Profilbild von BooksHeaven

BooksHeaven

Lesejury Star
offline

BooksHeaven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit BooksHeaven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.12.2024

Einige Seiten mehr hätten gut getan

Serpent Queen 1. In Power She Rises
0

Meinung:

Mit den Fingern strich ich vorsichtig über das Amulett, in das ein filigraner Wildkatzenkopf eingraviert war.

Das Cover finde ich richtig cool, die Krone und auch die Schlange spielen eine große ...

Meinung:

Mit den Fingern strich ich vorsichtig über das Amulett, in das ein filigraner Wildkatzenkopf eingraviert war.

Das Cover finde ich richtig cool, die Krone und auch die Schlange spielen eine große in dem Buch und so sieht es einfach nur genial aus.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm zu lesen. Geschrieben ist das Buch aus Sicht von Cahira in der Ich-Perspektive, wodurch man sie und später auch die Schlange Natrix am besten kennen lernt. Ich mochte die inneren Dialoge und auch die Beschreibungen der Umgebung, diese hätten allerdings etwas länger ausfallen können.

Zu Beginn lernt man Cahira kennen, die frisch zu den Ferum, einer Eliteeinheit, gekommen ist. Ihr erster Auftrag ist den Prinzen Atlas zu beschützen, doch das erweist sich als gar nicht so leicht. Als ein Attentat schief geht, wird sie für den Angriff verantwortlich gemacht und zum Tode verurteilt.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Ich mochte die Ferum und die ganze Idee dahinter. Hin und wieder hatte man aber das Gefühl, dass es ein zweiter Band ist, weil so viel Vorwissen vorausgesetzte wurde, besonders in Bezug auf die Ferum und deren Rituale und Bräuche. Sehr gestört hat es mich jetzt aber nicht, denn danach spielen sie nur noch eine nebensächliche Rolle. Jetzt, da ich das Buch beendet habe, kommt mir der Teil, bis zu Cahiras Verurterilung in Relation zum Rest sehr lange vor, denn am Ende ging alles etwas zu schnell, dafür wurde sich am Anfang Zeit gelassen. Wäre alles in diesem Tempo geschrieben worden, wäre es besser gewesen.

Cahira mochte ich sofort. Sie weiß was sie will und lässt sich nicht unterkriegen. Außerdem ist sie sehr von sich selbst überzeugt, was ich im Laufe des Buches nicht immer so nachvollziehen konnte. Eigentlich hat sie keinerlei Kampferfahrung und wenn es dann hart auf hart kommt hat sie auch keinen Plan, was sie tun soll. Also ein bisschen Selbstüberschätzung. Abgesehen davon mochte ich sie aber gerne.

Mit Atlas hingegen wurde ich bis zum Ende nicht so wirklich warm. Zu Beginn gibt er sich wie der größte Arsch auf Erden und dann plötzlich wird er ganz handzahm. Ich konnte ihn einfach nicht leiden, wobei er am Ende noch rationaler wirkte als Cahira. Trotzdem lässt er niemanden an sich heran und ist grundlos gemein zu Cahira, will sie dann aber doch gern haben, das hat irgendwie wenig Sinn ergeben.

Die Geschichte selbst war wirklich gut, die Idee hat mir super gefallen, allerdings hat sie, besonders am Ende, gelitten, weil vieles so schnell ging. Die Reisezeit zwischen zwei Reichen war nicht existent und dann waren sie da und es passiert was und plötzlich passiert was anderes und dann sind sie wieder ganz woanders. Hier hat das Buch einfach zu wenig Zeit bekommen, was echt schade ist. Ich als Leser war da manchmal sogar verwirrt, weil alles so sprunghaft war.

Eine andere Sache, die mich extrem gestört hat, war die Liebesgeschichte. Wir lernen Atlas und Cahira als Feinde kennen, sie können sich nicht ausstehen, müssen sich aber im gleichen Raum aufhalten. Leider kriegt man bei dem Buch keine wirkliche Enemies-to-Lovers Geschichte, sondern die Gefühle sind halt plötzlich da. Den Weg von „Ich hasse dich“ zu „Ich mag dich sehr gerne“ habe ich nicht verstanden und das ging mir auch zu flott. Ich konnte auf beiden Seiten keinerlei Gefühle nachvollziehen und manchmal auch gar nicht sehen. Für mich hätte das Buch mit den beiden als Freunde einfach besser funktioniert.

