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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein fantastischer Mix aus Historie, Fiktion & Fantasy

Das Buch Eva
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Inhalt
Italien im Zeitalter der Renaissance. Frauen gelten als unrein und wertlos, nur Haushalt und Kinder sind erwünscht.
In einem Nonnenkloster, in dem es etwas anders zugeht, dürfen und können die ...

Inhalt
Italien im Zeitalter der Renaissance. Frauen gelten als unrein und wertlos, nur Haushalt und Kinder sind erwünscht.
In einem Nonnenkloster, in dem es etwas anders zugeht, dürfen und können die Frauen viel mehr. Sie lernen, sie lesen, sie arbeiten auf dem Feld, reparieren selbst und bieten auch Fremden oft Schutz. Neben diesem friedlichen Beisammensein gibt es innerhalb des Klosters aber auch Animositäten, Neid und manchmal zu viele Gefühle.
Aber dieses fortschrittliche Denken, die Bildung und das die Frauen so einiges in Frage stellen, ist für die Männer damals ein absolutes Sakrileg.. Es spitzt sich zu als eines Tages zwei Fremde auf der Suche nach Schutz im Kloster landen und ein geheimnisvolles Buch zurücklassen. Nun wird den Frauen im Kloster erst recht Gotteslästerung, Ketzerei und mehr vorgeworfen. Ein aufregendes und höchst gefährliches Abenteuer für die Klosterbibliothekarin Beatrice und für die anderen Schwestern beginnt ...

Meine Meinung
"Das Buch Eva" ist ein zum Teil historischer und zum Teil fiktiver Roman und spielt hauptsächlich im Kloster. Die Grundidee des Buches ist an das Voynich-Manuskript angelehnt und dieses Manuskript konnte bis heute niemand auf der Welt entziffern.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, es gibt Spannungsbögen und viele Wendungen, auch Fantasy kommt nicht zu kurz. Der religiöse Fanatismus und die Verfolgung von Ketzern wird durchaus detailliert beschrieben. Besonders die Bedrohung, die die Männer auf die Frauen ausüben, obwohl alle dem gleichen Glauben angehören.
Wunderschön und doch ein bisschen geheimnisvoll ist das Cover gestaltet. Es gefällt mir sehr gut.

Fazit
Das Buch zeigt auf, welche Rolle der Frau von Männern zugedacht und wie mit fortschrittlichen und gebildeten Frauen umgegangen wird. Auch Fantasy-Fans kommen nicht zu kurz und neben der Historie gibt es viel Fiktion. Streckenweise ist es nichts für schwache Nerven. Wirklich ein interessanter Mix.
Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung und 4,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 18.01.2025

Gefangen im Gästezimmer

Das Gästezimmer
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Inhalt
Der Witwer Aidan gilt als hilfsbereiter und lieber Mensch und auch als
perfekter Vater seiner 13-jährigen Tochter Cecilia. Doch es gibt eine dunkle Seite an ihm und diese kennt nur eine junge Frau. ...

Inhalt
Der Witwer Aidan gilt als hilfsbereiter und lieber Mensch und auch als
perfekter Vater seiner 13-jährigen Tochter Cecilia. Doch es gibt eine dunkle Seite an ihm und diese kennt nur eine junge Frau. Sie wird Rachel genannt. Eines Tages muss Aidan mit seiner Tochter umziehen und er nimmt Rachel, die bis dahin im Schuppen von ihm gefangen gehalten wurde, mit. In seinem neuen Zuhause sperrt er seine junge Gefangene ins Gästezimmer, doch dann tritt Emily in sein Leben ...

Meine Meinung
Gleich zu Beginn ist man mitten in der Story. Man bekommt Einblicke in die Psyche von Rachel, erleben wie Aidan sich in der Öffentlichkeit bewegt, wie liebevoll er mit seiner Tochter umgeht, wie sein Zusammenleben mit seiner Frau war und was er mit Rachel anstellt.
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten, hauptsächlich wird in der Gegenwart erzählt, es gibt aber auch Einblicke in die Vergangenheit. Die Autorin erzählt in der "Du"-Perspektive aus der Sichtweise der verschiedenen Protagonisten. Merkmal eines Psychothrillers ist, auf spannende Weise die Psyche der Figuren kennenzulernen. Hier ist es die von Rachel, Emily und Cecilia.
Das Cover ist passend zum Inhalt des Buches gestaltet und gefällt mir sehr gut.

Fazit
Die Spannung baut sich langsam auf, obwohl man von Anfang an bereits das Gefühl vermittelt bekommt mittendrin zu sein. Während die Einblicke in Rachel's psychische Verfassung gut beschrieben werden, fehlen die von Aidan's Welt. Das fand ich sehr schade. Die Antworten auf die Frage, warum er so geworden ist, konnte man nur erahnen. Die Erzählweise in der Du-Perspektive ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber nach den ersten wenigen Kapiteln gut verständlich.
Von mir gibts eine klare Leseempfehlung und auf Grund meiner Kritik 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.01.2025

Über Bücher und Freundschaften

Der Buchspazierer
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Inhalt
Es geht um Bücher, Freundschaft und die kleinen Momente im Leben, die so wichtig sind. Es zeigt, das Bücher nicht nur zum Zeitvertreib da sind oder der Wissensvermittlung dienen. Der Buchspazierer ...

