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Veröffentlicht am 17.05.2017

Fenrir

Fenrir
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Inhalt:

»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«

Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: ...

Inhalt:

»Wir leben in der Dunkelheit und warten auf den einen Tag, an dem wir endlich strahlen können.«

Für die ehrgeizige Archäologie-Absolventin Emma zählt nach der Trennung von ihrem Ex nur eins: die finanzielle Unabhängigkeit. Von der ist sie jedoch durch die schlecht bezahlten Praktikantenjobs meilenweit entfernt.

Während einer Expedition auf einer isländischen Vorinsel wird sie von ihrem Ausgrabungsteam getrennt und trifft auf den mysteriösen Mann Wulf, dessen Erscheinung nicht ganz menschlich ist, und sie sofort fasziniert. Emma wittert ihre Chance, mit Wulf eine sensationelle Entdeckung gemacht zu haben, die ihr die Türen zur Welt der reichen und erfolgreichen Wissenschaftler öffnen wird. Doch auf die Gefühle, die der seltsame Fremde in ihr hervorruft, ist sie nicht vorbereitet.

Als Emma schließlich erkennt, wer Wulf wirklich ist, gerät nicht nur ihre Welt ins Wanken. Ohne es zu ahnen, gerät sie zwischen die Fronten eines uralten Krieges, und schnell lernt sie, dass nicht jeder, der in der Dunkelheit kämpft, gleichzeitig ein Schurke ist.
Quelle: drachenmond.de

Meinung:

„Dies ist keine Geschichte, in der sich das Mädchen in den strahlenden Helden verliebt und alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage leben.“

Das Cover ist wieder mal sehr gelungen, sowie alle anderen Cover von Asuka Lionera auch. Es zeigt einen Wolf der heult und unter ihm einen Baum, bei dem ich sich, denke ich, um Yggdrasil handelt, der sich zu einem Berg entwickelt auf dem der Wolf steht. Alles also sehr passend zu dem Inhalt und auch die Farben sind sehr schön, ein wahrer Blickfang also.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach so schön, ich bin diesem schon beim ersten Buch von ihr verfallen. Asuka Lionera schreibt etwas anspruchsvoller vom Satzbau her, verwendet aber keine zu komplizierten Wörter. Ihre Dialoge sind aussagekräftig und beschränken sich auf das Wesentliche und ziehen sich nicht über Seiten, wobei sie dann nichts aussagen. Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben, somit bekommt man als Leser einen guten Einblick in die Gefühle und Denkweise von Emma, der Protagonistin.

Zu Beginn lernt man als Leser Emma kennen, sie ist Archäologin und wird mit ihrem Team gerade zu einem neuen Auftrag gerufen, nach Island. Da sie aber getrennt von den anderen anreist weiß sie nicht wo sie hin muss, verirrt sich im Wald und findet in einer Höhle Schutz. Doch dort erwartet sie ein Wolf, der allerdings gefesselt ist. Emma befreit den Wolf also, doch dabei wird sie ohnmächtig, da der Wolf sie anspringt und umreißt. Als sie wach wird beginnt ein Abenteuer, mit dem sie nie gerechnet hätte.

Bei Asukas Büchern muss ich nicht lange überlegen, ob ich sie lese. Bei diesem habe ich nicht mal den Klappentext gelesen, ich habs einfach vorbestellt und sofort begonnen zu lesen, als es ankam. In diesem Buch nimmt uns die Autorin mit in die Welt von den nordischen Göttern (das habe ich dann so nebenbei auch mitbekommen), dies hat meine Vorfreude gleich noch mehr gesteigert, da ich alle Geschichten mit Göttern liebe. Ich bin auch ein sehr großer Fan von Rick Riordan, auch wenn seine Bücher als Kinderbuch eingestuft sind.

Zuerst hatte ich keine Ahnung was mich also erwartet und wie Emma irgendwas mit Götter zu tun haben soll. Der Titel hätte es mir verraten müssen, leider kenne ich mich mit den Sagen rund um Asgard nicht wirklich aus. Emma war mir sofort sympathisch, da sie auch echte Probleme hat und nicht perfekt ist. Sie schafft es gerade so jeden Monat über die Runden zu kommen, ist eifersüchtig auf das Aussehen ihrer besten Freundin und hat sich erst vor Kurzem von ihrem Freund getrennt. Mit Emma hat Asuka Lionera einen Charakter geschaffen, mit dem sich sicherlich viele Leserinnen identifizieren können, dadurch wird automatisch eine Verbindung zwischen Leser und Figur geschaffen. So bin auch ich sofort in denn Bann der Geschichte gezogen worden und hatte richtig Lust weiter zu lesen.