Was ich hingegen richtig cool fand, war die Schlange. Aus dem Klappentext weiß man, dass Cahira eine Schlange auf den Körper bekommt und ihn fand ich richtig genial. Manchmal wirkte er freundlich und dann kamen wieder Züge an ihm durch, die man vorher nicht nicht gesehen hatte und einen hinterfragen ließen, ob er wirklich so gut ist, wie er tut. Durch die Schlange wurde das ganze Buch gleich viel interessanter, da auch die Frage aufkam, was er ist und wieso er bei Cahira ist. Damit beginnen neue Rätsel und man lernt neue Figuren kennen, die man sofort ins Herz schließen muss, oder auch nicht.

In der zweiten Hälfte des Buches lernt man verschiedene Königreiche und seine Bewohner kennen, was ich interessant fand. Leider war auch hier die Zeit immer sehr knapp, aber ich fand die verschiedenen Völker interessant und hätte gerne von ihnen und ihren Herrschern gelesen. Alles läuft dann aber auf das Ende hinaus, welches wirklich sprunghaft war und dem ich nicht immer folgen konnte. Das letzte Kapitel dann war echt gut und macht neugierig auf den zweiten Band, wobei ich die Entwicklung dieser Figur etwas zu schnell fand, denn davor gab es nur wenige Anzeichen für die Richtung, die diese Person einschlagen würde. Ob ich Band zwei lesen werde weiß ich aber noch nicht.

Fazit:

Das Buch bietet eine interessante Idee, die aber durch die wenigen Seiten nicht zu 100% ausgebaut werden konnte. Der Anfang war dafür zu lang und das Ende zu schnell. Auch mochte ich die Liebesgeschichte leider gar nicht und ich verstehe nicht, wie Atlas und Cahira jemals zusammenpassen können. Was mir aber gut gefallen hat war die Schlange und die damit verbundenen Geheimnisse sowie die verschiedenen Königreiche und Herrscher, die man kennen lernt. Von mir bekommt das Buch drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.12.2024

Perfekter Abschluss

A Night of Wishes and Regrets
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kalter Wind wehte um mich herum.

Das Cover finde ich wieder wunderschön. Endlich haben wir Winnie und Jo gemeinsam darauf und sieht einfach ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Kalter Wind wehte um mich herum.

Das Cover finde ich wieder wunderschön. Endlich haben wir Winnie und Jo gemeinsam darauf und sieht einfach toll aus. Ich mag diesen Stil einfach total gerne.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder sehr gefühlvoll und auch etwas poetisch. Wie auch schon in Band zwei gibt es hier drei Perspektiven aus denen man liest, jeweils in der Ich-Perspektive. Sascha, Winnie und Jo kann man so noch besser kennen lernen und nachdem die drei nicht immer zusammen sind, kriegt man so viel mehr von der Geschichte mit. Die Autorin kann Gefühle so gut transportieren, und besonders in dem Band waren ganz ganz viele Gefühle drinnen.

Dieser Band schließt direkt an das Ende vom zweiten an. Sascha ist ein Vampir, Frieda plant etwas und Dylan und ihre Truppe versuchen sie aufzuhalten. Jo und Winnie sind da mittendrin und versuchen so gut es geht zu helfen.

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gefallen, obwohl Band zwei schon einige Zeit her war. Ich wusste noch recht viel und auch die Namen konnte ich schnell wieder zuordnen. Ich war richtig gespannt, was uns in diesem letzten Teil noch erwarten würde, denn bereits der zweite Teil war richtig spannend.

Winnie mochte ich wieder unglaublich gerne, und sie hat es tatsächlich geschafft nicht so impulsiv zu handeln und sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen. Das habe ich früher an ihr bemängelt, aber jetzt wägt sie ihre Optionen ab und denkt nach. Das kann sicher auch daran liegen, dass Sascha und Jo beide bei ihr sind und sie niemanden retten muss. Ich fand auch ihre Einstellung Sascha gegenüber sehr gut, denn Sascha kann sie nicht an Winnie erinnern und trotzdem kümmert Winnie sich um sie und behandelt sie nicht anders. Dafür bewundere ich sie.

Jo kam mir fast ein wenig zu kurz, aber wenn man von ihr gelesen hat, fand ich es gut. Endlich lässt sie ihre Gefühle zu und man merkt richtig, wie sehr sie Winnie mag und dass sie alles für sie tun würde. Ich mochte ihre Art an Dinge heranzugehen und erstmal drüber nachzudenken, außerdem ist sie stark, was man besonders am Ende merkt. Nicht körperlich, sondern auf andere Weise.