Inhalt
Es geht um Bücher, Freundschaft und die kleinen Momente im Leben, die so wichtig sind. Es zeigt, das Bücher nicht nur zum Zeitvertreib da sind oder der Wissensvermittlung dienen. Der Buchspazierer schafft es immer wieder das richtige Buch für den passenden Mensch auszusuchen und auch, dass das jeweilige Buch dem Mensch in seiner Situation hilft sein Leben zu verbessern.
Die Hauptprotagonisten sind alle verschieden und doch sympathisch.
Das Cover ist sehr hübsch gestaltet und auch das Cover der Schmuckausgabe ist super gelungen.

Fazit
Ich hatte oft das Gefühl, als Zuschauer mitten in der Handlung zu sein. Es liest sich flüssig und an keiner Stelle kam Langeweile auf. Von mir bekommt es eine klare Leseempfehlung und wenn ich könnte, ich würde 10 Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Wow, ein faszinierender Roman

Das Marzipan-Schlösschen
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Zum Inhalt
Eine kleine Zeitreise in die Marzipanstadt Lübeck der 20er Jahre.
Sind die 20er Jahre für Dora wirklich so golden, wie man immer sagt? Denn sie verlässt ihr, durch den Vater, verschuldetes ...

Zum Inhalt
Eine kleine Zeitreise in die Marzipanstadt Lübeck der 20er Jahre.
Sind die 20er Jahre für Dora wirklich so golden, wie man immer sagt? Denn sie verlässt ihr, durch den Vater, verschuldetes Zuhause und geht nach Lübeck, in der Hoffnung bei ihrer Tante im Süßwarenladen arbeiten zu dürfen. Dort kreiert sie bald schöne Marzipanfiguren und Johann Herden, einer der beiden Söhne einer Marzipan-Dynastie, wird auf sie aufmerksam. Die Beiden kommen sich näher. Und bald entdeckt Dora auch ein paar dunkle Geheimnisse dieser Familie ...

Kurze Anmerkung zur Autorin Romy Herold
Romy Herold ist das Pseudonym der Autoren Eva-Maria Bast und Jørn Precht.
Sie ist Journalistin und Autorin unter anderem von zeitgeschichtlichen Romanen. Er ist Drehbuchautor und Professor für Storytelling und schrieb bereits einige historische Romane.
Ebenfalls ein Pseudonym des Autoren-Duos ist Charlotte Jacobi. Darunter werden seit einigen Jahren historische Familiensagas verfasst – so auch "Die Douglas-Schwestern".

Mein Fazit
Cover und Schreibstil gefallen mir sehr gut. Von Anfang an konnte ich mich in diese Zeit hineinversetzen. Auch die Hauptprotagonistin "Dora" wirkt sympathisch und authentisch. Man kann förmlich mit ihr mitfiebern.
Es ist eine Geschichte entstanden, die hervorragend zur Weihnachtszeit, aber auch in den Winter passt. Spannend, fesselnd, mit einem Schuss Romantik.
Von mir gibt's eine Leseempfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 07.12.2024

Der immergrüne Baum & sein schöner Weihnachtsbrauch

Das Wunder der Tannenbäume
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Inhalt
Schwarzwald im 19. Jahrhundert. Anneliese ist 16 Jahre als ihr Vater, ein Holzfäller, tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen treten muss. Doch das Leben als Holzfäller ist nicht einfach, ...

Inhalt
Schwarzwald im 19. Jahrhundert. Anneliese ist 16 Jahre als ihr Vater, ein Holzfäller, tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen treten muss. Doch das Leben als Holzfäller ist nicht einfach, erst recht als Frau. Die Familie, zu der Anneliese's jüngerer Bruder und die gemeinsame Mutter gehören, ist hoch verschuldet. Und mit Holz ist nicht so viel zu verdienen. Da kommt Anneliese eine Idee in den Sinn. Sie erinnert sich an einen heidnischen Brauch zur Wintersonnenwende - daraus wird ein großer Erfolg für Anneliese und sie zieht bald die Aufmerksamkeit der Adligen auf sich, insbesondere die eines jungen Mannes ...

Meine Meinung
Das Cover ist gut gestaltet und zeitgemäß und zeigt wunderbar eine winterliche, zum Teil weihnachtliche Stimmung. Der Schreibstil der Autorin, Claudia Romes, ist gut verständlich und bringt die jeweilige Situation perfekt rüber. Drama, Hoffnung, Freude, Leid und Liebe - alles ist im Roman vorhanden. In das Leben der damaligen Zeit tauchen die Leser fabelhaft, durch die bildhafte Sprache der Autorin, ein. Vor allem der Unterschied zwischen den einfachen Leuten und der gehobenen Gesellschaft wird sehr gut beschrieben.

Fazit
Es wird ein historischer Roman über den weihnachtlichen Tannenbaum versprochen. Und ich hatte mich auf die Überlieferung der Entstehung des Weihnachtsbaumes gefreut. Aber daraus wurde "nur" eine schöne, stimmungsvolle, weihnachtliche Erzählung mit ein paar wenigen Längen ohne tatsächliche Überlieferung zur Entstehung des Weihnachtsbaum.
Trotzdem gibt's von mir eine klare Leseempfehlung für alle Weihnachtsfans.

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