Auf Isalnd geht es dann richtig los und ich begann Vermutung anzustellen, wie sich die Geschichte nun entwickelt, mit ein paar Dingen hatte ich Recht, aber bei den meisten lag ich weit daneben. Bei dem Wolf war sofort klar, dass er kein normaler Wolf ist. Ab da ging es dann also rasant weiter und die Geschichte entwickelt sich ganz, ich kann es nicht anders sagen, Asuka-typisch. Sie hat eine ganz eigene Art Geschichten zu erzählen, dies habe ich in den anderen 4 Büchern, die ich bereits von ihr gelesen habe, auch bemerkt. Ich versuche es so gut wie möglich zu beschreiben.

Zuerst macht die Autorin ihre Leser mit den Figuren vertraut, so auch hier. In den ersten 100-200 Seiten geht es hauptsächlich darum Wulf und Emma kennen zu lernen, damit baut man als Leser eine Bindung auf. Danach geht es weiter mit Spannungsaufbau. Diesen Teil kann ich am schwersten erklären, da etwas passiert, aber auch nicht. Die Geschichte geht weiter, doch sie ist nicht überladen mit unsinnigen Actionszenen, rumgeknutsche oder unnötigen Szenen, daher kann schon bei manchen Lesern das Gefühl aufkommen, dass nichts passiert. Ich allerdings liebe gerade diese Eigenart der Autorin, sie macht ihre Sache wirklich toll. So war es auch in Fenrir, dass ungefähr 300 Seiten lang nichts und doch alles passiert ist. Es gibt so viele wichtige Szenen, die wesentlich zum Ende der Geschichte beitragen, aber auch Szenen bei denen man einfach lachen muss oder auch mal mit Emma mitfiebert. In diesem Teil habe ich auch am meisten über Asgard und die nordischen Götter gelernt, somit kenne ich mich hier nun auch etwas besser aus. Nach diesem Teil kommt das Ende. Und das hat es immer in sich. Es passieren so viele Dinge und zwischendurch hasst man die Autorin für das, was sie ihren Figuren antut, nicht anders war es also auch in diesem Buch. Es gab einen Moment, da wollte ich das Buch anzünden, da ich nicht glauben konnte, dass es so enden soll. Hoffentlich versteht man, was ich meine.

Am liebsten mochte ich alle Szenen, in denen Götter vorkommen. Odin, Loki, Thor,.. Wer kennt sie nicht? Ich war gespannt wie die Autorin dies in ihrem Buch umsetzt und sie hat es wirklich toll gemacht. Thor wird zwar nur erwähnt und tritt nicht selber auf, aber er ging gar nicht ab. Sehr gefreut habe ich mich auch auf alle Szenen mit Loki und ich wurde nicht enttäuscht. Es gab mit den Göttern viele schöne, spannende aber auch lustige Momente, da sich Emma auch von diesen nichts sagen lässt. Hier sieht man wieder, dass sie ein starker und dickköpfiger Charakter ist, da sie sogar mit Odin anfangen würde zu streiten.

Irgendwann kam dann auch Helheim mir ihrer Herrscherin Hel ins Spiel und ich muss sagen, dass ich Hel wirklich gern mochte. Auch wenn sie die Königin der Toten ist und ihr Heim nicht wirklich, sagen wir mal schön, ist, war sie doch ein ausgefeilter Charakter der mir auch sehr ans Herz gewachsen ist. Ich hätte gern auch noch die anderen Welten besucht, wie etwa Jotunheim oder Niflheim, aber man kann nicht alles haben. Alle Welten und Orte die in dem Buch erwähnt wurden, konnte ich mir wirklich gut vorstellen, egal ob es nun Plätze auf Midgard, Gebäude in Asgard, Hallen in Helheim, der Bifröst oder Yggdrasil, der Weltenbaum, waren (nein, das liegt nicht daran, dass ich den Film „Thor“ liebe). Die Autorin hat all diesen Orten aber auch einen eigenen Touch verliehen und somit für ihre Bedürfnisse geformt.