Sascha mochte ich tatsächlich am liebsten in diesem Band. Sie nimmt es gut hin, dass sie ein Vampir ist und hat sich schnell damit abgefunden. Ihre Loyalität Dylan gegenüber war gut erklärt und gemacht und auch ihre Gefühle gegenüber Winnie waren verständlich. Für Sascha ist das alles sicher auch nicht leicht, aber sie macht das Beste daraus. Außerdem beweist sie mal wieder, dass sie nicht von Gefühlen geblendet ist und erkennt Zusammenhänge, die die Anderen übersehen hätten.

Ich gebe zu, dass das mein liebster Teil der Reihe war. Hier stand die Liebesgeschichte zwar nicht ganz so im Vordergrund, dafür aber die Beziehung zwischen Sascha und Winnie und auch der Kampf gegen Frieda. So war es also insgesamt actionreiche und es ist durchgehend irgendwas passiert. Es ist schon klar, dass es sich hierbei um Romantasy handelt und die Action eher im Hintergrund steht, aber bei dem Buch wurde eine gute Balance gefunden und die Actionszenen haben zum Rest gepasst. Dadurch kam auch Spannung auf und man wollte unbedingt weiterlesen.

Besonders gut gefallen hat mir die Suche nach einem Urvampir und dieser selbst. Ich fand diesen Charakter sehr interessant und es kam auch neuer Schwung in die ganzen Dynamik der Gruppe. Ich verstand die Beweggründe dieser Person, wieso sie etwas getan oder nicht getan hat und dann am Ende habe ich sie sogar sehr ins Herz geschlossen, denn auch hier gibt es eine tragische Geschichte.

Bei der Suche nach Frieda und einem Weg sie aufzuhalten gab es einiger Hindernisse. Und es kamen auch einige Geheimnisse ans Licht, mit denen ich nicht gerechnet habe und die mich echt kalt erwischt haben. Frieda wirkte wie jemand, den man kennt und weiß, wieso sie etwas tut, aber es kamen Informationen ans Licht, die alles ein bisschen verändert haben. Ich muss aber auch zugeben, dass es am Ende doch ein bisschen zu einfach war sie aufzuhalten, da hätte ich mir ein klitzekleines bisschen mehr Action gewünscht. Im Endeffekt läuft aber wieder alles auf die Familie hinaus, das wichtigste Thema in dem Buch.

Die Liebesgeschichte zwischen Jo und Winnie hat sich nicht ganz so viel weiterentwickelt, der Großteil davon ist schon vorher passiert. Trotzdem teilen sie sehr schöne Momente zusammen und ihr Ende hat mir super gut gefallen.

Erwähnenswert ist auch Blair, denn sie ist sowas wie die menschliche Heldin in dem Buch. Wenn die Vampire nicht weiterwussten hat sie immer geholfen und ich habe ihre Rolle in all dem geliebt. Sie und Winnie zusammen sind sowieso unschlagbar und ich bin froh, dass Blair sooft vorkam und so wichtig wurde.

Das Ende selbst war schön und rund und auch wenn nicht alle Fragen beantwortet wurden, wurden doch Andeutungen gemacht und man kann sich als Leser selber denken, was daraus wird. Ich fand es war ein passender Abschluss für die Reihe.

Fazit:

Ich bin traurig, dass die Reihe jetzt vorbei ist, denn Winnie und Jo sind einfach so tolle Charaktere. Dieser Teil war für mich der beste der Reihe und ich habe alles daran gemocht, besonders Sascha hat sich hier zu einem Lieblingscharakter entwickelt. Für mich war es ein Highlight und kriegt 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2024

Lügen und Verrat

Five Broken Blades
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Blut gegen Gold – das ist mein Geschäftsmodell und mein Lebensmotto.

Das Cover finde ich richtig cool, mit den Klingen darauf, somit passt es auch zum Titel. Allerdings spielen Schwerter in dem Buch nur eine nebensächliche Rolle.

Der Schreibstil der Autorin war wirklich angenehm zu lesen. Ich mochte es, dass es Kapitel aus Sicht von jeder Hauptperson gibt und man dadurch alle besser kennen lernt. Geschrieben ist das Buch in der Ich-Perspektive.

