ist neu in Paris und will sich die Katakomben anschauen. Dort trifft sie auf Mael, aber wie es der Zufall will ist er nicht ganz menschlich.

Wieso lese ich Jugendbücher überhaupt noch? Manchmal frage ich mich das schon, sie verlaufen immer nach dem gleichen Schema und es gibt keine Spannungsbögen, die man nicht schon kennt. Trotzdem habe ich Gold und Schatten gelesen und ich muss sagen, dass ich es doch erstaunlich gut fand. Nachdem ich die Leseprobe gelesen habe, hatte ich absolut keine Lust auf das Buch, es wirkte langatmig und nicht spannend auf mich, trotzdem habe ich es gegen Bonuspunkte eingetauscht.

Der Einstieg in die Geschichte war, wie schon gesagt, langatmig. Was dauert eine Weile, bis endlich einmal etwas passiert, obwohl schon Beginn an klar ist, dass Livia anders ist. Sie spricht schon auf den ersten Seiten mit Pflanzen und man weiß auch gleich, dass Mael nicht ganz normal ist. Alles sehr klischeehaft, aber dann wurde es besser. Livia ist endlich kein Gott, Halbgott, Teufel oder sonst was, sie ist ein anderes Wesen, und ich finde es super, dass hier eine nicht so bekannte, wie soll ich es nennen, Rasse?, genutzt wurde. Man weiß noch nicht, was Mael mit allem zu tun hat, aber das war für mich in Ordnung, denn ich mochte den Kerl nicht. Immer wieder versucht er fies zu Livia zu sein, so richtig Bad Boy, dann ist er wieder total lieb. Seine Stimmungsschwankungen konnte ich nicht mit ansehen und dadurch verlor er schon recht bald seinen Reiz für mich.

Bevor dann die Geschichte aber voll durchstartet, gibt es sehr viele Alltagsszenen. Manchmal wirkte es, als wären diese blos Lückenfüller, da sie doch sehr lang waren. Hier haben wir Telefonate mit Livias neuen Freunden, Parties, Jungs und viele Cafeteria-Szenen. Hin und wieder eine solche Szene wäre ok gewesen, aber das fiel mir dann doch negativ auf. Dadurch lernt man aber die Freundinnen von Livia besser kennen, die beiden mochte ich wirklich gern. Sie sind so echt und fröhlich, haben aber trotzdem ihre eigenen Probleme. Was mich dann aber doch sehr irritiert hat war, dass die beiden es einfach hin nehmen, als Livia ihnen erzählt, was sie ist. Sie hinterfragen nichts, sie sagen einfach wie cool das ist und weiter gehts. Jeder Mensch würde da ausrasten und 100 Fragen stellen, aber die beiden nicht. Das war mir dann doch zu schnell.

Was mir allerdings gut gefallen hat, war die Zusammenarbeit von Livia und Mael. Der Weg dahin war nicht leicht, aber als er ihr dann alles erzählt hat, hat man auch als Leser mehr Einblick bekommen und plötzlich so viel verstanden. Eben diese Auflösung hat mir am besten an dem ganzen Buch gefallen, danach wurde es dann immer besser. Die Götter spielen immer eine größere Rolle und zusammen mit Livia lernt man alte Geschichte kennen. Endlich verstand ich auch, was es mit ihren Träumen auf sich hatte und wie Mael da rein passt.

Mit der Zeit bekommen auch einige Götter ihre Auftritte, diese fallen für meinen Geschmack leider zu kurz aus und sie wurden mir auch viel zu modern dargestellt. Wenn man ewig lebt entwickelt man sich mit der Zeit weiter, aber das war dann doch schon übertrieben und hat mir mein tolles Bild zerstört. So arg war das nicht einmal bei Percy Jackson.

Gegen Ende hin wurde es dann immer spannender. Mael und Livia kommen ihrem Ziel näher und es spielt sich auch viel in der Unterwelt ab. Ach, ich liebe den Teufel, Hades, den Styx, einfach alles was man mit der Unterwelt, egal ob mythologisch oder nicht, in Verbindung bringen kann. In dem Buch hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht, die Szenen die dort spielten wurden alle sehr schnell abgehandelt. Trotzdem bekommt Hades seinen großen Auftritt und kreiert somit einen kleinen Cliffhanger vor dem großen Cliffhanger.

Fazit:

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, auch wenn es einige Dinge gab, die einfach zu lang gezogen waren oder auch zu unrealistisch waren. Ich weiß nicht, ob ich den zweiten Teil lesen werde, aber für jeden, der Jugendbücher mag, ist das auf jeden Fall was. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sterne, da mir der Großteil doch sehr gut gefallen hat.