Ich habe nicht allzu viel über den Inhalt verraten, da ich finde, dass man dieses Abenteuer selbst erleben muss und ich es nie so gut beschreiben könnte, wie es wirklich war. Da ich selbst die nordische Mythologie liebe, hoffe ich einfach mal, dass Asuka Lionera noch einen Roman in diesem Universum schreibt, da sie mit Fenrir bewiesen hat, dass sie das wirklich sehr gut kann. Mir kamen diese 588 Seiten dann schon zu wenig vor, von mir aus hätte das Buch nochmal so lang sein können.

Emma ist eher eine Einzelgängerin und versucht immer ihr bestes. Im Laufe der Geschichte wird ersichtlich, dass sie alles für die Menschen tun würde, die sie liebt. Sie ist aber auch stark und kämpft bis zum bitteren Ende.

Wulf ist ein sehr geheimnisvoller Mann, der jedoch auch willensstark und widerstandsfähig ist. Mit der Zeit sieht man aber auch seine weiche Seite.

Fazit:

Wieder einmal ein Buch, das mich von der ersten Seite an begeistern konnte. Es ist eine klare Leseempfehlung und ich kann es jedem weiterempfehlen. Volle 5 von 5 Sterne!

Veröffentlicht am 17.05.2017

Everly

Everly 1: Schattenreich des Himmels
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Inhalt:

*Gefangen zwischen Himmel und Hölle*

Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern ...

Inhalt:

*Gefangen zwischen Himmel und Hölle*

Gegen das oberste Gebot der Erzengel zu verstoßen, bedeutet für einen Engel die Höchststrafe. So auch für Everly Hanson, die nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihren Lebensinhalt verloren hat. Abgelehnt von ihren Freunden lebt sie nun ein ganz normales Leben zwischen den Menschen. Zumindest bis ihre Verbannung aufgrund mysteriöser Ereignisse plötzlich widerrufen wird und sie in ihre Welt zurückkehren kann. Konfrontiert mit ihren ehemaligen Freunden und ihrer großen Liebe muss sie nun lernen, stark zu sein. Stark genug, um all die Geheimnisse des himmlischen Instituts aufzudecken und die Liebe ihres Lebens vielleicht doch noch zurückzugewinnen…
Quelle: carlsen.de

Meinung:

„Mein geschundener Körper steht kurz davor mir jeden weiteren Dienst zu verweigern. Mein Mund ist ausgetrocknet und hinter meiner Stirn pocht es unaufhörlich, als würde jemand mit einem Hammer gegen meinen Schädel schlagen. Aus der langen Schnittwunde an meinem Oberarm sickert nach wie vor frisches Blut.“

Das Cover ist eigentlich ganz schön, nur glaube ich, dass Ever im Buch eine andere Haarfarbe hatte (ohne Garantie). Ansonsten passt das Mädchen gut aufs Cover und sieht auch ernst aus, die Situation im Buch ist ja auch ernst. Das Dunkle ist auch sehr schön, da es die Stimmung darstellt und man so sofort weiß, dass es kein schönes (im Sinne von freudig) Buch wird. Die Schriftart ist gut gewählt und ich kann mir vorstellen, dass das Cover als Print nochmal schöner aussieht.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Sie beschreibt alles sehr gut und lässt unnötige Details weg, so konnte man sich als Leser sehr gut die Umgebung vorstellen und wurde trotzdem nicht mit Informationen überflutet. Manchmal hätte ich mir genauere Gedankengänge von den Figuren gewünscht, aber das war nicht so schlimm. Die Kapitel sind immer aus anderen Perspektiven geschrieben, sodass man sozusagen in den Kopf von allen wichtigen Charakteren blicken kann, was mir persönlich gut gefallen hat. Dadurch hat man vom Drumherum mehr mitbekommen und war nicht auf Ever beschränkt.