Der Gottkönig Joon soll getötet werden und fünf ganz unterschiedliche Persönlichkeiten sollen das bewerkstelligen. Doch bis zu zusammen finden und dann ihren Plan ausführen, müssen sie noch andere Hindernisse überwinden.

Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen, obwohl ich schon etwas mit den vielen Namen zu kämpfen hatte. Die Kapitel in dem Buch sind recht kurz, wodurch es schnelle Perspektivenwechsel gab und wenn man die Figuren noch nicht kennt, kann das schon verwirrend sein. Nach und nach habe ich aber alle zuordnen können und dann ging es auch schon leichter zu lesen.

Royo und Aeri mochte ich zuerst am wenigsten. Was hauptsächlich an Aeri lag, denn sie ist wirklich aufgedreht, redet in einer Tour und wird so unbekümmert, dass man sich schon Sorgen machen muss. Sie hat Royo als Leibwächter beauftragt und ihn mochte ich echt gerne. Erst konzentrierte er sich nur auf seine Arbeit und führte diese auch gewissenhaft aus, aber irgendwann wurde Aeri ihm auch so wichtig. Seine Gefühle ihr gegenüber konnte ich nicht zu 100% nachvollziehen, weil ich keine Entwicklung davon gesehen habe, aber insgesamt mochte ich ihn sehr gerne.

Das nächste Zweiergespann sind Sora und Tiyung. Sora war mein liebster Charakter in dem Buch. Sie ist eine Giftmörderin und wirklich gut in dem was sie tut. Ich habe ihre Stärke und ihren Willen bewundert, nie hat sie sich unterkriegen lassen und hatte immer ihr Ziel vor Augen. Tiyung kam tatsächlich ein wenig kurz. Er ist die Begleitung von Sora, das ist der Auftrag, den er von seinem Vater, der auch Soras Besitzer ist, bekommen hat. Er wirkte eigentlich recht feige auf mich und so wirklich mögen tu ich ihn auch nicht. Ein bisschen mehr Rückgrat würde ihm nicht schaden.

Dann haben wir noch Euyn und Mikail. Euyn ist der Bruder von Joon und soll der nächste König werden. Mikail war früher sein Lover und ist ein Spion. Die beiden mochte ich wirklich gerne, denn ihre Handlung war am spannendsten und beide sind auch echt cool. Sie können kämpfen und wirkten auch wie das Hirn der ganzen Operation.

Bis ungefähr zur Hälfte sind die Pärchen allein und reisen nur herum, damit an dem vereinbarten Treffpunkt ankommen. Aber dieser Teil des Buches ist nicht langweilig, denn alle von ihnen haben andere Hindernisse und man erfährt auch noch etwas mehr über die jweiligen Personen und wie sie zu der Mission stehen. Schnell ist einem als Leser klar, dass sie alle eigene Ziele verfolgen und diese nur zufällig teilweise identisch mit der Mission sind. Man kann also schon früh miträtseln, was wohl am Ende passieren wird und wie alles ausgehen wird.

Ich muss sagen, dass ich viele Theorien hatte, wie das Buch enden würde, aber keine davon gestimmt hat. Ich war auf vieles vorbereitet, aber das Ende hat mich dann doch auch überrascht. Wenn man dann aber so drüber nachdenkt wird klar, dass es schon Hinweise darauf gab. Tja, dafür hatte ich wenigstens ein spannendes Ende.

Meiner Meinung nach hätten die Liebesgeschichten nicht sein müssen. Zumindest eine von den dreien, die es in dem Buch gibt, hat sich erzwungen angefühlt, die beiden anderen waren in Ordnung, weil da schon Gefühle von früher dabei waren. Etwas weniger Liebesdrama hätte aber sich nicht geschadet.

Die Welt und auch die Magie haben mir sehr gut gefallen. Ich kenne mich mit koreanischer Mythologie und Legenden nicht aus, und konnte daher auch keinen Bezug herstellen, aber so insgesamt waren die Legenden in dem Buch gut gemacht. Die Wichtigste davon wird zwar erst gegen Ende genauer erklärt, aber das macht meiner Meinung nach nichts.

Abschließend sei noch gesagt, dass man sich kein Meisterwerk erwarten darf. Oft waren moderne Begriffe vorhanden, die es so in dieser Welt nicht geben sollte und auch die Liebesgeschichten standen zu oft im Vordergrund, wodurch andere Szenen zu kurz kamen. Aber es hat Spaß gemacht und ich werde den zweiten Band sicherlich lesen.