Zu Beginn des Buches lernt man Everly kennen. Sie ist ein Halbengel und lebt in einer Wohnung, da sie vom Institut, welches eigens für Halbengel da ist, verbannt wurde. Doch als ein Mädchen sich verwandelt bekommt Ever das mit und eilt zu ihrer Rettung. Die Erzengel haben inzwischen beschlossen Ever wieder zurück ans Institut zu holen, da sich in letzter Zeit viele Halbengel verwandelt haben und ihnen die Späher (Leute, die frisch Verwandelte aufspüren) ausgehen. So kommt Ever also zurück ans Institut, dort wird sie allerdings nicht herzlich empfangen.

Ich habe den Klappentext gelesen und war sofort Feuer und Flamme. Spätestens seit Supernatural liebe ich alles was mit Engeln, Halbenegeln und vor allem Lucifer zu tun hat. Diese Geschichte klang dadurch noch viel besser für mich und ich habe als bald wie möglich zu lesen begonnen. Der Anfang war ja noch recht unspektakulär und ich hoffe schon nach dem ersten Kapitel, dass Lucifer irgendwann in dem Buch noch vorkommt.

Interessant fand ich die Darstellung von Dämonen. Hier sind sie eher hirnlose Zombies, die Halbengel aufspüren und töten wollen. Normalerweise denke ich bei Dämonen sofort an Crowley, aber hier wurden sie neu interpretiert und haben dadurch der Geschichte Individualität verliehen.

Warum gibt es hier denn nun ein Institut? Die Erzengel, von denen ich übrigens gerne mehr gelesen hätte, dulden die Nephilim nur, weil sie sich eine Arme gegen Dämonen aufbauen wollen. Sollte es jemals dazu kommen, dass Lucifer aus der Hölle kommt und die Erzengel angreifen will, haben sie eine Armee, die sie beschützt. Dieses ganze Konzept fand ich wirklich cool, aber meiner Meinung hätte das alles noch ein wenige mehr ausgearbeitet werden könne, wäre das Buch länger gewesen.

Zwischendrin gabs kurz eine Stelle, die sich etwas in die Länge gezogen hat, da sich niemand weiter entwickelt hat und alles recht vorhersehbar war. Auch das Ende war vorhersagbar und ich wusste schon recht früh, dass das passiert. Trotzdem hat mir das Ende am besten gefallen, da da genau das passiert ist, was ich irgendwie wollte und auch der abschließende Kampf war ganz cool.

Wie bei so vielen anderen Büchern auch, gibt es hier einen Cliffhanger, einen ganz gemeinen. Es war zwar irgendwie klar, aber trotzdem ist der sehr gemein, somit steigert sich natürlich die Vorfreude auf Band 2.

Da ich heute wieder unkreativ bin und bei einem kürzeren Buch nicht viel schreiben will/kann, wird diese Rezension auch nicht lang.

Ever mochte ich zu Beginn nicht so gern, aber sie hat sich gebessert. Mit der Zeit wurde sie immer sympathischer. Auch ihre Freunde sind mir mit der Zeit immer mehr ans Herz gewachsen und ich freue mich schon zu lesen, wie es mit ihnen weiter geht.

Fazit:

Ein solider erster Band, der ganz kurz eine schwache Stelle hatte, aber ansonsten spannend und neu war. Das Buch bekommt 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Elfenfehde

Elfenfehde - Drei ist einer zu viel
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Inhalt:

Was tust du, wenn dich dein Freund hintergeht und dich mit deinem Feind zurücklässt?
Wenn das Böse gut wird – und das Gute schlecht?
Zurück in der sterblichen Welt, kehrt allmählich Ruhe in Feodoras ...

Inhalt:

Was tust du, wenn dich dein Freund hintergeht und dich mit deinem Feind zurücklässt?
Wenn das Böse gut wird – und das Gute schlecht?
Zurück in der sterblichen Welt, kehrt allmählich Ruhe in Feodoras Leben ein. Schule und Freunde bestimmen ihren Alltag. Nur Zerdon scheint sich nicht in das normale Leben fügen zu wollen. Obwohl Arawn sein neues Leben als Alex in vollen Zügen genießt, wittert Zerdon ständig Gefahren und treibt Feodora mit seinem Beschützerinstinkt in den Wahnsinn. Feodora beugt sich nur widerwillig den Anweisungen ihrer Wache, bis Zerdon spurlos verschwindet und Feodora selbst entscheiden muss, was richtig und was falsch ist.
Quelle: mariellaheyd.de

Meinung:

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an die Autorin, dass ich das Buch vorab lesen durfte!

(Ich habe das eBook mit 249 Seiten gelesen, damit ihr euch unter den Seitenzahlen etwas vorstellen könnt)

„“Vielen Dankm Joshua, für deinen hervorragenden Beitrag. Leider ist das nicht ganz die Antwort, die ich mir erhofft habe.“

Das Cover ist wieder mal ein Traum. Es ist ähnlich wie das von Band 1, jedoch in anderen Farben gehalten. Trotzdem ist es wieder sehr gelungen! Wir sehen hier Zerdon und Feo, wie sie sich küssen. Das mag jetzt nich so viel Fantasy versprechen, aber ich finde das Cover passt perfekt zu dem Buch! Auch die Schrift passt super und erinnert mich irgendwie an Herr der Ringe, was ja nichts Schlechtes ist.

Der Schreibstil ist wie in Band 1 auch schon sehr gelungen. Ich finde, dass sich die Autorin in diesem Bereich sogar weiterentwickelt hat, da es sich einfach noch ein bisschen besser als Band 1 liest. Ansonsten sind die Sätze wieder nicht zu verschachtelt oder kompliziert und somit geht das Lesen zügig voran. Mariellas Schreibstil ist allgemein wirklich sehr angenehm zu lesen.

Nach Band 1 hab ich mir sehr viel erhofft von „Elfenfehde – Drei ist einer zu viel“ – und wurde auch nicht enttäuscht! Das Buch schließt inhaltlich bei Band 1 an und somit hat man als Leser keine Probleme wieder in die Welt, die Mariella geschaffen hat, zurück zu finden. Feo und Zerdon sind glücklich und alles schein perfekt. Arawn verhält sich ruhig und lässt Feodora in Ruhe. Doch neue Abenteuer lassen natürlich nicht lange auf sich warten.

Aber mal alles der Reihe nach: Band 1 spielte fast gänzlich in der Anderswelt, daher hat es mich nicht verwundert, dass Band 2 hauptsächlich in der Menschenwelt angesiedelt ist. Bis ca Seite 170 hat sich das Buch wie eine Teenie-Liebesromanze gelesen. Junge verlässt Mädchen, Mädchen verliebt sich in anderen Jungen, erster Junge kommt wieder, Streit. In diesem Teil des Buches gingen mit die Fantasy-Elemente schon ein wenig ab (ich bin ja von Herzen Fantasy-Liebhaber), jedoch wurde diese Entwicklung zwischen Zerdon und Feo und natürlich Feo und Dylan (über den ich noch nicht zu viel verraten möchte) sehr gut beschrieben. Ich konnte Feos Beweggründe immer nachvollziehen, musste aber auch manchmal den Kopf schütteln, wenn sie Sachen machte, bei denen der Leser sofort wusste, dass sie nicht gut ausgehen können.

Arawn ist in dem Buch etwas in den Hintergrund gerückt. Ich hatte aber von Beginn an die Vermutung, dass er nicht plötzlich zum super netten Jungen mutiert ist. Dylan war mir auch von erster Sekunde an unsympathisch. Ich weiß nicht warum, ich hatte nur so ein Gefühl. Er wird nie unsympathisch beschrieben oder macht schlechte Sachen, es ist einfach seine Aura, denke ich.

Nach dem Beziehungsdrama hoffte ich auf seeehr viel Fantasy und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Ab Seite 170 ging es dann richtig los und wir durften Feo wieder in die Anderswelt begleiten. Ich habe mich schon in Band 1 in diese Welt verliebt und freute mich umso mehr, dass doch 80 Seiten im Buch in dieser spielen. Viele Charaktere aus Band 1 waren wieder da. Hier spielen die Walküren eine größere Rolle, was ich persönlich toll fand, da man auch mehr über sie erfahren hat. Ich möchte aber nicht zu viel erzählen.