Fazit:

Sobald man einmal alle Namen zuordnen kann, geht es schon dahin. Meine Lieblinge waren eindeutig Sora und Mikail, am wenigsten mochte ich Aeri. In dem Buch gibt es viele Reisen und einiges an Pläne schmieden, was nicht für jeden was ist. Auch standen die Liebesgeschichten oftmals zu sehr im Vordergrund. Dafür war das Ende dann richtig gut und spannend und es gibt einen sehr unerwartete Twist, der mich umso neugieriger auf den zweiten Band gemacht hat. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.11.2024

Interessante Märchenadaption

Königin der Sterne
0

Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.

Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, ...

Meinung:

Es war einmal…
ein gütiger Fürst.


Das Cover finde ich echt schön. Es ist düster, greift aber doch einige Elemente aus dem Buch auf. Mit einer Märchenadaption hätte ich nicht unbedingt gerechnet, aber es passt gut zum Inhalt, denn dieser ist auch nicht gerade fröhlich.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, wobei sich auf Nala fokusiert wird. Manchmal kam stark durch, dass es sich um eine Neuerzählung von Märchen handelte, einfach durch den Schreibstil, das war schön zu lesen.

Zu Beginn lernt man Nala kennen. Sie ist die Tochter eines Herzogs, und hat ihre Mutter verloren. Der Herzog will sie nun heiraten, da er sie an seine verstorbene Frau erinnert, doch Nala will das nicht und stellt ihm eine Aufgabe. Diese aber löst er schneller als erwartet, danach bleibt ihr nur noch die Flucht.

Der Einstieg in das Buch ist mir gar nicht so leicht gefallen. Ich kenne das originale Märchen nicht, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern und so musste ich mich erstmal in dieser Welt zurecht finden. Nala wirkte zuerst auch recht naiv auf mich, wovon ich kein Fan bin, also das Buch hat es mir zuerst gar nicht so leicht gemacht. Zum Glück ging es bald rund und da hat es mich auch mehr catchen können.

Nala mochte ich ganz gerne, auch wenn ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar waren. Ihre Angst vor ihrem Vater wurde richtig gut beschrieben und auch später merkt man, dass sie sich weiter entwickelt hat. Sie wird slebstbewusster und steht endlich für sich selbst ein. Ihre Entwicklung fand ich wirklich gut.

Ich kenne das Märchen, auf dem die Geschichte basiert nicht, aber ich habe andere Märchen erkannt. Solche kleinen Dinge mag ich super gerne, wenn mehrere Märchen in einem Buch verwoben werden. Die Geschichte selbst fand ich gut, aber auch ein bisschen kurz. Manche Dinge gingen dadurch zu schnell und ich kam dann nicht mehr ganz mit.

Der Fuchsmantel, der Nala verwandelt, spielt eine große Rolle und ich mochte diesen Teil des Buches am liebsten. Zwar gibt es auch noch andere magische Gegestände, aber dieser Mantel hat mir einfach am besten gefallen. Allein schon, wie der Herzog diesen beschafft hat war super interessant und dann später wird es immer klarer, dass Nala damit vorsichtig sein muss. Gegen Ende wird er auch nochmals wichtiger.

Ansonsten war die Geschichte recht actionreich, es passiert einfach so viel darin. Nala begegnet auf ihrer Flucht so einigen Personen und nicht jeder davon meint es gut mit ihr. Dadurch hat sich das Buch sozusagen in Abschnitte unterteilt, die dann am Ende eine ganze Geschichte ergeben haben und alle Fäden zusammengeführt haben. Durch die Kämpfe wurde es nie langweilig, das mochte ich persönlich gerne.

Gegen Ende kamen dann noch einige sehr unerwartet Wendungen, die mir aber gut gefallen haben. Nala hat sich bis dahin auch schon sehr verändert. Sie hat Mut bewiesen und sich dem wahren Feind entgegen gestellt. Ich mochte das Ende, es war ganz anders als erwartet, auch wenn einiges etwas zu schnell ging.