Am Ende war ich kurz davor zu heulen. Ich dachte mir, wie die Autorin ihren Lesern so was antun kann aber glücklicherweise gabs dann noch eine Wendung, die mich auch ein wenig verwundert hat. Dass genau dieser eine Charakter der Held in der Geschichte wird, hätte ich mir nicht gedacht, aber es war auf jeden Fall gut durchdacht. Etwas leid tat er mir schon, da ich mit dieser Figur eine Hass-Liebe aufgebaut habe. Irgendwie mochte ich ihn ja doch.

Die Spannung war in diesem Buch auf jeden Fall auch wieder gegeben. Band 1 konnte mich dann doch mehr überzeugen, da ich einfach viel lieber mehr Fantasy lese und die Anderswelt einfach so toll war, das heißt aber nicht, dass dieses Buch schlecht war, im Gegenteil! Es war wieder der Hammer und hat mich in seinen Bann gezogen, sodass ich es wieder an einem Tag durch hatte. Ich hoffe ja, dass uns die Autorin noch einige Male mit in diese Welt nimmt, obwohl das Ende ziemlich endgültig war. Aber es gibt ja noch andere Figuren, deren Geschichte man erzählen kann und meine Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein Buch kommt. Ich würde zum Beispiel gern Feos und Arawns Geschichte lesen, also sozusagen eine Vorgeschichte zu diesen Büchern, aber mal schauen was die Autorin noch für Bücher plant (auch wenn sie nicht dieser Reihe angehören).

Fazit:

Auch der zweite Teil der Elfenfehde-Reihe kann durch die schönen Charaktere, die bezaubernde Anderswelt, viel Spannung und auch viel Liebesdrama vollkommen überzeugen! Wer Teil 1 gut fand, sollte diesen auch auf jeden Fall lesen. Dieses Buch bekommt 4 von 5 Sternen, da Band 1 doch einen Ticken besser war, meiner Meinung nach.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Elfenfehde

Elfenfehde
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Inhalt:

Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich ...

Inhalt:

Verantwortlich für den Meteoriteneinschlag? Feodora kann die Worte des Fremden nicht glauben, der nach der Katastrophe auftaucht und behauptet, dass sie für das Chaos in zwei Welten verantwortlich sein soll. Angeblich stammt Feodora aus der Anderswelt und ist von dort geflohen, um einem mächtigen Dunkelelf zu entkommen. Ihre einzige Chance, die Welten zu retten, besteht darin, in die Anderswelt zurückzukehren und ihn zu töten.
Quelle: neobooks.com

Meinung:

Zuerst mal kurz etwas zum Schreibstil. Das Buch ist sehr angenehm geschrieben und der Schreibstil gefiel mir persönlich sehr gut. Es sind keine allzu langen und verschachtelten Sätze und es kamen genügend Stilmittel (Metaphern usw.) vor, was ich auch sehr gut finde. Die Erzählperspektive ist die Ich-Form, aus der Sicht von Feodora, der Hauptperson des Buches. Dadurch kann man sich leicht in ihre Situation hineinversetzen und besser mitfühlen. Ich bevorzuge ja Bücher, die in der Ich-Perspektive geschrieben sind.

Zu Beginn geht man noch nicht von einer Fantasy-Geschichte aus, da das Buch damit beginnt, dass Feodora nicht auf eine Party gehen will und stattdessen in die Bibliothek geht. Durch einen Meteoriteneinschlag gibt es ein Erbeben und Feodora wird unter einem Bücherregal begraben. Als sie wieder aufwacht, findet sie keine anderen Menschen mehr und harrt nun in der Bibliothek aus, bis einige Zeit später Zerdon plötzlich dort auftaucht. Ab diesem Zeitpunkt beginnt das Abenteuer und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Ich hab gelesen wann und wo ich nur konnte und habe schlussendlich das Buch in 2 Tagen beendet.

Die Geschichte hat einfach alles, was eine gute Fantasy-Geschichte braucht: Hexen, Feen, Walküren, Kobolde, Elfen und Dunkelelfen. Ich liebe ja Geschichten mit Elfen und bin immer auf der Suche nach solchen, als ich dann dieses Buch gesehen hab, konnte ich nicht widerstehen und meine Erwartungen wurden nicht nur erfüllt sondern bei weiten übertroffen! Es ist spannend, natürlich mit einer tragischen Liebesgeschichte, und voller magischer Elemente.

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Wir begleiten Feodora und Zerdon also auf ihrer magischen und gefährlichen Reise durch die Anderswelt, von Tir na nog nach Andomhain um den Dunkelelf Arawn zu töten und so die Zerstörung beider Welten zu verhindern.

Die Hintergrundgeschichte hat mir in diesem Buch besonders gut gefallen, auch die Entwicklungen zwischen Feodora und Zerdon und Feodora und Arawn. Ich wollte einfach ans Ende kommen und gleichzeitig auch nicht, so gefesselt hat mich das Buch. Im Laufe der Geschichte begegnet der Leser auch vielen anderen Fabelwesen aus Märchen oder Legenden und die Idee diese zu vereinen und das Zusammenspiel der verschiedenen Völker hat mich einfach nur begeistert.

Als ich dann am Ende war, war ich glücklich. Für 2 Minuten bevor es, wie in so vielen Büchern, einen richtig gemeinen Cliffhanger gab, bei dem ich nur dachte: „Was bitte ist den jetzt?! Und wo ist der zweite Teil! Ich brauch den sofort!!!“ Ich saß da und starrte auf die letzte Seite und konnte es einfach nicht glauben, dass dieses tolle Buch schon vorbei ist. Teil 2 ist noch nicht einmal erschienen und ich hab keine Ahnung was es raus kommt aber ich werd eine der ersten sein, die es hat. Ich möchte diese bezaubernde Welt nicht verlassen und ich möchte auch wissen wie es nun weiter geht.

Auf jeden Fall, muss ich mir das Buch als richtiges Buch nachkaufen, denn ich habe es nur als eBook. An dieser Stelle nochmal danke an die Autorin, die mir das eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Fazit:

Das Buch ist mega! Wenn ihr ein Fantasy-Fan seit und gern Geschichten mit Elfen lest, kauft es euch auf jeden Fall! Die Idee war, meiner Meinung nach, innovativ, da ich so etwas vorher noch nicht gelesen habe und darum auch einzigartig. Ich vergebe nicht oft 5 Sterne, hauptsächlich an meine Lieblingsbücher oder an Bücher die mich vom Hocker hauen, und dieses Buch hat das eindeutig geschafft. Daher bekommt es 5 von 5 Sterne von mir.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Ein Leuchten im Sturm

Ein Leuchten im Sturm
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Inhalt:

Shelby ist erschüttert, als sie nach dem tragischen Unfall ihres Mannes auch noch erfährt, dass Richard ihr Schulden in Millionenhöhe hinterlassen hat. Zudem entdeckt sie in seinem Bankschließfach ...

Inhalt:

Shelby ist erschüttert, als sie nach dem tragischen Unfall ihres Mannes auch noch erfährt, dass Richard ihr Schulden in Millionenhöhe hinterlassen hat. Zudem entdeckt sie in seinem Bankschließfach gefälschte Ausweise und Papiere. Der Mann, den sie geliebt hat, ist nicht nur tot – er hat niemals existiert. Shelby flüchtet zu ihrer Familie nach Tennessee und lernt Griffin kennen, der zu einer wichtigen Stütze für sie und ihre Tochter wird. Doch Richards Lügen und Geheimnisse folgen Shelby bis in ihre Heimat – und werden für sie zur tödlichen Bedrohung.
Quelle: randomhouse.de

Meinung:

An dieser Stelle spreche ich meinen herzlichen Dank an den Diana Verlag (Randomhouse Gruppe) für das Rezensionsexemplar aus.

Nora Roberts Schreibstil ist wirklich toll. Dies ist nun das zweite Buch, welches ich von ihr gelesen habe. Nach „Grün wie die Hoffnung“ war ich wirklich von ihr begeistert und da musste ich dieses neue Buch auch lesen. Sie schreibt als allwissender Erzähler und somit bekommt man viele Gedanken oder Situationen von verschiedenen Personen gleichzeit mit und ist nicht nur auf das Handeln und die Gedanken einer erinizgen Person beschränkt. Normalerweise mag ich Ich-Erzählungen viel lieber, aber bei Nora Roberts könnte ich mir das gar nicht vorstellen. Die Sprache ist, anders wie in einem Jugendbuch, auch schon etwas reifer und ich fühlte mich nicht mehr so, als würde ich ein Buch für 10-Jährige lesen (was bei vielen Jugenbüchern oft der Fall ist). Auf jeden Fall gefällt mir ihr Schreibstil sehr gut, da man sich trotz allwissendem Erzähler gut in die Figuren hieninversetzen kann und mit ihnen mitfühlen kann.

Zu Beginn lernt der Leser die Protagonistin Shelby kennen, die nach dem Tod von ihrem Mann allein mit ihrer Tochter und einem Berg Schulden klar kommen muss. Ich wusste nicht so recht, was mich in diesem Buch erwartet und habe sicher nicht mit so einem spannenden Erzählstrang gerechnet. Shelby muss über 3 Millionen Dollar Schulden zurück zaheln und findet auch noch heraus, dass ihr Mann sie immer nur belogen und betrogen hat. Im Laufe der Geschichte, kommen noch mehr brisante Details ans Licht und als Leser denkt man sich immer nur „Wie hat der das gemacht?“ oder „Shelby tut mir wirklich leid“. Ich hatte während des gesamten Buches wirklich Miteldi mit ihr.

Als Shelby dann wieder in ihren Heimatort zu ihren Eltern zieht, trifft sie auf Griff, den besten Freund des Freundes ihrer besten Freundin. Wie es das Schicksal eben so will, verlieben sich die beiden. Griff kann sehr gut mit Callie umgehen und ich fand ihn von Anfang an sehr sympathisch. Seine Figur spielt eine zentrale Rolle in dem ganzen Buch. Griff steht Shelby auch in jeder Situation bei und passt wirklich rührend auf sie auf. Sie sind also das perfekte Paar.

Die Geschichte hat sich dann in eine Richtung entwickelt, mit der ich persönlich nicht gerechnet habe. Es kamen Geheimnisse ans Licht, es wurden Morde verübt, es wurde gelogen und betrogen und Drohungen ausgestoßen. Doch es war nicht so, dass die Geschichte ein kleiner Krimi wurde, nein. Es war eine Mischung aus Spannungsaufbau und der Lebensgeschichte von Shelby, d.h. es war ziemlich abwechslungsreich und wurde nie langweilig. Der Leser wird hierbei auch geschickt in die Irre geführt, bevor am Ende des Buches die große Bombe platzt. Dieses Ende hat mich auch sehr schockiert, da ich wirklich nicht damit gerechnet habe.

Shelby ist eine wirklich starke Persönlichkeit. Da man heutzutage in Jugendbüchern nur noch von Frauen liest, die einen starken Mann an ihrer Seite brauchen um auch nur aufs Klo zu gehen, ist dies eine schöne Abwechslung. Shelby versucht allein die Schulden abzubezahlen, geht arbeiten, kümmert sich um ihre Tochter und baut sich ganz allein ein neues Leben auf. Wenn Griff ihr helfen will, lehnt sie sehr oft ab und das hat mir alles super gefallen, da sie wirklich eine „moderne“ Frau verkörpert, die keinen Mann braucht um ihr Leben auf die Reihe zu kriegen oder glücklich zu sein. Griff ist, wie schon gesagt, von Beginn an sehr sympathisch und man hat das Gefühl, dass er Shelby nicht nur an die Wäsche will sondern sich sofort für sie verantwortlich fühlt und will, dass es ihr und Callie gut geht.

So gesagt sind alle Charaktere in dem Buch sehr schön ausgearbeitet und auch sehr sympathisch. Das einzige, das ich bemängeln muss, sind die vielen Familienmitglieder von Shelby, die haben so viele gleichklingende Namen und ich habe sie immer verwechselt. Vielleicht geht es da aber auch nur mir so.

Das Buch hat ja sehr viele Seiten, 576 um genau zu sein, trotzdem liest es sich sehr schnell und flüssig. Ich wollte immer weiterlesen und musste mich nicht zwingen das Buch zu öffnen und zu lesen.

Fazit:

Wieder ein sehr gutes Buch von Nora Roberts, das ich allen empfeheln würde, die gern Romane mit Spannungselementen lesen. Ich werde auf jeden Fall noch mehr Bücher der Autorin lesen! Das Buch bekommt solide 4 von Sterne.