Fazit:

Für mich war das Buch ein recht kurzes Lesevergnügen, aber es hat Spaß gemacht die Märchen in der Geschichte zu erkennen. Ich liebe die Idee mit dem Fuchsmantel und auch Nala hat mich mit der Zeit von sich überzeugt. Hin und wieder ging mir einiges zu schnell und ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht, aber insgesamt war es ein gutes Buch, das ich jedem Märchenfan empfehlen kann. Von mir kriegt es 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2024

Schöne Second-Chance-Romance

A Second Chance for Christmas
0

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich bin schwanger.

Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall und passte auch nicht wirklich zum Inhalt. Der Titel und Klappentext haben ...

Meinung:

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Ich bin schwanger.

Das Cover ist jetzt nicht unbedingt mein Fall und passte auch nicht wirklich zum Inhalt. Der Titel und Klappentext haben mich da schon mehr interessiert.

Der Schreibstil der Autorin war einfach zu lesen. Es gibt Kapitel aus Sicht von Eva und von Tobias, jeweils in der Ich-Perspektive, wodurch man beide Hauptpersonen besser kennen lernen kann. Ich mochte es, dass sie, trotz der der Kürze des Buches, doch genug Charakter bekommen haben.

Zu Beginn lernt man Eva kennen, die nach einem One Night Stand mit ihrem Ex schwanger ist. Nun will sie aber bald nach London ziehen, doch Tobias möchte, dass sein Kind in der Nähe bleibt und einen festen Wohnort hat.

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich Eva sofort mochte. Man wird auch gleich in die Geschichte geworfen, was ich persönlich gerne mag, dadurch erfährt man einige Dinge zwar erst später, aber das hat hier ganz gut gepasst.

Eva hat mir gut gefallen. Zwar verstand ich ihre Ansichten nicht immer und sie ist ein ziemlicher Workaholic, aber ich fand es gut, dass sie ihre Meinung vertreten hat und auch das gemacht hat, was sie will. Ein bisschen einsichtiger hätte sie aber mit Tobias sein können, immerhin ist er der Vater und sollte auch ein bisschen MItspracherecht haben.

Tobias ist ein netter Kerl, ich fands gut, dass er sich sofort um das Kind kümmern wollte, obwohl die beiden nicht zusammen sind und Eva damit nicht allein gelassen hätte. Auch hat er sofort begonnen zu planen, das war richtig süß von ihm. Ansonsten ist er ein erfolgreicher Typ, der seine Firma leitet und eine gute Beziehung zu seiner Familie hat, was ich wirklich nett fand.

Das Buch ist recht kurz, daher will ich nicht zu viel sagen. Mir hat aber das Setting gut gefallen, das Buch spielt um Weihnachten herum, wovon man aber leider nur wenig mitbekommt und auch die Familie von Eva kommt immer mal wieder vor. Besonders ihren Vater habe ich sofort ins Herz geschlossen. Ich hätte mir gewünscht, dass man mehr weihnachtliche Stimmung in das Buch bringt, so gibt es ein paar Erwähnungen, aber das bestimmte Gefühl fehlt hier.

Viel mehr dreht sich alles nur um die Schwangerschaft und was Eva jetzt tun will. Ihr Plan war es von Beginn an nur kurz zu Hause zu bleiben und dann weiter nach London zu ziehen, da ihr neues Projekt von der Arbeit aus dort ist. Lange überlegt sie also, was sie machen will und das führt auch zu Streitigkeiten zwischen ihr und Tobias. Die hauptsächliche Geschichte dreht sich nun darum und hätten die beiden einmal klar miteinander geredet, wäre das alles auch einfacher gewesen.

Die Liebesgeschichte an sich fand ich in Ordnung. Die beiden kennen sich von früher und waren damals schon ein Paar. Ich mochte es, wie sie langsam wieder zueinander finden und sich neu verlieben, wobei das Baby sicher auch eine große Rolle dabei gespielt hat.

Das Ende selbst war dann ein bisschen über drüber. Ich fand die Entscheidungen von Tobia und Eva etwas überstürzt und auch zu sehr aus dem Nichts. Bis dahin mochte ich es eigentlich, dass sie sich nie verbiegen und ihre Meinung vertreten, aber dann am Ende war alles irgendwie anders.

Fazit:

Für Zwischendurch ist es eine schöne Geschichte, mit genügend Tiefe, wie ich finde. Ich mochte die Charaktere, nur das weihnachtliche Feeling kam ein bisschen zu kurz. Von mir kriegt das Buch dennoch vier Sterne, weil ich die Geschichte insgesamt gerne mochte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere